GetSpeed bestes Mercedes-AMG-Team beim 24h-Qualifikationsrennen

GetSpeed bestes Mercedes-AMG-Team beim 24h-Qualifikationsrennen

Die Vorbereitungen für das ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring sind bei GetSpeed weitestgehend abgeschlossen. Das Team von Adam Osieka hat das Qualifikationsrennen zum Langstreckenklassiker als bestes Mercedes-AMG-Team auf Rang vier beendet. Maximilian Götz, Daniel Juncadella und Fabian Schiller verpassten beim 6-Stunden-Rennen mit dem Mercedes-AMG GT3 #7 das Podium nur um 7,626 Sekunden. Das Schwesterfahrzeug mit der #8 – hier wechselten sich Dirk Müller, Matthieu Vaxiviere und ebenfalls Schiller ab – wurde auf Rang neun als zweitbester Mercedes abgewinkt. Die Pro-Am-Mannschaft mit Janine Shoffner, Moritz Kranz, Markus Palttala und Maxime Soulet belegte in der Klasse Position drei.

„Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht und sind auf den Punkt in Form“, sagt Teamchef Osieka. „Unsere akribischen Vorbereitungen bei NLS3 und einem Nordschleifen-Test in der vergangenen Woche haben sich ausgezahlt. Die Rennpace war bei allen drei Fahrzeugen sehr gut. Unsere Piloten waren mit der Performance sehr zufrieden. Einen großen Anteil am Erfolg hat meine gesamte Mannschaft an der Box, die einen fehlerfreien Job gemacht haben. Das Team hat sich großartig entwickelt und ich bin stolz auf die Jungs und Mädels, die immer 100 Prozent geben. Das stimmt mich positiv, dass wir in diesem Jahr beim 24h-Rennen die offene Rechnung aus 2020 begleichen können. “

Die beiden Speerspitzen von GetSpeed nahmen das Sechs-Stunden-Rennen von den Positionen 14 und 16 auf. „Es war abzusehen, dass es im Qualifying für uns nicht ganz so gut aussehen würde. Beim Qualirennen wird das Top-30-Qualifying mit vollem Tank absolviert, weil unmittelbar nach dem Einzelzeitfahren die Startaufstellung beginnt und nicht mehr nachgetankt werden darf“, erklärt Schiller. „Der Mercedes-AMG ist ohnehin das schwerste GT3-Auto im Feld. Mit vollem Tank haben wir wenig Chancen auf eine absolute Topzeit. Wenn man in diesem starken Teilnehmerfeld nicht vorne startet, verliert man gerade in der Anfangsphase viel Zeit auf die Spitze. Zum Glück ist das beim 24h-Rennen Anfang Juni aber nicht so – da können wir bei der Zeitenjagd mit einem echten Quali-Setup voll angreifen.“

Im Rennen gab es für die beiden Fahrzeuge des Mercedes-AMG Team GetSpeed nur eine Richtung: nach vorne. Vor allem Götz, Juncadella und Schiller machten mit der #7 insgesamt zehn Plätze gut. „Das hat viel Spaß gemacht“, sagt Juncadella. „Ich bin rund drei Stunden gefahren und habe mich in dem Mercedes-AMG sehr wohl gefühlt. Das ist gerade für das 24h-Rennen von großer Bedeutung, denn man muss Vertrauen in das Auto haben.“ Götz ergänzt: „Noch wichtiger als das gute Ergebnis sind aber die Erfahrungen, die wir im Hinblick auf das 24h-Rennen gemacht haben. Die Balance des Fahrzeugs fühlt sich sehr gut an.“

Der Axiom-Space Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed war zum ersten Mal in voller 24h-Besetzung am Start. Neben Janine Shoffner und Moritz Kranz wechselten sich Markus Palttala und Maxime Soulet im Cockpit ab. Das Quartett lieferte ebenfalls eine solide Leistungen ab und beendete das Qualifikationsrennen auf Platz drei in der Pro-Am-Kategorie. „Markus und Moritz haben heute richtig gerockt“, lobt Shoffner. „Alles in allem war es ein hartes Rennen, das jedoch eine Menge Spaß gemacht hat. Wir haben viele Daten gesammelt und sind für das 24h-Rennen nun bestens gerüstet.“

Am 18. Mai – rund zwei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt vom 3. bis 6. Juni – bestreitet GetSpeed einen abschließenden Test auf dem Nürburgring Grand-Prix-Kurs. Der nächste Renneinsatz findet am Wochenende vor dem 24h-Rennen statt. In Paul Ricard steht der zweite Lauf der GT World Challenge Europe auf dem Programm. Dann greifen Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze in der Pro-Am-Klasse des europäischen GT3-Championats an.

GetSpeed mit drei Mercedes-AMG GT3 beim Qualifikationsrennen am Nürburgring

Die Vorbereitungen für das Saisonhighlight der Nordschleifen-Saison gehen bei GetSpeed in die heiße Phase: Am kommenden Wochenende (8./9. Mai 2021) steht mit dem 6-Stunden-Qualifikationsrennen der letzte große Test vor dem ADAC TOTAL 24h-Rennen (3.-6. Juni 2021) auf dem Programm. GetSpeed nimmt mit drei Mercedes-AMG GT3 teil, die mit ausgewiesenen Nordschleifen-Spezialisten exzellent besetzt sind.

„Nach dem abgesagten ersten NLS-Rennen ist es für unsere Vorbereitung gut, dass das Qualifikationsrennen in diesem Jahr wieder stattfindet“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Für das 24h-Rennen ist jeder Kilometer in der Vorbereitung enorm wichtig, schließlich haben wir nach unserer starken Vorstellung im vergangenen Jahr noch eine Rechnung offen.“ 2020 hatte GetSpeed das 24h-Rennen am Nürburgring über weite Strecken souverän angeführt, musste seine Siegchancen nach einem Unfall bei heftigem Regen in der Nacht aber ad acta legen. Wenige Minuten nach dem Unfall wurde das Rennen damals für mehrere Stunden unterbrochen.

Adam Osieka: „Unser Ziel für das Wochenende ist, uns einen Platz für das Top-Qualifying zu sichern. Wenn am Ende ein gutes Ergebnis rausspringt, nehmen wir das gerne mit. Bislang ist es allerdings noch keinem Team gelungen, nach einem Sieg beim Qualirennen auch beim beim 24h-Rennen auf Platz eins ins Ziel zu kommen – vielleicht können wir das ändern. Aus sportlicher Sicht ist mir der Sieg beim 24h-Rennen im Juni aber wichtiger.“

Die Startnummern 7 und 8 starten unter der Bewerbung Mercedes-AMG Team GetSpeed. In den Cockpits wechseln sich Maximilian Götz, Daniel Juncadella sowie Dirk Müller und Matthieu Vaxiviere ab. Einen doppelten Einsatz hat beim Qualifikationsrennen Fabian Schiller. Der Troisdorfer ist auf beiden Fahrzeugen genannt. Janine Shoffner, Moritz Kranz, Markus Palttala und Maxime Soulet bilden das Quartett für den dritten Mercedes-AMG GT3 mit der #9. Der Zeitplan beim Qualifikationsrennen umfasst ein Warm-up (120 Minuten), ein freies Training (90 Minuten) und ein Qualifying (150 Minuten) am Samstag. Ein zweites Qualifying (60 Minuten) am Sonntagmorgen und das anschließende Top-30-Qualifying bestimmen über die Startpositionen für das 6-Stunden-Rennen. Rennstart ist um 12 Uhr mittags.

Starke Vorstellung von GetSpeed beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring bleibt unbelohnt

Beim 48. ADAC TOTAL 24h-Rennen Nürburgring hat GetSpeed Performance bei schwierigen Witterungsbedingungen Sports- und Teamgeist bewiesen. Im ersten Rennviertel dominierte der Mercedes-AMG GT3 von Maximilian Buhk, Maximilian Götz, Raffaele Marciello und Fabian Schiller souverän das Geschehen an der Spitze des Feldes. Von 39 absolvierten Runden bis zur Rennunterbrechung aufgrund von Regen und schlechter Sicht in der Grünen Hölle hatte die GetSpeed-Speerspitze 31 Runden lang die Nase vorne. Am Ende fehlte jedoch das Rennglück für ein zählbares Ergebnis. Anders bei Markus Palttala, Maxime Soulet, Janine und John Shoffner. Das Kundenfahrzeug des Rennstalls aus dem Gewerbepark am Nürburgring absolvierte ein fehlerfreies Rennen und wurde am Ende mit Rang 18 im stark besetzten Teilnehmerfeld belohnt.

Nach einer extrem starken Anfangsphase, die der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 9 dominierte, verunfallte das Fahrzeug bei widrigen Wetterbedingungen nach rund sechseinhalb Stunden in Führung liegend. Kurze Zeit später wurde das Rennen mit der Roten Flagge unterbrochen. Glück im Unglück für GetSpeed Performance. Das Team nutzte die neuneinhalbstündige Rennpause, um den Mercedes-AMG wieder flott zu machen. Um 05:30 Uhr war das Wunder vollbracht und um 8 Uhr nahm Buhk das Rennen beim Restart wieder auf. Die Nachtschicht blieb unbelohnt, als die #9 rund zweieinhalb Stunden vor Rennende erneut von der Strecke abkam und in die Streckenbegrenzung einschlug – das endgültige Aus.

Ohne nennenswerte Probleme absolvierte hingegen die #10 das Langstreckenrennen am Nürburgring: Palttala / Shoffner / Shoffner / Soulet beendeten das 24h-Rennen auf dem 20. Gesamtrang. „Das war ein richtig gutes Rennen und mit dem Ergebnis können wir absolut zufrieden sein. Wir haben versucht, uns bei diesem extremen Wetter aus allem herauszuhalten und unseren eigenen Rhyth­mus zu finden. Das ist uns gelungen. Es war eine gute und richtige Entscheidung, das Rennen in der Nacht zu unterbrechen.“

Das dritte von GetSpeed eingesetzte Fahrzeug mit Perrodo / Collard / Jöns / Vaxiviere schied nach einem unverschuldeten Problem bereits frühzeitig aus.

„Natürlich ist die Enttäuschung groß. Wir sind mit einem starken Fahrzeug und schnellen Fahrern angetreten, um zu gewinnen. Durch den Unfall am späten Abend ist uns das, trotz einer sehr guten und dominanten Startphase mit 31 Führungsrunden, nicht gelungen. Aber auch das gehört auch zum Rennsport dazu“, sagt Teamchef Adam Osieka. „In der Nacht hat die Mannschaft die Rennunterbrechung genutzt, das Auto bis zum Restart wieder rennfertig zu machen. Bis 5:30 Uhr haben die Jungs in der Box geschraubt und einen hervorragenden Job gemacht. Das Auto lief nach der Reparatur auf Anhieb problemlos, aber mit zwei Runden Rückstand war im Ergebnis nicht mehr viel zu machen. Nach dem erneuten Unfall hat es bei der verbleibenden Renndistanz keinen Sinn mehr gemacht, das Fahrzeug zu reparieren.“

Starke Leistung aller Fahrzeuge im Qualifying

Mit allen drei Fahrzeugen hatte GetSpeed bereits vor dem Rennen den Einzug in das das entscheidende Top-Qualifying am Freitagabend geschafft. Beim abschließenden Einzelzeitfahren fuhren alle drei Fahrzeuge einen Startplatz in den Top-Ten heraus. Die beste Startposition eroberte Raffaele Marciello: Der Italiener fuhr in der Startnummer 9 auf Platz drei und sicherte dem Team einen Platz in der zweiten Reihe. Auch die Kundenfahrzeuge von GetSpeed zeigten eine starke Leistung. Matthieu Vaxiviere beendete das Qualifying in der #8 auf Platz sieben während Maxime Soulet in der #10 auf Platz zehn fuhr.

24h-Qualifying: GetSpeed mit allen drei Mercedes-AMG GT3 in den Top-Ten

Großartige Teamleistung von GetSpeed Performance im Top-Qualifying für das 48. ADAC TOTAL 24h-Rennen am Nürburgring: Alle drei eingesetzten Mercedes-AMG GT3 qualifizierten sich im Einzelzeitfahren am Freitagabend für einen Startplatz in den Top-Ten. Die beste Startposition eroberte Raffaele Marciello: Der Italiener fuhr in der Startnummer 9 auf Platz drei und sicherte dem Team einen Platz in der zweiten Reihe. Auch die Kundenfahrzeuge von GetSpeed zeigten eine starke Leistung. Matthieu Vaxiviere beendete das Qualifying in der #8 auf Platz sieben während Maxime Soulet in der #10 auf Platz zehn fuhr.

„Wir sind mega happy mit dem Ergebnis“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Mit allen drei Fahrzeugen in die Top-Ten zu fahren ist eine extrem starke Leistung. Damit haben wir eine sehr gute Ausgangsposition, auch wenn der Startplatz beim 24h-Rennen eigentlich nicht so eine große Bedeutung hat. Bei dem starken Teilnehmerfeld erwarte ich aber von der ersten Runde an einen Vollgas-Sprint durch die Grüne Hölle – die geringere Teilnehmerzahl als in den Vorjahren begünstigt das noch. Ein Riesenkompliment an die Fahrer und an das Team. Es kommt nicht oft vor, dass man als Team alle Autos in den Top Ten qualifiziert. Vor allem auch an Matthieu Vaxiviere und Maxime Soulet, die bei den schwierigen Bedingungen gezeigt haben, was sie können.“

#9, Startplatz 3

Mercedes-AMG Team GetSpeed
Maximilian Buhk
Maximilian Götz
Raffaele Marciello
Fabian Schiller

#8, Startplatz 7

GetSpeed Performance
Emmanuel Collard
Christer Jöns
François Perrodo
Matthieu Vaxiviere

#10, Startplatz 10

GetSpeed Performance
Janine Hill
John Shoffner
Markus Palttala
Maxime Soulet

24h-Rennen am Nürburgring: GetSpeed hat das große Ziel vor Augen

Der motorsportliche Saisonhöhepunkt auf der legendären Nürburgring Nordschleife ist nah: Vom 24. bis 27. September startet das ADAC TOTAL 24h-Rennen. Für das Team GetSpeed Performance wird die 48. Auflage ein ganz besonderes Highlight, denn von den drei eingesetzten Mercedes-AMG GT3 wird ein Fahrzeug als Mercedes-AMG Team GetSpeed – mit Werksunterstützung – bei dem Langstreckenklassiker in der Eifel an den Start gehen. Das Ziel ist ganz klar gesteckt: „Wir wollen gewinnen“, sagt Teamchef Adam Osieka ohne Umschweife.

Intensiv hat sich das im Gewerbepark am Nürburgring beheimatete Team GetSpeed Performance auf das Heimspiel vorbereitet. Und die Vorbereitung war in diesem Jahr sogar noch länger als ursprünglich geplant. Corona-bedingt wurde das 24h-Rennen in den September verschoben. Nicht weniger als fünf Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie fanden im Vorfeld statt. Der neon-gelbe Mercedes-AMG GT3 war bei vier Rennen am Start. Die Bilanz kann sich mit zwei dritten und zwei vierten Plätzen sehen lassen. „Wir haben uns in erster Linie darauf konzentriert, ein gutes Grundsetup mit dem neuen Evo-Modell des Mercedes-AMG GT3 zu erarbeiten und uns daneben mit allen drei Fahrzeugen bereits im Vorfeld des 24h-Rennens einen Startplatz für das Top-Qualifying zu sichern – beides ist uns gelungen“, erklärt Osieka. „Dass wir in diesem Zuge zweimal auf dem Podium gelandet sind, ist ein schöner Bonus und zeigt, dass wir vorne mit bei der Musik sind.“ Osieka ist allerdings davon überzeugt, dass bislang keiner der Mitstreiter seine Karten aufgedeckt hat. „Vor dem 24h-Rennen wird immer viel gepokert und niemand möchte sein volles Potenzial aufzeigen. Trotzdem haben wir sehr viele Daten analysiert und sind davon überzeugt, dass wir von der Performance her ganz vorne mitfahren können. Ich bin ja selber Racer, daher weiß ich, dass man immer mit dem Ziel startet, zu gewinnen.“

Die Speerspitze, der Mercedes AMG GT3 mit der Startnummer 9, wird pilotiert von Maximilian Götz, Maximilian Buhk, Raffaele Marciello und Fabian Schiller. Letzterer wurde von AMG jüngst in den Status eines Nordschleifen-Performance-Fahrers befördert. „Alle vier Jungs wissen, wo es auf der Nordschleife langgeht und sie haben ihre Leistungsfähigkeit und ihren Speed schon oft unter Beweis gestellt“, urteilt Osieka. „Das Wichtigste ist jedoch, dass sie alle heiß auf Erfolg sind. Mit diesem starken Quartett haben wir definitiv Siegchancen.“

Die beiden weiteren Fahrzeuge sind in der Pro-Am-Kategorie der GT3-Klasse SP9 eingestuft. Die Piloten François Perrodo, Emmanuel Collard, Matthieu Vaxiviere und Christer Jöns in der #8 haben genauso den Klassensieg im Visier wie Janine und John Shoffner, Markus Palttala und Maxime Soulet in der #10. Dabei sind vor allem die drei Franzosen im Fluss. Vaxiviere holte am vergangenen Wochenende beim 24h-Rennen in Le Mans Platz drei in der Prototypen-Klasse LMP2. Collard und Perrodo taten es ihrem Landsmann in der GTE-Am-Klasse gleich. Janine Hill hat jüngst ihren Lebensgefährten John geheiratet. Das frisch vermählte Paar feiert beim 24h-Rennen nun eine ganz besondere Hochzeitsreise. Soulet stieß in der #10 als letzter Fahrer zum GetSpeed-Squad hinzu. Der Belgier gewann zu Jahresbeginn das 12h-Rennen im australischen Bathurst. „Auch unsere beiden Pro-Am-Fahrzeuge sind erstklassig besetzt“, so Osieka. „In beiden Mercedes-AMG GT3 haben wir eine ausgewogene Mischung aus ambitionierten Amateuren und Profis, die erfolgversprechend ist.“

Das 24h-Wochnende startet am Donnerstagmittag mit dem ersten Qualifying (12:30 bis 14:00 Uhr). Im zweiten Zeittraining von 20:30 bis 23:30 Uhr geht es dann zum ersten Mal in die Nacht hinein. Nach einer weiteren einstündigen Qualifying-Session am Freitagmittag ab 13:25 Uhr findet am Abend zur Primetime der erste packende Höhepunkt des Wochenendes statt. Beim Top-Qualifying zwischen 17:50 und 20:10 Uhr werden die prestigeträchtigen Startplätze für das Rennen ausgefahren. Einen letzten Funktionscheck können die Teams im Warm-up am Samstag von 11:15 und 12:15 Uhr vornehmen, ehe dann um 15:30 Uhr schließlich die Hatz zweimal rund um die Uhr in der Grünen Hölle startet. Jahreszeitbedingt ist die Nacht in diesem Jahr beim 24h-Rennen übrigens besonders lang. Sonnenuntergang ist am Samstagabend bereits um 19:21 Uhr, Sonnenaufgang am Sonntag um 07:27 Uhr. Diese Tatsache wird den Protagonisten alles abverlangen.

Das 24h-Rennen wartet mit einem Kuriosum auf, denn aufgrund von Corona-Auflagen sind Zuschauer in diesem Jahr nur in begrenzter Anzahl auf den geöffneten Tribünen zugelassen. Natürlich wird GetSpeed Performance dafür sorgen, dass die Fans mit einer umfangreichen Social-Media-Berichterstattung auf Facebook und Instagram trotzdem immer auf dem Laufenden sind und den gewohnt Einblick hinter die Kulissen des Rennstalls bekommen.

Stimmen vor dem Rennen

François Perrodo (#8, GetSpeed Performance): „Das ist mein erstes 24h-Rennen am Nürburgring – und dann noch unter diesen besonderen Bedingungen, weil keine Zuschauer entlang der Nordschleife erlaubt sind. Das ist sehr schade. Unser primäres Ziel mit der Startnummer 8 ist, die Zielflagge zu sehen. Die Vorbereitungen bei den Rennen zur NLS zusammen mit Emmanuel, Matthieu und Christer waren sehr gut. Wenn wir uns keine Fehler erlauben, nur zum Fahrerwechsel, zum Nachtanken und zum Reifenwechsel an die Box müssen, ist eine gute Platzierung möglich. Der Wettbewerb wird hart sein, mit vielen Teams und Fahrern, die sehr gute Nordschleifenkenntnisse haben. Bei der starken Konkurrenz müssen wir bescheiden sein und die bestmögliche Leistung abliefern. Dann sehen wir, wo wir am Ende stehen. Die Wettervorhersage ist wechselhaft, die Nacht ist länger als im Mai – da kann viel passieren.“

Fabian Schiller (#9, Mercedes-AMG Team GetSpeed): „Ich freue mich riesig auf das 24h-Rennen. Unser Ziel ist klar gesteckt: Wir wollen ein Top-Resultat. Das wird allerdings nicht leicht. Zum einen ist auch in diesem Jahr die Konkurrenz wieder sehr stark. Zum anderen ist die Wettervorhersage mit Regen und Sturm verrückt. Unter diesen Voraussetzungen ist es schon eine Challenge, überhaupt die Zielflagge zu sehen. Dass keine Fans rund um die Nordschleife zugelassen sind, ist für uns Fahrer gleich aus zweierlei Hinsicht bedauerlich. Denn neben der einzigartigen Stimmung, die sie verbreiten, wird es in der Grünen Hölle ohne sie in der Nacht deutlich dunkler sein. Die größte Herausforderung ist dann, konzentriert zu bleiben und keine Fehler zu machen.“

Markus Palttala (#10, GetSpeed Performance): „Super, dass ich auch in diesem Jahr wieder bei GetSpeed dabei sein kann, um Janine und John zu unterstützen. Letztes Jahr hatten wir ein tolles Rennen. Mit Maxime kommt nun ein weiterer Mitstreiter ins Team, den ich schon lange kenne. Zuletzt haben wir 2019 in Spa zusammen das 24h-Rennen bestritten. In der Pro-Am-Kategorie gibt es einige starke Gegner. Trotzdem ist eine Podiumsplatzierung in der Klasse unser Ziel. Im Gesamtklassement peilen wir die Top-10-Positionen an. Um diese Ziele zu erreichen, müssen wir natürlich erst einmal ankommen – so schnell fahren wie möglich und die Risiken möglichst minimieren.“

#8

GetSpeed Performance
Emmanuel Collard
Christer Jöns
François Perrodo
Matthieu Vaxiviere

#9

Mercedes-AMG Team GetSpeed
Maximilian Buhk
Maximilian Götz
Raffaele Marciello
Fabian Schiller

#10

GetSpeed Performance
Janine Hill
John Shoffner
Markus Palttala
Maxime Soulet

GetSpeed bringt Junior-Team auf die legendäre Nordschleife

Wenn am 21. März 2020 die Saison der Nürburgring Langstrecken-Serie mit dem ersten Saisonrennen beginnt, ist GetSpeed Performance mit drei Mercedes-AMG GT3 am Start. Neben dem Fahrzeug mit Janine Hill und John Shoffner sowie dem werksunterstützen Mercedes-AMG mit vier hochkarätigen Piloten, plant die Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka den Einsatz eines weiteren Junior-Teams. Dafür hat GetSpeed ein sowohl sportlich als auch finanziell sehr interessantes Paket geschnürt.

„Wir wollen dem talentierten Nachwuchs eine attraktive Chance geben, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen und GT3-Erfahrungen in einem professionellen Umfeld zu sammeln. Wir haben bereits im letzten Jahr damit begonnen, professionelle Grundlagen für junge Fahrer zu schaffen. Die Piloten werden bei uns intensiv betreut und aufgebaut. Wir haben in der Grünen Hölle einen großen Erfahrungsschatz gesammelt, den wir gerne weitergeben wollen“, sagt Adam Osieka.

Der Einsatz des Junior-Teams umfasst zwei Performance-Tests, die ersten drei Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie und das 24h-Rennen auf der legendären Nordschleife. Der Clou dabei ist vor allem der Preis. Für bereits 89.000 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer) sind die Fahrerplätze jeweils verfügbar.

GetSpeed ist ab 2020 offizielles Mercedes-AMG Performance-Team

Das Jahr 2020 wird ein Meilenstein in der Geschichte von GetSpeed. Ab diesem Jahr tritt die Crew um Teamchef Adam Osieka als Mercedes-AMG Team GetSpeed auf. Diese erweiterte Werksunterstützung bezieht sich auf das komplette Rennprogramm am Nürburgring. Als Fahrer für die Rennen in der Eifel setzt das neue Performance-Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring auf ein hochkarätiges Quartett. Die Nordschleife erprobten GetSpeed-Piloten in der Nürburgring Langstrecken-Serie sowie für das legendäre 24h-Rennen in der Eifel werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

„Ich freue mich sehr über diese Nachricht – und dies nur ein Jahr nach unserem Markenwechsel zu Mercedes-AMG. Unsere Erfolge der letzten Jahre bekommen dadurch nochmal eine andere Wertigkeit. Das ist der Lohn und die Anerkennung für unsere unermüdliche Arbeit und unseren permanenten Einsatz. Wir werden alles dafür geben, um diesem großen Vertrauensbeweis von Mercedes-AMG auch in Zukunft gerecht zu werden“, sagt Adam Osieka, der in dieser Saison auch wieder den Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3 mit Janine Hill und John Shoffner auf der Nordschleife einsetzen wird. Das anglo-amerikanische Duo sorgte 2019 mit mehreren Podiumsplatzierungen in der Pro-Am-Wertung der SP9-Klasse für Furore. Ein dritter Mercedes-AMG GT3 für die Nordschleife ist in Planung. Osieka: „Das wird ein sehr spannendes Projekt – erste Details werden wir in Kürze bekannt geben.“

In der Premieren-Saison mit Fahrzeugen von Mercedes-AMG auf der legendären Nordschleife stand GetSpeed Performance im vergangenen Jahr fünfmal in der ersten Startreihe, holte eine Pole-Position und insgesamt vier Podestplätze in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Den ersten Sieg für GetSpeed in der VLN holten Dominik Baumann und Fabian Schiller.

GetSpeed hat gut in das Rennen gefunden

Problemlose erste drei Stunden für alle drei Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed Performance

Das Team GetSpeed Performance ist kontrolliert in das ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring gestartet. In einer packenden Anfangsphase konzentrierten sich die erfahrenen Piloten Jan Seyffarth (#16), Luca Ludwig (#18) und Markus Palttala (#17) vor allem darauf, fehlerfrei zu bleiben. „Wir haben sehr gut in das Rennen gefunden“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Unsere Fahrer haben sich eingegrooved. Gerade in der Anfangsphase ist es wichtig, unauffällig vorne mitzuschwimmen und den Anschluss an die Spitze zu halten. In der Nacht greifen wir dann an. Die Positionen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch zweitrangig und verschieben sich aufgrund unterschiedlicher Boxenstrategien permanent.“

Stimmen der Fahrer

Jan Seyffarth (Startnummer 16, Vodafone Mercedes-AMG GT3): „Der erste Stint war schwierig, weil die Temperaturen noch sehr hoch waren. Wir wollten nicht den härtesten Reifen fahren. Damit haben wir noch nicht viele Erfahrungen sammeln können. Daher haben wir uns für Medium entschieden. Die wurden jedoch etwas zu heiß, so dass ich Untersteuern hatte. Mit sinkender Sonne und fallenden Temperaturen war das Auto dann viel besser. Da konnte ich mehr angasen. Renger ist jetzt im Auto und pusht. Wenn es dunkel wird und die Temperaturen sinken, kommt unsere Zeit.“

Luca Ludwig (Startnummer 18, Knaus Mercedes-AMG GT3): „Das war ein sehr anspruchsvoller erster Stint im GetSpeed-Mercedes. Aber ich bin absolut zufrieden. Wir rangieren aktuell auf Position 15 in Schlagdistanz zur Spitze. Das Wichtigste ist, dass wir clean bleiben und uns aus allem heraushalten.“

Markus Palttala (Startnummer 17, Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3): „Die Einführungsrunde war fantastisch, die Stimmung rund um die Nordschleife atemberaubend. Mit dem Start habe ich das dann jedoch komplett ausgeblendet. Von Platz 27 gestartet, waren die ersten Runden ein ganz schöner Zirkus, weil es viele harte Positionsduelle gab. Aber es läuft – wir haben einen guten Rhythmus und sind jetzt im Rennen.“

#16 – Vodafone Mercedes-AMG GT3

Kenneth Heyer / Jan Seyffarth / Renger van der Zande / Tristan Vautier
Position: 12
Absolvierte Runden: 20
Schnellste Runde: 8:23,184 Minuten (in Runde 17)

#17 – Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3

Janine Hill / Markus Palttala / Fabian Schiller / John Shoffner
Position: 30 (10 Pro-Am)
Absolvierte Runden: 19
Schnellste Runde: 8:35,016 Minuten (in Runde 5)

#18 – Knaus Mercedes-AMG GT3

Philip Ellis / Luca Ludwig / Jules Szymkowiak / Fabian Vettel
Position: 17 (3 Pro-Am)
Absolvierte Runden: 20
Schnellste Runde: 8:26,307 Minuten (in Runde 18)

GetSpeed startet von Platz neun in das 24h-Rennen

Bester Startplatz beim 24h-Rennen am Nürburgring in der Teamgeschichte

Eine starke Leistung haben die Fahrer von GetSpeed Performance im Top-Qualifying für das ADAC TOTAL 24h-Rennen gezeigt: Jan Seyffarth sicherte dem Team im Vodafone Mercedes-AMG GT3 (#16) den neunten Startplatz für das Langstreckenrennen am Nürburgring. Die fünfte Startreihe ist für GetSpeed gleichzeitig die beste Startposition beim 24h-Rennen am Nürburgring in der Teamgeschichte. Nur zwei Startreihen dahinter steht das zweite von GetSpeed Performance eingesetzte Auto, der Knaus Mercedes-AMG GT3. Philip Ellis qualifizierte sich im spektakulären Einzelzeitfahren für Startplatz 14. Ohne Rundenzeit beendete Fabian Schiller das Top Qualifying.

„Die Teilnahme an dem spektakulären Einzelzeitfahren um die besten Startplätze für das 24h-Rennen war unser Ziel – und das haben wir erreicht. Dass es Jan (Seyffarth) in dem Einzelzeitfahren als Neunter in die Top 10 geschafft hat, ist ein fantastisches Ergebnis und gleichzeitig die beste Startposition bei einem 24h-Rennen am Nürburgring in der Teamgeschichte. Ein riesen Kompliment an jeden Einzelnen. Glückwunsch auch an Mercedes-AMG zur ersten Startreihe bei diesem prestigeträchtigen Rennen“, sagt Adam Osieka.

Bis zum Start von Qualifying 2 am Freitagnachmittag war die Teilnahme an dem Einzelzeitfahren, welches über die Startaufstellung für die 47. Auflage des Langstreckenrennen am Nürburgring entscheidet, noch nicht sicher. Am Ende lösten alle drei GetSpeed-Fahrzeuge mit guten Ergebnissen im Zeittraining das Ticket für das Top-Qualifying.

Stimmen der Fahrer nach dem Top-Qualifying

Jan Seyffarth (#16 – Vodafone Mercedes-AMG GT3): „Es noch in das Top-Qualifying zu schaffen war ein hartes Stück Arbeit – da wollten natürlich alle dabei sein. Wir sind bis jetzt nicht so viele Runden gefahren wie wir es uns gewünscht hätten. Alles in einer Runde auf den Punkt zu bringen ist sehr schwierig. Ich konnte nur eine Runde richtig pushen. Wir sind absolut happy mit Startplatz neun.“

Fabian Schiller (#17 – Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3): „Mit dem Erreichen des Top-Qualifyings hatten wir ein wichtiges Etappenziel erreicht. Leider ist mir gleich auf meiner ersten Runde ein Fehler passiert. Ich habe im Schwalbenschwanz ein bisschen früh eingelenkt, bin auf die Wiese gekommen und habe die Leitplanke berührt. Ich war bis zu dem Zeitpunkt gut unterwegs, die Zeit hätte für eine sehr gute Platzierung gereicht. Wir haben ein starkes Auto und ich fühle mich sehr wohl – die Grundvoraussetzungen stimmen also.“

Philip Ellis (#18 – Knaus Mercedes-AMG GT3): „Es fühlt sich irgendwie komisch an, sich über einen 14. Platz zu freuen. Aber wenn ich einen Blick in die Ergebnisliste werfe und lese, was für große Namen hinter mir stehen, kann ich mit dem Ergebnis zufrieden sein. Zwei meiner drei Teamkollegen und ich selber sind noch kein 24h-Rennen am Nürburgring gefahren, insofern liegt der Fokus im Rennen auf der Klasse Pro-Am. Ein Podestplatz ist das Ziel.“

#16 – Vodafone Mercedes-AMG GT3

Kenneth Heyer / Jan Seyffarth / Renger van der Zande / Tristan Vautier
Position nach Q2: 7
Beste Rundenzeit in Q2: 8:19.127 Minuten (Jan Seyffarth, Runde 6)
Startposition im Top-Qualifying: 5
Fahrer im Top-Qualifying: Jan Seyffarth
Beste Rundenzeit im Top-Qualifying: 8:14.681 Minuten

#17 – Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3

Janine Hill / Markus Paltalla / Fabian Schiller / John Shoffner
Position nach Q2: 15
Beste Rundenzeit in Q2: 8:21.852 Minuten (Fabian Schiller, Runde 2)
Startposition im Top-Qualifying: 20
Fahrer im Top-Qualifying: Fabian Schiller
Beste Rundenzeit im Top-Qualifying: –

#18 – Knaus Mercedes-AMG GT3

Philip Ellis / Luca Ludwig / Jules Szymkowiak / Fabian Vettel
Position nach Q2: 19
Beste Rundenzeit in Q2: 8:23.191 Minuten (Luca Ludwig, Runde 7)
Startposition im Top-Qualifying: 14
Fahrer im Top-Qualifying: Philip Ellis
Beste Rundenzeit im Top-Qualifying: 8:15.987 Minuten

LIVESTREAM 24h-Rennen Nürburgring

Qualifying 1, Qualifying 2, Top Qualifying und das Rennen im Livestream

Es ist zweifelsfrei das größte Rennen der Welt: Das ADAC TOTAL 24h-Rennen am Nürburgring. GetSpeed stellt sich auch in diesem Jahr der ultimativen Herausforderung für Mensch und Maschine. Mit drei bärenstarken Mercedes-AMG GT3 und einem internationalen, ausgewogenen Fahrerkader von elf Fahrern und einer Fahrerin tritt das Team beim Langstreckenklassiker in der Eifel an. 

LIVESTREAM

 

 

Streaming Zeitplan

DONNERSTAG, 20. JUNI 2019
11:20 – 13:00 Uhr – 24h-Rennen Free Practice
15:00 – 17:50 Uhr – 24h Classic Qualifying
18:30 – 21:30 Uhr – 24h-Rennen Qualifying 1

FREITAG, 21. JUNI 2019
10:05 – 13:05 Uhr – 24h Classic Rennen
13:45 – 14:30 Uhr – Seyffarth Audi R8 Cup R1
14:55 – 16:45 Uhr – 24h-Rennen Qualifying 2
19:00 – 19:40 Uhr – 24h-Rennen Top-Qualifying
19:50 – 21:30 Uhr – Falken Drift Show

SAMSTAG, 22. JUNI 2019
08:10 – 08:55 Uhr – Seyffarth Audi R8 Cup R2
09:10 – 10:10 Uhr – 24h-Rennen Warm Up
13:45 Uhr – 24h-Rennen Startaufstellung
15:10 Uhr – 24h Einführungsrunde
15:30 Uhr – 24h-Rennen Start

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