International GT Open: Drei Klassen, drei Chancen

International GT Open: Drei Klassen, drei Chancen

Am diesem Wochenende (29. April bis 1. Mai) beginnt auch das dritte Engagement von GetSpeed in der Saison 2022. Bei den International GT Open im portugiesischen Estoril bringt das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring drei Mercedes-AMG GT3 an den Start. Dabei ist GetSpeed in allen drei Klassen vertreten.

Das Pro-Fahrzeug pilotieren Steve Jans und Sebastien Baud. Janine Shoffner und Moritz Kranz teilen sich den Mercedes-AMG GT3 in der Pro-Am. Und in der Am Klasse startet Kiki Sak Nana zusammen mit Teamchef Adam Osieka, der nach einjähriger Rennpause wieder persönlich am Volant Platz nimmt. „Ich bin sehr aufgeregt vor dem Saisonauftakt“, sagt Sak Nana. „Aber genau wegen diesem Gefühl liebe ich das Rennenfahren. Es wird sicher nicht leicht werden, aber unser Ziel ist schlicht und ergreifend, die Klasse zu gewinnen.“

Vorne dabei sein wollen auch Baud und Jans. Letzterer hat in den vergangenen zwei Jahren ebenfalls seine Motorsportaktivitäten ruhen lassen. „Endlich sitze ich wieder im Rennauto. Und ich freue mich besonders darauf, wieder mit GetSpeed an den Start zu gehen“, sagt der Luxemburger. „Wir haben in der Vergangenheit gemeinsam tolle Erfolge auf der Nordschleife gefeiert und ich freue mich extrem auf die neue Herausforderung in den GT Open.“

Das Team reist bestens vorbereitet nach Estoril. „Unsere Tests in Barcelona waren vielversprechend“, sagt Kranz. „Das Team, Janine und ich – da hat alles gepasst. Ich bin gespannt, wo wir uns einsortieren werden. In der Pro-Am-Klasse sind acht Mitbewerber am Start. Unser Ziel ist es natürlich, vorne mitzumischen.“

Das Rennwochenende beginnt am Freitag mit zwei einstündige Freie Trainings (10:15 und 13:15 Uhr). Samstag und Sonntag finden jeweils ein Qualifying (10:35 und 09:00 Uhr) und Rennen (15:30 und 13:30 Uhr) statt. Das erste Rennen führt über 70 Minuten, am Sonntag geht es über die Distanz von einer Stunde. Die Rennen können im Livestream unter www.gtopen.net verfolgt werden.

GetSpeed startet mit starkem Trio in die Nordschleifen-Saison

Das Warten hat ein Ende: Am kommenden Samstag, 23. April 2022 schaltet die Startampel für das Nordschleifenprogramm des Mercedes-AMG Team GetSpeed auf grün. Der Rennstall aus dem Gewerbepark am Nürburgring nimmt das dritte Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie mit den Fahrern Adam Christodoulou, Maro Engel und Maximilian Götz in Angriff.

Das Mercedes-AMG Team GetSpeed feierte im vergangenen Jahr beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit Platz drei einen der größten Erfolge in der Teamgeschichte. In diesem Jahr will die Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka nachlegen und hat den prestigeträchtigen Sieg beim Langstrecken-Klassiker am Nürburgring im Visier. „Aufgrund der wetterbedingten Absage von NLS2 haben wir nun ein straffes Testprogramm zur Vorbereitung auf die 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring vor uns“, sagt Osieka. „Aber die Nordschleife ist für uns keine Unbekannte. Das komplette Team freut sich auf das erste Heimspiel des Jahres und die Fahrer sind heiß, endlich in der Grünen Hölle zu starten. Leider können wir im Rennen aufgrund von Terminüberschneidungen nur ein Fahrzeug einsetzen. Bereits am Freitag werden wir jedoch mit zwei Mercedes-AMG GT3 viele Runden abspulen und wichtige Daten sammeln.“

„Ich freue mich, dass es endlich auch auf der Nordschleife für uns losgeht. Das Wetter sieht vielversprechend aus und die Fahrzeuge sind von GetSpeed perfekt vorbereitet“, sagt Engel. „Mit Adam und Maxi haben wir ein starkes Trio am Start. Mal schauen, was möglich ist.“ Groß ist auch die Vorfreude bei Christodoulou: „Ich bin bereit! Vor uns liegt eine Menge Arbeit, vor allem beim Test am Freitag. Bis zum 24h-Rennen ist nur noch rund ein Monat Zeit, aber wir sind ready for Rock’n’Roll.“

Die 53. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy führt über die klassische NLS-Distanz von vier Stunden. Die Jagd durch die Grüne Hölle beginnt am Samstagmittag um 12 Uhr. Zuvor werden im Zeittraining von 08:30 bis 10 Uhr die Positionen in der Startaufstellung ausgefahren. Tickets sind im Vorverkauf unter www.vln.de/tickets sowie vor Ort verfügbar. Alternativ kann das Rennen auch ab 08:15 Uhr im Livestream unter www.vln.de verfolgt werden.

GetSpeed beim GTWC-Auftakt auf dem Podium

Großartiger Einstand in die Saison 2022 für das Mercedes-AMG Team GetSpeed: Maro Engel, Steijn Schothorst und Luca Stolz feierten beim Auftakt der GT World Challenge Europe powered by AWS in Imola (Italien) Platz drei. Von Position elf aus gestartet gab es im Rennen über die Distanz von drei Stunden dank starker Performance aller drei Fahrer, einer guten Strategie und überragender Boxenstopps nur einen Weg: nach vorne.

Engel, Schothorst und Stolz platzierten den pinken Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 2 in allen Sessions in den Top 3. Ausgerechnet im Qualifying lief es dann jedoch nicht optimal – am Ende stand nur Startplatz elf zu Buche. „Die Zeitenjagd am Sonntagmorgen war extrem hektisch und von einer Unterbrechung geprägt. Maro und Steijn hatten viel Verkehr und keine freie Runde“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Aber wir wussten ja, was Fahrer und Auto zu leisten imstande sind, daher hat uns das nicht nervös gemacht. Wir haben uns eine gute Strategie zurechtgelegt und die ist am Ende aufgegangen. Ein großes Lob gilt der Boxenmannschaft, die mit zwei superschnellen Stopps den Grundstein für den Erfolg gelegt hat.“

Engel fuhr den Start und brachte den BWT-Mercedes-AMG in der hektischen Anfangsphase bis auf Rang sieben nach vorne. Schothorst setzte die Aufholjagd fort und übergab den Wagen auf Rang fünf an Stolz. Dank eines perfekt getimten zweiten Stopps fand sich Stolz im bereinigten Klassement auf Platz drei wieder. In der Schlussphase musste er den Podestrang hart verteidigen. Dabei zeigte er keine Schwäche, blieb fehlerfrei und wurde als Dritter abgewinkt.

„Das war ein super Comeback von uns, nachdem wir im Qualifying durch den Verkehr etwas Pech hatten“, sagt Engel. „Wir sind sehr zufrieden mit Platz drei, weil wir nicht erwartet hatten, noch so weit nach vorne zu kommen. Das Team hat einen tollen Job gemacht, sowohl bei der Strategie als auch bei den Boxenstopps. Alles in allem war es also ein sehr erfolgreicher Auftakt.“

Das Schwesterfahrzeug mit den jungen Piloten Sébastien Baud, Jeff Kingsley und Valdemar Eriksen schied nach einer unverschuldeten Kollision in der ersten Rennstunde vorzeitig aus. „Das Wochenende war für unsere drei Youngster alles andere als einfach“, sagt Osieka. „Auch sie hatten im Qualifying extremes Pech im Verkehr. Im Rennen wurde Valdemar dann von einem Mitstreiter unsanft ins Aus befördert, wobei der Unterboden beschädigt wurde. Aber die Jungs haben Ihr Potenzial gezeigt und werden in Paul Ricard erneut angreifen.“

Das zweite Langstreckenrennen der GT World Challenge Europe findet vom 3. bis 5. Mai in Paul Ricard statt. Im Süden Frankreichs geht es dann über die Distanz von sechs Stunden.

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