Maini bleibt in Assen ohne Punkte

Maini bleibt in Assen ohne Punkte

Die Ausgangsbasis für Rennen zwei der DTM auf dem TT Circuit in Assen war für Arjun Maini denkbar schlecht. Obwohl zunächst auf Position acht im Qualifying gewertet, konnte der 23-Jährige das Sonntagsrennen nur von Platz 16 aus in Angriff nehmen. Der Grund dafür war eine Eigenart an der Zeitnahme der Rennstrecke in den Niederlanden.

Nach einer Unterbrechung im Zeittraining mit der Roten Flagge wurde die Zeitenjagd auf verbleibende drei Minuten angesetzt. Maini startete seinen finalen Run auf eine Topzeit buchstäblich in letzter Sekunde. Im Nachhinein wurde ihm die Rundenzeit jedoch aberkannt, weil er – obwohl nicht abgewinkt und die herunterlaufende Zeit auf dem Timingmonitor noch ausreichend gewesen wäre – angeblich 0,8 Sekunden zu spät die Start-Ziel-Linie passiert hatte. Die Erläuterung der Rennleitung: „Dass er zu spät über die Linie gefahren war, war zunächst nicht erfasst worden, da nach einer Roten Flagge und der Wiederaufnahme der Session aus technischen Gründen in der Zeitnahme ein Versatz von einer Sekunde entsteht. Dieser wird immer manuell nach der Sitzung korrigiert.“

In einer starken Anfangsphase machte Maini bereits beim Start einige Positionen gut und fuhr bis auf 12 nach vorne. Weiter in Richtung Spitze führte der Weg jedoch über die rund einstündige Distanz nicht. Die Reifen bauten nach dem Stopp schnell ab und Maini kämpfte mit stumpfen Waffen, so dass am Ende nur Rang 13 zu Buche stand.

In zwei Wochen geht es in der DTM weiter. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg stehen die Rennen 13 und 14 auf dem Programm.

Stimmen nach dem Rennen

Arjun Maini: „Ich hatte einen ordentlichen Start und konnte auf Anhieb vier Plätze gutmachen. Wir haben dann wie fast alle Teams einen frühen Boxenstopp eingelegt. Die ersten Runden waren noch okay, danach haben die Reifen dann aber extrem schnell abgebaut, so dass ich nicht mehr voll angreifen konnte. Hier fehlte uns schlichtweg Erfahrung, die wir im Rennen am Samstag hätten machen können. Platz 13 war am Ende das Maximum, das machbar gewesen ist. Kein gutes Wochenende, aber ich bin davon überzeugt, dass wir in Hockenheim stark sein werden.“

Adam Osieka: „Wir können mit diesem Rennwochenende nicht zufrieden sein. Dabei haben wir uns selbst nichts vorzuwerfen. Am Samstag hatten wir Pech, weil es beim Startprozedere einen Rückstau gab und Arjun unsanft in mehrere Kollisionen verwickelt wurde. Auch wenn die Enttäuschung groß gewesen ist, haben weder Team noch Fahrer den Kopf in den Sand gesteckt. Unsere Mannschaft hat den Mercedes-AMG GT3 über Nacht wieder fit gemacht. Arjun war seinerseits im Qualifying hochmotiviert. Dass wir am Ende unter anderem an einer Unzulänglichkeit der Infrastruktur der Rennstrecke gescheitert sind, passt ins Bild. Jetzt heißt es Kopf hoch und nach vorne blicken.“

Erste Punkte für Arjun Maini bei Rennen 1 auf dem Nürburgring

Der Knoten ist endlich geplatzt. Beim Heimspiel des Mercedes-AMG Team GetSpeed auf dem Nürburgring fuhr Arjun Maini seine ersten Punkte ein. Damit ist der 23-Jährige der erste Fahrer aus Indien, dem dies gelungen ist. Von Position zwölf aus gestartet, lieferte Maini im Mercedes-AMG GT3 eine fehlerfreie Vorstellung ab. Bereits beim Start machte er entscheidende Positionen gut, setzte sich im Rennen stark gegen erfahrenere GT3-Piloten durch, absolvierte zum richtigen Zeitpunkt einen sehr guten Boxenstopp und überquerte schließlich nach rund einstündiger Renndistanz (40 Runden) auf Rang zehn die Ziellinie. Weil ein vor ihm platzierter Fahrer Gaststarter war, erhält Maini die zwei Punkte für Platz neun.

Rennen zwei der DTM auf dem Nürburgring startet am Sonntag um 13:30 Uhr. Die Positionen in der Startaufstellung werden zuvor im Qualifying um 10:15 Uhr ausgefahren.

Stimmen nach dem Rennen

Arjun Maini: „Ich konnte die ersten Punkte einfahren und bin darüber sehr glücklich. Aber es ist noch Luft nach oben. Ich habe im Qualifying einen Fehler gemacht, der mich einige Positionen in der Startaufstellung gekostet hat. In der DTM geht es bekanntermaßen sehr, sehr eng zu. Auch am Setup werden wir noch kleine Veränderungen vornehmen und ich hoffe, dass es dann morgen noch besser läuft als heute.“

Adam Osieka: „Wir sind superhappy. Nach drei schwierigen Veranstaltungen mit teils herben Rückschlägen konnte Arjun bei unserem Heimspiel auf dem Nürburgring endlich die ersten Punkte einfahren. Vor allem im Rennen hat er starke Leistungen gezeigt und sich gegen zum Teil deutlich erfahrenere GT3-Piloten im direkten Zweikampf durchgesetzt. Wir haben jetzt unser Minimalziel für die Saison 2021 erreicht. Trotzdem ruhen wir uns nicht auf den Lorbeeren aus, sondern werden morgen erneut voll angreifen. Ich bin davon überzeugt, da geht noch mehr.“

Arjun Maini und GetSpeed sind bereit für die DTM

Am kommenden Wochenende (18.-20. Juni) startet die DTM in die neue Saison. Im italienischen Monza feiern sowohl das Mercedes-AMG Team GetSpeed als auch Fahrer Arjun Maini ihre Premiere in der traditionsreichen Rennserie. Nach der Neuausrichtung gehen in der DTM erstmals GT3-Fahrzeuge bei rund einstündigen Sprintrennen an den Start. GetSpeed setzt, wie auch in anderen Rennserien, einen Mercedes-AMG GT3 ein.

Für den indischen Rennfahrer Arjun Maini ist die Plattform DTM kein Neuland. Bereits 2015 und 2016 startete er in der Formel 3 im Rahmen des populären Championats. Neu hingegen ist sein Rennfahrzeug mit der Startnummer #36. „Ich bin vor meiner Premiere in der DTM schon etwas aufgeregt, zumal die Rennpause für mich sehr lang gewesen ist“, sagt Maini. „Es wird nicht nur mein erstes Rennen in der DTM, sondern auch mein erster Einsatz mit GetSpeed und im Mercedes-AMG GT3. Das macht das Wochenende für mich sehr speziell.“ Der 23-jährige erwartet eine hohe Leistungsdichte und einen engen Wettkampf: „Im Qualifying will jeder Pilot sein Bestes geben. Das wird sicher eine enge Kiste. Im Rennen kommt es dann auf die richtige Reifenstrategie an, vor allem bei den zu erwartenden Temperaturen in Monza.“

Die Rennstrecke im königlichen Park von Monza übt ihre ganz eigene Faszination aus. Lange Geraden, schnelle Passagen und zwei spektakuläre Schikanen – im Norden Italiens ist Highspeed angesagt. „In Monza kommt es auf zwei Dinge an: maximalen Topspeed auf den Geraden und maximalen Abtrieb in den schnellen Kurven. Was nach der Quadratur des Kreises klingt, ist am Ende das Geheimnis eines guten Setups. Die Balance muss stimmen“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir haben in Monza bereits Erfahrungen gesammelt, so dass wir voller Zuversicht in die Lombardei reisen.“ Auch Maini weiß genau, was ihn erwartet. In der Formel 3, der GP3 und in der Formel 2 war er auf dem Hochgeschwindigkeitskurs am Start. „Die Strecke bietet viele Überholmöglichkeiten. Aus Sicht des Fahrers kommt es vor allem darauf an, sehr präzise zu agieren, um in Monza konkurrenzfähig zu sein“, sagt Maini.

Mit dem Einsatz in der DTM betritt das bei Langstrecken-Rennen erfolgreiche Mercedes-AMG Team GetSpeed unbekanntes Terrain. „Die DTM in ihrer jetzigen Form ist für alle Teams neu“, sagt er. „Alle fangen bei Null an. Jedoch ist es für uns nicht das erste Mal, dass wir uns in einer neuen Serie behaupten müssen. Das wird keine leichte Aufgabe, denn die Konkurrenz ist stark. Wir sind sehr gut vorbereitet, aber wo wir wirklich stehen, sehen wir nach dem ersten Qualifying. Ich bin sehr gespannt auf das Premieren-Wochenende in der DTM.“

Insgesamt stehen in der DTM-Saison 2021 acht Rennwochenenden auf dem Programm, an denen immer samstags und sonntags je ein Qualifying und ein Rennen ausgetragen werden. Die Rennen werden live im Free-TV auf SAT.1 und im Stream auf DTM Grid (grid.dtm.com) übertragen. Dort können Fans auch die Trainingssitzungen und Qualifyings live verfolgen.

Zeitplan DTM Monza

Freitag, 18. Juni 2021
13:00-13:45 Uhr: Freies Training 1
16:10-16:55 Uhr: Freies Training 2

Samstag, 19. Juni 2021
10:30-10:50 Uhr: Qualifying 1
13:30 Uhr: Rennen 1

Sonntag, 20. Juni 2021
10:10-10:30 Uhr: Qualifying 2
13:30 Uhr: Rennen 2

GetSpeed Performance startet 2021 in der DTM

Die Erfolgsgeschichte von GetSpeed Performance geht weiter. In der Saison 2021 steigt das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring in die DTM ein. Pilotiert wird der Mercedes-AMG GT3 von Arjun Maini, dem ersten indischen Fahrer in der deutschen Traditionsserie.

Mit dem Start in der DTM schlägt GetSpeed ein neues Kapitel auf. „Es ist das erste Mal, dass wir uns in einer Performance-orientierten Serie ausschließlich auf einen Fahrer im Fahrzeug konzentrieren können“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Das ist eine sehr komfortable Situation, denn bislang galt es immer die unterschiedlichen Vorlieben der Fahrer in einem Fahrzeug bei einem Langstreckenrennen unter einen Hut zu bringen. In der DTM gibt es diesbezüglich keine Kompromisse und ich erwarte packende Rennen und erstklassigen Motorsport.“

Auch für Maini beginnt in der DTM ein neuer Abschnitt seiner Karriere. Zum ersten Mal geht der Inder in einer GT3-Serie an den Start. „Ich freue mich sehr auf meine erste Saison in der DTM mit GetSpeed und dem Mercedes-AMG GT3“, sagt Maini. „Ich kenne die DTM noch sehr aus meiner Zeit in der Formel-3-Europameisterschaft. Sie genießt weltweit einen guten Ruf und ist für mich die perfekte Gelegenheit, mich mit schnellen GT3-Piloten zu messen. Aktuell kann ich natürlich nur schwer einschätzen, wo ich im Vergleich zu meinen Mitstreitern stehe. Unabhängig davon ist jedoch mein Ziel, in der DTM gute Ergebnisse abzuliefern.“

Maini begann seine Rennfahrerkarriere 2006 im Kartsport. 2011 gewann er die indische Juniorenmeisterschaft und nahm an dem Nachwuchswettbewerb ‚One from a Billion‘ des damaligen Formel-1-Rennstalls Force India teil. Als Sieger erhielt er die Möglichkeit, Kartrennen in Europa zu bestreiten. 2013 wechselte er in den Formelsport und feierte unter anderem in der britischen Formel-4-Meisterschaft Erfolge. Am Ende belegte er mit nur drei Punkten Rückstand auf seinen Teamgefährten und heutigen Formel-1-Fahrer Georg Russell Rang zwei. Sein Weg führte den heute 23-Jährigen über die Formel-3-Europameisterschaft und die GP3-Serie bis in die FIA Formel-2-Meisterschaft, wo er 2018 und 2019 am Start war. 2019/2020 bestritt er Rennen in der Asian Le Mans Series, holte einen Sieg in der LMP2-Am-Klasse beim 4-Stunden-Rennen in Shanghai und beendete die Saison auf dem fünften Platz.

GetSpeed Performance ist seit 2019 fester Bestandteil der internationalen GT3-Szene. Die Wurzel des in Meuspath nahe des Nürburgrings beheimateten Rennstalls ist die Nürburgring-Nordschleife. Seit 2013 ist das Team in der Nürburgring Langstrecken-Serie und beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring erfolgreich unterwegs. Vor zwei Jahren folgte der Wechsel zu Mercedes-AMG und nach nur einem Jahr wurde GetSpeed offizielles Performance-Team. Neben den Nordschleifen-Einsätzen bestritt die Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren Rennen in der GT World Challenge Europe, im International GT Open sowie in der deutschen GT4-Meisterschaft.

In der DTM kommen 2021 erstmals GT3-Fahrzeuge zum Einsatz. Ein Rennwochenende umfasst zwei Freie Trainings am Freitag sowie je ein Qualifying und ein einstündiges Rennen mit Boxenstopp am Samstag und am Sonntag. Bei acht Veranstaltungen in Deutschland und dem benachbarten Ausland stehen 16 Rennen auf dem Programm. Der Saisonauftakt findet vom 18. bis 20. Juni 2021 im italienischen Monza statt. Weitere Stationen sind der Norisring (2.-4. Juli), Lausitzring (23.-25. Juli), Zolder (6.-8. August), Nürburgring (20.-22. August), Red Bull Ring (3.-5. September) und Assen (17.-19. September), ehe vom 1. bis 3. Oktober auf dem Hockenheimring das große Finale steigt. Alle Rennen werden im Free-TV auf SAT.1 übertragen.

GetSpeed testet zwei Tage in Paul Ricard

Bei GetSpeed Performance laufen die Saisonvorbereitungen weiter auf Hochtouren: Von Mittwoch bis Donnerstag kehrt die Mannschaft nach Paul Ricard in Frankreich zurück. Mit drei Mercedes-AMG GT3 bereitet sich GetSpeed auf dem Hochgeschwindigkeitskurs auf die Einsätze 2021 in unterschiedlichen Rennserien vor.

Wenn auch am Nürburgring beheimatet, ist die Rennstrecke im französischen Paul Ricard fast schon wie eine zweite Heimat für GetSpeed. Neben unzähligen Testkilometern hat das Team aus der Eifel hier im vergangenen Jahr große Erfolge eingefahren. Im International GT Open holten Jens Liebhauser und Florian Scholze einen Sieg und beim Finale der GT World Challenge Europe waren Alessio Lorandi, Fabian Schiller und Yelmer Buurman am Ende das zweitbeste Mercedes-AMG-Team.

Die 5,8 Kilometer lange Rennstrecke nahe der Ortschaft Le Castellet ist vor allem durch ihre farbigen Asphaltstreifen in den Auslaufzonen bekannt, die zusammen mit den rot-weiß lackierten Curbs ein unverwechselbares Streckenbild entstehen lassen. Die unterschiedlichen Farben sind aber keineswegs rein optischer Natur: Die Auslaufzonen sind komplett asphaltiert und haben unterschiedliches Grip-Niveau, um die Fahrzeuge abzubremsen und maximale Sicherheit zu gewährleisten.

GetSpeed Performance hat 2021 große Ziele

Hinter dem Team GetSpeed Performance liegt ein erfolgreiches Motorsportjahr 2020. Auf internationalem Parkett hat die Mannschaft aus dem Gewerbepark am Nürburgring für Aufsehen gesorgt, Erfolge und Titel eingefahren. Im Interview lässt Teamchef Adam Osieka die abgelaufene Saison Revue passieren und gibt einen Ausblick auf 2021. GetSpeed hat in der neuen Saison große Ziele.

Adam, wenn Du auf das Jahr 2020 zurückblickst, was bleibt hängen?
Die Corona-Pandemie hat große Teile unseres Lebens bestimmt – auch im Motorsport. Nicht nur für GetSpeed, für eine Vielzahl an Teams war 2020 ein schwieriges Jahr, vor allem durch den Lockdown im März. Normalerweise hätte zu diesem Zeitpunkt die Motorsportsaison begonnen und wir waren monatelang erst einmal zum Warten verurteilt. Als dann im Juni die ersten Rennen starteten, waren wir sehr erleichtert. Es gab Auflagen und Einschnitte, aber wir konnten endlich Rennen fahren. Das ist schließlich unser Job.

Wie fällt Dein Fazit aus sportlicher Sicht aus?
Auch aus dieser Sicht werden wir 2020 so schnell nicht vergessen. Wir haben große Erfolge gefeiert. Auf der Nürburgring-Nordschleife waren wir zum ersten Mal als offizielles Mercedes-AMG Team unterwegs – und wir haben abgeliefert. In der Nürburgring Langstrecken-Serie haben wir unter anderem zwei Podestplätze gefeiert und eine Pole-Position errungen. Beim Saisonhöhepunkt, dem 24h-Rennen, haben wir dann der ersten Rennhälfte unseren Stempel aufgedrückt. Wir haben um die Spitze mitgekämpft und das Rennen sechs Stunden lang angeführt. Unter fast schon surrealen Bedingungen in der Nacht, kurz vor der Rennunterbrechung, hatten wir dann leider einen Unfall. Mit unserem Pro-Am-Fahrzeug haben wir schließlich Platz drei geholt. Alles in allem war das eine extrem starke Teamleistung.

Aber Ihr habt nicht nur auf Eurer Heimstrecke Erfolge eingefahren…
Wir haben im International GT Open zusammen mit Jens Liebhauser und Florian Scholze die Meisterschaft in der Am-Wertung gewonnen. Dabei waren wir die gesamte Saison über sehr erfolgreich. Von zehn Rennen haben wir sieben gewonnen und standen neunmal auf dem Podium – das war schon nahe der Perfektion. Dieser Triumph ist auch das Ergebnis unseres Coaching-Programms, bei dem wir ambitionierte Amateurpiloten zum Erfolg führen. Auch in der GT World Challenge Europe haben wir in unserer ersten Saison zeigen können, was wir imstande zu leisten sind. Beim Gastspiel der weltweit stärksten GT3-Serie zum Beispiel auf dem Nürburgring Grand-Prix-Kurs haben wir von 47 Fahrzeugen Rang sieben eingefahren.

Die Planungen für 2021 laufen sicher schon auf Hochtouren. Wo wird man GetSpeed im nächsten Jahr sehen?
Wir werden 2021 konsequent den Weg weitergehen, den wir bereits in den letzten zwei Jahren eingeschlagen haben. Auf der einen Seite sehen wir uns als Performance-Team, das in der Lage ist, auch auf internationalem Asphalt zu bestehen und sich zu behaupten. Dies machen wir erneut auf der Nordschleife mit Schwerpunkt auf dem 24h-Rennen. Wir haben hier noch eine Rechnung offen. Daneben planen wir den Einsatz im ADAC GT Masters. Auf der anderen Seite wollen wir auch weiter ambitionierten Amateurpiloten eine Plattform für Erfolg bieten. Wir setzen zwei Fahrzeuge in der GT World Challenge Europe ein – eins in der Pro-Am-Kategorie und eins im Silver-Cup. Hier suchen wir noch nach dem letzten, passenden Kandidaten. Daneben planen wir aktuell die Teilnahme in der GT Rebellion, der neuen GT3-Amateurserie der SRO.

Wann startet für Euch die neue Saison?
Bereits Anfang Februar treten wir unsere alljährliche Reise in den Süden an. Hier beginnt unser Test- und Vorbereitungsprogram 2021 in Barcelona, Portimão und Paul Ricard. Dabei fällen wir auch die Entscheidung für die Fahrerpaarung im Silver-Cup-Auto in der GTWC. Zudem werden wir neben unserem Junior-Auto in der GTWC auch ein Nachwuchsprogramm auf dem Nürburgring starten. Das Paket beinhaltet die Teilnahme am 24h-Rennen mit zwei exklusive Nordschleifen-Tests, NLS-Rennen sowie des 6h-Qualifikations-Rennen als Vorbereitung – alles an der Seite von zwei erfahrenen Mercedes-AMG-Werksfahrern. Auch hier haben wir unserer finale Fahrer-Entscheidung noch nicht getroffen.

Weihnachten ist traditionell die Zeit, die Akkus aufzuladen und sich für die neue Saison zu stärken. Wie sieht das bei GetSpeed aus?
Unser Headquarter am Nürburgring bleibt über die Feiertage geschlossen. Das bedeutet aber nicht, dass bei uns alle Räder stillstehen. Nicht nur ich bin ein unermüdlicher Workaholic, auch meine Mannschaft legt nicht einfach die Füße hoch. Wir schmieden Pläne und tauschen permanent Gedanken und Ideen aus. Auch in den kommenden Tagen. Schließlich haben wir große Ziele und sind hungrig nach Erfolg.

GetSpeed startet mit zwei Mercedes-AMG GT3 im Rahmen der Formel 1 in Portimão

Die Formel 1 kehrt nach 25 Jahren Pause nach Portugal zurück – und GetSpeed Performance ist mit zwei Mercedes-AMG GT3 dabei. Im Rahmen des Großen Preises von Portugal starten Janine und John Shoffner in der Portimão GT Pirelli Challenge, einem Einladungsrennen für GT-Fahrzeuge. Anders als bei den Einsätzen auf der Nürburgring Nordschleife treten sie in den 25-minütigen Sprintrennen gegeneinander an.

„Ich freue mich sehr auf das Rennen im Rahmen der Formel 1 – diese Gelegenheit hat man nicht jeden Tag. Aus der Grünen Hölle an die Algarve – das wird ein Kontrastprogramm zu unseren bisherigen Nordschleifeneinsätzen in diesem Jahr“, sagt Janine Hill. „Im September hatten wir beim 24h-Rennen zuletzt einstellige Temperaturen und Regen. Jetzt erwarten uns 20 °C und Sonnenschein.“

Der sportliche Wert eines singulären Einladungsrennens reicht nicht an den einer kompletten Rennserie heran. Trotzdem ist Teamchef Adam Osieka gewohnt ehrgeizig: „Auch wenn der Eventcharakter und der Spaß bei so einer Unternehmung eine große Rolle spielen, gehen wir als Team das Rennen mit maximaler Ernsthaftigkeit an. Wir sind Racer, genau wie unsere Kunden Janine und John. Daher wollen wir am Ende gemeinsam bestmöglich abschneiden.“

Das Autódromo Internacional do Algarve zählt zu den weltweit modernsten Rennstrecken und ist aufgrund seiner 32 unterschiedlichen Streckenvarianten besonders als Teststrecke sehr beliebt. Bei der Portimão GT Pirelli Challenge wird die 4,684 Kilometer lange Formel-1-Version gefahren, die mit sieben Links- und neun Rechtskurven sowohl schnelle als auch technische Passagen umfasst. Für GetSpeed Performance ist der Kurs kein Neuland. Im Februar veranstaltete das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring an gleicher Stelle einen exklusiven Wintertest.

Im Rahmen der Formel 1 stehen zwei Sprintrennen über die Distanz von 25 Minuten auf dem Programm, Rennen eins am Samstag ab 09:45 Uhr und Rennen zwei am Sonntag ab 09:15 Uhr. Bei einem Freien Training am Freitag können sich die Piloten von 09:00 bis 9:45 Uhr auf den Kurs einschießen. Die Startpositionen werden ebenfalls am Freitag in einem 25-minütigen Qualifying um 13:45 Uhr ausgefahren.

GetSpeed Performance begrüßt Pläne zur DTM mit GT3-Fahrzeugen

Das Team GetSpeed Performance begrüßt die Pläne der DTM, die kommende Saison mit GT3-Fahrzeugen auszurichten. Einem Bericht der englischen Fachzeitschrift Autosport zufolge, will die Dachorganisation ITR für die kommende Saison eine Serie nach einem erweiterten GT3-Plus-Reglement beim Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) anmelden. Dabei setzt ITR-Boss Gerhard Berger auf ein „Sprintrennformat, in dem professionelle und unabhängige Teams Profirennfahrer an den Start bringen.“

GetSpeed-Teamchef Adam Osieka begrüßt Bergers Konzept: „Die DTM ist eine starke Marke, die in Europa einen hohen Stellenwert genießt. Ich bin davon überzeugt, dass das Konzept aufgehen kann und wir sind sehr daran interessiert, als Team 2021 in der DTM an den Start zu gehen. Der Reiz liegt für uns vor allem in dem erweiterten GT3-Reglement und der Tatsache, dass Sprintrennen mit Profirennfahrern bestritten werden. Das Konzept hat viel Potenzial.“

In der Saison 2020 ist GetSpeed Performance in der GT World Challenge, den International GT Open, der Nürburgring Langstrecken-Serie sowie dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring engagiert. Zum Einsatz kommen in allen Serien Mercedes AMG GT3 der neusten Generation. Bei den Rennen in der Grünen Hölle ist das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring offizielles „Mercedes-AMG Performance-Team“.

GetSpeed testet mit zwei GT3 in Südfrankreich

Die Vorbereitungen für den Start in die Motorsport-Saison laufen bei GetSpeed auf Hochtouren: Am kommenden Wochenende (13.+14. Juni 2020) testet die Mannschaft rund um Adam Osieka mit zwei Mercedes-AMG GT3 auf der Formel-1-Rennstrecke Circuit Paul Ricard um sich auf die bald beginnende Motorsport-Saison vorzubereiten. Im Fahrzeug für die NLS wechseln sich die Franzosen Matthieu Vaxivière, Emmanuel Collard und François Perrodo ab. Jens Liebhauser und Florian Scholze bereiten sich mit der GetSpeed-Crew für die Saison in der GT Open vor.

Der erste Renneinsatz für das Mercedes-AMG Team GetSpeed ist für den 27. Juni 2020 in der Nürburgring Langstrecken-Serie geplant. Der Kalender der Rennserie am Nürburgring umfasst acht Rennen. Die Internationale GT Open startet vom 6. bis 9. August auf dem Hungaroring (Ungarn). Weitere Stationen der Serie sind der Red Bull Ring (Österreich), Monza (Italien), Spa-Francorchamps (Belgien) und der Circuito de Barcelona Catalunya (Spanien).

Die Motoren laufen wieder

GetSpeed bietet umfangreiche Testmöglichkeiten bis zum Saisonstart

Endlich dröhnen die Motoren wieder: GetSpeed Performance hat nach der rennfreien Zeit, bedingt durch die Corona-Pandemie, die Arbeit an der Rennstrecke wieder aufgenommen. In der vergangenen Woche testete das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg mit zwei Mercedes-AMG GT3 der neusten Generation. Nun stehen weitere Test-Termine auf dem Programm, ehe Ende Juni mit Rennen eins der Nürburgring Langstrecken-Serie (VLN) die Motorsport-Saison 2020 hoffentlich durchstartet. Abseits des Rennprogramms bietet GetSpeed neun Testtage für interessierte Fahrer in Spa-Francorchamps, am Nürburgring, am Hockenheimring, am Red Bull Ring (Österreich) und auf dem Circuit Paul Ricard (Frankreich) an.

„Wir haben die verordnete Zwangspause genutzt, um uns intensiv auf die kommenden Rennen vorzubereiten“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Diese Vorbereitung hilft uns nun bei der Arbeit an der Rennstrecke enorm. Der zweitägige Test in Hockenheim mit Fabian Schiller und Maximilian Buhk war sehr erfolgreich.“

An der Seite der Mercedes-AMG Performance-Piloten Fabian Schiller und Maximilian Buhk, die bei den Tests als Coach und Referenzfahrer dabei sind, haben interessierte Fahrer die Möglichkeit, am Volant des nagelneuen Mercedes-AMG GT3 Platz zu nehmen. „Fabian und Maximilian sind absolute Rennprofis. Mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung unterstützen sie unsere Kunden an einem Testtag und fördern die positive Entwicklung im Kennenlernen des Fahrzeugs“, erklärt Osieka.

Die Test-Termine im Überblick

29. + 30.05. – Nürburgring Grand-Prix-Kurs
03.06. – Hockenheimring Baden-Württemberg
08.06. + 09.06. – Red Bull Ring (Österreich)
13. + 14.06. – Circuit Paul Ricard (Frankreich)
23. + 24.06. – Spa-Francorchamps (Belgien)

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