GetSpeed-Trio bleibt beim GTWC-Heimspiel hinter den eigenen Erwartungen zurück

GetSpeed-Trio bleibt beim GTWC-Heimspiel hinter den eigenen Erwartungen zurück

Der Erfolgshunger wurde nicht gestillt. Jim Pla, Olivier Grotz und Florian Scholze wollten mit dem Mercedes-AMG GT3 in der Pro-Am-Klasse beim Heimspiel im Endurance-Cup der GT World Challenge Europe den ersehnten Podestplatz erreichen. Letztlich landet das Trio bei der vierten und vorletzten Station der Serie nur auf dem siebten Platz.

Jim Pla: „Wir hatten uns ein besseres Ergebnis ausgerechnet, im Optimalfall einen Podiumsplatz. Mehr als Platz sieben war aber leider nicht drin für uns.“ Das räumte auch Teamchef Adam Osieka ein. „Wir sind hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Da müssen wir nicht lange um den heißen Brei herum reden.“

Dabei lief es im Freien Training und im Pre-Qualifying noch sehr gut. In beiden Sessions landeten Pla, Grotz und Scholze mit ihren Zeiten auf Platz eins der Klasse. Ab dem Qualifying war aber der Wurm drin. Das dreistündige Rennen auf der 5,1 Kilometer langen GP-Strecke des Nürburgrings brachte nicht den erhofften Ertrag. Olivier Grotz sagte: „Zu Beginn des Wochenendes hatten wir noch den notwendigen Speed, leider fehlte uns dieser dann im Qualifying ein wenig. Obwohl es während des Rennens nicht einfach für uns war, haben wir dennoch alle gute Leistungen abgerufen. Natürlich sind wir nicht zufrieden, aber beim nächsten Mal können wir es schon wieder besser machen.“ Das wäre dann vom 8. bis 10. Oktober beim Saisonfinale in Barcelona.

GetSpeed ist erfolgshungrig vor dem Heimspiel in der GTWC

Die Ingredienzen für das Erfolgsrezept sind vorhanden. Dies stellte Getspeed zuletzt beim Langstreckenklassiker im belgischen Spa-Francorchamps eindrucksvoll unter Beweis. 16 Stunden lang rangierten Jim Pla, Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze mit dem Mercedes-AMG GT3 in der Pro-Am-Klasse in Schlagdistanz zur Spitze. Die starke Performance des Teams aus dem Gewerbepark am Nürburgring hatte am Ende einen faden Beigeschmack. Eine Kollision mit zwei anderen Fahrzeugen in der Boxeneinfahrt mundete dem Quartett gar nicht. Es war das Aus. Nun soll beim Heimspiel am kommenden Wochenende im Endurance-Cup der GT World Challenge Europe der Erfolgshunger endlich gestillt werden. Nach Platz vier zum Saisonauftakt in Monza will das Trio Olivier Grotz, Jim Pla und Florian Scholze endlich den ersten Podestplatz in der Klasse erreichen.

„Das wird ein herausforderndes Wochenende mit GT World Challenge auf dem Nürburgring und zeitgleich DTM auf dem Red Bull Ring. Wir haben mittlerweile jedoch so viel Routine, dass das problemlos zu stemmen ist. Nur ich als Teamchef kann mich leider nicht teilen“, vertraut Teamchef Adam Osieka, der das Rennwochenende am Nürburgring vor Ort sein wird, ganz seiner eingespielten Crew in der Box.

„Ich reise mit großen Ambitionen zum Nürburgring an. Leider haben wir in den letzten beiden Rennen keine guten Ergebnisse erzielen können. Umso mehr hoffe ich, dass wir auf dieser berühmten Strecke erfolgreich sein werden. Wir haben eine kleine Änderung in unserem Line-Up. Nico Bastian ist leider verhindert. Jim Pla hat bei seinem Einsatz in Spa mit guten Zeiten überzeugt. Deswegen sind wir froh, dass er auch in der Eifel mit am Start ist“, sagt Olivier Grotz, der Luxemburger ist ebenso wie Scholze mit 18 Punkten 14. der Fahrerwertung. Das Team GetSpeed ist Achter mit 21 Punkten. Beide Positionierungen wollen die Mannen von Teamchef Adam Osieka in der Eifel definitiv verbessern.

„Ich mag den Nürburgring sehr, ich bin schon viele Male dort gewesen. Ich freue mich, dass ich erneut ein Teil des Teams sein kann. Das wird für mich ein beschäftigungsreiches Wochenende, da ich auch in einem GT4 fahre. In Spa hat es mir schon großen Spaß bereitet, bei GetSpeed zu sein. Leider konnten wir da nicht das Resultat holen, das wir verdient gehabt hätten. Ich schaue optimistisch nach vorne, und dann schauen wir mal, was dieses Mal geht“, versprüht auch der Franzose Pla Optimismus.

Es ist die vierte und vorletzte Station des Endurance-Cup der GT World Challenge Europe. Vom 8. bis 10. Oktober steigt das Finale in Barcelona. Das dreistündige Rennen auf der 5,1 Kilometer langen GP-Strecke des Nürburgrings hat also genug Zutaten für ein packendes Rennwochenende vom 3. bis 5. September. Die Starterliste umfasst 44 Fahrzeuge. Am Samstag stehen das Freie Training (08:30 Uhr) und das Pre-Qualifying (12:55 Uhr) mit jeweils 90 Minuten auf dem Zeitplan. Das Qualifying am Sonntag beginnt ebenfalls in aller Frühe um 08:30 Uhr. Der Endurance-Cup-Wettbewerb wird um 14:45 Uhr gestartet.

Starke Performance von GetSpeed beim 24h-Rennen in Spa bleibt unbelohnt

GetSpeed hat bei seiner Premiere beim Langstreckenklassiker im belgischen Spa-Francorchamps eine Duftmarke gesetzt. 16 Stunden lang rangierten Jim Pla, Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze mit dem Mercedes-AMG GT3 in der Pro-Am-Klasse in Schlagdistanz zur Spitze. Die starke Performance des Teams aus dem Gewerbepark am Nürburgring blieb am Ende jedoch unbelohnt.

„Wir lagen voll im Plan. Eine Kollision mit zwei anderen Fahrzeugen in der Boxeneinfahrt hat dann allerdings alles zunichte gemacht“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Natürlich ist es am Ende ärgerlich, vorzeitig auszuscheiden, aber wir haben als Team sehr gut funktioniert und uns keine Fehler erlaubt. Das ist das Positive, was wir von unserer Spa-24h-Premiere mit nach Hause nehmen. Wir haben jetzt eine Rechnung mit dem Ardennenkurs offen. Und als ich das 2020 über das 24h-Rennen am Nürburgring sagte, haben wir in diesem Jahr mit Platz drei abgeliefert. Wir werden sicher gestärkt im nächsten Jahr wiederkommen.“

GetSpeed nahm die Hatz zweimal rund um die Uhr von Startplatz drei in der hart umkämpften Pro-Am auf. Das Ziel war mit dem angestrebten Klassensieg klar definiert. In der teils hektischen Anfangsphase leisteten sich Pla, Bastian, Grotz und Scholze keine Fehler und hielten stets Schlagdistanz zur Spitze. Auch die Nacht verlief ohne besondere Vorkommnisse. Zum Zeitpunkt des Ausfalls in den Morgenstunden betrug der Rückstand auf Platz eins rund eine Minute. Allerdings hatte GetSpeed im Gegensatz zu den vorausfahrenden Fahrzeugen bereits den über die lange Distanz obligatorischen Technik-Boxenstopp mit Bremsenwechsel absolviert. „Es wäre noch alles drin gewesen“, sagt Osieka.

Zeit zum Ausruhen bleibt GetSpeed nicht. Bereits am kommenden Wochenende steht der nächste Renneinsatz an. Zusammen mit Arjun Maini geht es ins belgische Zolder zur dritten Veranstaltung der DTM.

GetSpeed will beim 24h-Rennen in Spa fehlerfrei zum Erfolg

Beim Ardennen-Klassiker gibt sich das Who is Who des Motorsports die Klinke in die Hand. Da darf auch GetSpeed nicht fehlen. Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring bringt einen Mercedes-AMG GT3 an den Start. Nach dem Podestrang beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring peilt die Mannschaft rund um Adam Osieka auch in Spa-Francorchamps ein gutes Ergebnis an. „Unser Ziel ist der Sieg im Pro-Am Cup“, gibt der Teamchef die Marschrichtung vor. „Im Juli haben wir in der Grünen Hölle ein Topresultat erzielt. Jetzt wollen wir in Spa nachlegen.“

Für GetSpeed setzt sich ein Quartett in der Pro-Am-Klasse hinters Steuer. Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze haben bereits in Monza und Paul Ricard gemeinsam Einsätze für GetSpeed im Endurance-Cup der GT World Challenge Europe bestritten. Zum Saisonhighlight ergänzt der 28 Jahre alte Franzose Jim Pla den Reigen der Fahrer. Der Mann aus Beziers war bisher unter anderem in der Französischen GT Meisterschaft unterwegs.

Der 27 Jahre alte Luxemburger Grotz kennt den Circuit de Spa-Francorchamps in der Wallonischen Region gut. Er war bereits 2014 und 2015 hier am Start. „Ich bin sehr froh, mal wieder die 24h von Spa fahren zu können. Es ist immer eine Herausforderung, da viele Autos und gute Fahrer am Start sind. Das Wichtigste in diesem Rennen ist es, keine Fehler zu machen und die Zielflagge zu sehen“, so Grotz.

Nico Bastian der auch als Instruktor und Moderator sehr aktiv ist, gewann 2018 und 2019 in der Blancpain GT Serie, dem Vorgänger der GT World Challenge Europe, jeweils den Silver-Cup. „Es ist das Highlight des Jahres für uns. Natürlich freue ich mich darauf, weil es ist immer schön in Spa zu fahren, zudem über die Nacht hinweg. In der Pro Am geht es auch darum, Herausforderungen zu meistern, das ist definitiv eine. Wir wollen die Nacht überstehen, um dann am Sonntag voll attackieren zu können. So sollte die Strategie sein. Vorher passieren nämlich viele Fehler und es kommt zu einer natürlichen Auslese. Da wollen wir nach Möglichkeit nicht zugehören. Wir brauchen Punkte für die Meisterschaft, deswegen muss das große Ziel sein, anzukommen. Wenn wir das schaffen, werden wir auch vorne dabei sein, da bin ich mir sehr sicher“, sagt Nico Bastian.

Mit Scholze und Grotz ist er derzeit mit zwölf Punkten Achter der Fahrerwertung in der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS Endurance Cup ist. Das Team GetSpeed liegt auf Position sieben. Nach Spa folgen noch Rennen auf dem Nürburgring und in Barcelona. Florian Scholze ist bei GetSpeed kein unbeschriebenes Blatt. Der 48 Jahre alte Münchner siegte 2020 für das Team um Adam Osieka mit Jens Liebhauser in der Am-Wertung. Er ist einer der schnellsten Bronze-Piloten. Insofern sind die Aussichten des Quartetts für das Rennen in ihrer Klasse im Dreieck zwischen den Städten Stavelot, Spa und Malmedy durchaus gut.

Im Qualifying am Donnerstag, den 29. Juli werden die 20 Fahrzeuge ermittelt, die am Freitag ab 20:30 Uhr in der Super Pole um die vordersten Plätze auf dem Starting Grid kämpfen. Der Start der 73. Auflage des 24-Stunden-Rennens von Spa erfolgt am Samstag, den 31. Juli, um 16:30 Uhr.

GTWC Paul Ricard: ein Rennen zum Abhaken

Das zweite Rennen Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS verlief für GetSpeed enttäuschend. Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze schieden beim 1000km-Rennen im französischen Paul Ricard nach einer Kollision vorzeitig aus.

Das gesamte Rennwochenende stand unter keinem guten Stern. Im ersten Test am Freitagmorgen, der den Bronze-Fahrern vorbehalten ist, traten Getriebeprobleme auf. Im Freien Training kamen dann Probleme mit dem Differenzial hinzu. „Wir haben durch die technischen Probleme sehr viel Zeit verloren, die wir normalerweise dafür genutzt hätten, das Setup zu verfeinern und das Maximum aus dem Mercedes-AMG GT3 herauszuholen“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Unter diesen Voraussetzungen konnten wir schon im Qualifying nicht richtig angreifen.“ Mit Startplatz neun blieb das Fahrertrio hinter den selbst gesteckten Zielen zurück. Im Rennen bremsten dann zwei Reifenschäden den Vorwärtsdrang von Bastian, Grotz und Scholze. Eine Kollision in Runde 114 beendete die Fahrt dann vorzeitig.

„Diesmal war einfach der Wurm drin. Das Wochenende werden wir schnell abhaken und blicken jetzt nach vorne“, sagt Bastian. „Das nächste Rennen ist das 24h-Rennen in Spa-Francorchamps. Ende Juni findet dort noch ein offizieller Test statt. Es ist wichtig, dass wir dort einfach fahren können, ohne den Druck eines Rennwochenendes. So können wir uns gewissenhaft vorbereiten und dann wieder angreifen.“

Der Vortest zum Saisonhöhepunkt der GTWC findet am 22. und 23. Juni statt. Rund einen Monat später – vom 29. Juli bis 1. August – geht es dann auf der Ardennenachterbahn in Spa-Francorchamps zweimal rund um die Uhr. Bereits in dieser Woche steht für GetSpeed bereits der nächste Höhepunkt auf dem Programm, das ADAC TOTAL 24h-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife.

Doppelte Distanz bei Rennen zwei der GTWC in Paul Ricard

Der Langstreckencup der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS geht am kommenden Wochenende in die zweite Runde. Auf dem Programm steht das 1000km-Rennen im französischen Paul Ricard. Für GetSpeed starten Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze im Mercedes-AMG GT3. Ziel des Trios ist der Klassensieg in der Pro-Am-Wertung.

Nach mehr als einmonatiger Pause steht in der GTWC einer der ersten Höhepunkte an. Das 1000km-Rennen nahe der südfranzösischen Stadt Le Castellet startet am Samstagabend um 18 Uhr über die Distanz von sechs Stunden. „Es ist immer aufregend, in Paul Ricard in die Nacht hineinzufahren“, sagt Grotz. „Ich fühle mich in dem Mercedes-AMG mittlerweile sehr wohl und kann es kaum erwarten, wieder im Auto zu sitzen.“

Der Wohlfühlfaktor ist vor allem in der Pro-Am-Klasse ein wichtiger Aspekt. „In einem Pro-Am-Fahrzeug sind die Bronze-Fahrer der wichtigste Aspekt des Pakets. Meine Hauptaufgabe ist, dass sich Olivier und Florian in dem Auto wohlfühlen“, sagt Bastian. „Wenn das der Fall ist, können beide über sich hinauswachsen. In Monza ist nicht alles optimal gelaufen. Trotzdem sind wir am Ende Vierte geworden. Wenn alles sauber läuft, können wir aus eigener Kraft auf einen Podestrang fahren. Mit dieser Erwartung gehe ich in das Rennen.“

Der 5,791 Kilometer lange Kurs in Paul Ricard zählt zu den modernsten Rennstrecken der Welt, besitzt aber auch seine Tücken, wie Scholze weiß: „Durch die weitläufigen Auslaufzonen, neigen einige Fahrer dazu, sehr risikoreich zu fahren. Dadurch können schnell Unfälle passieren. Wir haben bereits in Monza gemerkt, dass der Wettbewerb in unserer Klasse hart ist und die Konkurrenz sehr stark. Daher sollten wir uns möglichst aus allem raushalten und vor allem keine Strafen riskieren. Dann haben wir eine Chance, vorne mitzufahren.“

Das Rennwochenende startet am Freitagmorgen mit einem einstündigen Test für die Bronze-Fahrer um 9 Uhr. Das Freie Training findet zwischen 15 und 16:30 Uhr statt. Auch das Pre-Qualifying führt die Piloten dann von 20:40 bis 22:10 Uhr bereits in die Dämmerung hinein. Am Samstagmorgen entscheidet das Qualifying ab 10:45 Uhr über die Startaufstellung für das Rennen, dass um 18 Uhr beginnt. Die Racingaction aus Südfrankreich wird per Livestream – unter anderem auf facebook.com/GetSpeedPerformance – übertragen.

Klimaneutral: Der Einsatz von GetSpeed in der GTWC

Nachhaltigkeit spielt in der heutigen Zeit eine zunehmend wachsende Rolle. Auch GetSpeed ist sich seiner Verantwortung bewusst. Aus diesem Grund gleicht das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring seinen CO2-Fußabdruck, der durch die Teilnahme an der GT World Challenge Europe entsteht, mit der Teilnahme am ‚Road to carbon neutrality programme‘ wieder aus. „Wir begrüßen das Engagement der SRO in Sachen Umweltschutz“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir haben so die Möglichkeit, Emissionen, die unsere Teilnahme an der Rennserie entstehen, zu neutralisieren.“ Die Initiative der SRO forstet in Indonesien rund 150.000 Hektar Waldfläche auf, was den CO2-Ausstoß von zwei Millionen Straßenfahrzeugen pro Jahr ausgleicht. Die Teams stehen dabei nicht nur für die Emissionen des Renneinsatzes gerade, sondern neutralisieren auch die komplette Logistik und Infrastruktur im Umfeld der Veranstaltung.

Starke Performance auf dem Nürburgring und in Monza

Klassensieg in der NLS, bester Mercedes-AMG in der GTWC Pro-Am

GetSpeed Performance hat ein erfolgreiches Rennwochenende hinter sich. Am Samstag errang das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring einen Klassensieg in der Nürburgring Langstrecken-Serie. Am Sonntag beendete der Rennstall von Adam Osieka das Auftaktrennen in der Fanatec GT World Challenge Europe in Monza (ITA) als bestes Mercedes-AMG-Team in der Pro-Am.

Erstes Rennen, erster Sieg

„Besser hätten Janine Shoffner und Moritz Kranz am Samstag nicht in die Langstrecken-Saison auf der Nürburgring Nordschleife starten können“, sagt Osieka. „Im Mercedes-AMG GT3 holte das Duo beim ersten Rennen der NLS auf Anhieb das Triple: Pole-Position, schnellste Rennrunde in der SP9 Am und schließlich der Sieg.“ Die schnellste Rennrunde des Duos, 8:00,937 Minuten, entspricht einem, Schnitt von 182,329 km/h. Insgesamt absolvierten sie im 4-Stunden-Rennen 28 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs-Kurzanbindung und Nordschleife ohne Probleme.

„Das Rennen hat eine Menge Spaß gemacht. Am Ende konnten wir die SP9-Am gewinnen, was ja auch unser erklärtes Ziel war. Für den dritten NLS Lauf sind wir bestens gerüstet“, sagte Shoffner und Kranz ergänzte: „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meinem Einstand im GT3 auf der Nordschleife. Im Qualifying hatten wir Pech und keine vernünftige Runde. Trotzdem konnten wir die Pole-Position für uns verbuchen. Im Rennen bin ich zwei Stints gefahren und das hat mir nochmal geholfen, im Mercedes AMG GT3 anzukommen. Janine hat einen super Job gemacht und angesichts der Situation mit vielen gelben Flaggen und Verkehr gute Zeiten gefahren.“

Schnelle Zeiten, Teamgeist und am Ende Wetterchaos in Monza

Nicht mit dem gewünschten Ergebnis verlief der Saisonauftakt der GTWC in Monza. Auf dem italienischen Traditionskurs fuhren Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze im Mercedes-AMG GT3 auf Platz vier in der Pro-Am. Damit verfehlte das Trio bei – teils chaotischen Wetterbedingungen – den Podestrang nur knapp, war aber immerhin die bestplatzierte Mercedes-AMG-Mannschaft in der Klasse.

Das Wochenende begann mit schnellen Zeiten aller Protagonisten in den Test-Sessions am Donnerstag und Freitag. „Wir haben als Team sehr gut zusammengefunden“, sagte Bastian. „Alleine deswegen war der Start in das neue Projekt positiv.“ Am Samstag, nach dem Pre-Qualifying, stellte sich dann trotz der fünftschnellsten Zeit im gesamten Feld schnell Ernüchterung ein. Ein Riss im Motorblock, der bei einem Ausritt ins Kiesbett entstand, ließ Böses erahnen. „Wir wussten am Samstagabend nicht genau, ob wir Sonntag am Start sein würden“, sagte Grotz. „Doch das Team hat nicht aufgegeben und den Motor wieder flott gemacht.“ GetSpeed hat den Schaden über Nacht vor Ort behoben. „Da merkt man, dass wir bei den ganzen Einsätzen bei Langstreckenrennen auf der Nordschleife gelernt haben, zu improvisieren“, sagte Osieka.

Das Rennen selbst begann hektisch. Wenige Minuten nach dem Start setzte heftiger Regen ein. „Es gab viele Möglichkeiten, Fehler zu machen“, sagte Bastian. „Und wir sind weitestgehend fehlerfrei geblieben. Nur ein Fehler beim Boxenstopp hat uns eine Stopp & Go-Strafe eingebracht.“ Der unplanmäßige Stopp wurde GetSpeed dann zum Verhängnis, da bei der Boxenausfahrt das Safetycar den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer #2 unmittelbar einfing und Bastian, Grotz und Scholze so eine Runde auf die drei führenden Fahrzeuge in der Pro-Am einbüßten. „Das konnte selbst Nico mit schnellen Runden im letzten Stint nicht mehr aufholen“, sagte Grotz. „Alles in allem bin ich trotzdem zufrieden mit dem ersten Rennwochenende, auch wenn Platz vier, und damit knapp am Podium vorbei, immer etwas ärgerlich ist. Wir hatten den Motorschaden, ich bin meine ersten Kilometer mit dem AMG GT3 im Regen gefahren – dafür haben wir uns gut geschlagen. Das gesamte Wochenende stimmt mich positiv für die nächsten Rennen.“

Fazit: Solide Leistung an allen Fronten

„Wir haben an unserem ersten Rennwochenende in diesem Jahr eine solide Leistung abgeliefert“, zog Osieka sein Resümee. „Nach der Absage des ersten NLS-Laufs war der echte richtige Renneinsatz in diesem Jahr gleich eine Doppelbelastung. Diese haben wir perfekt gemeistert. Unsere Nordschleifenabteilung konnte mit dem Kundenfahrzeug von Janine und Moritz einen tollen Erfolg feiern. Und auch wenn die Erwartungen der GTWC-Fraktion in Italien nicht ganz erfüllt wurden, blicken wir positiv nach vorne. In der Pro-Am waren wir von der Pace her auf Siegkurs und nur eine Durchfahrtsstrafe nach einem Formfehler beim Boxenstopp konnte uns stoppen. Sonst wäre mehr drin gewesen.“

Bereits in zwei Wochen geht es in der Grünen Hölle weiter. Auf dem Programm steht dann Rennen drei der Nürburgring Langstrecken-Serie. Zur Vorbereitung auf „big one“, das ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring Anfang Juni, sind am ersten Mai-Wochenende alle drei Mercedes-AMG GT3 in Top-Besetzung mit von der Partie. Ende Mai geht es dann auch in der GT World Challenge weiter. Vom 28. bis 30. Mai stehen dann die 1.000km von Paul Ricard in Frankreich auf dem Programm.

GetSpeed mit schnellem Trio im königlichen Park von Monza

Doppelter Einsatz für GetSpeed Performance: Neben dem Rennen in Nürburgring Langstrecken-Serie bringt das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring am kommenden Wochenende auch in der Fanatec GT World Challenge Europe einen Mercedes-AMG GT3 an den Start. Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze pilotieren den neongelben Boliden mit der Startnummer #2 beim Auftaktrennen des Endurance-Cups in Monza. Das Rennen auf dem Hochgeschwindigkeitskurs im Norden von Italien ist das erste von in insgesamt fünf Langstreckenrennen in der GTWC. Saisonhöhepunkt ist 24h-Rennen in Spa-Francorchamps im August.

Die Konkurrenz in der Langstrecken-Wertung der GT World Challenge Europe ist stark. In dem weltweit stärksten GT3-Championat treten beim Saisonauftakt nicht weniger als 44 Fahrzeuge gegeneinander an. 13 Konkurrenten verzeichnet GetSpeed-Teamchef Adam Osieka in der Klasse Pro-Am, in der auch Bastian, Grotz und Scholze nach den Sternen greifen: „Das wird ein hartes Auftaktrennen“, sagt Osieka. „Aber wir lieben die Herausforderung und scheuen den Wettbewerb nicht. Mit Nico, Olivier und Florian sind wir extrem gut aufgestellt und ich bin davon überzeugt, dass wir in unserer Klasse um den Sieg kämpfen können.“

Monza ist für Grotz kein Neuland. Den Vorgänger des aktuellen Modells des Mercedes-AMG GT3 hat er auf der Rennstrecke im königlichen Park bereits getestet. „Ich bin auf das erste Rennen sehr gespannt“, sagt der Luxemburger. „Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich an einem Langstreckenrennen teilgenommen habe. Fahrerwechsel und Strategie – das wird sehr intensiv. Wir müssen als Team funktionieren. Diesen zusätzlichen Reiz mag ich sehr.“ Mit einem Grinsen fügt er hinzu: „Und natürlich bin ich gespannt, ob ich mit dem Evo-Modell schneller sein werde als damals beim Test.“

Der Traditionskurs in Monza fordert Mensch und Material alles ab. Rund 70 Prozent Vollgasanteil machen die 5,793 Kilometer mit ihren nur elf Kurven zu einem echten Highspeed-Erlebnis – Runde für Runde. „Wenn ich an Monza denke, fällt mir direkt ‚wenig Kurven, viele Geraden‘ ein“, sagt Scholze. „Das Layout kommt unserem Mercedes-AMG vermutlich nicht gerade entgegen, trotzdem bin ich diesbezüglich entspannt.“ Die Qualität in der GT World Challenge schätzt Scholze hoch ein: „In der Serie treffen sich in allen Klassen die weltweit besten Fahrer und die Konkurrenz ist groß. Trotzdem denke ich, dass wir in der Pro-Am vorne mitfahren können. Mein persönliches Ziel ist eigentlich wie immer: möglichst nah an die Zeiten der Profis rankommen.“

Das Rennwochenende in Italien beginnt mit einem vierstündigen Test am Donnerstag. Am Freitag folgt ein weiterer Test über 60 Minuten, der den Bronze-Fahrern Grotz und Scholze vorbehalten ist. Am Samstag führen das Freie Training und die Vorqualifikation jeweils über 90 Minuten. Spannend wird es schließlich am Sonntag. Die Startpositionen werden im Zeittraining zwischen 9 und 10 Uhr ausgefahren bevor Startampel um 15 Uhr schließlich auf Grün schaltet. Der Livestream vom Rennen ist unter anderem über den GetSpeed-Facebook-Kanal zu sehen.

Neues GetSpeed-Line-up in der GT World Challenge

Mit einem neuen Line-up tritt GetSpeed Performance in diesem Jahr in der GT World Challenge Europe an. Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring bringt bei allen Läufen zum Endurance-Cup – inklusive dem legendären 24h-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps – einen Mercedes-AMG GT3 mit Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze an den Start.

„Bedingt durch die weltweite Corona-Pandemie und der unvorhersehbaren Entwicklung haben wir unsere Fahrer für die Saison 2021 in der GT World Challenge Europe noch einmal ändern müssen“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Mit Nico, Olivier und Florian haben wir ein sehr erfahrenes Trio, um in der Pro-Am-Wertung vorne mitfahren zu können.“ Neben der GT World Challenge Europe engagiert sich das Team in diesem Jahr erstmalig in der DTM und bringt in der Nürburgring Langstrecken-Serie sowie dem 24h-Rennen in der Grünen Hölle drei Mercedes-AMG GT3 an den Start – zwei davon als werksunterstützte Performance-Fahrzeuge.

Grotz kehrt mit großen Zielen in die GT World Challenge Europe zurück. Der 26-jährige Luxemburger war bereits 2014 und 2015 in dem GT3-Championat am Start. In Silverstone feierte er 2015 einen Sieg in der Am-Klasse. In den darauffolgenden Jahren konzentrierte sich Grotz auf sein Studium, bevor er 2020 in der Ferrari Challenge ein großartiges Comeback feierte: Bei elf Rennen fuhr er neunmal aufs Podium und holte einen Sieg. „Ich bin davon überzeugt, dass wir in der Pro-Am-Klasse ein Wörtchen um die vorderen Platzierungen mitreden können“, sagt Grotz. „Zusammen mit Nico und Florian haben wir eine sehr ausgewogene Fahrerbesatzung.“ Mit dem Mercedes-AMG GT3 kam er bei Testfahrten auf Anhieb gut zurecht: „Ich brauchte einige Runden, um mich einzuschießen. Aber dann konnte ich schnell gute Zeiten fahren. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung mit GetSpeed.“

Nico Bastian ist fest im europäischen GT3-Sport verwurzelt. 2018 und 2019 gewann er in der Blancpain GT Serie, dem Vorgänger der GT World Challenge Europe, jeweils den Silver-Cup. „Wir sind ein sehr gutes Trio“, sagt Bastian. „Sowohl der junge Olivier als auch Florian mit seinen 47 Jahren haben einen sehr hohen Anspruch an das Projekt. Trotz des Altersunterschieds sind beide extrem hungrig nach Erfolg. Das Paket ist rund, die Basis passt und ich gehe mit einem guten Gefühl in meine erste Saison mit GetSpeed.“ Florian Scholze war bereits 2020 erfolgreich mit GetSpeed unterwegs und wurde zusammen mit Jens Liebhauser Champion in der Am-Wertung. Der Münchner zählt zu den schnellsten Bronze-Piloten.

Der Endurance-Cup der GT World Challenge Europe umfasst fünf Veranstaltungen. Nach dem Saisonauftakt in Monza (16.-18. April) macht die Serie Station in Paul Ricard (28.-30. Mai), ehe vom 29. Juli bis zum 1. August mit dem 24h-Rennen in Spa-Francorchamps das Saisonhighlight auf dem Programm steht. Das Heimspiel für GetSpeed ist das Rennen auf dem Nürburgring (3.-5. September), das Saisonfinale findet in Barcelona (8.-10. Oktober) statt.

GetSpeed startet mit Bruno Baptista in der GT World Challenge Europa

GetSpeed Performance bringt ein neues Nachwuchstalent in den GT-Sport. Bruno Baptista startet 2021 für das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring in der GT World Challenge Europe. Der 23-jährige Brasilianer nimmt die Saison mit einem Mercedes-AMG GT3 im Silver-Cup des weltweit größten GT3-Championats in Angriff.

„Ich freue mich sehr, zusammen mit Team GetSpeed Performance im Endurance Cup der GTWC an den Start zu gehen“, sagt Baptista. „Das Team hat die Qualität, in der Meisterschaft erfolgreich zu sein, das habe ich bei unseren Tests in Paul Ricard schnell gemerkt. Dazu will ich meinen Teil beitragen. Mein Ziel ist es, im europäischen Langstreckensport Fuß zu fassen und Erfahrungen zu sammeln. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf guten Ergebnissen im Silver-Cup, in dem man sich als aufstrebendes Talent beweisen kann.“

Der Endurance Cup der GTWC ist für Baptista der nächste Schritt auf der Karriereleiter. In der brasilianischen Metropole São Paulo geboren, entdeckte er früh seine Leidenschaft für den Kartsport. In den Fußstapfen von Ayrton Senna und Rubens Barrichello führte ihn sein Weg zunächst im Formelsport bis in die GP3-Serie. Von 2017 bis 2020 startete er in der südamerikanischen Porsche Endurance Serie und in der brasilianischen Stock Car Meisterschaft.

„Nicht nur für Bruno ist es Zeit, den nächsten Schritt zu machen“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Nach unseren ersten Einsätzen in der GT World Challenge im vergangenen Jahr, starten wir nun 2021 durch und bringen für die komplette Saison ein Fahrzeug im Silver-Cup an den Start. Bruno hat bei unseren Tests eine exzellente Performance gezeigt. Wir bringen ein leistungsfähiges Paket an den Start. Wer die Rennen an seiner Seite bestreiten wird, geben wir in Kürze bekannt.“

Der Endurance-Cup der GT World Challenge Europe umfasst fünf Veranstaltungen. Nach dem Saisonauftakt in Monza (16.-18. April) macht die Serie Station in Paul Ricard (28.-30. Mai), ehe vom 29. Juli bis zum 1. August mit dem 24h-Rennen in Spa-Francorchamps das Saisonhighlight auf dem Programm steht. Der Heimspiel für GetSpeed ist das Rennen auf dem Nürburgring (3.-5. September), das Saisonfinale findet in Barcelona (8.-10. Oktober) statt.

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