GetSpeed beim GTWC-Auftakt auf dem Podium

GetSpeed beim GTWC-Auftakt auf dem Podium

Großartiger Einstand in die Saison 2022 für das Mercedes-AMG Team GetSpeed: Maro Engel, Steijn Schothorst und Luca Stolz feierten beim Auftakt der GT World Challenge Europe powered by AWS in Imola (Italien) Platz drei. Von Position elf aus gestartet gab es im Rennen über die Distanz von drei Stunden dank starker Performance aller drei Fahrer, einer guten Strategie und überragender Boxenstopps nur einen Weg: nach vorne.

Engel, Schothorst und Stolz platzierten den pinken Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 2 in allen Sessions in den Top 3. Ausgerechnet im Qualifying lief es dann jedoch nicht optimal – am Ende stand nur Startplatz elf zu Buche. „Die Zeitenjagd am Sonntagmorgen war extrem hektisch und von einer Unterbrechung geprägt. Maro und Steijn hatten viel Verkehr und keine freie Runde“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Aber wir wussten ja, was Fahrer und Auto zu leisten imstande sind, daher hat uns das nicht nervös gemacht. Wir haben uns eine gute Strategie zurechtgelegt und die ist am Ende aufgegangen. Ein großes Lob gilt der Boxenmannschaft, die mit zwei superschnellen Stopps den Grundstein für den Erfolg gelegt hat.“

Engel fuhr den Start und brachte den BWT-Mercedes-AMG in der hektischen Anfangsphase bis auf Rang sieben nach vorne. Schothorst setzte die Aufholjagd fort und übergab den Wagen auf Rang fünf an Stolz. Dank eines perfekt getimten zweiten Stopps fand sich Stolz im bereinigten Klassement auf Platz drei wieder. In der Schlussphase musste er den Podestrang hart verteidigen. Dabei zeigte er keine Schwäche, blieb fehlerfrei und wurde als Dritter abgewinkt.

„Das war ein super Comeback von uns, nachdem wir im Qualifying durch den Verkehr etwas Pech hatten“, sagt Engel. „Wir sind sehr zufrieden mit Platz drei, weil wir nicht erwartet hatten, noch so weit nach vorne zu kommen. Das Team hat einen tollen Job gemacht, sowohl bei der Strategie als auch bei den Boxenstopps. Alles in allem war es also ein sehr erfolgreicher Auftakt.“

Das Schwesterfahrzeug mit den jungen Piloten Sébastien Baud, Jeff Kingsley und Valdemar Eriksen schied nach einer unverschuldeten Kollision in der ersten Rennstunde vorzeitig aus. „Das Wochenende war für unsere drei Youngster alles andere als einfach“, sagt Osieka. „Auch sie hatten im Qualifying extremes Pech im Verkehr. Im Rennen wurde Valdemar dann von einem Mitstreiter unsanft ins Aus befördert, wobei der Unterboden beschädigt wurde. Aber die Jungs haben Ihr Potenzial gezeigt und werden in Paul Ricard erneut angreifen.“

Das zweite Langstreckenrennen der GT World Challenge Europe findet vom 3. bis 5. Mai in Paul Ricard statt. Im Süden Frankreichs geht es dann über die Distanz von sechs Stunden.

Erfolgsgaranten Engel/Stolz starten mit Schothorst für das Mercedes-AMG Team GetSpeed in der GTWC

Ein schlagkräftiges deutsches Duo sowie ein aufstrebender Niederländer sind in dieser Saison in der Fanatec GT World Challenge Europe im Mercedes-AMG GT3 mit dem pinken BWT-Design die Speerspitze des Mercedes-AMG Team GetSpeed. Die Namen Maro Engel und Luca Stolz stehen im Motorsport seit Jahren für durchschlagenden Erfolg. Gemeinsam haben die beiden unter anderem in 2018 bereits das größte und prestigeträchtigste GT3-Championat der Welt gewonnen, damals noch unter der Bezeichnung Blancpain GT Series Endurance Cup. Nun wollen sie diesen Coup nach Möglichkeit für das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring wiederholen. Tatkräftig unterstützt werden sie bei diesem Unterfangen in der Pro-Klasse von Steijn Schothorst.  

„Ich hätte mir kaum eine bessere Fahrer-Kombination für diese starke Endurance-Serie wünschen können. Mit diesem Line-Up können wir ehrgeizige Ziele verfolgen. Luca und Maro gehören zu der Crème de la Crème der GT3-Piloten und Steijn ist ein vielversprechender, junger Pilot. Ich glaube fest an eine spannende und erfolgreiche Saison in der GTWC“, sagt Teamchef Adam Osieka.

„Ich freue mich sehr auf die Saison und die Zusammenarbeit mit GetSpeed. Mit Luca und Stejin haben wir ein schlagkräftiges Line-Up. Wir haben uns hohe Ziele gesteckt, wenngleich die GTWC sicherlich einer der härtesten GT3-Serien weltweit ist. Wir sind gut gerüstet und werden uns bestens vorbereiten, damit wir im Kampf um den Sieg ein Wörtchen mitreden können“, sagt Maro Engel. Der 36-Jährige hat im Laufe seiner langen Karriere eine beachtliche Pokalsammlung angehäuft. Und der in Monte Carlo aufgewachsene Engel kann auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz verweisen. Er startete 52 Mal in der DTM und er war von 2016 bis 2018 in der Formel E unterwegs. Zu seinen größten Erfolgen zählen die Meisterschaft im FIA GT World Cup in 2015, im Blancpain GT Series Endurance Cup 2018 sowie der Sieg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring im Jahr 2016.

Für Stolz sind die Strategie und die Pit-Stopps elementar wichtig

„Mit Maro fahre ich ja schon lange im Team. Super, dass es geklappt hat, nun gemeinsam für GetSpeed zu starten. Jetzt geht es nach Paul Ricard, bei den Tests werden wir hoffentlich ein gutes Setup finden. Ich denke, wenn wir uns ein bisschen warm gefahren haben, werden wir in der Saison sehr viel Spaß haben. Bei den langen Rennen in der GTWC kommt es auch entscheidend auf das Team an, auf die Strategie und auf die Boxenstopps. Deswegen wird es für alle eine Herausforderung. Aber wir sind gut aufgestellt. Wenn die Sterne gut stehen, können wir auch bei dem einen oder anderen Rennen um den Gesamtsieg mitfahren“, sagt Luca Stolz, der neben seinem GTWC-Titel unter anderem 2018 und 2019 beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring einen Podestrang einfuhr.

Schothorst stammt aus einer echten Rennfahrer-Familie

„Das wird meine erste Saison in einem Mercedes-AMG GT3. In einer komplett neuen Umgebung fahren zu können, ist sehr aufregend für mich. Ich bin bereit für diese neue Herausforderung. GetSpeed ist ein sehr erfahrenes und sehr professionelles Team. Außerdem habe ich zwei hervorragende Kollegen. Das Gesamtpaket ist stark. Wir werden uns noch ein wenig kennenlernen und aufeinander abstimmen müssen, aber wir haben genügend Zeit dafür. Aus all diesen Gründen bin ich mir sicher, dass wir eine sehr, sehr gute Saison bestreiten werden“, sagt Steijn Schothorst. Der 27-Jährige stammt aus einer Rennfahrer-Familie. Sein Vater Jeroen, sein Bruder Pieter und sein Cousin Bas sind ebenfalls im Motorsport aktiv. Der Niederländer startete unter anderem bereits in der GP3-Serie, in der IMSA Weathertech Sportscar Championship sowie beim ADAC GT Masters.

Das Auftaktrennen des Endurance-Cups findet vom 1. bis 3. April in Imola statt. Das Rennen auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari ist das erste von insgesamt fünf Langstreckenrennen in der GTWC. Gefahren wird in dem weltweit stärksten GT3-Championat zudem auf dem Circuit Paul Ricard, in Barcelona und in Hockenheim. Den Saisonhöhepunkt bildet das 24h-Rennen in Spa-Francorchamps vom 28. bis 31. Juli 2022.

Jung, wild, erfolgshungrig – das Silber-Trio für die GTWC

Drei junge, talentierte Silber-Fahrer wollen in dieser Saison bei der Fanatec GT World Challenge Europe für das Team GetSpeed glänzen. Nach den Tests auf dem Circuit Paul Ricard und in Portimao hat Teamchef Adam Osieka nun die Besatzung für den Mercedes AMG GT3 in der Klasse der angehenden Profi-Piloten beim größten GT3-Championat der Welt bekannt gegeben. Die schnellen Wilden kommen aus Frankreich, Dänemark und Kanada und heißen Seb Baud, Valdemar Eriksen sowie Jeff Kingsley.

Alle drei haben schon ihre ersten Erfolge im Motorsport errungen und wollen sich nun in einer prestigeträchtigen Serie beweisen. Der Höhepunkt der fünf Rennen umfassenden GTWC-Saison wird das 24h-Rennen in Spa-Francorchamps (28. bis 31. Juli) sein. Das Auftaktrennen des Endurance-Cups findet vom 1. bis 3. April in Imola statt. „Mit diesen Dreien haben wir eine hoffnungsvolle Besetzung. Wir werden sie mit unserer Expertise tatkräftig dabei unterstützen, sich bei uns weiter zu entwickeln. Wir werden alles daran setzen, sie dementsprechend aufzubauen, um Erfolge feiern zu können“, sagt Osieka.

Der 19 Jahre alte Eriksen feierte bereits Siege in der spanischen und dänischen Formel-4-Meisterschaft und war im letzten Jahr bereits im Silver Cup der GTWC erfolgreich unterwegs. „Nach meiner erfolgreichen Debütsaison in einem GT-Auto und in der GTWC im Jahr 2021 nahm GetSpeed Kontakt zu mir auf. Ich war direkt begeistert von ihren ehrgeizigen Plänen, die nächste Generation von Mercedes-AMG-Werksfahrern zu entwickeln und zu fördern. Dies passt perfekt zu meinen eigenen Ambitionen, langfristig ein Vollzeitprofi zu werden“, so der Däne und er fügt hinzu: „Ich habe letzte Woche in Portimao mit GetSpeed getestet. Es hat mir Spaß gemacht, mit dem Team zu arbeiten. Die Zusammenarbeit verlief höchst professionell. Sie haben mir geholfen, mich mit der Mercedes AMG GT3-Plattform und deren Möglichkeiten vertraut zu machen. Das Auto ist ganz anders, als ich es gewohnt bin. Ich will mit Hilfe des Teams im Laufe des Jahres besser und besser werden. Und natürlich immer das bestmögliche Ergebnis anstreben. Ich freue mich auf meine neuen Teamkollegen und die Mercedes-AMG Familie. Aber vor allem freue ich mich darauf, wenn es endlich zur Sache geht.“

Kingsley ist 23 Jahre alt und war bereits Champion der Porsche Cup Challenge, im letzten Jahr nahm er an der IMSA WeatherTech SportsCar Championship teil. „Ich freue mich sehr, mit GetSpeed in der GT World Challenge Europe Endurance Championship starten zu können. Beim Test Anfang Februar auf dem Autódromo Internacional do Algarve saß ich zum ersten Mal in einem Mercedes-AMG GT3, von dem ich weiß, dass er ein schneller Rennwagen ist. Das Team hat mich schon in Portugal mit offenen Armen empfangen. Mein Ziel ist es, mit GetSpeed um Podiumsplätze, Rennsiege und schließlich die Meisterschaft zu kämpfen. Als Kanadier, der die Reise über den großen Teich antritt, freue ich mich auch darauf, die legendären Formel-1-Strecken in Europa kennenzulernen. Auf eine großartige kommende Saison“, sagt Kingsley.

Baud zählt 21 Jahre, und er war Sieger in der französischen Mijet-Meisterschaft, der Liigier European Series JS2 R Class im Jahr 2020 und startete zuletzt in der GT4 European Series im Silver Cup. „Es erfüllt mich mit Stolz, mit GetSpeed in der GT World Challenge antreten zu können. Schon während meiner Tests in Le Castellet fühlte ich mich großartig aufgehoben im Mercedes-AMG GT3 und in diesem professionellen Team. Das Auto ist außergewöhnlich. Ich habe immer davon geträumt, es zu fahren, und nun bekomme ich die Gelegenheit dazu. Das ist großartig. Wir haben uns gemeinsam Ziele für 2022 gesteckt und ich kann den Saisonstart kaum erwarten“, sagt der Franzose Baud.

GetSpeed startet mit drei Autos in der GT World Challenge Europe Endurance

Große Aufgaben im Fokus – so lautet das Motto von GetSpeed für die Saison 2022. Der Rennstall aus dem Gewerbepark am Nürburgring legt in diesem Jahr neben anderen Projekten auch einen Fokus auf die Fanatec GT World Challenge Europe, das größte und prestigeträchtigste GT3-Championat der Welt. Höhepunkt der GTWC-Saison ist das 24h-Rennen in Spa-Francorchamps. Drei Mercedes-AMG GT3 kommen in den Klassen Pro, Silber und Pro-Am zum Einsatz. Top-Platzierungen sind das erklärte Ziel.

„In der GT World Challenge messen sich seit Jahren die besten Teams auf einem unglaublich hohen Niveau und wir freuen uns sehr, dass wir unser Engagement in diesem Jahr ausbauen können“, sagt Teamchef Adam Osieka.

Das Auftaktrennen des Endurance-Cups findet vom 1. bis 3. April in Imola statt. Das Rennen auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari ist das erste von insgesamt fünf Langstreckenrennen in der GTWC. Gefahren wird in dem weltweit stärksten GT3-Championat zudem auf dem Circuit Paul Ricard, in Barcelona und in Hockenheim. Den Saisonhöhepunkt bildet das 24h-Rennen in Spa-Francorchamps vom 28. bis 31. Juli 2022.

Bereits in dieser Woche bestreitet GetSpeed den ersten Test in Paul Ricard, unter anderem um die Besatzung für das Silber-Fahrzeug zusammen zu stellen.

GetSpeed-Trio will positiven Abschluss beim GTWC-Finale in Barcelona

Mit einem guten Ergebnis wollen sich Jim Pla, Olivier Grotz und Florian Scholze von der Saison 2021 im Endurance-Cup der Fanatec GT World Challenge Europe verabschieden. Zuletzt landete das Trio mit dem Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed im Pro-Am Cup am Nürburgring nur auf dem siebten Platz. Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya wollen sie es nun besser machen.

„Ich hoffe, dass wir zum Abschluss ein starkes Ergebnis einfahren können und somit die Saison mit einem Ausrufezeichen beenden“, sagt der Luxemburger Grotz, der zusammen mit Scholze 18. der Fahrerwertung mit 24 Punkten ist. GetSpeed rangiert als Team mit 27 Punkten auf Platz acht. Auf der 4,7 km langen Strecke werden insgesamt 47 Fahrzeuge an den Start gehen.

Auch Teamchef Adam Osieka ist voller Tatendrang: „In Barcelona wollen wir den Stier nochmal bei den Hörnern packen und uns mit einem guten Ergebnis für die nicht immer optimal verlaufenen Rennen zuvor entschädigen. Ich freue mich auf ein tolles, spektakuläres Finale.“

Das Rennen startet am Sonntagnachmittag um 15 Uhr über die Distanz von drei Stunden. Die Startpositionen werden im Qualifying am Sonntagmorgen ab 9 Uhr ausgefahren. Am Samstag finden ein Freies Training (9 Uhr) und das Pre-Qualifying (13:40 Uhr) statt. Alle Sessions werden im Internet unter www.gt-world-challenge-europe.com gestreamt.

GetSpeed-Trio bleibt beim GTWC-Heimspiel hinter den eigenen Erwartungen zurück

Der Erfolgshunger wurde nicht gestillt. Jim Pla, Olivier Grotz und Florian Scholze wollten mit dem Mercedes-AMG GT3 in der Pro-Am-Klasse beim Heimspiel im Endurance-Cup der GT World Challenge Europe den ersehnten Podestplatz erreichen. Letztlich landet das Trio bei der vierten und vorletzten Station der Serie nur auf dem siebten Platz.

Jim Pla: „Wir hatten uns ein besseres Ergebnis ausgerechnet, im Optimalfall einen Podiumsplatz. Mehr als Platz sieben war aber leider nicht drin für uns.“ Das räumte auch Teamchef Adam Osieka ein. „Wir sind hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Da müssen wir nicht lange um den heißen Brei herum reden.“

Dabei lief es im Freien Training und im Pre-Qualifying noch sehr gut. In beiden Sessions landeten Pla, Grotz und Scholze mit ihren Zeiten auf Platz eins der Klasse. Ab dem Qualifying war aber der Wurm drin. Das dreistündige Rennen auf der 5,1 Kilometer langen GP-Strecke des Nürburgrings brachte nicht den erhofften Ertrag. Olivier Grotz sagte: „Zu Beginn des Wochenendes hatten wir noch den notwendigen Speed, leider fehlte uns dieser dann im Qualifying ein wenig. Obwohl es während des Rennens nicht einfach für uns war, haben wir dennoch alle gute Leistungen abgerufen. Natürlich sind wir nicht zufrieden, aber beim nächsten Mal können wir es schon wieder besser machen.“ Das wäre dann vom 8. bis 10. Oktober beim Saisonfinale in Barcelona.

GetSpeed ist erfolgshungrig vor dem Heimspiel in der GTWC

Die Ingredienzen für das Erfolgsrezept sind vorhanden. Dies stellte Getspeed zuletzt beim Langstreckenklassiker im belgischen Spa-Francorchamps eindrucksvoll unter Beweis. 16 Stunden lang rangierten Jim Pla, Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze mit dem Mercedes-AMG GT3 in der Pro-Am-Klasse in Schlagdistanz zur Spitze. Die starke Performance des Teams aus dem Gewerbepark am Nürburgring hatte am Ende einen faden Beigeschmack. Eine Kollision mit zwei anderen Fahrzeugen in der Boxeneinfahrt mundete dem Quartett gar nicht. Es war das Aus. Nun soll beim Heimspiel am kommenden Wochenende im Endurance-Cup der GT World Challenge Europe der Erfolgshunger endlich gestillt werden. Nach Platz vier zum Saisonauftakt in Monza will das Trio Olivier Grotz, Jim Pla und Florian Scholze endlich den ersten Podestplatz in der Klasse erreichen.

„Das wird ein herausforderndes Wochenende mit GT World Challenge auf dem Nürburgring und zeitgleich DTM auf dem Red Bull Ring. Wir haben mittlerweile jedoch so viel Routine, dass das problemlos zu stemmen ist. Nur ich als Teamchef kann mich leider nicht teilen“, vertraut Teamchef Adam Osieka, der das Rennwochenende am Nürburgring vor Ort sein wird, ganz seiner eingespielten Crew in der Box.

„Ich reise mit großen Ambitionen zum Nürburgring an. Leider haben wir in den letzten beiden Rennen keine guten Ergebnisse erzielen können. Umso mehr hoffe ich, dass wir auf dieser berühmten Strecke erfolgreich sein werden. Wir haben eine kleine Änderung in unserem Line-Up. Nico Bastian ist leider verhindert. Jim Pla hat bei seinem Einsatz in Spa mit guten Zeiten überzeugt. Deswegen sind wir froh, dass er auch in der Eifel mit am Start ist“, sagt Olivier Grotz, der Luxemburger ist ebenso wie Scholze mit 18 Punkten 14. der Fahrerwertung. Das Team GetSpeed ist Achter mit 21 Punkten. Beide Positionierungen wollen die Mannen von Teamchef Adam Osieka in der Eifel definitiv verbessern.

„Ich mag den Nürburgring sehr, ich bin schon viele Male dort gewesen. Ich freue mich, dass ich erneut ein Teil des Teams sein kann. Das wird für mich ein beschäftigungsreiches Wochenende, da ich auch in einem GT4 fahre. In Spa hat es mir schon großen Spaß bereitet, bei GetSpeed zu sein. Leider konnten wir da nicht das Resultat holen, das wir verdient gehabt hätten. Ich schaue optimistisch nach vorne, und dann schauen wir mal, was dieses Mal geht“, versprüht auch der Franzose Pla Optimismus.

Es ist die vierte und vorletzte Station des Endurance-Cup der GT World Challenge Europe. Vom 8. bis 10. Oktober steigt das Finale in Barcelona. Das dreistündige Rennen auf der 5,1 Kilometer langen GP-Strecke des Nürburgrings hat also genug Zutaten für ein packendes Rennwochenende vom 3. bis 5. September. Die Starterliste umfasst 44 Fahrzeuge. Am Samstag stehen das Freie Training (08:30 Uhr) und das Pre-Qualifying (12:55 Uhr) mit jeweils 90 Minuten auf dem Zeitplan. Das Qualifying am Sonntag beginnt ebenfalls in aller Frühe um 08:30 Uhr. Der Endurance-Cup-Wettbewerb wird um 14:45 Uhr gestartet.

Starke Performance von GetSpeed beim 24h-Rennen in Spa bleibt unbelohnt

GetSpeed hat bei seiner Premiere beim Langstreckenklassiker im belgischen Spa-Francorchamps eine Duftmarke gesetzt. 16 Stunden lang rangierten Jim Pla, Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze mit dem Mercedes-AMG GT3 in der Pro-Am-Klasse in Schlagdistanz zur Spitze. Die starke Performance des Teams aus dem Gewerbepark am Nürburgring blieb am Ende jedoch unbelohnt.

„Wir lagen voll im Plan. Eine Kollision mit zwei anderen Fahrzeugen in der Boxeneinfahrt hat dann allerdings alles zunichte gemacht“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Natürlich ist es am Ende ärgerlich, vorzeitig auszuscheiden, aber wir haben als Team sehr gut funktioniert und uns keine Fehler erlaubt. Das ist das Positive, was wir von unserer Spa-24h-Premiere mit nach Hause nehmen. Wir haben jetzt eine Rechnung mit dem Ardennenkurs offen. Und als ich das 2020 über das 24h-Rennen am Nürburgring sagte, haben wir in diesem Jahr mit Platz drei abgeliefert. Wir werden sicher gestärkt im nächsten Jahr wiederkommen.“

GetSpeed nahm die Hatz zweimal rund um die Uhr von Startplatz drei in der hart umkämpften Pro-Am auf. Das Ziel war mit dem angestrebten Klassensieg klar definiert. In der teils hektischen Anfangsphase leisteten sich Pla, Bastian, Grotz und Scholze keine Fehler und hielten stets Schlagdistanz zur Spitze. Auch die Nacht verlief ohne besondere Vorkommnisse. Zum Zeitpunkt des Ausfalls in den Morgenstunden betrug der Rückstand auf Platz eins rund eine Minute. Allerdings hatte GetSpeed im Gegensatz zu den vorausfahrenden Fahrzeugen bereits den über die lange Distanz obligatorischen Technik-Boxenstopp mit Bremsenwechsel absolviert. „Es wäre noch alles drin gewesen“, sagt Osieka.

Zeit zum Ausruhen bleibt GetSpeed nicht. Bereits am kommenden Wochenende steht der nächste Renneinsatz an. Zusammen mit Arjun Maini geht es ins belgische Zolder zur dritten Veranstaltung der DTM.

GetSpeed will beim 24h-Rennen in Spa fehlerfrei zum Erfolg

Beim Ardennen-Klassiker gibt sich das Who is Who des Motorsports die Klinke in die Hand. Da darf auch GetSpeed nicht fehlen. Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring bringt einen Mercedes-AMG GT3 an den Start. Nach dem Podestrang beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring peilt die Mannschaft rund um Adam Osieka auch in Spa-Francorchamps ein gutes Ergebnis an. „Unser Ziel ist der Sieg im Pro-Am Cup“, gibt der Teamchef die Marschrichtung vor. „Im Juli haben wir in der Grünen Hölle ein Topresultat erzielt. Jetzt wollen wir in Spa nachlegen.“

Für GetSpeed setzt sich ein Quartett in der Pro-Am-Klasse hinters Steuer. Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze haben bereits in Monza und Paul Ricard gemeinsam Einsätze für GetSpeed im Endurance-Cup der GT World Challenge Europe bestritten. Zum Saisonhighlight ergänzt der 28 Jahre alte Franzose Jim Pla den Reigen der Fahrer. Der Mann aus Beziers war bisher unter anderem in der Französischen GT Meisterschaft unterwegs.

Der 27 Jahre alte Luxemburger Grotz kennt den Circuit de Spa-Francorchamps in der Wallonischen Region gut. Er war bereits 2014 und 2015 hier am Start. „Ich bin sehr froh, mal wieder die 24h von Spa fahren zu können. Es ist immer eine Herausforderung, da viele Autos und gute Fahrer am Start sind. Das Wichtigste in diesem Rennen ist es, keine Fehler zu machen und die Zielflagge zu sehen“, so Grotz.

Nico Bastian der auch als Instruktor und Moderator sehr aktiv ist, gewann 2018 und 2019 in der Blancpain GT Serie, dem Vorgänger der GT World Challenge Europe, jeweils den Silver-Cup. „Es ist das Highlight des Jahres für uns. Natürlich freue ich mich darauf, weil es ist immer schön in Spa zu fahren, zudem über die Nacht hinweg. In der Pro Am geht es auch darum, Herausforderungen zu meistern, das ist definitiv eine. Wir wollen die Nacht überstehen, um dann am Sonntag voll attackieren zu können. So sollte die Strategie sein. Vorher passieren nämlich viele Fehler und es kommt zu einer natürlichen Auslese. Da wollen wir nach Möglichkeit nicht zugehören. Wir brauchen Punkte für die Meisterschaft, deswegen muss das große Ziel sein, anzukommen. Wenn wir das schaffen, werden wir auch vorne dabei sein, da bin ich mir sehr sicher“, sagt Nico Bastian.

Mit Scholze und Grotz ist er derzeit mit zwölf Punkten Achter der Fahrerwertung in der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS Endurance Cup ist. Das Team GetSpeed liegt auf Position sieben. Nach Spa folgen noch Rennen auf dem Nürburgring und in Barcelona. Florian Scholze ist bei GetSpeed kein unbeschriebenes Blatt. Der 48 Jahre alte Münchner siegte 2020 für das Team um Adam Osieka mit Jens Liebhauser in der Am-Wertung. Er ist einer der schnellsten Bronze-Piloten. Insofern sind die Aussichten des Quartetts für das Rennen in ihrer Klasse im Dreieck zwischen den Städten Stavelot, Spa und Malmedy durchaus gut.

Im Qualifying am Donnerstag, den 29. Juli werden die 20 Fahrzeuge ermittelt, die am Freitag ab 20:30 Uhr in der Super Pole um die vordersten Plätze auf dem Starting Grid kämpfen. Der Start der 73. Auflage des 24-Stunden-Rennens von Spa erfolgt am Samstag, den 31. Juli, um 16:30 Uhr.

GTWC Paul Ricard: ein Rennen zum Abhaken

Das zweite Rennen Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS verlief für GetSpeed enttäuschend. Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze schieden beim 1000km-Rennen im französischen Paul Ricard nach einer Kollision vorzeitig aus.

Das gesamte Rennwochenende stand unter keinem guten Stern. Im ersten Test am Freitagmorgen, der den Bronze-Fahrern vorbehalten ist, traten Getriebeprobleme auf. Im Freien Training kamen dann Probleme mit dem Differenzial hinzu. „Wir haben durch die technischen Probleme sehr viel Zeit verloren, die wir normalerweise dafür genutzt hätten, das Setup zu verfeinern und das Maximum aus dem Mercedes-AMG GT3 herauszuholen“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Unter diesen Voraussetzungen konnten wir schon im Qualifying nicht richtig angreifen.“ Mit Startplatz neun blieb das Fahrertrio hinter den selbst gesteckten Zielen zurück. Im Rennen bremsten dann zwei Reifenschäden den Vorwärtsdrang von Bastian, Grotz und Scholze. Eine Kollision in Runde 114 beendete die Fahrt dann vorzeitig.

„Diesmal war einfach der Wurm drin. Das Wochenende werden wir schnell abhaken und blicken jetzt nach vorne“, sagt Bastian. „Das nächste Rennen ist das 24h-Rennen in Spa-Francorchamps. Ende Juni findet dort noch ein offizieller Test statt. Es ist wichtig, dass wir dort einfach fahren können, ohne den Druck eines Rennwochenendes. So können wir uns gewissenhaft vorbereiten und dann wieder angreifen.“

Der Vortest zum Saisonhöhepunkt der GTWC findet am 22. und 23. Juni statt. Rund einen Monat später – vom 29. Juli bis 1. August – geht es dann auf der Ardennenachterbahn in Spa-Francorchamps zweimal rund um die Uhr. Bereits in dieser Woche steht für GetSpeed bereits der nächste Höhepunkt auf dem Programm, das ADAC TOTAL 24h-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife.

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