Starke Performance von GetSpeed beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Starke Performance von GetSpeed beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Das Team GetSpeed Performance fuhr beim ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring zwei gute Ergebnisse ein. Vor 230.000 Zuschauern rund um die legendäre Nordschleife wurden Philip Ellis, Luca Ludwig, Jules Szymkowiak und Fabian Vettel im Knaus Mercedes-AMG GT3 nach 155 Runden auf Platz sieben abgewinkt. Damit war das Quartett das zweitbeste GT3-Pro-Am-Team. Im Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3 belegten Janine Hill, Markus Palttala, Fabian Schiller und John Shoffner am Ende Rang 14. „Das beste 24h-Ergebnis in unserer Teamgeschichte“, freute sich Teamchef Adam Osieka.

GetSpeed hat bei dem Langstreckenklassiker in der Grünen Hölle schmerzlich erfahren, wie nahe Freud und Leid beisammen liegen. Bis zum Ende der 21. Rennstunde rangierte die Speerspitze mit der Startnummer 16 auf möglichem Podiumskurs. Dann machte sich Ernüchterung breit. Renger van der Zande musste die #16 mit einem Defekt an der Batterie im Streckenabschnitt Bergwerk abstellen.

„Das war ein charakterbildendes 24h-Rennen“, sagte Teamchef Adam Osieka. „Von Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Es ist schade, dass wir das Top-Ergebnis der #16 nicht ins Ziel bringen konnten. In ein paar Tagen werden wir aber realisieren, was wir in unserem ersten 24h-Renneinsatz mit Mercedes-AMG geleistet haben. Als einziges Privatteam mit dem Mercedes-AMG GT3 haben wir nach den Sternen gegriffen und sind nur knapp gescheitert. Jetzt ist das ein schwacher Trost. Aber es zeigt, was das Paket zu leisten imstande ist. Ich bin den Fahrern, unserer gesamten Crew und Mercedes-AMG sehr dankbar für den unermüdlichen Einsatz in der Grünen Hölle. Jetzt blicken wir nach vorne. In der VLN stehen noch sechs Rennen auf dem Programm.“

Über weite Strecken hatte GetSpeed Performance auf die richtige Strategie gesetzt. In der hektischen Startphase des Rennens war für die Piloten oberstes Gebot, sich aus allen Rangeleien herauszuhalten. Auch in der Nacht, in der die Nordschleife ihre Tücken ausspielt, schwammen die Mercedes-AMG GT3 des Teams aus dem Gewerbepark am Nürburgring kontrolliert im Feld mit und hielten dabei stets die Schlagdistanz zur Spitze. In den Morgenstunden, als sich das Feld nach Unfällen und technischen Defekten ausgedünnt hatte, folgte dann die Attacke. „Unsere Rechnung ging auf“, analysierte Osieka. „Wir konnten mit schnellen Rundenzeiten auf die Spitze aufschließen. Dass wir am Ende mit der #16 die Früchte unserer Arbeit nicht ernten konnten, hat uns ein bisschen Glück gefehlt.“

Stimmen der Fahrer

Renger van der Zande (Startnummer 16, Vodafone Mercedes-AMG GT3): „Ich kämpfte um Platz vier und wir hatten vielleicht sogar Chancen, Platz drei zu erreichen. Das Auto lief super, als plötzlich die Batterie ihren Geist aufgegeben hat. Da ist das Auto im Bergwerk einfach ausgegangen. Das war dann das Ende unserer Geschichte – wirklich schade für das Team.“

Markus Palttala (Startnummer 17, Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3): „Es ist gut, in den Top 20 zu sein, denn das zeigt, dass Du überlebt hast. Eine kleine Belohnung für die harte Arbeit. Persönlich bin ich nicht ganz zufrieden, ich wäre lieber in den Top 10 gelandet, auch wenn das mit einem Pro-Am-Auto schon ambitioniert ist. John sagte zu Beginn des Rennens, dass eine Top-20-Platzierung für ihn okay sei. Das Rennen ist für uns auch ein Invest. Janine und John sind in der bisherigen Saison so wenig mit dem AMG GT3 gefahren, dass wir uns dazu entschlossen haben, ihnen in der Nacht und heute am Sonntag mehr Zeit einzuräumen. Sie brauchen jeden Kilometer und davon werden wir in der Zukunft dann profitieren.“

Fabian Vettel (Startnummer 18, Knaus Mercedes-AMG GT3): „Die letzten Runden des Rennens waren sehr emotional. Die Fans und die Marshalls, die über 24 Stunden für unsere Sicherheit gesorgt haben, winken uns zu. Das war ein Megagefühl. Ohne die Zeitstrafe, die wir für mein Code-60-Vergehen in den Morgenstunden erhalten haben, wären vielleicht noch ein oder zwei Plätze drin gewesen. Das war unnötig. Auf der anderen Seite, bei meinem ersten 24h-Rennen in einem so starken Feld auf Platz sieben zu fahren – Platz zwei in der Klasse – damit kann ich zufrieden sein.“

GetSpeed Performance souverän in der Nacht – Attacke in der Schlussphase

Keine Unfälle, keine Strafen und keine  Probleme in der Nacht

Eine der größten Hürden beim ADAC Total 24h-Rennen ist gemeistert: GetSpeed Performance hat die Nacht in der Grünen Hölle ohne nennenswerte Zwischenfälle absolviert. Alle drei Mercedes-AMG GT3-Mannschaften haben ihren individuellen Rhythmus gefunden. Souverän rangiert die #16 nach 17 Rennstunden auf Platz acht. Das Fahrzeug #18 kratzt mit Platz zwölf bereits an den Top-10-Positionen und belegt nach 17 Stunden Platz drei in der Klasse Pro-Am. Die #17 hat sich in der Nacht bis auf Position 20 nach vorne gearbeitet. „Wir liegen mit unseren Fahrzeugen voll im Plan“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Alle Fahrer haben in den schwierigsten Runden des Rennens mit solider Leistung überzeugt. Wir haben bislang keine Fehler gemacht und auch keine Strafen kassiert. Das macht mich stolz. Die Autos laufen weiterhin wie ein Uhrwerk. Wir hatten lediglich zwei Reifenschäden aufgrund von Trümmerteilen auf der Strecke zu beklagen. Es stehen noch sieben Stunden Rennzeit auf der Uhr – jetzt werden wir das Tempo anziehen und attackieren.“

Stimmen der Fahrer

Kenneth Heyer (Startnummer 16, Vodafone Mercedes-AMG GT3): „Wir haben unser Ziel erreicht, ohne einen Kratzer durch die Nacht zu kommen. Ein Reifenschaden, der erst relativ spät auf der Nordschleife passiert ist, hat uns glücklicherweise nicht viel Zeit gekostet. In der Nacht war es relativ schwierig zu fahren: Die Sicht war stellenweise sehr schlecht und es gab viele Unfälle und Code 60-Phasen – die haben uns etwas Zeit gekostet. Wir sind dauerhaft in den Top 10 und haben nach hinten etwas Luft. Das Rennen dauert noch sieben Stunden, da kann eine Menge passieren. Wir wollen weiterhin fehlerfrei bleiben. Was dann möglich ist, werden wir sehen.“

Janine Hill (Startnummer 17, Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3): „Wir haben mit einem Reifenschaden und einem Problem an der Aufhängung rund 25 Minuten verloren. Das ist sehr ärgerlich für uns, denn wir haben ein gute Pace und liegen unter den Top 20. Wir sind unfallfrei durch die Nacht gekommen. Durch den späten Termin des Rennens ist die Nacht relativ kurz. Das Rennen ist einfach unglaublich: die Fans, die ganzen Lichter an der Nordschleife – das sind unvergessliche Momente.“

Jules Szymkowiak (Startnummer 18, Knaus Mercedes-AMG GT3): „Bislang läuft es gut. Wir halten uns aus allem raus und fokussieren uns darauf, anzukommen. Wir sind für das letzte Renndrittel gut aufgestellt. Ich bin in der Nacht eine Doppelstint gefahren – eine große Herausforderung. Da war ganz schön viel los mit vielen Code-60-Phasen. Da konnte man nicht übertrieben pushen, sondern musste alles clever managen. Trotzdem habe ich natürlich Gas gegeben, wo es möglich war. Am Vormittag fahre ich erneut einen Doppelstint. Einer unserer Hauptkonkurrenten scheint Probleme zu haben, zu den anderen sind wir antizyklisch unterwegs. Es wird eine spannende Schlussphase.“

#16 – Vodafone Mercedes-AMG GT3

Kenneth Heyer / Jan Seyffarth / Renger van der Zande / Tristan Vautier
Position: 8
Absolvierte Runden: 109
Schnellste Runde: 8:23,184 Minuten (in Runde 17)

#17 – Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3

Janine Hill / Markus Palttala / Fabian Schiller / John Shoffner
Position: 20 (7 Pro-Am)
Absolvierte Runden: 105
Schnellste Runde: 8:26,906 Minuten (in Runde 97)

#18 – Knaus Mercedes-AMG GT3

Philip Ellis / Luca Ludwig / Jules Szymkowiak / Fabian Vettel
Position: 12 (3 Pro-Am)
Absolvierte Runden: 108
Schnellste Runde: 8:22,381 Minuten (in Runde 92)

Problemloses erstes Renndrittel für GetSpeed

Der Vodafone Mercedes-AMG GT3 (#16) behauptet sich nach acht Rennstunden in den Top 10

Ohne Probleme absolvieren die drei Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed Performance ihre Runden beim ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Nach acht Rennstunden liegen die Fahrzeuge auf den Positionen neun (#16), 13 (#18) und 23 (#17). „Wir sind sehr zufrieden, denn wir haben bis jetzt keinerlei Probleme gehabt“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Die Autos laufen wie ein Uhrwerk. Auf der Strecke herrscht allerdings eine harte Competition. Die Nacht wollen wir ohne Blessuren überstehen – das ist ganz, ganz wichtig. Kurz vor dem Start hatten wir an der #16 ein Problem mit der Hebeanlage und sind nun gezwungen zu improvisieren. Bei jedem Boxenstopp kommen Wagenheber zum Einsatz, weil der linke Stempel defekt ist. Aber das klappt ohne Probleme.“

Stimmen der Fahrer

Renger van der Zande (Startnummer 16, Vodafone Mercedes-AMG GT3): „Fahrer, Fahrzeug und Team – das harmoniert. Wir können den Speed an der Spitze aktuell nicht ganz mitgehen. Aber Jan (Seyffarth) hat erneut eine Position gut gemacht. Wir sind auf dem richtigen Weg und ich freue mich auf meinen nächsten Stint in der Nacht.“

Fabian Vettel (Startnummer 18, Knaus Mercedes-AMG GT3): „In die Nacht hineinzufahren war ein krasses Erlebnis. Ich habe gemerkt, wie die Fans draußen begonnen haben, ihre Grills anzuschmeissen. Dann breitet sich der Geruch von Bratwurst aus. Da bekommt man schon ein leichtes Hungergefühl, das ist toll. Andererseits fährt man auch in Rauchschwaden von riesigen Lagerfeuern und Deine Augen beginnen leicht zu brennen. Leicht war das nicht. Aber eine super Erfahrung. Jetzt müssen wir schauen, dass wir gut durch die Nacht kommen. Wir stehen aktuell ganz gut da. Aber es ist ja noch nicht einmal die Hälfte geschafft. Da kann noch viel passieren. Bei dem schweren Unfall auf der Döttinger Höhe war ich unmittelbar dahinter. Ich habe auf einmal ein Auto durch die Luft fliegen sehen. Und plötzlich war die ganze Strecke voller Trümmerteile. Da sieht man, wie schnell es gehen kann – und das auf der Geraden, wo man meint, dass nichts passiert.“

John Shoffner (Startnummer 17, Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3): „Mein erstes 24h-Rennen mit einem GT3-Fahrzeug ist sehr aufregend und ich habe eine Menge Spaß. Das Auto läuft fantastisch, die Strecke ist in einem sehr guten Zustand – es läuft alles. Im Ergebnis sind wir aufgrund unserer nicht optimalen Startposition etwas zurück. Daher ist unser Plan, einfach Gas zu geben, um weiter nach vorne zu kommen. In der Nacht kann noch viel passieren.“

#16 – Vodafone Mercedes-AMG GT3

Kenneth Heyer / Jan Seyffarth / Renger van der Zande / Tristan Vautier
Position: 9
Absolvierte Runden: 51
Schnellste Runde: 8:23,184 Minuten (in Runde 17)

#17 – Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3

Janine Hill / Markus Palttala / Fabian Schiller / John Shoffner
Position: 23 (9 Pro-Am)
Absolvierte Runden: 50
Schnellste Runde: 8:29,660 Minuten (in Runde 50)

#18 – Knaus Mercedes-AMG GT3

Philip Ellis / Luca Ludwig / Jules Szymkowiak / Fabian Vettel
Position: 13 (2 Pro-Am)
Absolvierte Runden: 51
Schnellste Runde: 8:26,307 Minuten (in Runde 18)

GetSpeed startet von Platz neun in das 24h-Rennen

Bester Startplatz beim 24h-Rennen am Nürburgring in der Teamgeschichte

Eine starke Leistung haben die Fahrer von GetSpeed Performance im Top-Qualifying für das ADAC TOTAL 24h-Rennen gezeigt: Jan Seyffarth sicherte dem Team im Vodafone Mercedes-AMG GT3 (#16) den neunten Startplatz für das Langstreckenrennen am Nürburgring. Die fünfte Startreihe ist für GetSpeed gleichzeitig die beste Startposition beim 24h-Rennen am Nürburgring in der Teamgeschichte. Nur zwei Startreihen dahinter steht das zweite von GetSpeed Performance eingesetzte Auto, der Knaus Mercedes-AMG GT3. Philip Ellis qualifizierte sich im spektakulären Einzelzeitfahren für Startplatz 14. Ohne Rundenzeit beendete Fabian Schiller das Top Qualifying.

„Die Teilnahme an dem spektakulären Einzelzeitfahren um die besten Startplätze für das 24h-Rennen war unser Ziel – und das haben wir erreicht. Dass es Jan (Seyffarth) in dem Einzelzeitfahren als Neunter in die Top 10 geschafft hat, ist ein fantastisches Ergebnis und gleichzeitig die beste Startposition bei einem 24h-Rennen am Nürburgring in der Teamgeschichte. Ein riesen Kompliment an jeden Einzelnen. Glückwunsch auch an Mercedes-AMG zur ersten Startreihe bei diesem prestigeträchtigen Rennen“, sagt Adam Osieka.

Bis zum Start von Qualifying 2 am Freitagnachmittag war die Teilnahme an dem Einzelzeitfahren, welches über die Startaufstellung für die 47. Auflage des Langstreckenrennen am Nürburgring entscheidet, noch nicht sicher. Am Ende lösten alle drei GetSpeed-Fahrzeuge mit guten Ergebnissen im Zeittraining das Ticket für das Top-Qualifying.

Stimmen der Fahrer nach dem Top-Qualifying

Jan Seyffarth (#16 – Vodafone Mercedes-AMG GT3): „Es noch in das Top-Qualifying zu schaffen war ein hartes Stück Arbeit – da wollten natürlich alle dabei sein. Wir sind bis jetzt nicht so viele Runden gefahren wie wir es uns gewünscht hätten. Alles in einer Runde auf den Punkt zu bringen ist sehr schwierig. Ich konnte nur eine Runde richtig pushen. Wir sind absolut happy mit Startplatz neun.“

Fabian Schiller (#17 – Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3): „Mit dem Erreichen des Top-Qualifyings hatten wir ein wichtiges Etappenziel erreicht. Leider ist mir gleich auf meiner ersten Runde ein Fehler passiert. Ich habe im Schwalbenschwanz ein bisschen früh eingelenkt, bin auf die Wiese gekommen und habe die Leitplanke berührt. Ich war bis zu dem Zeitpunkt gut unterwegs, die Zeit hätte für eine sehr gute Platzierung gereicht. Wir haben ein starkes Auto und ich fühle mich sehr wohl – die Grundvoraussetzungen stimmen also.“

Philip Ellis (#18 – Knaus Mercedes-AMG GT3): „Es fühlt sich irgendwie komisch an, sich über einen 14. Platz zu freuen. Aber wenn ich einen Blick in die Ergebnisliste werfe und lese, was für große Namen hinter mir stehen, kann ich mit dem Ergebnis zufrieden sein. Zwei meiner drei Teamkollegen und ich selber sind noch kein 24h-Rennen am Nürburgring gefahren, insofern liegt der Fokus im Rennen auf der Klasse Pro-Am. Ein Podestplatz ist das Ziel.“

#16 – Vodafone Mercedes-AMG GT3

Kenneth Heyer / Jan Seyffarth / Renger van der Zande / Tristan Vautier
Position nach Q2: 7
Beste Rundenzeit in Q2: 8:19.127 Minuten (Jan Seyffarth, Runde 6)
Startposition im Top-Qualifying: 5
Fahrer im Top-Qualifying: Jan Seyffarth
Beste Rundenzeit im Top-Qualifying: 8:14.681 Minuten

#17 – Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3

Janine Hill / Markus Paltalla / Fabian Schiller / John Shoffner
Position nach Q2: 15
Beste Rundenzeit in Q2: 8:21.852 Minuten (Fabian Schiller, Runde 2)
Startposition im Top-Qualifying: 20
Fahrer im Top-Qualifying: Fabian Schiller
Beste Rundenzeit im Top-Qualifying: –

#18 – Knaus Mercedes-AMG GT3

Philip Ellis / Luca Ludwig / Jules Szymkowiak / Fabian Vettel
Position nach Q2: 19
Beste Rundenzeit in Q2: 8:23.191 Minuten (Luca Ludwig, Runde 7)
Startposition im Top-Qualifying: 14
Fahrer im Top-Qualifying: Philip Ellis
Beste Rundenzeit im Top-Qualifying: 8:15.987 Minuten

LIVESTREAM 24h-Rennen Nürburgring

Qualifying 1, Qualifying 2, Top Qualifying und das Rennen im Livestream

Es ist zweifelsfrei das größte Rennen der Welt: Das ADAC TOTAL 24h-Rennen am Nürburgring. GetSpeed stellt sich auch in diesem Jahr der ultimativen Herausforderung für Mensch und Maschine. Mit drei bärenstarken Mercedes-AMG GT3 und einem internationalen, ausgewogenen Fahrerkader von elf Fahrern und einer Fahrerin tritt das Team beim Langstreckenklassiker in der Eifel an. 

LIVESTREAM

 

 

Streaming Zeitplan

DONNERSTAG, 20. JUNI 2019
11:20 – 13:00 Uhr – 24h-Rennen Free Practice
15:00 – 17:50 Uhr – 24h Classic Qualifying
18:30 – 21:30 Uhr – 24h-Rennen Qualifying 1

FREITAG, 21. JUNI 2019
10:05 – 13:05 Uhr – 24h Classic Rennen
13:45 – 14:30 Uhr – Seyffarth Audi R8 Cup R1
14:55 – 16:45 Uhr – 24h-Rennen Qualifying 2
19:00 – 19:40 Uhr – 24h-Rennen Top-Qualifying
19:50 – 21:30 Uhr – Falken Drift Show

SAMSTAG, 22. JUNI 2019
08:10 – 08:55 Uhr – Seyffarth Audi R8 Cup R2
09:10 – 10:10 Uhr – 24h-Rennen Warm Up
13:45 Uhr – 24h-Rennen Startaufstellung
15:10 Uhr – 24h Einführungsrunde
15:30 Uhr – 24h-Rennen Start

GetSpeed ist heiß auf das 24h-Rennen

Zwölf internationale Top-Fahrer und drei bärenstarke Mercedes-AMG GT3 – Teamchef Osieka ist stolz auf die Entwicklung

Die Vorfreude auf das größte Autorennen der Welt steigt. Auch beim Team GetSpeed Performance. Die Mannschaft um Teamchef Adam Osieka bringt bei der 47. Auflage des ADAC TOTAL 24h-Rennens gleich drei Mercedes-AMG GT3 mit insgesamt zwölf namhaften Fahrern auf der legendären Nordschleife an den Start. Die Crew aus dem Gewerbepark rund um den Nürburgring hat sich akribisch auf das Saisonhighlight vorbereitet. Alle Piloten sind voll des Lobes über das Gesamtpaket und das Setup des Autos mit dem Stern auf der Haube.

„Ich freue mich sehr auf das Saisonhighlight. Sogar die Wetteraussichten sind dieses Mal endlich positiv“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir sind in diesem Jahr besser aufgestellt als jemals zuvor. Drei GT3-Autos sind aber natürlich auch für uns eine Riesenherausforderung beim Langstreckenklassiker in der Grünen Hölle. Ich habe ein super Team um mich herum. Ich bin sehr stolz darauf, was wir in den letzten sechs Jahren geleistet und wie wir uns entwickelt haben. Über die Partnerschaft mit Mercedes-AMG sind wir sehr happy. Mit den GT3-Rennfahrzeugen auf der Nordschleife sind wir noch recht neu. Deswegen will ich im Vorfeld nicht zu euphorisch sein. Ich hoffe, dass wir mit allen drei Teams am Ende durchkommen und das es uns gelingt, mit dem einen oder anderen Auto in den Top sieben zu landen.“

Gerade aufgrund der schlechten Witterung verlief das erste Saisondrittel in der VLN für GetSpeed unbefriedigend. Der erste Lauf musste verkürzt werden, der zweite Lauf fiel komplett aus und bei Lauf drei war das Rennen für den Vodafone Mercedes-AMG GT3, der im Übrigen wieder mit einer Onboard-Kamera ausgestattet sein wird, aufgrund eines Drehers frühzeitig beendet. Trotz der teilweise fehlenden Rundenpraxis geben sich die ein Dutzend Fahrer zuversichtlich, denn gerade abseits der Strecke waren die Mechaniker mit Feuereifer bei der Sache, um beste Voraussetzungen für die Hatz durch Brünnchen, Pflanzgarten und Schwalbenschwanz zu schaffen.

Der Fahrerkader von GetSpeed Performance ist international: Auf dem Vodafone Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 16 nehmen Renger van der Zande (Niederlande), Tristan Vautier (Frankreich), Jan Seyffarth und Kenneth Heyer (beide Deutschland) die Challenge am Ring in Angriff. Am Steuer der Startnummer 17, dem Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3, sitzen abwechselnd Janine Hill (Großbritannien), John Shoffner (USA), Fabian Schiller (Deutschland) und Markus Palttala (Finnland). Die Startnummer 18, den Knaus Mercedes-AMG GT3 in blau-weiß, pilotieren Fabian Vettel und Luca Ludwig (Deutschland), Philip Ellis (Großbritannien) sowie Jules Szymkowiak.

Der Niederländer ergänzt kurzfristig das Line-Up von GetSpeed Performance auf der #18. Der 23-Jährige aus Heerlen war unter anderem schon Teamkollege von Max Verstappen in der europäischen Formel-3-Meisterschaft und startete im Blancpain GT Series Sprint Cup zusammen mit Bernd Schneider.

 

Stimmen aller Fahrer

#16

Vodafone

Mercedes-AMG GT3

#17

Rooster Rojo J2R

Mercedes-AMG GT3

#18

Knaus

Mercedes-AMG GT3

Mit drei Krachern zum Saisonhöhepunkt

GetSpeed Performance zündet beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring ein Feuerwerk

In knapp drei Wochen beginnt der Höhepunkt der Nordschleifen-Saison: Das ADAC 24h-Rennen am Nürburgring (20. bis 23. Juni 2019). Das Team GetSpeed Performance ist mit drei Mercedes-AMG GT3 am Start. „Wir sind in diesem Jahr besser aufgestellt als jemals zuvor“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Starke Rennfahrzeuge, starke Fahrer und starke Partner bilden das Fundament für eine erfolgreiche Teilnahme am Langstreckenklassiker in der Grünen Hölle. Die Vorfreude im gesamten Team ist groß – vor allem nach dem witterungsbedingt, unbefriedigenden ersten Saisondrittel in der VLN.“

Der Fahrerkader von GetSpeed Performance ist international: Auf dem Vodafone Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 16 stellen sich Renger van der Zande (Niederlande), Tristan Vautier (Frankreich), Jan Seyffarth und Kenneth Heyer (beide Deutschland) der ultimativen Herausforderung. Am Steuer der Startnummer 17, dem Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3, wechseln sich Janine Hill, John Shoffner (beide USA), Fabian Schiller (Deutschland) und Markus Palttala (Finnland) ab. Die Startnummer 18, den Knaus Mercedes-AMG GT3 in blau-weiß, pilotieren Fabian Vettel (Deutschland), Philip Ellis (Großbritannien) und Luca Ludwig (Deutschland).

 

Hill / Shoffner mit Podiumserfolg bei den GT Open in Hockenheim

Janine Hill und John Shoffner haben ihr „Fremdgehen“ nicht bereut. Zum ersten Mal startete das GetSpeed-Performance-Duo im Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3 bei einem Rennen fernab der Nürburgring Nordschleife. Ihr erster Gaststart bei den International GT Open fand auf dem Hockenheimring statt. Das positive Ergebnis war der erste Podestrang in der Am-Kategorie.

„Ich freue mich, dass Janine und John bei ihrem ersten Einsatz auf dem Hockenheimring einen erfolgreichen Einstand bei den GT Open gefeiert haben“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Sie hatten zwar schon vorher Tests auf anderen Rennstrecken als dem Nürburgring absolviert, aber ein richtiges Rennwochenende, das ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Der Mercedes-AMG GT3 lief das ganze Wochenende wie ein Uhrwerk, so dass Janine und John sich auf das Fahren konzentrieren konnten.“

Zur Unterstützung war auch Fabian Schiller mit nach Hockenheim gereist, der in der VLN und beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring zusammen mit Hill und Shoffner an den Start geht. „Die beiden haben absolutes Neuland betreten, was ihnen zugegeben anfangs nicht ganz leicht gefallen ist“, sagt der 21-Jährige. „Nach einer kurzen Eingewöhnung haben sie dann aber eine steile Lernkurve hingelegt.“ Schiller unterstützte die beiden Fahrer nicht nur bei der Datenanalyse und gab ihnen bei einer Streckenbegehung am Donnerstag vor der Veranstaltung wertvolle Tipps, sondern stand auch darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite. „Trotz meiner jungen Jahre, habe ich bereits viel Erfahrungen bei Sprintrennen sammeln können. Das Wissen habe ich an Janina und John gerne weitergegeben. Ein Unterschied zu einem VLN-Rennen ist beispielsweise die beschränkte Zeit auf der Rennstrecke. Am Nürburgring wird mehr oder minder den ganzen Freitag lang getestet. Beim GT Open geht es nach nur drei Stunden Training gleich ins Qualifying, wo man auf den Punkt seine Leistung abrufen muss. Denn im Vergleich zu einem Langstreckenrennen hat man beim GT Open nur ein Viertel der Zeit im Rennen zur Verfügung, um sich zu verbessern.“

Blieben Shoffner und Hill im ersten Zeittraining für das Samstagsrennen noch weit hinter den Zeiten der Schnellsten zurück, verbesserten sie sich tags drauf deutlich und ließen sogar Fahrer aus der nächsthöheren Kategorie Pro-Am hinter sich. In Zahlen ausgedrückt belegten sie in Rennen eins den hervorragenden dritten Rang, im zweiten Durchgang am Sonntag wurden sie Vierte. „Es werden ja noch eine Handvoll Einsätze bei den GT Open folgen“, sagt Schiller. „Ich bin zuversichtlich, dass Janine und John dann erneut punkten werden.“

Mit Riesenschritten rückt der Höhepunkt der Nordschleifen-Saison, das 24h-Rennen auf dem Nürburgring, näher. Vom 20. bis 23. Juni 2019 lautet das Motto dann für Hill, Shoffner und das Team GetSpeed Performance „Vollgas beim Heimspiel“.

Shoffner/Hill erweitern ihren Horizont

Mit GetSpeed Performance geht das Duo bei den GT Open an den Start

John Shoffner und Janine Hill vom Team GetSpeed Performance geben mit ihrem Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3 ein Gastspiel bei den International GT Open. Am kommenden Wochenende (24. bis 26. Mai) findet auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg der zweite Lauf der Serie für GT-Fahrzeuge statt.

„Das wird für John und Janine eine besondere Herausforderung werden. Erstmalig treten sie nicht zu einem Rennen auf der Nordschleife an. Ich bin gespannt, aber auch überzeugt, dass sie eine sehr gute Performance mit dem Mercedes-AMG GT3 zeigen werden“, sagt Teamchef Adam Osieka.

Der US-Amerikaner und die Engländerin treffen dabei im 24 Auto starken Teilnehmerfeld mit der #11 auf harte Konkurrenz. Dennoch dürften sie für diese anspruchsvolle Aufgabe bestens gewappnet sein, denn Shoffner/Hill gewannen jüngst mit Fabian Schiller zusammen beim dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring die Pro-Am-Klasse in der SP9.

Bei der Premiere der Serie in Hockenheim betritt das Duo ebenfalls Neuland. Bei den GT Open sind die Fahrer entsprechend den internationalen Bestimmungen in Pro, Pro-Am und Am eingeteilt. Shoffner/Hill, die mittlerweile schon in der sechsten Saison Stammgäste in der VLN auf der legendären Nordschleife sind, werden in der Am-Klasse gelistet sein. Der Abstecher auf bislang unbekanntes Terrain geht auch mit einer verkürzten Renndistanz einher. Das erste Rennen am Samstag startet um 16.30 Uhr und geht über eine Distanz von 70 Minuten. Das zweite Rennen tags darauf ab 14 Uhr ist nochmal um zehn Minuten kürzer.

„Wir nutzen das Rennen, um unser Auto und unser fahrerisches Können im Hinblick auf das 24h-Rennen am Nürburgring weiter zu verbessern. Das Feld ist sehr stark besetzt mit schnellen Autos und namhaften Fahrern. Deswegen setzen wir uns keine konkrete Platzierung als Ziel. Fabian wird ebenfalls mit vor Ort sein, um uns bei der Weiterentwicklung des Autos tatkräftig zu unterstützen. Am darauffolgenden Wochenende werden wir am Red Bull Ring in Spielberg testen, bevor es nach Spa-Francorchamps zum nächsten GT Open-Rennen geht“, sagt John Shoffner.

Glanzvoller Einstand mit zwei Doppelsiegen

GetSpeed Performance startet fulminant in die Belcar-Serie

GetSpeed Performance ist furios in die Belgian Endurance Championship (Belcar) gestartet. Beim Auftaktrennen im Rahmen der DTM auf dem Circuit Zolder feierte das Team Veidec Silver Eagle Racing in beiden Läufen einen Doppelsieg in der Klasse 4. Am Samstag triumphierten Kenneth Heyer und Wim Spinoy im Mercedes-AMG GT4 vor Michael Cool. Tags darauf drehte Cool den Spieß herum.

Nach dem erfolgreichen Debüt in der ADAC GT4 Germany Ende April meisterte das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring in der Langstreckenserie für Prototypen, GT-Autos und Tourenwagen die nächste Herausforderung mit Bravour. „Wir haben uns sehr gut geschlagen. Besser hätte es nicht laufen können. Zwei Doppelsiege, das war das Optimum. Wir haben unsere Konkurrenzfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, sagte Teamchef Adam Osieka.

Das bestätigte auch Heyer: „Das war ein sehr erfolgreiches Wochenende. Am Samstag haben wir einen souveränen Start-Ziel-Sieg eingefahren. Tags darauf gab es schwierige Wetter-Bedingungen. Wir sind im Mittelfeld gestartet, trotz schlechter Sicht lagen wir nach zwei Runden auf einem sensationellen achten Gesamtrang. Als die Strecke abtrocknete, konnten wir den sehr guten Platz aufgrund der PS-Unterschiede nicht verteidigen. Während einer Safety-Car-Phase haben wir dann den ersten Platz in der Klasse an unsere Teamkollegen verloren – das ist Racing.“

Das zweite Rennwochenende der Belcar-Serie findet vom 31. Mai bis 2. Juni erneut in Belgien im Rahmen des Zolder Superprix statt. Dann gilt es für die beiden Mercedes-AMG GT4 des Teams Veidec Silver Eagle Racing by GetSpeed Performance nach Möglichkeit die Führung in der Klasse zu verteidigen und auszubauen.

In der Belcar für GetSpeed Performance am Start

#22

Veidec Silver Eagle Racing
Mercedes-AMG GT4
Kenneth Heyer
Wim Spinoy

#93

Veidec Silver Eagle Racing
Mercedes-AMG GT4
Michael Cool

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