GetSpeed feiert zehnjähriges Jubiläum

GetSpeed feiert zehnjähriges Jubiläum

„10 Years German Race Performance“, lautet das Motto der diesjährigen Rennsaison von GetSpeed. Vor zehn Jahren öffnete GetSpeed seine Tore und kennt seitdem nur eine Richtung: nach vorne. Durch Erfolge in den größten und wichtigsten Rennserien zeichnet sich das Mercedes-AMG Performance Team mittlerweile aus.

2013 ging zum ersten Mal ein Fahrzeug unter der Bewerbung GetSpeed Performance an den Start. Zusammen mit Piloten wie Christopher Mies, Kevin Estre und Phillip Eng fuhr Adam Osieka – Fahrer und Teamchef in Personalunion – im Porsche 911 GT3 Cup schnell die ersten Klassensiege ein.

Während das Team in der heutigen Nürburgring Langstrecken-Serie (früher VLN) weitere Erfolge verbuchte und im Porsche Sports Cup erste Blicke über den Tellerrand wagte, schritt die Entwicklung von GetSpeed auch jenseits der Rennstrecke schnell voran. 2014 nahm ein weiteres Projekt Fahrt auf, das heute aus dem Nordschleifen-Rennsport nicht mehr wegzudenken ist. In Zusammenarbeit mit Vodafone realisierte GetSpeed die ersten Live-Onboardaufnahmen aus dem Renncockpit via LTE. Doch damit nicht genug. GetSpeed war auch das erste Team, das ein Stress-Level-Monitoring einführte und neben den Telemetriedaten des Fahrzeugs die Vitaldaten der Fahrer in Echtzeit erfasste und darstellbar machte. Auf dieser Basis wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen, die schließlich auch in die strategischen Entscheidungen mit eingeflossen sind.

Neben den Einsätzen von eigenen Rennboliden baute GetSpeed in der zweiten Dekade des Jahrtausends auch die Kundenaktivitäten weiter aus. Im Auftrag wurden Rennfahrzeuge betreut und an den letzten Zehnteln gefeilt. Der Gipfel der Aktivitäten war das Jahr 2017, in dem bis zu sechs Fahrzeuge – Porsche 911 GT3 Cup und Porsche Cayman GT4 – in den Farben von GetSpeed ins Renngeschehen eingriffen.

Ein weiterer Meilenstein war der Aufstieg in die GT3-Klasse mit Porsche 2018. Drei Klassensiege standen am Ende des Jahres zu Buche – das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring war in der Top-Klasse angekommen. Im gleichen Jahr erhielt GetSpeed eine der begehrten Renn-Taxi-Lizenzen auf dem Nürburgring und sorgte fortan mit dem Slogan „Under8“ für Furore. Die Rennaction auf dem Beifahrersitz hautnah zu erleben, blieb jedoch nicht nur Fans und Privatpersonen vorbehalten. Im Zuge des Taxi-Launches verstärkte GetSpeed auch die Aktivitäten in Richtung von Firmenevents. Namhafte Unternehmen machen sich seitdem die positiven Eigenschaften des Motorsports zunutze: Dynamik, Performance und Teamgeist.

2019 markierte den Beginn einer neuen Ära. GetSpeed wechselte zu Mercedes-AMG. Mit dem GT3-Boliden aus Affalterbach war das Team dann auch erstmals beim 24h-Rennen in der GT3-Klasse vertreten. Am 28. September 2019 feierte die Mannschaft mit Dominik Baumann und Fabian Schiller den ersten VLN-Sieg. Daneben setzte GetSpeed Fahrzeuge in der ADAC GT4 Germany und der Belcar ein. Die aufsteigende Tendenz blieb auch den Verantwortlichen von Mercedes-AMG nicht verborgen, so dass nur ein Jahr später die Ernennung zum offiziellen Performance Team von Mercedes-AMG folgte. Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring sammelte das Team erste Führungskilometer. Ein Jahr später holte GetSpeed beim Langstreckenklassiker in der Eifel den ersten Podestplatz. Daneben war GetSpeed Teil der GT3-Premiere in der DTM. Mit Arjun Maini brachten die Meuspather den ersten indischen Rennfahrer in die traditionsreiche Rennserie. Weitere Einsätze wurden in der GT World Challenge absolviert. 2022 war die bislang erfolgreichste Saison in der Teamgeschichte. Die Plätze zwei und drei beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring, kurz darauf ebenfalls Rang zwei beim Langstrecken-Pendant auf der Ardennenachterbahn in Spa-Francorchamps.

Neben den gemeinsamen Engagements mit Mercedes-AMG hat Osieka jedoch nie die Basis aus den Augen verloren. Das Kundensportsegment ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Teamphilosophie und auch die Nachwuchsförderung liegt ihm am Herzen, so setzte GetSpeed bereits Mercedes-AMG GT3 mit hoffnungsvollen Nachwuchsfahrern ein. Oberstes Gebot ist hier nicht nur, den Kunden ein erstklassiges Rennfahrzeug auf die Räder zu stellen, sondern auch mit dem entsprechenden Ambiente im Umfeld einen Wohlfühlfaktor zu erzeugen, der am Ende unvergessliche Erlebnisse generiert.

„Ich blicke mit Stolz auf die vergangenen zehn Jahre unserer Unternehmensgeschichte zurück“, sagt Osieka. „Und ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen und Rennen, die die Zukunft für uns bereithält.“

Auch in diesem Jahr betritt GetSpeed wieder Neuland. Mit der Asian Le Mans Series winkt bei erfolgreicher Teilnahme ein Startplatz bei den legendären 24 Stunden von Le Mans. Saisonauftakt der ALMS ist am 10. Februar 2023 in Dubai. GetSpeed ist mit zwei Fahrzeugen vertreten. Die #10 von Rafaele Marciello, Fabian Schiller und Florian Scholze startet dabei im Retro-Design, mit dem 2013 der erste GetSpeed-Porsche an den Start ging. Die #16 wird eingesetzt für Zhou Bihuang, Wang Zhongwei und Alexandre Imperatori.

GetSpeed krönt Traumsaison mit wichtiger Auszeichnung

Am vergangenen Wochenende fand in Barcelona der feierliche Saisonabschluss von Mercedes-AMG Customer Racing statt. Dabei wurde GetSpeed mit dem Preis für das zweiterfolgreichste Mercedes-AMG Team weltweit in der Kategorie GT3 geehrt. Diese Auszeichnung steht symbolisch für das erfolgreichste Jahr der Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka in der Geschichte des Teams.

„2022 war für uns ein außergewöhnliches Jahr. Wir haben insgesamt 51 Renneinsätze absolviert und dabei großartige Erfolge gefeiert“, sagt Osieka. „Noch lange werden wir uns an den Sieg bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers erinnern, die Plätze zwei und drei bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring, Platz zwei beim größten GT3-Rennen der Welt, den TotalEnergies 24 hours of Spa und die weiteren erfolgreichen Einsätze in der GT World Challenge Europe Powered by AWS, bei den Int. GT Open und auf der Nürburgring Nordschleife.“

Als wären 51 Rennen nicht bereits genug, steht für GetSpeed mit den Gulf 12 Hours in Abu Dhabi Anfang Dezember bereits der nächste Langstreckenklassiker auf dem Programm. Dann starten Al Faisal Al Zubair, Fabien Schiller und Luca Stolz im Mercedes-AMG GT3.

„Auch wenn das Rennjahr noch nicht um ist, möchte ich schon jetzt die Gelegenheit nutzen, mich bei allen Fahrern und Partnern zu bedanken“, so Osieka weiter. „Um erfolgreich zu sein, muss das Gesamtpaket stimmen – und so haben alle Anteil an unseren Triumphen. Ausdrücklich danke ich auch unserem großartigen Team. Und auch, wenn 2022 unser bislang erfolgreichstes Jahr gewesen ist, streben wir trotzdem nach mehr. Gerade am Nürburgring und in Spa-Francorchamps waren wir so nah dran. Unser Ziel ist also klar definiert…“

GetSpeed startet bei den Gulf 12 Hours in Abu Dhabi

Rennstrecke statt Weihnachtsmarkt, sportlicher Ehrgeiz an Stelle von Müßiggang – GetSpeed nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal an den ‚Gulf 12 Hours‘ auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi teil. Vom 9. bis 11. Dezember starten Al Faisal Al Zubair, Fabian Schiller und Luca Stolz im Mercedes-AMG GT3 des Teams aus dem Gewerbepark am Nürburgring.

„Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Die Gulf 12 Hours haben sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem sehr guten Event entwickelt“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Fast drei Dutzend GT3-Fahrzeuge werden auf der faszinierenden Formel-1-Rennstrecke in Abu Dhabi dabei sein. Wir treten an, um zu gewinnen. Nach unserem sehr guten Abschneiden beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa-Francorchamps malen wir uns gute Chancen aus, unseren Lauf bei Langstreckenrennen in diesem Jahr fortzusetzen.“

Das Fahrertrio ist für das Wüstenabenteuer von GetSpeed eine Traumkonstellation. Faisal und Schiller errangen jüngst beim Finale der Int. GT Open einen Gesamtsieg und reisen mit einem großen Momentum in den nahen Osten. Luca Stolz war bereits beim Langstreckenklassiker in Spa-Francorchamps Teil des erfolgreichen GetSpeed-Squads. „Ich bin davon überzeugt, dass wir ein Wörtchen um den Sieg mitreden können“, sagt Osieka. „Auch wenn es für uns die Premiere ist und die Konkurrenz groß – wir scheuen den sportlichen Wettkampf nicht.“

Der Yas Marina Circuit zählt zu den modernsten Rennstrecken der Welt. 2009 startete die Formel 1 zum ersten Mal in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Zu den Highlights zählen die an Monaco erinnernde Passage entlang des Hafenbeckens und die Boxenausfahrt, die durch einen Tunnel führt. Insgesamt gibt es auf dem Kurs wenige Überholmöglichkeiten, so dass nicht nur eine gute Ausgangsposition in der Startaufstellung, sondern auch eine perfekte Strategie von großer Bedeutung sind. Osieka: „Hier haben wir zuletzt stets ein gutes Händchen bewiesen.“

Der Zeitplan umfasst viele Stunden Tracktime, die der Vorbereitung auf die Hatz einmal rund um die Uhr wichtig sind. Allein am Freitag (9. Dezember) gibt es Test-Sessions über insgesamt fünf Stunden bin in die Abendstunden hinein. Am Samstag (10. Dezember) stehen erneut drei Stunden Training auf dem Programm, ehe das Qualifying über die Positionen in der Startaufstellung entscheidet. Die Ampel schaltet am Sonntag (11. Dezember) um 10 Uhr auf Grün, Zieleinlauf ist um 22 Uhr.

GetSpeed startet beim Vortest zu den TotalEnergies 24 Hours of Spa

Die Vorbereitungen für das nächste 24h-Rennen laufen. Nach dem großartigen Erfolg bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring nimmt das Mercedes-AMG Team GetSpeed nun die 24 Stunden von Spa-Francorchamps ins Visier. Der Saisonhöhepunkt der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS findet vom 28. bis 31. Juli statt. Bereits heute und morgen steigt der offizielle Vortest zum Langstreckenklassiker in den Ardennen.

Im Mercedes-AMG GT3 in der Pro-Kategorie wechseln sich beim Vortest Maximilian Götz, Steijn Schothorst und Luca Stolz ab. Im Silber-Auto ergänzt Patrick Assenheimer das Stammtrio Sébastien Baud, Jeff Kingsley und Valdemar Eriksen. Das 24h-Rennen in Spa-Francorchamps ist das wichtigste GT3-Rennen des Jahres. Knapp 60 GT3-Boliden treten auf dem anspruchsvollsten Grand-Prix-Kurs der Welt an.

„Nach zwei Podestplätzen beim 24h-Rennen in der Eifel wollen wir jetzt den nächsten großen Klassiker rocken“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir werden dafür an den beiden offiziellen Testtagen konzentriert unser Programm abspulen und das bestmögliche Grundsetup für Spa-Francorchamps erarbeiten. Zudem haben die Fahrer hier die Gelegenheit, die Abläufe beim wichtigsten Rennen des Jahres noch einmal zu verinnerlichen und sich ausgiebig mit der Strecke vertraut zu machen.“

GetSpeed elektrisiert die Grüne Hölle

Mit Vollgas nachhaltig durch die Grüne Hölle – so lautet ein neues Motto von GetSpeed. Das exklusive GetSpeed RaceTaxi für die Nürburgring Nordschleife gibt es künftig auch in ‚grün‘ und ‚blau‘. Das erste E-Renntaxi auf der Nordschleife ist ein Gemeinschaftsprojekt von GetSpeed, Scherer, sowie dem Tech-Unternehmen Schneider Electric.

„Auch wenn Elektrofahrzeuge immer mehr Einzug in unseren Alltag halten, gibt es seitens der Auto-Community nach wie vor Vorbehalte gegenüber dieser Technologie“, sagt GetSpeed Geschäftsführer Adam Osieka. „Viele glauben, im Vergleich zu fossilen Verbrennungsmotoren würde E-Autos die Emotionalität fehlen. Wir treten jetzt den Gegenbeweis an. Wer einmal die Grüne Hölle mit unserem neuen Audi RS e-tron GT erlebt hat, wird in Zukunft anders denken.“

In nur etwas mehr als drei Sekunden von 0 auf 100 km/h und über 640 PS unter der Haube – die technischen Daten der beiden Audi e-tron GT RS lassen aufhorchen. Es besteht kein Zweifel, dass dieser Elektrosportwagen für die Nürburgring Nordschleife prädestiniert ist. Elektro-Mobilität bedarf jedoch einer entsprechenden Infrastruktur und Know-How. Hier kommen Schneider Electric und Scherer ins Spiel. „Schneider-Electric elektrifiziert unser komplettes Headquarter im Gewerbepark am Nürburgring, so dass wir künftig die Infrastruktur haben, um mit den beiden elektrischen RaceTaxen Kunden an der Nordschleife zu bedienen. Das entsprechende Wissen rund um unseren elektrischen Fuhrpark bringt die Scherer Gruppe ein.“, sagt Osieka.

Das legendäre GetSpeed RaceTaxi ist am Nürburgring längst zur Institution geworden. Der Slogan ‚Under8‘ ist Programm. Im Renntempo geht es über das 20,832 Kilometer lange Asphaltband, das sich so unverwechselbar durch die hügelige Eifellandschaft schlängelt. Auf der einzigartigen Nordschleife wurden Legenden geboren. Auch GetSpeed hat sich in die Geschichtsbücher des Eifelkurses eingetragen. 2021 feierte das Rennteam rund um Adam Osieka mit Platz drei beim 24h-Rennen einen der größten Erfolge in seiner Teamgeschichte.

Das Angebot ist ab dem 09. Mai 2022 buchbar. Weitere Infos gibt es unter www.getspeed-racetaxi.de.

Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 20,2–19,3 (NEFZ), 22,5–20,6 (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0. Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs.

GetSpeed
Seit 2013 ist GetSpeed als Rennteam aktiv. Die Wurzeln sind die Nürburgring Langstrecken-Serie (ehemals VLN). 2020 erfolgte der Aufstieg zum Mercedes-AMG Performance Team. 2022 ist die Mannschaft in der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS, bei den International GT Open sowie auf der Nordschleife bei NLS und dem 24h-Rennen in der Grünen Hölle aktiv. Seit 2018 verfügt GetSpeed über eine offizielle Renntaxi-Lizenz für die Nordschleife und führt seitdem unter dem Motto „Under8“ Co-Piloten-Fahrten auf der schönsten Rennstrecke der Welt durch. Daneben veranstaltet GetSpeed auch Incentives und Firmenevents für namhafte Unternehmen, bei denen der Motorsport stets im Mittelpunkt steht.

Scherer Unternehmensgruppe
Zur Scherer Unternehmensgruppe gehören 31 Autohäuser an 19 Standorten in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und im Saarland. Hier werden die Marken Audi, VW, VW Nutzfahrzeuge, Porsche, Seat, Cupra, Škoda, Maserati und MAN gehandelt und servicetechnisch betreut. Ergänzt wird das Angebot durch Tankstellen und eine Autovermietung. Die Scherer Unternehmensgruppe ist außerdem in der Bau- und Immobilienbranche tätig. Das 1937 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 1.900 Mitarbeiter.

Weitere Informationen finden Sie auf www.scherer-gruppe.de

Schneider Electric
Schneider Electric ist eines der führenden Unternehmen in der digitalen Transformation von Energiemanagement und Automatisierung. Das Ziel von Schneider Electric besteht darin, die optimale Nutzung von Energie und Ressourcen zu ermöglichen und damit den Weg zu Fortschritt und Nachhaltigkeit für alle zu ebnen. Das Techunternehmen fördert die digitale Transformation durch die Integration weltweit führender Prozess- und Energietechnologien, durch die Vernetzung von Produkten mit der Cloud, durch Steuerungskomponenten sowie mit Software und Services über den gesamten Lebenszyklus hinweg. So ermöglichen Schneider Electric ein integriertes Management für private Wohnhäuser, Gewerbegebäude, Rechenzentren, Infrastruktur und Industrien. Die tiefe Verankerung in den weltweiten lokalen Märkten macht das Unternehmen zu einem nachhaltigen globalen Unternehmen. Es setzt sich für offene Standards und für offene partnerschaftliche Eco-Systeme ein, die sich mit seinen richtungsweisenden Aufgaben und den Werten Inklusion und Empowerment identifizieren.

Weitere Informationen finden Sie auf www.se.com/de

International GT Open: Drei Klassen, drei Chancen

Am diesem Wochenende (29. April bis 1. Mai) beginnt auch das dritte Engagement von GetSpeed in der Saison 2022. Bei den International GT Open im portugiesischen Estoril bringt das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring drei Mercedes-AMG GT3 an den Start. Dabei ist GetSpeed in allen drei Klassen vertreten.

Das Pro-Fahrzeug pilotieren Steve Jans und Sebastien Baud. Janine Shoffner und Moritz Kranz teilen sich den Mercedes-AMG GT3 in der Pro-Am. Und in der Am Klasse startet Kiki Sak Nana zusammen mit Teamchef Adam Osieka, der nach einjähriger Rennpause wieder persönlich am Volant Platz nimmt. „Ich bin sehr aufgeregt vor dem Saisonauftakt“, sagt Sak Nana. „Aber genau wegen diesem Gefühl liebe ich das Rennenfahren. Es wird sicher nicht leicht werden, aber unser Ziel ist schlicht und ergreifend, die Klasse zu gewinnen.“

Vorne dabei sein wollen auch Baud und Jans. Letzterer hat in den vergangenen zwei Jahren ebenfalls seine Motorsportaktivitäten ruhen lassen. „Endlich sitze ich wieder im Rennauto. Und ich freue mich besonders darauf, wieder mit GetSpeed an den Start zu gehen“, sagt der Luxemburger. „Wir haben in der Vergangenheit gemeinsam tolle Erfolge auf der Nordschleife gefeiert und ich freue mich extrem auf die neue Herausforderung in den GT Open.“

Das Team reist bestens vorbereitet nach Estoril. „Unsere Tests in Barcelona waren vielversprechend“, sagt Kranz. „Das Team, Janine und ich – da hat alles gepasst. Ich bin gespannt, wo wir uns einsortieren werden. In der Pro-Am-Klasse sind acht Mitbewerber am Start. Unser Ziel ist es natürlich, vorne mitzumischen.“

Das Rennwochenende beginnt am Freitag mit zwei einstündige Freie Trainings (10:15 und 13:15 Uhr). Samstag und Sonntag finden jeweils ein Qualifying (10:35 und 09:00 Uhr) und Rennen (15:30 und 13:30 Uhr) statt. Das erste Rennen führt über 70 Minuten, am Sonntag geht es über die Distanz von einer Stunde. Die Rennen können im Livestream unter www.gtopen.net verfolgt werden.

Maini bleibt in Assen ohne Punkte

Die Ausgangsbasis für Rennen zwei der DTM auf dem TT Circuit in Assen war für Arjun Maini denkbar schlecht. Obwohl zunächst auf Position acht im Qualifying gewertet, konnte der 23-Jährige das Sonntagsrennen nur von Platz 16 aus in Angriff nehmen. Der Grund dafür war eine Eigenart an der Zeitnahme der Rennstrecke in den Niederlanden.

Nach einer Unterbrechung im Zeittraining mit der Roten Flagge wurde die Zeitenjagd auf verbleibende drei Minuten angesetzt. Maini startete seinen finalen Run auf eine Topzeit buchstäblich in letzter Sekunde. Im Nachhinein wurde ihm die Rundenzeit jedoch aberkannt, weil er – obwohl nicht abgewinkt und die herunterlaufende Zeit auf dem Timingmonitor noch ausreichend gewesen wäre – angeblich 0,8 Sekunden zu spät die Start-Ziel-Linie passiert hatte. Die Erläuterung der Rennleitung: „Dass er zu spät über die Linie gefahren war, war zunächst nicht erfasst worden, da nach einer Roten Flagge und der Wiederaufnahme der Session aus technischen Gründen in der Zeitnahme ein Versatz von einer Sekunde entsteht. Dieser wird immer manuell nach der Sitzung korrigiert.“

In einer starken Anfangsphase machte Maini bereits beim Start einige Positionen gut und fuhr bis auf 12 nach vorne. Weiter in Richtung Spitze führte der Weg jedoch über die rund einstündige Distanz nicht. Die Reifen bauten nach dem Stopp schnell ab und Maini kämpfte mit stumpfen Waffen, so dass am Ende nur Rang 13 zu Buche stand.

In zwei Wochen geht es in der DTM weiter. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg stehen die Rennen 13 und 14 auf dem Programm.

Stimmen nach dem Rennen

Arjun Maini: „Ich hatte einen ordentlichen Start und konnte auf Anhieb vier Plätze gutmachen. Wir haben dann wie fast alle Teams einen frühen Boxenstopp eingelegt. Die ersten Runden waren noch okay, danach haben die Reifen dann aber extrem schnell abgebaut, so dass ich nicht mehr voll angreifen konnte. Hier fehlte uns schlichtweg Erfahrung, die wir im Rennen am Samstag hätten machen können. Platz 13 war am Ende das Maximum, das machbar gewesen ist. Kein gutes Wochenende, aber ich bin davon überzeugt, dass wir in Hockenheim stark sein werden.“

Adam Osieka: „Wir können mit diesem Rennwochenende nicht zufrieden sein. Dabei haben wir uns selbst nichts vorzuwerfen. Am Samstag hatten wir Pech, weil es beim Startprozedere einen Rückstau gab und Arjun unsanft in mehrere Kollisionen verwickelt wurde. Auch wenn die Enttäuschung groß gewesen ist, haben weder Team noch Fahrer den Kopf in den Sand gesteckt. Unsere Mannschaft hat den Mercedes-AMG GT3 über Nacht wieder fit gemacht. Arjun war seinerseits im Qualifying hochmotiviert. Dass wir am Ende unter anderem an einer Unzulänglichkeit der Infrastruktur der Rennstrecke gescheitert sind, passt ins Bild. Jetzt heißt es Kopf hoch und nach vorne blicken.“

Erste Punkte für Arjun Maini bei Rennen 1 auf dem Nürburgring

Der Knoten ist endlich geplatzt. Beim Heimspiel des Mercedes-AMG Team GetSpeed auf dem Nürburgring fuhr Arjun Maini seine ersten Punkte ein. Damit ist der 23-Jährige der erste Fahrer aus Indien, dem dies gelungen ist. Von Position zwölf aus gestartet, lieferte Maini im Mercedes-AMG GT3 eine fehlerfreie Vorstellung ab. Bereits beim Start machte er entscheidende Positionen gut, setzte sich im Rennen stark gegen erfahrenere GT3-Piloten durch, absolvierte zum richtigen Zeitpunkt einen sehr guten Boxenstopp und überquerte schließlich nach rund einstündiger Renndistanz (40 Runden) auf Rang zehn die Ziellinie. Weil ein vor ihm platzierter Fahrer Gaststarter war, erhält Maini die zwei Punkte für Platz neun.

Rennen zwei der DTM auf dem Nürburgring startet am Sonntag um 13:30 Uhr. Die Positionen in der Startaufstellung werden zuvor im Qualifying um 10:15 Uhr ausgefahren.

Stimmen nach dem Rennen

Arjun Maini: „Ich konnte die ersten Punkte einfahren und bin darüber sehr glücklich. Aber es ist noch Luft nach oben. Ich habe im Qualifying einen Fehler gemacht, der mich einige Positionen in der Startaufstellung gekostet hat. In der DTM geht es bekanntermaßen sehr, sehr eng zu. Auch am Setup werden wir noch kleine Veränderungen vornehmen und ich hoffe, dass es dann morgen noch besser läuft als heute.“

Adam Osieka: „Wir sind superhappy. Nach drei schwierigen Veranstaltungen mit teils herben Rückschlägen konnte Arjun bei unserem Heimspiel auf dem Nürburgring endlich die ersten Punkte einfahren. Vor allem im Rennen hat er starke Leistungen gezeigt und sich gegen zum Teil deutlich erfahrenere GT3-Piloten im direkten Zweikampf durchgesetzt. Wir haben jetzt unser Minimalziel für die Saison 2021 erreicht. Trotzdem ruhen wir uns nicht auf den Lorbeeren aus, sondern werden morgen erneut voll angreifen. Ich bin davon überzeugt, da geht noch mehr.“

Arjun Maini und GetSpeed sind bereit für die DTM

Am kommenden Wochenende (18.-20. Juni) startet die DTM in die neue Saison. Im italienischen Monza feiern sowohl das Mercedes-AMG Team GetSpeed als auch Fahrer Arjun Maini ihre Premiere in der traditionsreichen Rennserie. Nach der Neuausrichtung gehen in der DTM erstmals GT3-Fahrzeuge bei rund einstündigen Sprintrennen an den Start. GetSpeed setzt, wie auch in anderen Rennserien, einen Mercedes-AMG GT3 ein.

Für den indischen Rennfahrer Arjun Maini ist die Plattform DTM kein Neuland. Bereits 2015 und 2016 startete er in der Formel 3 im Rahmen des populären Championats. Neu hingegen ist sein Rennfahrzeug mit der Startnummer #36. „Ich bin vor meiner Premiere in der DTM schon etwas aufgeregt, zumal die Rennpause für mich sehr lang gewesen ist“, sagt Maini. „Es wird nicht nur mein erstes Rennen in der DTM, sondern auch mein erster Einsatz mit GetSpeed und im Mercedes-AMG GT3. Das macht das Wochenende für mich sehr speziell.“ Der 23-jährige erwartet eine hohe Leistungsdichte und einen engen Wettkampf: „Im Qualifying will jeder Pilot sein Bestes geben. Das wird sicher eine enge Kiste. Im Rennen kommt es dann auf die richtige Reifenstrategie an, vor allem bei den zu erwartenden Temperaturen in Monza.“

Die Rennstrecke im königlichen Park von Monza übt ihre ganz eigene Faszination aus. Lange Geraden, schnelle Passagen und zwei spektakuläre Schikanen – im Norden Italiens ist Highspeed angesagt. „In Monza kommt es auf zwei Dinge an: maximalen Topspeed auf den Geraden und maximalen Abtrieb in den schnellen Kurven. Was nach der Quadratur des Kreises klingt, ist am Ende das Geheimnis eines guten Setups. Die Balance muss stimmen“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir haben in Monza bereits Erfahrungen gesammelt, so dass wir voller Zuversicht in die Lombardei reisen.“ Auch Maini weiß genau, was ihn erwartet. In der Formel 3, der GP3 und in der Formel 2 war er auf dem Hochgeschwindigkeitskurs am Start. „Die Strecke bietet viele Überholmöglichkeiten. Aus Sicht des Fahrers kommt es vor allem darauf an, sehr präzise zu agieren, um in Monza konkurrenzfähig zu sein“, sagt Maini.

Mit dem Einsatz in der DTM betritt das bei Langstrecken-Rennen erfolgreiche Mercedes-AMG Team GetSpeed unbekanntes Terrain. „Die DTM in ihrer jetzigen Form ist für alle Teams neu“, sagt er. „Alle fangen bei Null an. Jedoch ist es für uns nicht das erste Mal, dass wir uns in einer neuen Serie behaupten müssen. Das wird keine leichte Aufgabe, denn die Konkurrenz ist stark. Wir sind sehr gut vorbereitet, aber wo wir wirklich stehen, sehen wir nach dem ersten Qualifying. Ich bin sehr gespannt auf das Premieren-Wochenende in der DTM.“

Insgesamt stehen in der DTM-Saison 2021 acht Rennwochenenden auf dem Programm, an denen immer samstags und sonntags je ein Qualifying und ein Rennen ausgetragen werden. Die Rennen werden live im Free-TV auf SAT.1 und im Stream auf DTM Grid (grid.dtm.com) übertragen. Dort können Fans auch die Trainingssitzungen und Qualifyings live verfolgen.

Zeitplan DTM Monza

Freitag, 18. Juni 2021
13:00-13:45 Uhr: Freies Training 1
16:10-16:55 Uhr: Freies Training 2

Samstag, 19. Juni 2021
10:30-10:50 Uhr: Qualifying 1
13:30 Uhr: Rennen 1

Sonntag, 20. Juni 2021
10:10-10:30 Uhr: Qualifying 2
13:30 Uhr: Rennen 2

GetSpeed Performance startet 2021 in der DTM

Die Erfolgsgeschichte von GetSpeed Performance geht weiter. In der Saison 2021 steigt das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring in die DTM ein. Pilotiert wird der Mercedes-AMG GT3 von Arjun Maini, dem ersten indischen Fahrer in der deutschen Traditionsserie.

Mit dem Start in der DTM schlägt GetSpeed ein neues Kapitel auf. „Es ist das erste Mal, dass wir uns in einer Performance-orientierten Serie ausschließlich auf einen Fahrer im Fahrzeug konzentrieren können“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Das ist eine sehr komfortable Situation, denn bislang galt es immer die unterschiedlichen Vorlieben der Fahrer in einem Fahrzeug bei einem Langstreckenrennen unter einen Hut zu bringen. In der DTM gibt es diesbezüglich keine Kompromisse und ich erwarte packende Rennen und erstklassigen Motorsport.“

Auch für Maini beginnt in der DTM ein neuer Abschnitt seiner Karriere. Zum ersten Mal geht der Inder in einer GT3-Serie an den Start. „Ich freue mich sehr auf meine erste Saison in der DTM mit GetSpeed und dem Mercedes-AMG GT3“, sagt Maini. „Ich kenne die DTM noch sehr aus meiner Zeit in der Formel-3-Europameisterschaft. Sie genießt weltweit einen guten Ruf und ist für mich die perfekte Gelegenheit, mich mit schnellen GT3-Piloten zu messen. Aktuell kann ich natürlich nur schwer einschätzen, wo ich im Vergleich zu meinen Mitstreitern stehe. Unabhängig davon ist jedoch mein Ziel, in der DTM gute Ergebnisse abzuliefern.“

Maini begann seine Rennfahrerkarriere 2006 im Kartsport. 2011 gewann er die indische Juniorenmeisterschaft und nahm an dem Nachwuchswettbewerb ‚One from a Billion‘ des damaligen Formel-1-Rennstalls Force India teil. Als Sieger erhielt er die Möglichkeit, Kartrennen in Europa zu bestreiten. 2013 wechselte er in den Formelsport und feierte unter anderem in der britischen Formel-4-Meisterschaft Erfolge. Am Ende belegte er mit nur drei Punkten Rückstand auf seinen Teamgefährten und heutigen Formel-1-Fahrer Georg Russell Rang zwei. Sein Weg führte den heute 23-Jährigen über die Formel-3-Europameisterschaft und die GP3-Serie bis in die FIA Formel-2-Meisterschaft, wo er 2018 und 2019 am Start war. 2019/2020 bestritt er Rennen in der Asian Le Mans Series, holte einen Sieg in der LMP2-Am-Klasse beim 4-Stunden-Rennen in Shanghai und beendete die Saison auf dem fünften Platz.

GetSpeed Performance ist seit 2019 fester Bestandteil der internationalen GT3-Szene. Die Wurzel des in Meuspath nahe des Nürburgrings beheimateten Rennstalls ist die Nürburgring-Nordschleife. Seit 2013 ist das Team in der Nürburgring Langstrecken-Serie und beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring erfolgreich unterwegs. Vor zwei Jahren folgte der Wechsel zu Mercedes-AMG und nach nur einem Jahr wurde GetSpeed offizielles Performance-Team. Neben den Nordschleifen-Einsätzen bestritt die Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren Rennen in der GT World Challenge Europe, im International GT Open sowie in der deutschen GT4-Meisterschaft.

In der DTM kommen 2021 erstmals GT3-Fahrzeuge zum Einsatz. Ein Rennwochenende umfasst zwei Freie Trainings am Freitag sowie je ein Qualifying und ein einstündiges Rennen mit Boxenstopp am Samstag und am Sonntag. Bei acht Veranstaltungen in Deutschland und dem benachbarten Ausland stehen 16 Rennen auf dem Programm. Der Saisonauftakt findet vom 18. bis 20. Juni 2021 im italienischen Monza statt. Weitere Stationen sind der Norisring (2.-4. Juli), Lausitzring (23.-25. Juli), Zolder (6.-8. August), Nürburgring (20.-22. August), Red Bull Ring (3.-5. September) und Assen (17.-19. September), ehe vom 1. bis 3. Oktober auf dem Hockenheimring das große Finale steigt. Alle Rennen werden im Free-TV auf SAT.1 übertragen.

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