Mit guten Karten in der Hand zum GT4-Finale an den Sachsenring 

Mit guten Karten in der Hand zum GT4-Finale an den Sachsenring 

Hamza und Jusuf Owega greifen für GetSpeed nach dem Titel

GetSpeed Performance hat vor dem Finale der ADAC GT4 Germany am kommenden Wochenende (27. – 29. September) auf dem Sachsenring zwar nicht mehr alle Trümpfe, aber dennoch sehr gute Karten in der Hand. Für die Drittplatzierten in der Gesamtwertung, Jusuf und Hamza Owega, ist der Titel in der Premierensaison der Serie mit dem Mercedes-AMG GT4 bei 20 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer durchaus noch in Reichweite. Auf Platz zwei sind es vor den letzten beiden Saisonrennen gar nur zwei Zähler Rückstand.

„Wir werden für das Finale nochmal alle Kräfte bündeln. Unabhängig vom Ausgang der letzten beiden Rennen in der ADAC GT4 Germany bin ich hochzufrieden mit unserem Auftritt in der neuen Serie. Hamza und Jusuf Owega haben über die gesamte Saison eine sehr starke Leistung geboten. Volle Attacke lautet die Devise für uns nun am Sachsenring. Wenn wir jetzt noch das notwendige Quäntchen Glück haben, können wir eventuell noch nach den Sternen greifen“, sagt Teamchef Adam Osieka.

In der ADAC GT4 Germany erhält der Rennsieger 25, der Zweite 20 und der Dritte 16 Punkte – in den beiden noch ausstehenden Rennen in Hohenstein-Ernstthal sind also noch maximal 50 Punkte zu vergeben. Sechs Fahrer-Paarungen haben insgesamt noch Chancen auf den Fahrertitel. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg waren die beiden Kölner zuletzt schnell unterwegs, zwei unverschuldete Kollisionen warfen die damaligen Tabellenführer aber aus der Bahn. In der Fahrerwertung fielen die Brüder von Rang eins auf drei, in der Teamwertung von Platz drei auf fünf zurück. Dennoch ist für GetSpeed beim Schlussakt auf der 3,645 Kilometer langen Strecke noch alles möglich. „Wir werden alles versuchen, den Titel zu gewinnen. Das ist unser Ziel. Theoretisch ist noch alles drin, aber es wird nicht einfach. Dafür müssen wir alles richtig machen“, sagt Hamza Owega. „Der Sachsenring ist sehr speziell. Die Strecke ist sehr technisch, sie fordert den Fahrer heraus. Ich denke, dass sie unserem Auto gut liegt.“

Einem guten Reifenmanagement kommt große Bedeutung zu
Auch der erst 17 Jahre alte Jusuf Owega gibt sich zuversichtlich für die letzten beiden Rennen des Jahres 2019. „Der Sachsenring ist für mich die anspruchsvollste Strecke im Kalender. Es wird vor allem darauf ankommen, die Reifen pfleglich zu behandeln. Das könnte der Schlüssel zum Sieg sein. Wir geben noch lange nicht auf. Ich gehe definitiv davon aus, dass wir vorne dabei sein werden.“

Es wäre keine Novität. Auf dem Podium landeten sie bereits mehrfach in dieser Saison. In Oschersleben und Zandvoort standen sie als Zweite jeweils einmal auf dem Podium. Am Nürburgring wurden sie zweimal Dritte. Hinzu kamen eine Pole für Jusuf Owega in Zandvoort und eine für Hamza Owega am Nürburgring. Sollte den Brüdern am letzten Rennwochenende auch der lang verdiente Rennsieg glücken, würden die Chancen auf den erhofften Titelgewinn weiter steigen. „Die Abläufe und das Setup stimmen. Es gab keine Veranlassung für das Finale etwas zu ändern. Im Qualifying weit vorne zu landen, wird auf dieser Strecke extrem wichtig sein. Überholen ist schwer und es kommt auch öfter mal das Safety-Car raus. Der erste Sieg würde uns auf dem Weg zum Titel mit Sicherheit helfen. Hockenheim hat gezeigt, dass im Rennen aber auch noch viel Unvorhergesehenes passieren kann. Wir werden auf jeden Fall unser Bestes geben,“ sagt Hamza Owega.

SPORT1 überträgt das Samstagrennen der ADAC GT4 Germany ab 11:45 Uhr live im Free-TV. Am Sonntag zeigt SPORT1+ das Finale ab 11:45 Uhr live. Zudem werden die Rennen wie üblich auf SPORT1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac im Livestream online übertragen.

GetSpeed in der GT4 Germany weiter mit Titelchancen

Hamza und Jusuf Owega erleben dramatisches Rennwochenende

GetSpeed Performance gibt sich nach einem enttäuschenden Rennwochenende am Hockenheimring Baden-Württemberg vor dem Saisonfinale der ADAC GT4 Germany auf dem Sachsenring (27. – 29. September) kämpferisch. Im Badischen zeigte das Team von Adam Osieka starke Leistungen, zwei unverschuldete Kollisionen warfen den bisherigen Tabellenführer der neuen Serie um die Piloten Hamza und Jusuf Owega aber aus der Bahn. In der Fahrerwertung fielen die Brüder von Rang eins auf drei, in der Teamwertung von Platz drei auf fünf zurück. Dennoch ist für GetSpeed und die beiden Kölner beim Finale in zwei Wochen am Sachsenring noch alles möglich.

„Im ersten Rennen haben wir nach einem unverschuldeten Unfall eine fulminante Aufholjagd gezeigt. Da haben wir uns sensationell zurückgekämpft und sind am Ende Siebte geworden. Am Sonntag gab es schon in Runde eins eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug. In deren Folge mussten wir das zweite Rennen leider aufgeben. Wir haben zwar jetzt 20 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer, aber wir werden wir auf dem Sachsenring alles geben, um das Unmögliche noch möglich zu machen“, sagt Teamchef Adam Osieka.

Von P22 noch bis auf Platz sieben vorgekämpft
Die erste Qualifikation in der Kurpfalz verlief für das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring bereits nicht nach Plan. Hamza Owega stellte den Mercedes-AMG GT4 nur auf Rang zehn. Im ersten Rennen des Wochenendes fiel der Serien-Spitzenreiter nach einer unverschuldeten Kollision in der Startphase auf Platz 22 zurück. Mit unbändigem Kampfgeist arbeiteten sich die Owegas trotz einer krummen Spurstange und einer kaputten Felge hinten rechts am Auto anschließend durch das Feld. Als Siebte retteten sie zumindest noch neun Punkte für das Gesamtklassement. „Da waren wir komplett schuldlos. Wir haben uns aus allem herausgehalten und wurden dann getroffen. Zum Glück konnten wir das Rennen zu Ende fahren, Platz sieben war noch eine sehr gute Ausbeute“, sagt Jusuf Owega.

Der 17-Jährige fuhr den Mercedes AMG GT4 im Zeittraining am Sonntag dann auf einen aussichtsreichen vierten Startplatz. Die GetSpeed-Piloten waren bereit für den Angriff auf die Spitze. Dieser wurde aber schon in Runde eins abrupt beendet. Nach einer Kollision mit einem Kontrahenten war das Fahrzeug zu stark beschädigt, um weiter fahren zu können. Die Spurstange hinten links war gebrochen. „In dem Moment war an dem Auto leider nichts mehr zu reparieren. Vielleicht hätte ich in der Szene bei dem Überholversuch ein wenig geduldiger sein sollen. Das Risiko war da. Aus solchen Erfahrungen lernt man. Manchmal muss es halt weh tun. Am Ende war es aber nicht meine Schuld“, erklärt Jusuf Owega.

Vor dem Saisonfinale in der Premieren-Saison der ADAC GT4 Germany haben die Owegas nach wie vor sehr gute Chancen auf einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung. Auch der Titel ist bei 20 Punkten Rückstand und zwei ausstehenden Rennen noch nicht in weite Ferne gerückt. Auf den Zweitplatzierten sind es lediglich zwei Zähler Rückstand. In der ADAC GT4 Germany erhält der Rennsieger 25, der Zweite 20 und der Dritte 16 Punkte – in den beiden noch ausstehenden Rennen sind also noch maximal 50 Punkte zu vergeben. „Wir geben noch lange nicht auf. Es gilt jetzt, den Kopf hoch zu halten und weiter zu pushen. Der Sachsenring liegt uns. Hoffentlich ist das Glück dann beim Finale auch mal auf unserer Seite“, sagt Jusuf Owega.

Konstanz ist der Schlüssel zum Erfolg

Hamza und Jusuf Owega reisen mit GetSpeed als Tabellenführer zur GT4 Germany

Die Form- und Leistungskurve von GetSpeed Performance in der ADAC GT4 Germany kannte in dieser Saison nur eine Richtung, nach oben. Zum vorletzten Rennwochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (13. – 15. September) reisen Hamza und Jusuf Owega nicht ohne Grund als Tabellenführer. Die beiden Kölner haben mit dem Mercedes-AMG GT4 die Serie gerockt. Ihre fahrerischen 1A-Vorstellungen wollen sie nun fortsetzen und sich ihre Chancen auf die Meisterschaft für das Finale wahren.

„Es ist beeindruckend zu sehen, wie Hamza und Jusuf sich von Rennen zu Rennen gesteigert haben. Beide sind bei unserem Coaching-Programm für Nachwuchsfahrer sehr lernbegierig und ehrgeizig. Sie bilden mit dem Mercedes-AMG GT4 mittlerweile eine starke Einheit. Viele Rennstrecken waren für uns Neuland und trotzdem haben wir mit unserer Erfahrung aus unzähligen Renneinsätzen schnell das richtige Setup gefunden. Natürlich werden wir jetzt alles daran setzen, dass GetSpeed Performance im Premierenjahr der Serie auch am Ende den Gesamtsieger stellt“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Dass das keine leichte Aufgabe ist, haben die bisherigen acht Rennen mit sieben unterschiedlichen Siegern gezeigt. Aber es ist eine machbare Aufgabe.“

Mittelweg finden, zwischen ausruhen und Risiko gehen

Der Vorsprung auf die Verfolger in der Gesamtwertung beträgt allerdings nur zwei beziehungsweise sechs Punkte. Insofern wollen die Owegas mit Köpfchen an die ganze Sache rangehen. „Vielleicht stehen wir jetzt etwas mehr im Fokus, weil wir Tabellenführer sind. Aber grundsätzlich beeinflusst uns das im Rennen beziehungsweise bei der Vorbereitung auf das Wochenende in Hockenheim nicht. Wir werden versuchen, bei den beiden Läufen ein gesundes Mittelmaß zu finden. Ich denke, der Hockenheimring liegt unserem Auto ein wenig mehr als dem BMW M4 GT4 der Zweitplatzierten. Auf dem kleinen Punkte-Vorsprung können wir uns aber nicht ausruhen, auf der anderen Seite dürfen wir auch nicht zu viel Risiko gehen“, betont Jusuf Owega, der zudem Dritter der Juniorwertung ist.

Konstanz wird letztlich der Schlüssel zum Erfolg sein. Dessen ist sich der 17-Jährige sicher. „Das haben wir schon vor der Saison besprochen. Wenn du die Meisterschaft gewinnen willst, musst du konstant punkten und idealerweise nicht ausfallen. Wie man sieht, hat das bis dato gut funktioniert.“

Nur der Rennsieg fehlt noch als Tüpfelchen auf dem i

Im Ziel waren Hamza und Jusuf Owega nie schlechter als Platz sechs, abgesehen vom einem Ausfall auf dem Red Bull Ring. In Oschersleben und Zandvoort standen sie als Zweite jeweils einmal auf dem Podium. Zuletzt wurden sie am Nürburgring zweimal Dritte. Nur der Rennsieg als Tüpfelchen auf dem i fehlt noch. „Das nervt mich wirklich. Wir waren zweimal sehr nah dran. In Zandvoort und am Nürburgring. In den Niederlanden haben wir es selber weg geschmissen. Wenn du immer aufs Podium fährst, kommst du in einen kleinen Teufelskreis. Wir sind am Ring als Führende in die Box gekommen und als Zweite wieder raus. Die Strafzeit in der Box hat uns den Sieg gekostet“, sagt Jusuf Owega. In der ADAC GT Germany muss der Erste des vorherigen Rennens sieben, der Zweite fünf und der Dritte drei Sekunden länger in der Box verweilen.

Der Lernprozess ist gerade für Jusuf nach dem Umstieg aus einem Formel-Auto beileibe noch nicht abgeschlossen. Dennoch kann das Resümee angesichts guter Rennen bisher nur positiv ausfallen. „Ich fahre das erste Jahr in einem GT-Auto. Wir haben den Mercedes-AMG GT4 immer besser verstanden. Du lernst mit jedem Rennen dazu. Die Chemie im Team stimmte von Beginn an“, sagt der junge Pilot.

Eine Pole gab es jeweils für Jusuf und Hamza Owega

In der Kurpfalz wird auch der Jagd nach der besten Ausgangsposition wieder eine wichtige Bedeutung zukommen. Ein vorderer Platz im Grid ist die halbe Miete. Der Aufwärtstrend ist klar am Zahlenwerk festzumachen. In Oschersleben gab es die Plätze drei und 16. „Ich war im Trockenen sehr schnell. Aber, ich war damals mit dem GT4 noch nie im Regen gefahren“, sagt Jusuf zu Platz 16. Auch in Spielberg lief es im Qualifying mit den Plätzen acht und elf nicht rund. „Der Red Bull Ring lag uns einfach nicht.“ Doch mit der Pole für Jusuf Owega in Zandvoort und einer Pole für Hamza Owega am Nürburgring ging es im Anschluss deutlich nach vorne. „Das Qualifying hat einen großen Anteil am Gesamterfolg“, sagt Jusuf Owega.

SPORT1 zeigt beide Rennen live. Lauf eins am Samstag ab 11:00 Uhr und Lauf zwei am Sonntag ab 15:25 Uhr. Zudem werden die Rennen wie üblich auf SPORT1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac im Live-Stream online übertragen.

Hamza und Jusuf Owega sind die neuen Tabellenführer

GetSpeed Performance mit zwei dritten Plätzen beim Heimspiel in der ADAC GT4 Germany

Ein Heimspiel voller Highlights hatte GetSpeed Performance beim vierten Rennwochenende der ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring. Hamza und Jusuf Owega übernahmen zur Krönung des Ganzen die Führung in der Gesamtwertung. Zuvor hatten die Brüder aus Köln in beiden Rennen jeweils einen dritten Platz belegt. Die Grundlage für die beiden Podiumsplätze legten sie mit dem Mercedes-AMG GT4 schon im Qualifying mit einer Pole Position und einem zweiten Startplatz.

„Das war ein überaus gelungenes Wochenende. Unser Auto lief perfekt, dank eines sehr guten Setups. Mit P1 und P2 haben Hamza und Jusuf Owega im Qualifying eine überragende Leistung gezeigt. Leider hat es am Ende mit dem erhofften Sieg nicht geklappt. Aber, wird sind zweimal als Dritter auf dem Podium gelandet“, sagte Adam Osieka, dessen GetSpeed-Team in der Eifel von Beginn an einen konkreten Plan verfolgte: „Wir wollten am Nürburgring möglichst viele Punkte sammeln, darauf war unsere ganze Strategie ausgerichtet. Es sollte kein Kampf auf Biegen und Brechen mit der Konkurrenz werden. Das hat sich ausgezahlt. Wir haben die Führung in der Meisterschaft übernommen. Diese wollen wir in den letzten vier Rennen nun nach Möglichkeit auch verteidigen.“

Nicht nur in der Gesamtwertung sieht es für die Owega-Brüder vor den abschließenden Rennen am Hockenheimring (13. – 15. September) und am Sachsenring (27. – 29. September) glänzend aus. Auch in der Teamwertung ist die Mannschaft aus dem Gewerbegebiet am Nürburgring auf den dritten Rang vorgerückt. Der erst 17 Jahre alte Jusuf Owega verbesserte sich in der Juniorwertung ebenfalls auf Platz drei. Die Punkte in dieser Wertung werden auf Basis der FIA-Fahrereinstufungen mit unterschiedlichen Faktoren multipliziert. Jusuf erhält als „Silber“-Fahrer deutlich weniger Punkte als seine Mitstreiter mit „Bronze“-Status.

Pole Position war für Hamza Owega etwas Besonderes

Hamza Owega stellte auf trockener Strecke in 1:34,865 Minuten den Wagen auf P1 für das Samstagsrennen. Es war der zweite erste Platz im Grid im Saisonverlauf. „Es passte einfach alles zusammen. Mein Team hatte mir ein super Auto hingestellt. Gerade hier auf meiner Heimstrecke am Nürburgring so eine Leistung bieten zu können, ist für mich etwas ganz Besonderes“, sagte Hamza Owega, der im Rennen seinen Vorsprung zunächst kontinuierlich ausbaute. Nach dem Boxenstopp fiel das Brüder-Gespann auf Platz zwei zurück. Jusuf Owega kämpfte sich mit konstant schnellen Rundenzeiten wieder an den Führenden heran. Zwölf Minuten vor dem Ende hatte er aber eine Kollision mit dessen Auto, der Mercedes-AMG GT4 mit der #99 drehte sich. Nach einem kurzen Ausflug in die Wiese reihte sich Jusuf Owega wieder als Dritter ein.

Beim zweiten Zeittraining war Jusuf Owega als Zweiter mit einer Zeit von 1:34,249 Minuten sogar schneller als sein Bruder zuvor. Aufgrund eines starken Schauers startete das Feld auf Regenreifen in das Sonntagsrennen. Nach einem missglückten Überholmanöver und anschließender Kollision mit dem GetSpeed-Auto schied der bis dato Gesamtführende vorzeitig aus dem Rennen aus. Mit nur 0,426 Sekunden Rückstand auf P2 wurde die Owegas erneut Dritte und übernahmen die Tabellenführung in der ADAC GT4 Germany.

Owega-Brüder peilen den ersten Sieg an

Heimspiel für GetSpeed Performance in der ADAC GT4 Germany am Nürburgring

Nur eine kurze Verschnaufpause gibt es für Hamza und Jusuf Owega. Nachdem die Brüder aus Köln beim dritten Rennwochenende der ADAC GT4 Germany auf dem Circuit Zandvoort mit den Plätzen fünf und zwei überzeugten, wartet auf die beiden Piloten des Teams GetSpeed Performance im Mercedes-AMG GT4 nur eine Woche später schon das Heimspiel am Nürburgring (16. bis 18. August). Die Läufe sieben und acht im Rahmen des ADAC GT Masters eröffnen für die Crew aus dem Gewerbegebiet am Nürburgring in der Premierensaison der Serie die zweite Saisonhälfte. In der Fahrerwertung liegen die Owegas mit der #99 als Dritte aussichtsreich im Rennen. Jusuf ist Sechster in der Juniorwertung. Das GetSpeed-Team wird derzeit auf Rang fünf gewertet.

„Wir haben die Performance ganz vorne mitzufahren und um Siege zu kämpfen. Jusuf Owega hat in Zandvoort im zweiten Rennen eine unglaublich tolle Leistung geboten. Für unser Heimspiel sind wir besonders motiviert. Der Nürburgring ist unsere Heimat, hier haben wir schon unzählige Rennen bestritten und Erfolge gefeiert. Unser Ehrgeiz im Hinblick auf die zweite Saisonhälfte ist groß“, sagt Teamchef Adam Osieka.

Die ADAC GT4 Germany befährt am Nürburgring die 3,629 Kilometer lange Kurzanbindung, die gleichzeitig auch die kürzeste Strecke im diesjährigen Kalender ist. „Uns liegen mit dem Mercedes-AMG GT4 eher kurvenreiche Strecken wie Zandvoort oder Oschersleben. Das trifft auf die Kurzanbindung des Nürburgrings zwar nicht ganz zu, wir werden aber dennoch um jede Zehntelsekunde kämpfen. Das Auto lief am vergangenen Wochenende einwandfrei. In der GT4 Germany waren wir jetzt insgesamt zweimal auf dem Podium und hatten zuletzt unsere erste Pole-Position. Ein erneutes Podium ist in der Eifel deshalb das Minimalziel. Ich will jetzt endlich mal gewinnen, die Zeit ist reif dafür“, sagt Jusuf Owega. Bruder Hamza ergänzt: „Ich bin zwei, drei Jahre in der VLN Langstreckenmeisterschaft gefahren, deswegen ist meine Kenntnis der Strecke natürlich sehr gut. Wir werden versuchen, unnötige Fehler zu vermeiden. Ich freue mich auf unser Heimrennen, wir sind hochmotiviert und wollen erneut ein sehr gutes Ergebnis erzielen.“

SPORT1 zeigt beide Rennen live. Lauf eins am Samstag ab 11.45 Uhr und Lauf zwei am Sonntag ab 15.30 Uhr. Zudem werden die Rennen wie üblich auf SPORT1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac im Live-Stream online übertragen.

Owega-Brüder donnern durch die Dünen

Sommerpause für GetSpeed Performance in der ADAC GT4 Germany ist beendet

Die neunwöchige Sommerpause in der ADAC GT4 Germany endet an diesem Wochenende. Trotzdem kommt bei Hamza und Jusuf Owega vom Team GetSpeed Performance ein wenig Strandfeeling auf. Denn die beiden Brüder starten vom 9. bis 11. August im Rahmen des ADAC GT Masters in Zandvoort. Die bekannte Strecke an der niederländischen Nordseeküste ist malerisch gelegen und umrandet von zahlreichen Dünen.

„Zandvoort war für uns Neuland. Aber wir sind bestens vorbereitet, nachdem wir im Vorfeld dort ausgiebig getestet haben. Auf dem Dünenkurs sind die leichteren Fahrzeuge wie der KTM X-Bow und der Porsche Cayman bevorteilt. Dennoch stecken wir den Kopf nicht in den Sand. Das Ziel ist ein Podiumsplatz“, sagt Teamchef Adam Osieka.

Nach den bisherigen Rennwochenenden in der Motorsportarena Oschersleben und am Red Bull Ring in Spielberg sind die beiden Piloten aus Köln sowohl in der Fahrer-, der Team- als auch in der Juniorwertung aussichtsreich platziert. In Sachsen-Anhalt fuhren sie als Zweite im ersten Lauf gleich aufs Podium. Es folgten zwei sechste Plätze und ein Ausfall. „Generell hatten wir ein sehr gutes Tempo. Leider hatten wir am Red Bull Ring ein wenig Pech, weil uns im letzten Lauf der Keilriemen gerissen ist“, sagt Jusuf Owega. „Ich bin froh, dass die lange Pause vorbei ist. Das Warten hat endlich ein Ende.“

Die Zeit seit den letzten Rennen Anfang Juni hat der 17-Jährige mit Fahrten am Simulator, Fitnesstraining und Tests überbrückt. Zwei Tage wurde mit dem Mercedes-AMG GT4 auch in Zandvoort geprobt. „Ich kannte die Strecke vorher nicht. Beim Test habe ich dann sehr schnell Gefallen daran gefunden. Sie ist sehr kurvenreich, es geht rauf und runter. Vom Feeling war es für mich wie eine kleine Nordschleife. Ich glaube, dass der Kurs uns vor allem im Trockenen sehr gut liegen wird.“

Vor dieser Saison war Jusuf Owega noch in der britischen Formel3-Meisterschaft am Start. Die Umstellung auf das GT-Fahrzeug fiel ihm leicht: „Ich war überrascht, das hat problemlos funktioniert. Der Mercedes-AMG gefällt mir sehr gut. Von den Zeiten her sind mein Bruder und ich ziemlich gleich. Bei den Tests in Zandvoort war ich sogar etwas schneller.“

SPORT1 zeigt beide Rennen der GT4 Germany live im Free-TV, Lauf 1 am Samstag ab 11.45 Uhr und Lauf 2 am Sonntag ab 14.30 Uhr. Darüber hinaus werden die Rennen wie üblich auf SPORT1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac im Live-Stream online übertragen.

GetSpeed mit guter Performance beim 6h-Rennen

Hill, Shoffner und Schiller erzielen Top-10-Ergebnis beim VLN-Saisonhöhepunkt

Qualität und Bedeutung eines Rennens beschreiben sich nicht nur durch das Ergebnis. GetSpeed Performance hat erfolgreich das 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen gemeistert und beim Saisonhöhepunkt der VLN Erfolge erzielt. Janine Hill, John Shoffner und Fabian Schiller fuhren im Rooster Rojo J2Racing Mercedes-AMG GT3 auf Platz neun im Gesamtklassement und belegten Platz zwei in der Pro-Am-Klasse. Wichtigster Aspekt dabei: Sowohl Hill als auch Shoffner konnten ihre persönlichen Bestzeiten weiter verbessern.

Schiller qualifizierte den Mercedes-AMG mit der Startnummer #23 für Startplatz zwei und brannte in den ersten Runden bei abtrocknender Strecke ein wahres Feuerwerk im Kampf um die Spitze ab. Mit zunehmender Distanz pendelte er sich auf Platz fünf ein. „Wir fahren in dem Auto mit Klimaanlage“, erklärt Teamchef Adam Osieka. „Das ist ein kleiner Nachteil in Bezug auf die Motorleistung. Zwei bis drei Sekunden pro Runde fehlen dadurch und wir werden bei den kommenden Rennen darauf verzichten.“ Hill und Shoffner fuhren bei trockenen Bedingungen und steigerten dabei ihre Rundenzeiten kontinuierlich. „Janines schnellste Runde des Wochenendes war eine 8:16 und John fuhr eine 8:18. Das ist ein toller Fortschritt“, so Osieka.

Der Vodafone Mercedes-AMG GT3 von Marek Böckmann, Philip Ellis und Doppelstarter Schiller trat nach starker Leistung im Zeittraining nicht zum Rennen an. Auf Position fünf liegend, versuchte Ellis in den letzten Minuten des Trainings noch einmal nachzulegen. Dabei kam er von der Strecke ab und touchierte die Streckenbegrenzung. „Das Chassis war zu stark beschädigt, um starten zu können“, so Osieka. „Ein Ausfall im Qualifying ist immer ärgerlich. Aber wenn man sich am Limit bewegt, kann auch mal etwas passieren.“

Der nächste Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 7. September statt.

Stimmen der Fahrer vor dem Rennen

Marek Böckmann (Startnummer 2, Vodafone Mercedes-AMG GT3)

„Bei den Tests am Freitag lief alles noch sehr gut. Wir konnten das Setup weiter verbessern. Die Zuversicht war groß. Dann kam im Qualifying der große Wolkenbruch. Auf jeder Runde stand das Wasser an einer anderen Stelle. Das hat das Fahren sehr schwierig gemacht. Trotzdem sind wir auf P5 gelandet. Wir wissen, das wir schnell sind. Das ist ein kleiner Trost. Für mich war der Ausfall sehr bitter. Irgendwie ist das wie verhext. Das 6h-Stunden-Rennen ist immer das Saisonhighlight in der VLN. Ich bin jetzt zum dritten Mal beim ROWE ADAC Ruhr-Pokal-Rennen gestartet und ich bin bei keinem ins Ziel gekommen.“

Fabian Schiller (Startnummer 23, Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3)

„Das Rennen war für uns ganz solide. Platz zwei war eine gute Startposition. Anfangs hatte ich auf Regenreifen nicht ganz die Pace, um vorne dranzubleiben. Die Bedingungen waren auch ziemlich tricky. Im Trockenen lief das Auto dann sehr gut. Mit der Startnummer 23 geht es nicht darum, um den Gesamtsieg mitzufahren. Daher habe ich im Verkehr etwas mehr Acht gegeben und bin nicht das letzte bisschen Risiko eingegangen. Mit Platz zwei in der Pro-Am sind wir zufrieden. Schade, dass die #2 im Qualifying den Unfall hatte. Denn ich hätte gerne um den Gesamtsieg ein Wörtchen mitgeredet. Aber das passiert. Beim nächsten Lauf greifen wir wieder an.“

GetSpeed will auf das nächste Level

Gesamtsieg und erneuter Klassensieg werden angepeilt beim VLN-Highlight

GetSpeed Performance will beim Saisonhighlight der VLN nahtlos an die Leistung des vierten Laufes anknüpfen. Damals hatten Marek Böckmann und Philip Ellis im Vodafone Mercedes-AMG GT3 bei der 50. Adenauer ADAC Rundstrecken Trophy auf Platz zwei die erste Podiumsplatzierung für das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring geholt. Das zweite Auto, der Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3, beendete das Rennen in der größten Breitensportserie Europas auf dem zwölften Platz in der Gesamtwertung. In der Klasse Pro-Am belegten Janine Hill, John Shoffner und Fabian Schiller Rang drei auf der Nordschleife.

Beim ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen (3. August 2019) setzt Teamchef Adam Osieka wieder auf die selben Fahrerkombinationen. Nicht zuletzt deshalb versprüht er vor VLN5 großen Optimismus: „Ich bin zuversichtlich, dass wir die wahnsinnig gute Leistung des gesamten Teams von VLN4 wiederholen können. Nachdem wir bereits im vierten Renneinsatz mit Mercedes-AMG auf der Nordschleife zwischenzeitlich um den Sieg gekämpft haben, wollen wir mehr. Der Gesamtsieg und der erneute Klassensieg sind unser Ziel.“

Ins selbe Horn stößt Philipp Ellis. Der 26-Jährige will seinen Erfolg mit Partner Böckmann in der #2 bestätigen. Verstärkung erhalten die beiden von Fabian Schiller, der dieses Mal in beiden GetSpeed-Boliden Platz nimmt: „Wünschenswert wäre es, wenn wir da weiter machen, wo wir bei VLN4 aufgehört haben, nämlich auf dem Gesamtpodium. Ich bin sehr positiv gestimmt und hoch motiviert, nachdem wir im letzten Lauf auf P2 gefahren sind. Wir haben gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind. Es wäre traumhaft, wenn wir das auch beim 6h-Rennen so fortführen könnten“, so der Wahlschweizer. Für den gebürtigen Münchner gibt es allerdings aufgrund der längeren Distanz auch ein paar feine Unterschiede, die es zu beachten gilt: „Um vorne zu landen, müssen wir uns schon im Qualifying gut positionieren. Das ganze Rennen wird eine andere Hausnummer werden. Wir haben zwei Stunden Renndauer mehr, mehr Boxenstopps. Es kann noch mehr Unvorhergesehenes passieren. Darauf werden wir uns einstellen müssen. Man hat gesehen, dass VN4 ein vierstündiges Sprintrennen war. Ich erwarte das selbe bei VLN5, nur dann über sechs Stunden. Das sorgt für viel Spaß, ist aber auch entsprechend hart.“

Das ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am kommenden Samstag ist der fünfte Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Das Zeittraining zwischen 8:30 und 10 Uhr entscheidet über die Startaufstellung für das Rennen über die Distanz von sechs Stunden. Rennstart ist um 12 Uhr. Den kompletten Renntag gibt es im Livestream auf www.getspeed.de. In den Cockpits der beiden Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed sind Kameras angebracht, so dass das Rennen auch aus der Sicht der Fahrer live verfolgt werden kann.

Stimmen der Fahrer vor dem Rennen

Marek Böckmann (Startnummer 2, Vodafone Mercedes-AMG GT3)

„Auch beim Saisonhighlight werden wir wieder voll angreifen und hoffentlich bis zur letzten Sekunde um den Sieg kämpfen. Das Material wird natürlich aufgrund der um zwei Stunden längeren Renndistanz noch mehr beansprucht. Darüber mache ich mir aber gar keine Gedanken, weil das Auto vom Team immer top vorbereitet ist. Ich bin gespannt, die Konkurrenz ist stärker als beim letzten Lauf, aber wir müssen uns nicht verstecken.“

Fabian Schiller (Startnummer 23, Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3)

„Letztes Wochenende bin ich noch das 24h-Rennen in Spa-Francorchamps gefahren. Für mich ist es die fünfte Rennwoche hintereinander, jetzt geht es wieder zur VLN. Das längste und wohl auch beliebteste VLN-Rennen des Jahres steht bevor. Es gibt mehr Fahrzeit, die Konkurrenz wird etwas härter sein, als es noch bei VLN4 der Fall war. Aber, wir entwickeln uns nach wie vor weiter, wir sind sehr gut eingestellt. Das ganze Team und auch meine Fahrerkollegen Janine Hill und John Shoffner machen einen Schritt nach dem anderen nach vorne.“

GetSpeed will die Belcar weiter rocken

Spinoy/Heyer und Cool/Van Samang peilen in Spa nächsten Doppelsieg an

Beim dritten Lauf (12./13. Juli) zur Belcar Endurance Championship will GetSpeed Performance in der Erfolgsspur bleiben. Auf dem Programm steht das 3-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps im Rahmen des 25 Heures Fun Cups. Dem Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring glückte mit den beiden Mercedes-AMG GT4 von Veidec Silver Eagle Racing bereits zweimal ein Doppelsieg in der Klasse 4. Zuletzt in Zolder triumphierten Wim Spinoy und Kenneth Heyer mit Startnummer #22 vor Michael Cool und Bart Van Samang mit der #93.

Teamchef Adam Osieka sagt vor dem Rennen auf der Ardennenachterbahn: „GetSpeed hält die Pace hoch. In der Belcar wollen wir an den Erfolg der ersten beiden Rennveranstaltungen mit zwei Doppelsiegen in der Klasse anknüpfen. Wenn wir weiter so erfolgreich sind, können wir am Ende sogar um die Gesamtmeisterschaft mitfahren.“

Heyer/Spinoy sind derzeit mit 76 Punkten Dritte der Belcar-Gesamtwertung. Cool/van Samang liegen mit 64 Punkten auf Platz sieben. Die Belcar ist eine Langstreckenserie für Prototypen, GT-Autos und Tourenwagen und umfasst insgesamt sechs Veranstaltungen. Höhepunkt ist das 24-Stunden-Rennen in Zolder vom 8. bis 11. August.

Zeitplan Spa-Francorchamps

Freitag, 12. Juli 2019
09:30-10:30 Uhr, Freies Training (60 Minuten)
14:10-15:10 Uhr, Qualifying (60 Minuten)

Samstag, 13. Juli 2019
11:30-14:30 Uhr, Rennen (180 Minuten)

GetSpeed Performance hungrig nach Erfolg

Teamchef Adam Osieka erwartet bei VLN4 eine Podiums-Platzierung

GetSpeed Performance ist zurück auf der Heimstrecke. Und dies durchaus ambitioniert und aussichtsreich. Nach dem erfolgreichen Auftritt beim 24h-Rennen startet das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring am Samstag, 13. Juli 2019, wieder in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Beide Mercedes-AMG GT3 haben bei Lauf vier der größten Breitensportserie der Welt sehr gute Chancen auf eine Platzierung auf dem Treppchen. Ohnehin ist die Brust derzeit breit bei der Crew um Chef Adam Osieka nach einem starken 24h-Rennen in der Eifel. Ausdruck einer starken Teamleistung war der sechste Platz in der Gesamtwertung bei dem legendären Langstreckenklassiker. Nun will Osieka in der Eifel nach den Sternen greifen. „Wir kommen mit dem Auto immer besser zurecht. Es wird Zeit für den ersten Gesamtsieg von GetSpeed in der VLN. Dafür werden wir alles in die Waagschale werfen. Unser Mindestziel für das Rennen am Samstag ist ein Platz in den Top drei. Wir sind hochmotiviert.“

Gute Erinnerungen an den letzten VLN-Lauf hat Fabian Schiller. Der 21-Jährige behielt damals im Starkregen den Überblick und steuerte den #23 Rooster Rojo J2Racing-GT3 zusammen mit Janine Hill und John Shoffner auf Platz eins in der Klasse SP9 Pro-Am. Als Trio bestreiten sie jeden Testtag und die Trackdays zusammen. Es werden die Daten und die Onboard-Videos gemeinsam analysiert. „Ich bin eine Art Coach für die beiden und versuche Ihnen so viel Erfahrung wie möglich weiter zu vermitteln. Ich kann viel weiter geben, da ich schon seit drei Jahren im Mercedes-AMG GT3 unterwegs bin. Ich stehe ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite.“

Im #2 Vodafone Mercedes AMG GT3 nehmen dieses Mal Marek Böckmann und Philip Ellis Platz. Der 22 Jahre alte Böckmann war bei VLN1 schon für GetSpeed im Einsatz und belegte zusammen mit Tristan Vautier und Luca Ludwig Platz 18. „Da konnte ich aufgrund der verkürzten Renndauer im letzten Stint nur sieben Runden fahren“, erinnert er sich. Nun bildet er mit Ellis ein schlagkräftiges Team. „Ich bin bei VLN1 in meinem Stint gegen ihn gefahren, er saß da in dem anderen GetSpeed-Mercedes. Da haben wir uns drei, vier Runden bekämpft und sind direkt hintereinander über die Ziellinie gerast. Auf der Strecke haben wir uns aber gut verstanden. Das ist schon eine gute Voraussetzung. Nun fahren wir zum ersten Mal im selben Auto“, sagt Böckmann.

Die 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy am kommenden Samstag ist der vierte Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Das Zeittraining zwischen 8:30 und 10 Uhr entscheidet über die Startaufstellung für das Rennen über die Distanz von vier Stunden. Rennstart ist um 12 Uhr. Den kompletten Renntag gibt es im Livestream auf www.getspeed.de. In den Cockpits der beiden Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed sind Kameras angebracht, so dass das Rennen auch aus der Sicht der Fahrer live verfolgt werden kann.

Stimmen der Fahrer vor dem Rennen

Marek Böckmann (Startnummer 2, Vodafone Mercedes-AMG GT3)

„Mein Ziel ist es, auf das Podium zu fahren. Ich denke, das ist realistisch, wenn das Auto hält und wir keine Fehler machen. Das Team hat sich sehr stark entwickelt, wir sind super vorbereitet. Der Mercedes-AMG GT3 ist sehr angenehm zu fahren, ich habe mich schnell im Auto zurecht gefunden. Ich bin ein ruhiger Fahrer, das Auto passt zu meinem Fahrstil. Hier und da werde ich sicher noch etwas Zeit auf der Strecke finden. Das ist aber die Nordschleife. Auf der Strecke lernst du nie aus.“

Fabian Schiller (Startnummer 23, Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3)

„Wir haben Anfang des Jahres viel Aufbauarbeit geleistet. Jetzt ist es langsam an der Zeit, die Früchte zu ernten. Nach dem 24h-Rennen ist die Konkurrenz mit den werksunterstützen Fahrzeugen nicht mehr so groß. Ich erwarte ein gutes Wochenende mit guten Ergebnissen und hoffe, dass ich das Auto im Qualifying weit nach vorne fahren kann. Ein Top-Ten-Ergebnis müsste mindestens drin sein. Wir wollen uns auf Dauer als schnellstes Mercedes AMG-Team am Ring etablieren.“

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Über 20 Jahre Motorsporterfahrung und unzählige Siege auf der Nürburgring Nordschleife zeichnen das GetSpeed Performance Center aus. Wir beraten Dich und finden mit Dir gemeinsam Deinen idealen Einstieg in den Rennsport.

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