Top-Platzierung für GetSpeed beim Heimspiel in der GT World Challenge Europe

Top-Platzierung für GetSpeed beim Heimspiel in der GT World Challenge Europe

Mit einer Top-Platzierung hat GetSpeed Performance das zweite Rennen in der GT World Challenge Europe beendet. Beim 6-Stunden-Rennen der GT3-Champions-League auf dem Nürburgring fuhren Maximilian Buhk, Alessio Lorandi und Fabian Schiller mit dem Mercedes-AMG GT3 #100 auf den hervorragenden siebten Rang. Vor allem die Steigerung gegenüber dem Saisonauftakt im italienischen Imola, als der knallgelbe GT3 des Teams auf Position sechs liegend von einem Konkurrenten ins Aus befördert wurde, stimmt Teamchef Adam Osieka zuversichtlich: „Das war erst unser zweiter Einsatz in der GT World Challenge und wir haben uns sowohl im Qualifying als auch im Rennen deutlich verbessert – das ist eine Tendenz, die ich mir immer wünsche.“

Fast 50 GT3-Fahrzeuge von neun unterschiedlichen Herstellern machten den Endurance Cup auf dem Nürburgring zu einem sechs Stunden dauernden Vollgas-Sprint mit hoher Leistungsdichte. Bereits im dreigeteilten Qualifying ging es extrem eng zur Sache. Mit 0,589 Sekunden Rückstand auf die Pole-Position qualifizierte sich das Trio für Startplatz 15.

Den Grundstein für das gute Ergebnis beim Heimspiel legte in der Anfangsphase Maximilian Buhk: Aus der ersten Rennrunde kehrte der 27-Jährige auf Platz sieben liegend zurück. Im weiteren Rennverlauf arbeitete sich Buhk bei seinem Doppel-Stint bis auf Platz vier nach vorne und übergab die #100 an Lorandi. Der Italiener absolvierte ebenfalls einen Doppel-Stint bevor Fabian Schiller für die letzten zwei Rennstunden ins Cockpit des Mercedes-AMG GT3 kletterte und auf Platz acht die Ziellinie überquerte. Wegen einer Zeitstrafe gegen einen Konkurrenten rutsche die GetSpeed-Mannschaft im Ergebnis einen Rang nach vorne und wurde auf Platz sieben gewertet.

„Wir können mit unserer Performance zufrieden sein. Alle drei Fahrer haben eine fehlerfreie Leistung abgeliefert. Einige Dinge kann man im Rennen selber nicht beeinflussen. So hatten wir am Ende einer Safetycar-Phase etwas Pech, weil das Fahrzeug vor uns nicht aufschloss und wir dadurch Zeit verloren haben. Bis zum Saisonfinale in Paul Ricard liegt noch etwas Arbeit vor uns. Im Gegensatz zum Rennen in Imola gab es am Nürburgring keine Mindeststandzeiten bei den Boxenstopps. Hier müssen wir uns noch verbessern“, resümiert Osieka.

Im GT World Challenge Europe Endurance Cup geht es für Buhk, Lorandi und Schiller erst im November weiter: Vom 13. bis 15. November 2020 steht das 1000km-Rennen im französischen Paul Ricard auf dem Plan. Für die GetSpeed-Mannschaft geht es hingegen ohne Pause zum nächsten Rennen. Der Red Bull Ring in Spielberg (Österreich) ist vom 12. bis 13. September 2020 Austragungsort für das dritte Rennwochenende in der International GT Open.

Alessio Lorandi (#100, Mercedes-AMG GT3): „Das war erst mein zweites GT3-Rennen und gleichzeitig auch das zweite Rennen mit GetSpeed. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das Starterfeld mit fast 50 Fahrzeugen war extrem stark und ich habe viel gelernt. In meinem ersten Stint war ich beim Überrunden von Fahrzeugen nicht aggressiv genug, nicht so konsequent. Das hat Zeit gekostet, denn die lassen dich nicht einfach mal eben vorbeifahren. Das war für mich eine völlig neue Erfahrung. Im zweiten Stint nach dem Boxenstopp hat das viel besser geklappt. Wenn ich alles zusammenzähle, hätte es am Ende vielleicht sogar Platz fünf oder sechs werden können. Aber hätte und wäre zählt nicht. Ich freue mich auf Paul Ricard – beim Finale wollen wir uns erneut verbessern.“

GetSpeed will beim Heimspiel glänzen

Das Team GetSpeed Performance gönnt sich aktuell keine Pause. Eine Woche nach dem guten Abschneiden in der Nürburgring Langstrecken-Serie mit Rang vier als bestes Mercedes-AMG-Team, geht es für die Crew ohne Pause weiter. Am kommenden Wochenende (4. bis 6. September 2020) steht das zweite Rennwochenende des Endurance-Cup der GT World Challenge auf dem Programm. Die Champions League des GT3-Sports ist auf dem Nürburgring zu Gast – ein Heimspiel für GetSpeed.

Die Mannschaft rund um Adam Osieka setzt im Endurance-Cup einen Mercedes-AMG GT3 mit Maximilian Buhk, Alessio Lorandi und Fabian Schiller ein. Nach den guten Leistungen vom Auftaktrennen im italienischen Imola, die nach einer unverschuldeten Kollision unbelohnt blieb, ist der Teamchef zuversichtlich. „Das Ziel ist, bei unserem Heimspiel auf dem Nürburgring um den Sieg mitzufahren“, sagt Osieka. „Das wird alles andere als einfach, aber wir lieben die Herausforderung.“ Einen wirklichen Heimvorteil sieht er hingegen nicht: „Den Nürburgring Grand-Prix-Kurs kennt eigentlich jedes Team und jeder Fahrer, hier haben wir keinen echten Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Vielmehr liegt in der GT World Challenge der Teufel im Detail. Neben dem Rennenfahren kommt es vor allem auf optimale Abläufe bei den Boxenstopps an. Dies ist uns in Imola hervorragend gelungen. Wir haben weiter an uns gearbeitet, um das auch am Nürburgring ebenso perfekt erneut umsetzen zu können.“

Der Nürburgring ist vor allem durch die legendäre Nordschleife in der ganzen Welt bekannt. Das GT3-Championat bestreitet das Rennen hingegen auf dem Grand-Prix-Kurs in einer speziellen Variante. Im Gegensatz zu Formel 1 und DTM wird die flüssige und schnelle Motorrad-Version der Veedol-Schikane gefahren.

Bereits am Donnerstag bestreitet GetSpeed den offiziellen Test. Das Freie Training der GT World Challenge findet am Samstagmorgen um 09:00 Uhr statt und führt genauso über 90 Minuten wie das Pre-Qualifying um 13:35 Uhr. Die Startplätze für das Rennen werden Im Qualifying zur Primetime zwischen 19:10 und 20:10 Uhr ausgefahren. Die Startampel für das Sechs-Stunden-Rennen schaltet am Sonntagmittag um 11:45 Uhr auf Grün. Alle Sessions werden im Livestream unter www.gt-world-challenge-europe.com übertragen.

Alessio Lorandi (#100): „Ich habe beim Auftakt in Imola – meinem ersten GT3-Rennen überhaupt – eine Menge gelernt und will jetzt auf dem Nürburgring daran anknüpfen und mich weiterentwickeln. Das Team und meine Teamkollegen haben am Nürburgring jede Menge Erfahrung – davon kann ich nur profitieren. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir erneut vorne mitfahren können. Für mich beginnt das Rennwochenende bereits mit dem Test am Donnerstag, wo ich viele Runden absolvieren möchte und das Feedback des Teams umsetzen will. Danach gilt es, im Qualifying ein gutes Resultat abzuliefern und dann im Rennen vor allem fehlerfrei zu bleiben.“

Aller guten Dinge sind drei: GetSpeed startet in der GT Open

Nach der Pole-Position und dem Klassensieg beim vierten Rennen zur Nürburgring Langstrecken-Serie und den hervorragenden Leistungen beim Auftaktrennen in der GT World Challenge Europa geht es für GetSpeed Performance am kommenden Wochenende mit Vollgas weiter: Vom 7. bis 9. August 2020 startet das Team von Adam Osieka mit zwei Mercedes-AMG GT3 auf dem Hungaroring bei Budapest in der International GT Open.

Jens Liebhauser und Florian Scholze starten im Mercedes-AMG GT3 #44 in der Klasse Am zum ersten Mal in der GT Open. Sein Debüt in der GT-Rennserie gibt auch ‚Max‘, der mit GetSpeed bereits erfolgreich Rennen in der NLS gefahren ist. In Ungarn teilt er sich das Cockpit des zweiten AMG GT3 #11 mit Fabian Schiller. Das Duo ist in der Pro-Am-Klasse eingestuft. „Wir sind im vergangenen Jahr bereits Rennen in der GT Open Meisterschaft gefahren und haben uns dort auf Anhieb sehr wohl gefühlt. Der Hungaroring ist neu für uns, aber wir haben in Imola bereits gezeigt, dass wir uns schnell auf eine neue Rennstrecke einstellen können“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Unsere beiden Fahrzeuge sind stark besetzt. Ich bin überzeugt das wir erneut eine gute Leistung abliefern und um Siege mitfahren können.“

Seit 1986 ist der Hungaroring permanent im Formel-1-Kalender vertreten. Der 4,381 Kilometer lange Kurs wird aufgrund seiner Lage oft als flacher Teller bezeichnet. 2016 wurde die gesamte Strecke neu asphaltiert, die zuvor charakteristischen Bodenwellen sind nun nahezu verschwunden. Der Hungaroring zählt zu den Strecken, auf denen das Überholen besonders schwierig ist. Abgesehen von der Start-Ziel-Geraden und dem folgenden Geradeaus-Stück lässt die Strecke wenig Platz für verschiedene Linienwahlen. Besonders der Mittelsektor verlangt präzises Fahren und ein sehr gut liegendes Auto.

In zwei Qualifyings am Samstag und am Sonntag – jeweils ab 10:15 Uhr – geht es zunächst um die besten Startplätze. Das erste Rennen über die Distanz von 70 Minuten beginnt am Samstag um 14:15 Uhr. Am Sonntag geht es ab 14:15 Uhr in das zweite Rennen über 60 Minuten. Beide Rennen werden auf der offiziellen Webseite www.gtopen.net/en/ live übertragen.

Stimmen vor dem Rennen

Max (Mercedes-AMG GT3, #11): „Ich freue ich darauf, endlich mal wieder mit GetSpeed an den Start zu gehen. Für mich wird das Wochenende in Ungarn in zweierlei Hinsicht spannend: Nach vielen Jahren mit Langstreckenrennen auf dem Nürburgring ist das mein erstes Sprintrennen und zudem meiner erster Rennstart mit einem GT3 überhaupt. Ich kann es kaum erwarten.“

Fabian Schiller (Mercedes-AMG GT3, #11): „Imola, Nordschleife und jetzt der Hungaroring – unser Rennkalender für die zweite Jahreshälfte ist gut gefüllt. Ich kenne die Strecke bereits aus der damaligen Blancpain-Serie. Sie ist technisch sehr anspruchsvoll und bietet nicht viele Überholmöglichkeiten. In den Trainingssitzungen haben wir ausreichend Zeit, uns mit der Strecke vertraut zu machen und ein gutes Setup zu entwickeln, sodass wir in beiden Rennen vorne mitfahren können.“

Jens Liebhauser (Mercedes-AMG GT3, #44): „Nach so einer langen Pause sind wir heiß darauf, endlich wieder im Rennauto zu sitzen. Wir haben uns mit Schaltkartfahren vorbereitet und gehen davon aus, dass wir ein Podium einfahren – auch wenn der Hungaroring nicht unbedingt zu unserer Hausstrecke zählt. Wir müssen uns in den Trainings erstmal mit der Strecke vertraut machen. Mit der Startnummer 44 habe ich schon die Ferrari Challenge Europa und das Weltfinale gewonnen und ich hoffe, sie bringt uns auch dieses Mal Glück. Unser Ziel ist ein Podium im ersten Rennen am Samstag und am Sonntag dann der erste Platz. Klingt sehr optimistisch, aber wir sind Rennfahrer, um zu gewinnen. “

Florian Scholze (Mercedes-AMG GT3, #44): „Endlich geht es, wenn auch mit Verzögerung, auch für uns los mit der Saison 2020. Ich bin mega gespannt, was uns am Wochenende in Budapest erwartet. Die GT Open mit den zwei Sprintrennen am Samstag und am Sonntag sind neu für uns. Ich kenne nur sehr wenige Fahrer, insofern ist die Konkurrenz schwierig einzuschätzen. Die Strecke müssen wir erst noch kennenlernen, aber das ist in den Trainingssitzungen machbar.“

Starker Einstand von GetSpeed in der GT World Challenge

Mit einem guten Gefühl trat das Team GetSpeed Performance nach dem Saisonauftakt der GT World Challenge Europe im italienischen Imola die Heimreise an. Maximilian Buhk, Alessio Lorandi und Fabian Schiller haben in dem hart umkämpften GT3-Championat ihre Performance unter Beweis gestellt und die Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka hat unterstrichen, dass sie der neuen Herausforderung gewachsen ist. Das Ergebnis hingegen – Platz 39 von 46 Fahrzeugen – spiegelte am Ende nicht die Leistung wider. Schiller wurde auf Position sechs liegend 52 Minuten vor Rennende von einem Konkurrenten abgeschossen.

„Unser Fazit nach dem ersten Rennwochenende in der GT World Challenge fällt positiv aus“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir haben in der stärksten GT3-Meisterschaft Neuland betreten und mit guten Leistungen auf uns aufmerksam gemacht. Dass am Ende kein zählbares Ergebnis zu Buche steht, ist sehr ärgerlich aber damit können wir leben. Schließlich wurde Fabian Schiller auf Position sechs liegend unverschuldet ins Aus befördert. Das gehört leider im Motorsport dazu.“

Zum ersten Mal startete die GT World Challenge auf dem Traditionskurs im italienischen Imola. Dementsprechend verfügte kein Team über entsprechende Erfahrungswerte – gleiche Voraussetzungen für alle. Im Pre Qualifying zeigte sich mit Platz sechs, dass bei GetSpeed die gewissenhafte Arbeit aus den Test- und Trainigssitzungen schnell Früchte trug. Nach dem komplexen Qualifying, in dem die Rundenzeiten aller drei Fahrer zusammengerechnet werden, belegte das Team mit nur 0,567 Sekunden Rückstand auf die Spitze einen ordentlichen 21 Startplatz.

Der erfahrene Maximilian Buhk übernahm den ersten Stint und kämpfte sich im dichten Gedränge der Startphase bis auf 19 nach vorne. Rookie Alessio Lorandi übernahm den Mittelstint, blieb in seinem ersten GT3-Rennen fehlerfrei und übergab das Steuer für den Schlussstint auf Position 15 liegend an Fabian Schiller. Der zweite Boxenstopp war eine Meisterleistung in Sachen Timing und Abläufe. Auf Position sechs kehrte der Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed ins Rennen zurück. 52 Minuten vor Ende fand sich Schiller dann unverschuldet im Kiesbett wieder und das Rennen war gelaufen. Ein Verfolger hatte sich verbremst und den 23-Jährigen von der Strecke geschoben.

„Wir blicken jetzt nach vorne“, sagt Osieka. „Am 5. und 6. September findet auf dem Nürburgring der nächste Lauf im Endurance Cup statt. Wir wissen, dass wir in der Lage sind, um die vorderen Plätze mitzukämpfen. Und das wollen wir bei unserem Heimrennen natürlich auch tun.“

Stimmen der Fahrer nach dem Rennen

Maximilian Buhk: „Einfach abhaken. Schade, denn ein fünfter oder sechster Platz wäre ein tolles Ergebnis gewesen. Im Training habe ich mich zunächst etwas schwergetan. Erst hatte ich keine perfekte Pace im Auto, dann ist bei mir das Qualifying danebengegangen. Im Rennen waren wir so schnell wie alle anderen und kamen gut nach vorne, weil wir auf der Strecke und bei den Boxenstopps keine Fehler gemacht haben. Genau das war unser Ziel, von daher können wir mit unserer Leistung insgesamt zufrieden sein. Und wir haben als neues Team in der GT World Challenge sehr viel gelernt, was die gesamte Herangehensweise in dieser Meisterschaft angeht. Wenn wir alles sauber analysieren und umsetzen, wird auch in diesem extrem ausgeglichenen Teilnehmerfeld mit uns zu rechnen sein.“

Alessio Lorandi: „Ich bin mit der Leistung des gesamten Teams wirklich glücklich. Alle haben einen perfekten Job gemacht und niemand hat sich einen Fehler geleistet. Vor allem im Rennen hatten wir eine sehr gute Pace und konnten uns Schritt für Schritt nach vorne arbeiten. Das ist in Imola sehr mühsam, weil die Strecke extrem eng ist. Mein erster Stint über eine Stunde in einem GT3-Fahrzeug war überwältigend. Die Boxenstopps, die Hitze im Fahrzeug – das habe ich in der Form noch nicht erlebt. Ich habe mich mit den Fahrern vor mir duelliert und musste immer auch ein Auge nach hinten haben, weil auch die extrem Druck gemacht haben. Das Wichtigste war, keinen Fehler zu machen. Und das ist mir gut gelungen.“

Fabian Schiller: „Abgesehen vom Rennergebnis hatten wir einen wirklich guten Einstand in die Serie. Wir haben gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist – auch außerhalb der Nürburgring Nordschleife. Wo wir noch Luft nach oben haben, ist die One-Lap-Performance im Qualifying. Im Rennen lief es dafür umso besser. Bei beiden Boxenstopps konnten wir Plätze gut machen. In meinem Stint war das Ziel, zu Beginn die Reifen zu schonen. Wir hätten also am Schluss noch einmal angreifen können. Dazu kam es dann ja leider nach dem Unfall nicht mehr. Das größte Kompliment geht an unsere Mechaniker.“

GetSpeed betritt in der GT World Challenge Neuland

GetSpeed Performance betritt am kommenden Wochenende Neuland: Am 25. und 26. Juli startet der Rennstall aus dem Gewerbepark am Nürburgring zum ersten Mal im Endurance Cup der GT World Challenge Europe, dem weltweit stärksten GT3-Championat. Maximilian Buhk, Alessio Lorandi und Fabian Schiller pilotieren in Imola (Italien) einen Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 100 in der Pro-Klasse.

„Nach unseren Erfolgen auf der Nürburgring Nordschleife – der schwierigsten Rennstrecke der Welt – machen wir nun den nächsten Schritt und starten in der härtesten GT3-Meisterschaft“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Die Herausforderung ist groß, aber wir haben viel getestet, trainiert und uns akribisch vorbereitet. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen werden.“

Die Traditionsrennstrecke in Imola, das „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“ unweit von Bologna im Norden Italiens, hat es in sich. Der 4,909 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs bietet eine ausgewogene Mischung aus langsamen und schnellen Passagen. Vor allem die nur geringen Auslaufzonen in weiten Teilen der Strecke verzeihen keine Fehler.

Mit guten Erinnerungen reist Schiller nach Italien. „Ich habe hier schon ein Rennen gewonnen“, erinnert sich der 23-jährige Bonner. „Das war 2016 in der Formel Renault. Die Strecke ist nicht ganz einfach, sollte unserem Mercedes-AMG aber entgegenkommen, der vor allem in den mittleren und langsamen Passagen seine Vorteile ausspielen kann.“ Neuland ist Imola hingegen für den vierfachen GT3-Champion Bukh: „Zum Glück hatte ich noch nie Probleme mit neuen Rennstrecken. Wir haben am Freitag jede Menge Zeit im Training, bevor es dann ans Eingemachte geht und es darauf ankommt schnell zu sein.“

Sein erstes GT3-Rennen bestreitet Lorandi. Dementsprechend groß ist die Vorfreude des ehemaligen Formel-2-Piloten. „Das wird eine Challenge, schließlich ist der Mercedes-AMG GT3 deutlich schwerer als alles, was ich bis jetzt gefahren bin“, sagt der 21-jährige Italiener. „Die Leistung ist zwar geringer als in einem Formel-2-Fahrzeug, aber die Bremsen sind sensationell.“ Lorandi hat den Mercedes-AMG GT3 vergangene Woche in Hockenheim zusammen mit Buhk und Schiller getestet. „Das hat er sehr, sehr gut gemacht“, lobt Buhk, der zum ersten Mal in seiner Karriere die Rolle eines Mentors einnimmt. „GetSpeed ist ja dafür bekannt, die Entwicklung von Fahrern optimal zu fördern. Das wird dem Team auch diesmal gelingen, davon bin ich überzeugt.“

Das Auftaktrennen der GT World Challenge führt am Sonntag ab 13:30 Uhr über die Distanz von drei Stunden. Zuvor werden am Samstagabend im Qualifying ab 17:30 Uhr die Startplätze herausgefahren. Das Rennwochenende in Imola kann per Livestream auf www.gt-world-challenge-europe.com vom heimischen Bildschirm aus verfolgt werden.

Weitere Stimmen vor dem Rennen

Fabian Schiller: „Ich freue mich sehr auf die GT World Challenge. Das ist für GetSpeed und mich der nächste Schritt. Wir sind gut vorbereitet und haben ein optimales Paket auf die Beine gestellt. Das Wichtigste wird sein, am gesamten Wochenende keine Fehler zu machen. Das bezieht sich nicht nur auf das Fahren selber, sondern auch auf die teils recht komplexen Abläufe in der Serie. Wenn uns das gelingt, werden wir bestimmt ein gutes Ergebnis einfahren.“

Maximilian Buhk: „Für mich ist es der erste Renneinsatz in Imola und ich bin neugierig auf den Kurs. Ich habe mir einige Onboard-Aufnahmen angeschaut und glaube, die Strecke ist kein Hexenwerk. Unser Ziel ist ganz einfach definiert: Wir wollen unser Bestes geben und das Maximum herausholen. Dass GetSpeed zum ersten Mal in der GT World Challenge an den Start geht ist kein Nachteil. Das Team arbeitet top – das haben mir die Einsätze auf der Nordschleife gezeigt. Mit Fabian und Alessio habe ich zwei tolle und schnelle Teamkollegen.“

Alessio Lorandi: „Bei den Tests kam der Mercedes-AMG meinem Fahrstil sehr entgegen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich noch nicht alle Funktionen wie die Verstellbarkeit von Traktionskontrolle, ABS oder Motormapping komplett verinnerlicht habe. Fabian und Maximilian werden ein gutes Setup erarbeiten und mein Ziel ist, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Ich werde einfach mein Bestes geben und hoffe, dass ich eine Menge lerne. Ich freue mich, endlich Rennen zu fahren!“

GetSpeed startet 2020 im GT World Challenge Europe Endurance Cup

  • Alessio Lorandi, Fabian Schiller und Maximilian Buhk treten mit einem Mercedes-AMG GT3 an
  • Rennen in Imola, auf dem Nürburgring und Paul Ricard auf dem Programm
  • Saisonhighlight bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps als Option

GetSpeed Performance startet 2020 in Europa durch: Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring bestreitet in diesem Jahr drei Rennen im GT World Challenge Europe Endurance Cup. In dem hochkarätigen Wettbewerb schickt GetSpeed Performance mit Alessio Lorandi, Fabian Schiller und Maximilian Buhk drei schnelle und international erfolgreiche Fahrer ins Rennen. Auf dem Programm stehen Veranstaltungen in Imola (Italien), auf dem Nürburgring und in Paul Ricard (Frankreich). Die Teilnahme am Saisonhighlight des Endurance Cup – den 24 Stunden von Spa-Francorchamps (Belgien) – steht ebenfalls in Aussicht.

Nach nur einer Saison als Kundenteam von Mercedes-AMG ist GetSpeed in diesem Jahr bereits zum werksunterstützten AMG-Performance-Team auf der Nürburgring Nordschleife aufgestiegen – und die Erfolgsgeschichte geht weiter. Neben den Rennen in der Nürburgring Langstrecken-Serie und dem 24h-Rennen in der Grünen Hölle stehen 2020 drei weitere Einsätze in dem Langstreckenformat der GT World Challenge Europe an. „Für uns ist es wichtig, jetzt den Schritt in den internationalen GT3-Sport zu machen“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir haben auf unserer Heimstrecke am Nürburgring auf Anhieb tolle Erfolge gefeiert. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt und stellen uns europaweit dem Wettbewerb. Unser Ziel ist es, 2021 dann die komplette Saison in der GT World Challenge Europe zu fahren – Sprint und Endurance.“

Für die Einsätze in der GT World Challenge Europe hat GetSpeed einen starken Fahrerkader: Alessio Lorandi greift neben dem erfahrenen GT3-Piloten Maximilian Buhk und GetSpeed-Stammfahrer Fabian Schiller ins Volant des Mercedes-AMG GT3. Der 21-jährige Lorandi feierte in der Vergangenheit unter anderem in der FIA Formula 3 European Championship und in der GP3 Serie Siege. Nun steht mit seiner ersten GT3-Saison der nächste Karriereschritt an. „GetSpeed hat sich in der GT3-Welt innerhalb kürzester Zeit als Topteam einen Namen gemacht“, sagt er. „An der Seite von erfahrenen Piloten wie Maxi Buhk und Fabian Schiller Rennen zu bestreiten, wird für mich eine Riesenherausforderung. Der Wechsel vom Single-Seater in den GT3 ist ebenfalls ein großer Schritt und bietet mir so eine neue Perspektive für meine Rennfahrerkarriere. Ich kann den Saisonstart kaum abwarten.“

Vor dem Saisonauftakt am 25. bis 26. Juli im italienischen Imola steht noch ein weiterer Test auf dem Hockenheimring auf dem Programm. Das Heimspiel für GetSpeed auf dem Nürburgring Grand-Prix-Kurs folgt am 5. und 6. September, das Saisonfinale schließlich vom 13. bis 15. November im französischen Paul Ricard. Die Teilnahme an dem 24h-Rennen in Spa-Francorchamps vom 29. bis 30. September ist geplant, zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht fixiert.

Remenyako mit Debütsieg für GetSpeed

Russe ist in Spa bei der Blancpain GT Sports Club-Serie erfolgreich

GetSpeed Performance hat ein weiteres Kapitel der diesjährigen Erfolgsgeschichte geschrieben. Bei den Läufen sieben und acht der Blancpain GT Sports Club-Serie holte das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring zwei Topplatzierungen. Denis Remenyako wurde in Spa-Francorchamps im Rahmen der SRO Speedweek in den beiden Rennen Zweiter und Erster.

„Das ist das erhofft tolle Ergebnis. Unser Know-how hat sich bezahlt gemacht. Das Setup des Fahrzeugs war sehr gut. Denis hat auch dank des intensiven Coachings durch Fabian Schiller viel dazu gelernt und die Erwartungen voll und ganz erfüllt. Ein Sieg war das Ziel, das haben wir erreicht“, sagte Teamchef Adam Osieka nach dem gelungenen Auftritt in Belgien zufrieden.

Nach den Qualifyings lag der Russe Remenyako mit dem Mercedes-AMG GT3 auf der Ardennen-Achterbahn noch auf den Rängen zwei und drei. Im ersten Rennen war er zwei Runden vor Schluss dicht am Heck des Führenden. Trotz eines harten Kampfes kam er letztlich aber nicht vorbei. Dies machte Remenyako anderntags deutlich besser. Unmittelbar nach dem Start fuhr er von Position drei aus an die Spitze. Danach war er von der Konkurrenz nicht mehr zu stoppen. Souverän fuhr der GetSpeed-Pilot mit der #13 seinen Debütsieg in der Blancpain GT Sports Club-Serie heraus.

„Ich war zum ersten Mal bei einem Rennen in Spa-Francorchamps am Start. Wir haben uns das ganze Wochenende über stetig verbessert. Unsere Taktik ist aufgegangen. Der Start war im zweiten Rennen am Sonntag unsere Geheimwaffe. Ich hatte meine Reifen zuvor ordentlich auf Temperatur gebracht, so dass ich in der ersten Kurve spät auf der Innenseite bremsen konnte. Danach habe ich meine Führungsposition gut verteidigt. Ich freue mich sehr, gewonnen zu haben“, sagte Denis Remenyako nach seinem Erfolg.

Auf dem Circuit Paul Ricard hatte der Russe Anfang Juni – damals noch mit einem anderen Team – die Plätze sieben und sechs in der Blancpain GT Sports Club-Serie belegt. Mit Getspeed folgte nun der sportliche Turbo-Boost. Bereits bei seinem ersten Einsatz mit dem neuen Team fuhr Remenyako zusammen mit Teamchef Adam Osieka bei der Blancpain GT Europe World Challenge in Misano zweimal aufs Podium in der Am-Klasse.

Remenyako will in Spa hoch hinaus

GetSpeed Performance startet in der Blancpain GT Sports Club-Serie

Eine Woche vor dem Langstreckenklassiker in Spa-Franchorchamps, dem legendären 24h-Rennen, ist das Team GetSpeed Performance auf der Ardennen-Achterbahn aktiv. Denis Remenyako startet im Rahmen der SRO Speedweek mit einem Mercedes-AMG GT3 bei den Läufen sieben und acht der Blancpain GT Sports Club-Serie.

Vor knapp drei Wochen war der Russe bereits auf dem World Circuit Marco Simoncelli in Misano für das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring zusammen mit Teamchef Adam Osieka erfolgreich in der Blancpain GT Europe World Challenge unterwegs. In beiden Rennen landete das Duo in der Am-Wertung auf Platz zwei. Nun greift der Gentleman-Driver auf dem berühmten Kurs in Belgien bedingt durch das Rennformat alleine ins Lenkrad. „Nach den beiden Podiumsplätzen in Misano und diversen Tests auf der Rennstrecke in Spa gehen wir gut vorbereitet in die beiden Rennen. Denis Remenyako peilt jeweils eine Top-Platzierung an“, sagt Teamchef Adam Osieka.

Bei der Premiere zweimal auf dem Podium in der Am-Klasse

GetSpeed meistert Herausforderung in der Blancpain GT Europe World Challenge

Erfolgreicher kann eine Premiere kaum verlaufen: Das Debüt von GetSpeed Performance in der Blancpain GT Europe World Challenge in Misano endete gleich zweimal auf dem Podium in der Am-Wertung. Der Russe Denis Remenyako belegte zusammen mit Adam Osieka im Mercedes-AMG GT3 in beiden Rennen Platz zwei in der Klasse.

Bereits im Qualifying hatte das Duo auf dem World Circuit Marco Simoncelli jeweils diesen Rang innegehabt. In der Gesamtwertung standen für das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring nach den 60-minütigen Sprintrennen am Samstag und Sonntag die Plätze 21 und 25 von 28 Fahrzeugen zu Buche.

„GetSpeed hat die nächste, neue Herausforderung gemeistert“, sagte Teamchef Adam Osieka nach dem starken Auftritt an der Adria. „Es war ein sehr aufschlussreiches Wochenende für uns in der stärksten GT3-Rennserie der Welt. Das Ganze hat Denis und mir großen Spaß bereitet. Für mich war es der härteste Wettbewerb, den ich je gefahren bin – und das bei unglaublich heißen Temperaturen an der Strecke und vor allem im Auto.“

Vom 30. August bis 1. September wird GetSpeed auf dem Nürburgring erneut bei der Blancpain GT Europe World Challenge an den Start gehen, um beim Heimspiel weitere wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

GetSpeed nun auch in der Blancpain GT World Challenge am Start

Teamchef Osieka fährt bei der Premiere in Misano mit dem Russen Remenyako

GetSpeed Performance scheut in diesem Jahr keine Herausforderung. Nach einem geschlossen starken Auftritt am vergangenen Wochenende beim 24h-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife, mit den Plätzen sieben und 14 im Gesamtklassement, startet das Team nur wenige Tage später in ein neues, spannendes Projekt. Und bei der nächsten Premiere fährt der Chef sogar persönlich mit. Adam Osieka nimmt mit dem Russen Denis Remenyako am zweiten Rennwochenende der Blancpain GT Europe World Challenge in Misano (Italien, 28.-30. Juni) teil. Das Duo hat in dem 28 Fahrzeuge großen Feld mit dem Mercedes-AMG GT3 für die AM-Klasse gemeldet.

„Wir haben nach dem sehr guten siebten Platz in der Gesamtwertung beim 24h-Rennen wieder frische Kräfte gesammelt und die gesamte Mannschaft freut sich auf die nächste neue Aufgabe. Nachdem wir in diesem Jahr bereits bei den GT Open und in der ADAC GT4 Germany Premieren feiern durften, wollen wir nun in der nächsten interessanten Serie Erfahrungen sammeln, bis es dann endlich auch in der VLN Langstreckenmeisterschaft wieder für uns weiter geht“, sagt Osieka.

Das Programm auf dem World Circuit Marco Simoncelli umfasst am kommenden Wochenende zwei 60-minütige Sprintrennen. Osieka und Remenyako geben an der Adria beide ihren Einstand in der Serie. Der 40 Jahre alte Russe griff allerdings Anfang Juni auf dem Circuit Paul Ricard beim Blancpain GT Sports Club schon mal in das Lenkrad und belegte auf einem Mercedes-AMG GT3 die Plätze sechs und sieben.

Ihren Saisonstart hatte die Blancpain GT World Challenge Europe bereits Anfang Mai in Brands Hatch (Großbritannien). Weitere europäische Stationen der GT3-Serie sind Zandvoort (Niederlande, 12.-14. Juli), Nürburgring (30. August-1. September) und der Hungaroring (Ungarn, 6.-8. September). Alle Rennen werden über die offizielle Webseite www.blancpain-gt-series.com live übertragen.

Zeitplan Misano

Freitag, 28. Juni 2019
13:40-15:00 Uhr, Freies Training 1 (80 Minuten)
17:30-18:50 Uhr, Freies Training 2 (80 Minuten)

Samstag, 29. Juni 2019
14:30-14:50 Uhr, Qualifying 1 (20 Minuten)
15:00-15:20 Uhr, Qualifying 2 (20 Minuten)
19:45-20:45 Uhr, Rennen 1 (60 Minuten)

Sonntag, 30. Juni 2019
14:00-15:00 Uhr, Rennen 2 (60 Minuten)

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