GetSpeed bestes Mercedes-AMG-Team beim NLS-Saisonhöhepunkt

GetSpeed bestes Mercedes-AMG-Team beim NLS-Saisonhöhepunkt

Das Mercedes-AMG Team GetSpeed hat den letzten Nordschleifen-Renneinsatz vor dem ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring gemeistert. Beim ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen waren alle drei Mercedes-AMG GT3 des Teams im Einsatz und sammelten wichtige Erkenntnisse für das Saisonhighlight Ende September. Raffaele Marciello, Maximilian Götz, Maximilian Buhk und Fabian Schiller fuhren mit der Startnummer 2 als bester Mercedes-AMG GT3 auf Rang vier.

Dem 6h-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie kam in diesem Jahr eine wichtige Rolle zu. Vier Wochen vor dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring bot die 50 Prozent längere Distanz eine gute Möglichkeit, letzte Testkilometer unter Rennbedingungen zu absolvieren. Dabei sind nicht nur die Mitstreiter auf der Strecke von großer Bedeutung, auch die sich ständig verändernden Streckenbedingungen liefern wichtige Informationen. Zudem kam den Teams zugute, dass erstmals in dieser Saison keine sommerlichen Temperaturen vorherrschten. Schließlich ist das 24h-Rennen in diesem Jahr auf Ende September im Herbst terminiert.

„Es war für uns immens wichtig, bei kühleren Temperaturen vor allem das Reifensetup zu verfeinern“, erklärt Teamchef Adam Osieka. „Natürlich sind wir ganz normal Rennen gefahren, allerdings haben wir zum Beispiel alle Reifenspezifikationen ausprobiert, die für den Moment nicht zwingend zum Erfolg geführt haben, uns aber wichtige Daten lieferten, um die unterschiedlichen Reifenmischungen zu verstehen. Jetzt gilt es, das Erlernte von fünf Rennen in der Nürburgring Langstrecken-Serie auszuwerten, zu analysieren und uns dann eine optimale Strategie für das 24h-Rennen zu erarbeiten. Hier geht es um alles, schließlich wollen wir mit unserer Speerspitze ein Wörtchen um den Sieg mitreden.“

Die drei GetSpeed-Boliden qualifizierten sich im Zeittraining für die Positionen acht (#2), 20 (#23) und 22 (#8). „Im Qualifying hat uns etwas das Glück einer freien Runde gefehlt“, erklärt Götz, der beim Start jedoch direkt zwei Positionen gutmachte. „Dabei konnte ich auf den ersten Runden den Speed an der Spitze nicht einmal voll mitgehen. Ab Runde fünf war die Pace dann aber vorhanden.“ Das zeigte sich auch im weiteren Rennverlauf. Der neongelbe Mercedes-AMG GT3 setzte sich in der Spitzengruppe fest. Einen Aha-Moment erlebte Fabian Schiller dann im letzten Renndrittel. Im Duell mit Philip Ellis kam es zu einer Berührung vor der Veedol-Schikane, woraufhin Schiller den Weg über das Kiesbett nehmen musste. Der Mercedes-AMG zeigte sich als stabiles Rennfahrzeug, so dass das Quartett am Ende noch einmal angreifen konnte und schlussendlich auf Rang vier gewertet wurde. „Wir hätten das Rennen gerne auf dem Podium beendet“, sagt Osieka. „Aber an die Leistung der beiden Audi und des Ferrari konnten wir diesmal nicht heranreichen.“

Die Startnummer 23 wurde pilotiert von Janine Hill und Jules Szymkowiak. Letzterer hatte in Runde drei eine Berührung mit einem Mitstreiter. „Patrick Assenheimer ist auf der Döttinger Höhe direkt vor Jules reingezogen, der schon ganz links am Fahrbahnrand war und keine Möglichkeit hatte, auszuweichen. Dabei kam es zu einer leichten Berührung, woraufhin sich Assenheimer drehte und überschlug“, sagt Osieka. „Zum Glück ist ihm dabei nichts passiert. Der Vorfall tut uns leid.“ Die Rennleitung wertete den Zwischenfall als vermeidbare Kollision und belegte Szymkowiak mit einer 180 Sekunden Zeitstrafe. Das Ergebnis war somit zweitrangig, nicht aber der Lerneffekt, den Szymkowiak und Hill in 40 Runden erzielten. „Das war ein ereignisreiches Rennen“, sagte Hill. „Das Grip-Niveau war überraschenderweise sehr gering. Ich habe so den sonst sehr gutmütigen Mercedes-AMG GT3 unter vollkommen neuen Aspekten kennengelernt.“ Ein unplanmäßiger Stopp aufgrund eines schleichenden Plattfußes machte schlussendlich die Podiumsplatzierung in der SP9-Am zunichte. Am Ende stand Rang vier in der Klasse zu Buche.

Im Mercedes-AMG GT3 mit der Nummer #8 fuhren François Perrodo, Emmanuel Collard, Matthieu Vaxiviere und Christer Jöns ein solides Rennen ohne nennenswerte Zwischenfälle. Allerdings machte auch hier eine Zeitstrafe – aufgrund einer Geschwindigkeitsübertretung in einer Code-60-Phase bekam das Quartett 90 Sekunden aufgebrummt – das Rennergebnis zur Nebensache. „Schwamm drüber“, sagt Osieka. „Viel wichtiger ist, dass unser französisches Trio mit Unterstützung von Christer 40 Runden absolvieren konnte und nun bestens für das 24h-Rennen gerüstet ist.“

Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring findet in diesem Jahr vom 24. bis 27. September statt. Die kommenden drei Wochen wird das Team GetSpeed Performance nutzen, um alle drei Fahrzeuge gewissenhaft auf den Langstreckenklassiker in der Eifel vorzubereiten. Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Mannschaft aus dem Gewerbepark am Nürburgring jedoch weiter. In der GT World Challenge steht mit Lauf zwei im Endurance-Cup das Heimspiel auf dem Nürburgring auf dem Programm.

Full House am Nürburgring: Generalprobe für GetSpeed Performance

Großeinsatz für GetSpeed Performance am kommenden Samstag (29.08.): Beim ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen setzt die Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka drei Mercedes-AMG GT3 Evo ein. Insgesamt elf Fahrer gehen für GetSpeed beim fünften Rennen zur Nürburgring Langstrecken-Serie an den Start. Das kommende NLS-Rennen läutet aber nicht nur die zweite Saisonhälfte der Nürburgring Langstrecken-Serie ein – das Rennen über die 50 Prozent längere Distanz ist für GetSpeed gleichzeitig die Generalprobe für den Höhepunkt der Nordschleifen-Saison: Das ADAC TOTAL 24h-Rennen Nürburgring im September.

„In der zweiten Jahreshälfte folgen die Rennen in kurzen Abständen. Das bedeutet für die ganze Mannschaft viel Arbeit, hat aber auch Vorteile: Durch die vielen Rennen in den unterschiedlichsten Serien und Formaten sind wir im Rhythmus. Alle arbeiten professionell und auf einem extrem hohen Niveau“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Das 6h-Rennen ist der letzte Test unter Rennbedingungen auf der Nordschleife – die Generalprobe vor dem 24h-Rennen am Nürburgring. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Feinabstimmung. In der absolut heißen Phase der Vorbereitung geht es darum, das Teamwork mit der ganzen Crew und allen Fahrern zu optimieren, um bestmöglich vorbereitet zu sein. Unsere drei Mercedes-AMG GT3 sind in ihren jeweiligen Klassen absolut konkurrenz- und siegfähig.“

Speerspitze des Teams ist die Startnummer 2. Maximilian Buhk, Maximilian Götz, Raffaele Marciello und Fabian Schiller starten als Mercedes-AMG Team GetSpeed in dem auffälligen, neongelben GT3 in der Klasse SP9 Pro. Das zweite von GetSpeed eingesetzte Fahrzeug ist die #8 mit den drei Franzosen François Perrodo, Emmanuel Collard und Matthieu Vaxiviere. Als vierter Fahrer ist der Nordschleifen-erfahrene Christer Jöns dabei. Das Quartett startet beim letzten NLS-Lauf vor dem 24h-Rennen in der Klasse SP9 Pro-Am. An der Seite von Janine Hill und John Shoffner starten beim 6-Stunden-Rennen Fabian Schiller und Jules Szymkowiak, der bereits 2019 mit GetSpeed den Langstrecken-Klassiker am Nürburgring bestritten hat. Der Rooster Rojo Mercedes-AMG GT3 geht wie gewohnt mit der Startnummer 23 ins Rennen.

Der Renntag am Nürburgring beginnt um 8:30 Uhr mit einem 90-minütigen Zeittraining. Start zum Rennen über die Distanz von sechs Stunden ist um 12 Uhr. Zum ersten Mal in diesem Jahr sind auch wieder Zuschauer zugelassen. Tickets für die Tribünen am Grand-Prix-Kurs sind ausschließlich online über die offizielle Nürburgring-Webseite erhältlich.

Stimmen vor dem Rennwochenende

Fabian Schiller (#2, Mercedes-AMG GT3): „Der Saisonhöhepunkt rückt immer näher und das 6h-Rennen ist die letzte Gelegenheit zur Vorbereitung auf das 24h-Rennen. Es geht nicht primär um den Sieg, sondern vielmehr darum, die Abläufe im Team und unter uns Fahrern zu überprüfen und gegebenenfalls nochmal zu verbessern. Dass wir schnell sind, haben wir in den vorherigen Läufen bereits gezeigt. Wir haben viele unterschiedliche Erfahrungen mit dem Auto gesammelt, auch in anderen Rennserien. Die Vorbereitung ist super gelaufen und unser Auto ist sehr stark besetzt. Es kann also losgehen.“

Christer Jöns (#8, Mercedes-AMG GT3): „Nach intensiver Vorbereitung steht nun mit dem 6h-Rennen der erste Einsatz bevor, bei dem wir mit dem Line-Up wie beim 24h-Rennen am Nürburgring starten. Ich freue mich sehr, meine französischen Teamkollegen François, Emmanuel und Matthieu unterstützen zu dürfen. Mit GetSpeed Performance und dem Mercedes-AMG GT3 haben wir eine erfolgversprechende Kombination für den Wettkampf auf der Nürburgring-Nordschleife. Unser Ziel ist, in der Klasse Pro-Am zu den Top 3 zu gehören.“

Jules Szymkowiak (#23, Mercedes-AMG GT3): „Ich freue mich, endlich wieder im Auto zu sitzen und auf der Nordschleife Rennen zu fahren. Das ist mein erster Einsatz im Mercedes-AMG GT3 in diesem Jahr und ich bin gespannt, wie sich das Evo-Modell gegenüber dem letztjährigen verändert hat. Die GetSpeed-Mannschaft kenne ich ja bereits vom 24h-Rennen im vergangenen Jahr. Das Gesamtpaket stimmt und wir sollten schnell sein. Ich bin gespannt.”

Super-Samstag in der NLS: GetSpeed holt Pole-Position und Klassensieg

Perfekter Renntag für GetSpeed Performance beim vierten Rennen zur Nürburgring Langstrecken-Serie: Am Samstagmorgen sicherte Fabian Schiller dem Team bei schwierigen Wetterbedingungen zunächst die Pole-Position; im Rennen über die Distanz von vier Stunden fuhr der Troisdorfer an der Seite von Janine Hill und John Shoffner zum Sieg in der Klasse SP9 Am. Vor allem in der Anfangsphase des Rennens begeisterte Startfahrer Schiller mit einem sehenswerten und fairen Duell, bei dem die Führung mehrfach wechselte. „Die Drei haben heute als Team eine überragende Leistung gezeigt. Wir sind in Höchstform und die gesamte Mannschaft arbeitet tadellos“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Zur Halbzeit der NLS nach vier von acht Rennen ziehen wir eine positive Zwischenbilanz. Wir sind absolut konkurrenz- und vor allem siegfähig.“

Im Zeittraining am Samstagmorgen zeigte sich das Wetter über dem Nürburgring von seiner launischen Seite. Pünktlich zum Beginn des 90-minütigen Qualifyings hatte es zu regnen begonnen – und gleich zu Anfang zeigte sich Fabian Schiller in Bestform. Im weiteren Verlauf trocknete die Strecke ab und Schiller sicherte dem Team mit einer Rundenzeit von 9:18,357 Minuten Platz eins in der Startaufstellung.

Von der Pole-Position gestartet verteidigte Schiller bei abtrocknender Strecke zunächst Platz eins und lieferte sich einen spannenden Schlagabtausch mit dem Porsche #19, bei dem die Führung mehrfach wechselte. Als Führender im Gesamtklassement übergab Schiller den Mercedes-AMG GT3 #23 beim Boxenstopp an Janine Hill. Nach acht Runden übernahm John Shoffner für seinen Turn bevor Schiller erneut ins Cockpit stieg und nach 27 Runden als Sieger in der Klasse den Zielstrich überquerte.

Der nächste Lauf zur Nürburgring Langstrecken-Serie findet am 29. August 2020 und führt über die Distanz von 6 Stunden. Für GetSpeed Performance geht es im Renntempo weiter. Am kommenden Wochenende startet das Team mit zwei Mercedes-AMG GT3 in der GT Open auf dem Hungaroring (Ungarn).

Stimmen nach dem Rennen

Fabian Schiller: „Ein fantastisches Ergebnis für das ganze Team. Im Regen waren wir sehr, sehr stark unterwegs. Das liegt vor allem an dem Auto, welches bei den Bedingungen super funktioniert hat. Aber auch ich fühle mich in dem Auto bei Regen sehr wohl auf der Nordschleife. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Der Battle mit dem Porsche in der Anfangsphase war cool und wir konnten im Hinblick auf das 24h-Rennen weitere Erkenntnisse sammeln. Janine und John sind ein sehr gutes Rennen gefahren und ich freue mich, dass wir gemeinsam den Sieg geholt haben.“

Janine Hill: „Das war ein großartiges Rennen für uns und wir hatten eine gute Zeit. Es war gut wieder zurück im Auto zu sein, nachdem wir bei NLS 2+3 leider nicht starten konnten. Die Qualifying-Runde von Fabian war fantastisch und hat uns die Pole-Position beschert – und die steht Rooster Rojo ziemlich gut. Das Rennen war auch sehr gut, ebenso wie das Auto. Ich habe den AMG GT3 auf Platz eins von Fabian übernommen und in Führung liegend an John übergeben. Pole-Position und Sieg – ein absolut gelungenes Wochenende.“

Reunion: Schiller startet bei NLS4 zusammen mit Hill und Shoffner

Beim vierten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie am kommenden Samstag (01.08.) ist ein Erfolgstrio des vergangenen Jahres wieder vereint. Nordschleifen-Experte Fabian Schiller startet zusammen mit Janine Hill und John Shoffner im Rooster Rojo Mercedes-AMG GT3. Das gesetzte Ziel ist der Gewinn der Am-Wertung in der GT3-Klasse SP9.

„Die Am-Wertung ist in der Nürburgring Langstrecken-Serie immer umkämpft. Bereits beim Saisonauftakt haben wir dort starke Leistungen gezeigt“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Allerdings war Johns Schulterverletzung noch nicht vollständig ausgeheilt, so dass wir aus strategischer Sicht noch nicht am Maximum agieren konnten. Die Genesung schreitet jedoch sehr gut voran und wir sind zuversichtlich, dass John wieder zu alter Stärke zurückfindet. Mit Fabian im Auto haben er und Janine gute Aussichten auf den Sieg.“

Das Performance-Fahrzeug mit der Startnummer 2 kommt bei Rennen vier nicht zum Einsatz. „Wir haben bereits ein sehr umfangreiches Testprogramm hinter uns“, sagt Osieka. „Beim 6h-Rennen greifen wir erneut an. Dann werden hoffentlich Temperaturen vorherrschen, die mit dem 24h-Rennen Ende September vergleichbar sind, so dass wir weiter am Reifen-Setup für den Saisonhöhepunkt arbeiten können.“ Gleiches gilt für den Mercedes-AMG GT3 von François Perrodo, Emmanuel Collard und Matthieu Vaxiviere. Aufgrund terminlicher Verpflichtungen ist auch der rote Bolide mit der Nummer 8 am Samstag nicht im Einsatz. Beim 6h-Rennen am 29. August ist das französische Trio wieder mit von der Partie.

Fabian Schiller: „Ich freue mich, wieder auf der Nordschleife im Rennauto zu sitzen. Wir haben uns in den ersten Rennen Schritt für Schritt gesteigert. Trotzdem können wir noch mehr Potenzial aus dem Mercedes-AMG GT3 herauskitzeln. Nun feiere ich Reunion mit Janine und John, mit denen ich bereits im vergangenen Jahr viele Einsätze gemeinsam bestritten habe. Ich denke, wir haben gute Aussichten, das Rennen erfolgreich zu beenden.“

GetSpeed weiter auf der Erfolgsspur: Zwei Podiumsplatzierungen am Nürburgring

Erfolgreiches Wochenende für GetSpeed Performance bei der ersten Doppelveranstaltung der Nürburgring Langstrecken-Serie: Die von GetSpeed eingesetzten Mercedes-AMG GT3 beendeten beide Rennen auf Podestplätzen. Den ersten Erfolg des Wochenendes feierten am Samstag Maximilian Buhk und Fabian Schiller, die den zweiten Lauf der Nordschleifen-Rennserie in der Startnummer 2 auf Rang drei beendeten. Einen Tag später pilotierten Maximilian Götz und Raffaele Marciello den gelb-schwarzen GT3 durch die Grüne Hölle und holten in einem Foto-Finish mit 0,008 Sekunden Vorsprung Rang vier. Ein starkes Rennen zeigten am Samstag Matthieu Vaxiviere und Christer Jöns in der #8: In der mit vielen Werksfahrern hart umkämpften SP9 Pro wurden sie Siebte. Auf Platz eins in der Klasse SP9 Pro-Am überquerten François Perrodo und Emmanuel Collard im dritten Saisonrennen am Sonntag die Ziellinie. Eine nachträgliche Zeitstrafe warf die beiden Franzosen auf Rang zwei zurück.

„Mit der Startnummer 2, dem Performance-Auto, haben wir nach Platz drei beim Auftaktrennen der NLS am Samstag erneut Rang drei geholt und waren auch am Sonntag vorne mit dabei“, sagt Adam Osieka. „Wir haben an beiden Tagen jedes Auto nur mit zwei Fahrern ins Rennen geschickt, damit jeder maximal lange im Cockpit sitzt. Das war eine gute Entscheidung. Ein riesen Lob geht vor allem an das gesamte Team. Ich bin sehr stolz darauf, wie es sich entwickelt hat und zusammengewachsen ist. Es ist professionell, diszipliniert und durch und durch strukturiert. Ich bin sehr stolz und freue mich unheimlich darauf, das 24h-Rennen mit dieser Mannschaft bestreiten zu dürfen. Unsere Vorbereitungen dazu laufen sehr gut, das hat das Wochenende wieder gezeigt. Wir sind nicht auf Siege aus, wir bereiten uns auf das kommende 24h Rennen vor. Ich bin mir sicher, beim Höhepunkt der Nordschleifen-Saison werden wir vorne mitfahren können – zum Sieg braucht man jedoch natürlich noch das Quäntchen Glück.“

Nur Zuschauer waren am Wochenende Janine Hill und John Shoffner. Bei einem Unfall im Qualifying am Samstagmorgen wurde der Rooster Rojo Mercedes-AMG GT3 #23 so stark beschädigt, dass eine Reparatur nicht möglich war. In seiner Outlap musste Shoffner vor der Hohenrain-Schikane wegen fast stehender Fahrzeuge unerwartet so stark abbremsen, dass er dabei das Auto bei 250 km/h verloren hat. Der US-Amerikaner berührte erst die Leitplanken bevor er heftig mit einem Porsche zusammenstieß. „Unser Timing für die Outlap war sehr gut – aber leider offensichtlich nur bei uns. Das im Bereich der Schikane einige Fahrzeuge fast gestanden haben, um pünktlich zu Beginn des Trainings die Start-Ziel-Linie zu überqueren, ist brandgefährlich“, sagt Osieka. „Wir können von Glück reden, das der Mercedes-AMG GT3 sehr sicher gebaut ist und bei dem Unfall nicht mehr passiert ist.“

Schon in zwei Wochen geht es für GetSpeed im Renntempo weiter: Vom 24. bis 26 Juli 2020 starten Maximilian Buhk, Alessio Lorandi und Fabian Schiller im GT World Challenge Europe Endurance Cup in Imola (Italien).

Ergebnis Samstag (NLS2):
#2, Buhk / Schiller, Qualifying: 5, Rennen: 3
#8, Jöns / Vaxiviere, Qualifying: 12, Rennen: 7

Ergebnis Sonntag (NLS3):
#2, Götz / Marciello, Qualifying: 4, Rennen: 4
#8, Collard / Perrodo, Qualifying: 13, Rennen/Klasse: 20/2

Stimmen nach dem Rennwochenende

Maximilian Buhk (#2, Mercedes-AMG Team GetSpeed): „Das Samstagsrennen war gut und mit Platz drei haben wir erneut einen Podestplatz geholt. Der Start ist mir nicht optimal gelungen. Ich war für Turn 1 schlecht positioniert, und das hat sich bis zur Kurzanbindung weitergezogen. Beim ersten Einbiegen auf die Nordschleife war ich nur Neunter oder Zehnter. Danach ging es aber prima, ich hatte viel Vertrauen ins Auto und eine richtig gute Pace. Auch unsere Strategie ist aufgegangen. Die Anfangsphase verlief ziemlich turbulent, teilweise wurde sehr aggressiv gefahren. Danach war es für uns aber ein eher unspektakuläres Rennen. Natürlich freuen wir uns sehr über den erneuten Podestplatz. Kompliment und Dank ans ganze Team!“

Maximilian Götz (#2, Mercedes-AMG Team GetSpeed): „Das war ein gutes Wochenende für uns. Ich habe das gesamte Team kennengelernt und zum ersten Mal mit allen gearbeitet. Alles ist tip-top organisiert und ich freue mich, ein Teil davon zu sein. Ich bin, entgegen den ersten Planungen, nur am Sonntag gefahren. Das war eine richtige die Entscheidung. So hatten wir alle maximale Zeit im Cockpit. Am Samstag habe ich das Team von außen beobachtet. Das war auch eine interessante Erfahrung. Im Sonntagsrennen hatten wir mit Startplatz vier eine gute Ausgangslage. Ich hatte ein cooles Duell mit einem Audi auf der Döttinger Höhe. Vom Speed her konnten wir mithalten und die Lücke zur Spitze zufahren. Natürlich will man immer aufs Podium, aber P4 ist eine gute Platzierung. Der Wettbewerb ist extrem eng und es kommt auf jedes Detail an.“

Matthieu Vaxiviere (#8, GetSpeed Performance): „Mit Platz sieben sind wir absolut zufrieden und unsere Vorbereitungen auf das 24h-Rennen laufen gut. Wir haben beim Setup einiges ausprobiert, um das Auto noch besser zu machen – manche Änderungen haben sehr gut funktioniert, andere haben wir wieder verworfen. Der Mercedes-AMG GT3 ist sehr komplex und wir lernen das Auto immer besser kennen.“

François Perrodo (#8, GetSpeed Performance): „Ich bin super glücklich mit dem Ergebnis, welches ich so nicht unbedingt erwartet hätte. Das Level ist extrem hoch, denn die anderen Fahrerbesetzungen sind sehr stark. Emmanuel ist mit 8:05,614 eine super Qualifying-Runde gefahren und hat den Grundstein gelegt. Sein Stint war ebenfalls sehr gut. Ich bin in der Anfangsphase etwas defensiv gefahren. Die Rundenzeiten im Rennen waren respektabel und ich bin zufrieden. Bei jedem Rennen auf der Nordschleife sammle ich wertvolle Erfahrungen – auch im Hinblick auf das 24h-Rennen auf dem Nürburgring im September. Danke an das Team. Es hat an diesem Doppelwochenende erneut einen super Job gemacht.“

Doppelter Einsatz für GetSpeed Performance: Zwei NLS-Rennen an einem Wochenende

In der Nürburgring Langstrecken-Serie ist am kommenden Wochenende (11. und 12. Juli 2020) Ausdauer gefragt: Zum ersten Mal in der Geschichte der Serie werden zwei Rennen an einem Wochenende ausgetragen. Statt der gewohnten Ein-Tages-Veranstaltung stehen gleich zwei Langstreckenrennen über die Distanz von vier Stunden im Kalender. GetSpeed Performance schickt sowohl am Samstag als auch am Sonntag drei Mercedes-AMG GT3 ins Rennen. „Die Vorfreude auf die erste Doppelveranstaltung in der Geschichte der Nürburgring Langstrecken-Serie ist groß. Als Mercedes-AMG Team GetSpeed haben wir mit der Startnummer 2 nach Platz drei im Auftaktrennen natürlich den Sieg im Visier. Zwei Gelegenheiten haben wir – die wollen wir nutzen“, sagt Teamchef Adam Osieka.

Für einen Teil der Fahrer bedeutet der „Doubleheader“ gleichzeitig doppelter Fahrspaß: In der Startnummer #2 gehen an beiden Tagen Maximilian Götz und Raffaele Marciello an den Start. Am Samstag komplettiert Maximilian Buhk das Fahrertrio, am Sonntag Fabian Schiller. Auch Janine Hill und Adam Osieka in der Startnummer #23 treten in beiden Rennen an. In dem Fahrzeug mit der Nummer #8 wechseln sich samstags Matthieu Vaxiviere und Christer Jöns ab, tags drauf jagen François Perrodo und Emmanuel Collard durch die Grüne Hölle. Ein Upgrade für die Startnummer acht gab es in Sachen Optik: Die Grundfarbe wird ab dem zweiten Rennen Rot sein.

Auf die Doppelbelastung ist die GetSpeed-Crew bestens vorbereitet. „Unsere Jungs sind fit, keine Frage“, weiß Osieka. „Das Schlimmste was passieren kann ist ein Unfall am Samstag, der ein Fahrzeug so stark beschädigt, dass es bis zum nächsten Tag nicht wieder repariert werden kann.“ Nach dem sehr guten Einstand beim Saisonauftakt mit drei Podiumsplatzierungen ist der Teamchef auch für die Rennen zwei und drei zuversichtlich: „Wir sind vor zwei Wochen sehr gut in die Saison gestartet. In allen drei GT3-Klassen – Pro, Pro-Am und Am – waren wir auf dem Podium. Das zeigt, dass wir sehr gut vorbereitet in die Saison gestartet sind. Jetzt gilt es, das Potenzial weiter auszuschöpfen.“

Neben dem Erfolg bei den Rennen der NLS steht auch die Vorbereitung auf das große Nordschleifen-Saisonhighlight, das 24h-Rennen auf dem Nürburgring im September, auf dem Programm. „Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Piloten in den Fahrzeugen #2 und #8 teilweise zu rotieren“, erklärt Osieka. „So haben gerade die ‚Neulinge‘ die Möglichkeit, mit jeweils zwei Stints im Rennen wichtige Erfahrungen zu sammeln.“

Rennstart für die Langstreckenrennen auf der Nürburgring Nordschleife ist an beiden um 12:00 Uhr. Der Livestream startet um 8:15 Uhr und überträgt die Zeittrainings und Rennen.

Stimmen vor dem Rennwochenende

Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team GetSpeed, #2): „Ein Doubleheader ist immer etwas Besonderes, vor allem, weil es ja der Corona-Krise geschuldet ist, dass wir jetzt zwei Rennen an einem Wochenende fahren. Ich glaube der wichtigste Punkt ist, dass man die Zeit zwischen den Rennen möglichst effektiv nutzt, um Daten zu analysieren und am Sonntag etwas Neues zu testen. So viele Möglichkeiten gibt es ja vor dem 24h-Rennen nicht mehr. Vom Fahren selber her, macht eine Doppelveranstaltung keinen Unterschied. Wir sind alle voll trainiert. Ich freue mich vor allem darauf, mal etwas länger im Auto zu sitzen. Das Evo-Modell des Mercedes-AMG GT3 kenne ich sehr gut, habe es ja auch zum Teil mit entwickelt. Anfang des Jahres bin ich schon damit in Bathurst gefahren, wo wir Dritte geworden sind. Das war der erste große Erfolg für dieses Auto. Im Vergleich zu den Testeinsätzen auf dem Nürburgring im vergangenen Jahr hat sich noch einiges getan. Daher ist es für mich auf der Nordschleife wie ein neues Auto. Die GetSpeed-Jungs haben beim letzten Rennen schon bewiesen, was geht. Ich erwarte auch, aufs Podium zu fahren.“

Emmanuel Collard (GetSpeed Performance, #8): „Wir wollen da weitermachen, wo wir vor zwei Wochen aufgehört haben und die Rennen in der Klasse SP9 Pro-Am auf einem Podiumsplatz beenden. Der Mercedes-AMG GT3 ist wie gemacht für die Nordschleife und von GetSpeed bestens vorbereitet. Ich werde nur am Sonntag fahren und teile mir das Auto dann mit François Perrodo. Das Rennen am Samstag fahren Matthieu und Christer die beide exzellente Fahrer sind. Sollte dennoch etwas schief gehen, ein Unfall zum Beispiel, habe ich keine Sorge tags darauf nicht zu fahren: Die GetSpeed-Mannschaft kann auch über Nacht ein neues Auto bauen – das haben sie schon gezeigt.“

Janine Hill (GetSpeed Performance, #23): „Das Wochenende wird fast wie ein kleines 24-Stunden-Rennen und ich freue mich auf zwei Rennen an einem Wochenende. Unser Ziel ist es, das Auto am Samstag sicher ins Ziel zu bringen und Kräfte für Sonntag zu sparen. Ob John starten kann steht noch nicht fest, sodass es für Adam und mich ein echter Doppeleinsatz wird. Unser Ziel ist ganz klar der Sieg in der SP9 Am-Klasse und eine gute Platzierung im Gesamtklassement. Ich bin bereit für das Wochenende!“

Starker Saisonauftakt: Drei Podestplätze für GetSpeed Performance in der NLS

  • Platz drei für das Mercedes-AMG Team GetSpeed mit Buhk, Marciello und Schiller
  • Starkes Debüt im Team GetSpeed von Perrodo, Collard und Vaxiviere
  • Podestplatz von Hill, Shoffner und Osieka sorgt für gutes Teamergebnis

 

Mit einem starken Ergebnis ist GetSpeed Performance in die Motorsport-Saison gestartet: Im ersten Rennen zur Nürburgring Langstrecken-Serie holte das Team mit allen Fahrzeugen einen Podestplatz. Maximilian Buhk, Raffaele Marciello und Fabian Schiller fuhren im Mercedes-AMG GT3 #2 auf Platz drei der Gesamtwertung und François Perrodo, Emmanuel Collard und Matthieu Vaxiviere sicherten sich im zweiten GT3 #8 Platz zwei in der Klasse SP9 Pro-Am. In der Klasse SP9 Am erreichten Janine Hill, John Shoffner und Adam Osieka – am Wochenende Teamchef und Fahrer – als Dritte ebenfalls einen Podiumsplatz. „Mit dem Ergebnis können wir absolut zufrieden sein. Das war ein super Start in die Saison. Wir sind in drei Klassen angetreten und haben jeweils einen Podestplatz erreicht“, sagt Adam Osieka.

Bereits im Zeittraining am Samstagmorgen überzeugte die GetSpeed-Crew mit einer starken Mannschaftsleistung. Ein sensationeller Einstieg in die Saison mit GetSpeed gelang Perrodo, Collard und Vaxiviere. Die Franzosen qualifizierten den weiß-schwarzen Mercedes-AMG GT3 #8 für Startplatz drei und waren mit über fünf Sekunden Vorsprung das mit Abstand schnellste Auto in der Klasse SP9 Pro-Am. Das Performance-Auto mit Buhk, Marciello und Schiller sicherte sich Rang vier und machte damit die zweite Startreihe zu einer GetSpeed-Reihe. Der Rooster Rojo Mercedes-AMG GT3 mit Hill, Shoffner und Osieka beendete das Zeittraining auf Rang 19 in der Gesamtwertung und Startplatz drei in der Klasse.

Im Rennen konzentrierte sich GetSpeed darauf, mit Blick auf das 24h-Rennen im September, Erfahrungen mit dem neuen Evo-Modell des Mercedes-AMG GT3 zu sammeln. Die neuen Rahmenbedingungen, mit der Corona-bedingten Boxengasse im Fahrerlager, waren für alle Teams Neuland. GetSpeed wählte vor allem auf der Speerspitze mit der Startnummer 2 eine konservative Strategie, die am Ende dennoch zum Erfolg führte. Das Pro-Am-Fahrzeug (#8) von Perrodo, Collard und Vaxiviere war in seiner Klasse ebenso konkurrenzfähig und schnell wie das Am-Fahrzeug (#23). John Shoffner entschied sich nach einigen Testrunden am Freitag, trotz seiner Schulterverletzung, im Rennen einige Runden zu absolvieren. So war der NLS-Auftakt gleich in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Standortbestimmung.

In zwei Wochen ist GetSpeed erneut am Nürburgring am Start und zum ersten Mal in der langen Geschichte der Nürburgring Langstrecken-Serie (früher VLN) finden zwei Rennen an einem Wochenende statt. Am 12. und 13. Juli 2020 geht es jeweils über die gewohnte Renndistanz von vier Stunden.

Stimmen nach dem Rennen

Adam Osieka (Teamchef): „Wir sind wirklich froh wieder zurück auf der Rennstrecke zu sein und es wurde höchste Zeit, dass wieder Rennen stattfinden können. Ich möchte mich nochmal bei allen Menschen hinter den Kulissen bedanken, die Motorsport am Nürburgring wieder möglich gemacht haben. Der Einsatz von drei Mercedes-AMG GT3 ist eine große Herausforderung für das gesamte Team – vor allem unter den Umständen. Wir haben diese Aufgabe als Team aber sehr gut gelöst. Ich bin am Samstag zum ersten Mal mit dem AMG GT3 ein Rennen auf der Nordschleife gefahren. Das hat auf Anhieb super funktioniert und viel Spaß gemacht. Janine, John und ich hatten ein problemloses Rennen und sind auf Platz zwei ins Ziel gekommen, aber eine Zeitstrafe hat uns auf Rang drei zurückgeworfen. Drei Podiumsplatzierungen im ersten Rennen sind ein super Ergebnis für die gesamte Mannschaft – daran wollen wir in zwei Wochen anknüpfen.“

Fabian Schiller (#2): „Es hat natürlich sehr viel Spaß gemacht, wieder auf der Nordschleife zu fahren – in der letzten Zeit war es ja doch ruhig hier an der Strecke. Unser Auto war stark und von der GetSpeed-Mannschaft exzellent vorbereitet. Ich freue mich schon, wenn es in zwei Wochen weitergeht mit den nächsten zwei NLS-Läufen und wir uns möglichst gut auf das 24-Stunden-Rennen vorbereiten können – das ist das große Ziel.“

Matthieu Vaxiviere (#8): „Es war großartig wieder zurück auf der Rennstrecke zu sein, speziell auf der Nürburgring Nordschleife. Der Tag hat bereits mit einem sehr guten Ergebnis im Qualifying begonnen. Im Rennen hatten wir einen super Start, aufgrund eines kleinen Problems haben wir dann aber einige Positionen verloren. Unser Ziel, das Rennen auf einem Podestplatz in der Klasse zu beenden, haben wir erreicht – nicht zuletzt auch dank der guten Strategie, die das Team ausgearbeitet hat. Platz zwei im ersten Rennen ist ein sehr gutes Ergebnis. Im nächsten Rennen ist der Klassensieg das Ziel.“

Janine Hill (#23): „Ein tolles Gefühl, endlich war gut wieder im Auto zu sitzen. Die Situation im Fahrerlager war irgendwie verrückt. Alles hat gut funktioniert und die Getspeed-Crew war wie immer professionell vorbereitet. Meine Rundenzeiten waren gut – das Fitness- und Simulatortraining in der Rennpause hat sich ausgezahlt. Wir sind auf Platz zwei ins Ziel gekommen, haben aber eine Zeitstrafe bekommen, weil ich in der Boxengasse etwas zu schnell war, was uns auf P3 zurückgeworfen hat.“

GetSpeed schaltet in den Renn-Modus – drei Mercedes-AMG GT3 auf der Nordschleife

Endlich ist es soweit: GetSpeed Performance schaltet in den Renn-Modus und bestreitet am kommenden Samstag (27. Juni 2020) das erste Rennen in der Saison 2020. Drei Mercedes-AMG GT3 gehen für der Rennstall in der Nürburgring Langstrecken-Serie an den Start. Das Rennen ist die erste Motorsport-Veranstaltung, die nach dem Corona-Lockdown in Deutschland stattfinden darf. Bei Testfahrten in Portimão (Portugal), Paul Ricard (Frankreich) auf dem Hockenheimring und dem Nürburgring hat sich die GetSpeed-Mannschaft rund um Adam Osieka gewissenhaft auf den Start vorbereitet.

Fabian Schiller, Maximilian Buhk und Raffaele Marciello pilotieren die Speerspitze mit der Startnummer 2. Neu im Team GetSpeed sind die Franzosen François Perrodo, Emmanuel Collard und Matthieu Vaxivière im Fahrzeug mit der Nummer 8. An der Seite von Janine Hill greift ausnahmsweise Teamchef Adam Osieka im Rooster Rojo-GT3 #23 selbst ins Lenkrad und vertritt John Shoffner, der eine Schulterverletzung auskuriert.

„Wir freuen uns im Team alle sehr, endlich wieder Rennen zu fahren“, sagt Osieka. „Die Zeit haben wir genutzt, um uns optimal auf die Saison vorzubereiten. Dementsprechend sind die Erwartungen an unsere Performance hoch. GetSpeed feiert in diesem Rennen gleich drei Premieren. Zum ersten Mal gehen Fabian, Maxi und Raffaele in unserem Fahrzeug als Mercedes-AMG Performance-Team mit Werksunterstützung an den Start. Daneben gehen unsere drei Franzosen François, Emmanuel und Matthieu erstmals mit einem Stern auf dem Kühlergrill ins Rennen und zu guter Letzt gibt es meine persönliche Nordschleifen-Premiere mit dem AMG GT3. Ohne Zweifel steht uns ein aufregender Renntag bevor.“

Nach der erfolgreichen Debüt-Saison mit Mercedes-AMG in der Nürburgring Langstrecken-Serie geht die Startnummer 2 unter der Bewerbung Mercedes-AMG Team GetSpeed ins Rennen. Dahinter verbirgt sich der Status als werksunterstütztes Performance-Team der Affalterbacher Sportwagenschmiede. Nicht nur für das Team der verdiente Lohn harter Arbeit, auch für Fabian Schiller: „Es ist für mich eine große Ehre, in dem Top-Fahrzeug von GetSpeed an den Start zu gehen“, sagt Schiller, der dem Rennstall aus dem Gewerbepark am Nürburgring seit 2016 treu ist. Und er kennt den Mercedes-AMG GT3 aus dem Effeff: Im vergangenen Jahr bestritt der 23-Jährige alle VLN-Rennen auf der Nordschleife und das 24h-Rennen am Nürburgring auf dem Fahrzeug und ist bei nahezu allen Tests von GetSpeed als Fahrer-Coach dabei. „Zusammen mit Maximilian und Raffaele habe ich nun die Chance, buchstäblich nach den Sternen zu greifen.“

Flügge geworden ist die Stammbesatzung des rot-weißen Rooster Rojo Mercedes-AMG GT3. Janine Hill und John Shoffner starten 2020 als Duo. Nach einem Jahr intensiven Coachings an der Seite von Fabian Schiller ist die Zeit nun reif. Das Fahrzeug ist fortan in der Am-Kategorie der GT3-Klasse eingestuft. Da Shoffner aktuell noch eine Schulterverletzung auskuriert, springt Teamchef Osieka als Ersatzfahrer ein. „Ich bin zugegeben nicht optimal vorbereitet, denn aus Zeitgründen bin ich noch keinen Meter mit dem AMG GT3 auf der Nordschleife gefahren“, gesteht der Bonner. „Im vergangenen Jahr hatte ich nur in Misano das Vergnügen, eines unserer Fahrzeuge selbst auf der Strecke zu fahren. Ich hatte eine Menge Spaß und jetzt bin ich gespannt, wie sich die Evo-Stufe auf der Nordschleife macht.“ Bei dem Rennen in Italien holte Osieka zusammen mit einem Kunden des Teams auf Anhieb zwei Podiumsplätze im Blancpain GT Series Sprint Cup. Und auch auf der Nürburgring Nordschleife kennt er sich gut aus. Seit 2006 holte er 23 Klassensiege.

Bienvenue dans l’équipe GetSpeed

Das dritte Fahrzeug bei GetSpeed teilt sich ein französisches Trio: François Perrodo, Emmanuel Collard und Matthieu Vaxivière. Seit zwei Jahren arbeitet das Trio aus Frankreich an einem dauerhaften Engagement in der Grünen Hölle und nach zwei Herstellerwechseln haben Sie jetzt bei GetSpeed ihre neue motorsportliche Heimat gefunden. „Wir sind alle drei sehr glücklich, wieder im Rennauto zu sitzen. Unser Dank gilt vor allem den Organisatoren und Behörden, die das ermöglicht haben“, sagt Perrodo. „Natürlich finden die ersten Rennen unter speziellen Konditionen statt. Wir hoffen alle, dass der Zustand nicht allzu lange andauern wird und vor allem die Fans bald wieder an die Strecke kommen können.“ Das große Ziel von Perrodo, Collard und Vaxivière ist das 24h-Rennen im September. „Bis dahin wollen wir möglichst viele Kilometer sammeln und uns vorbereiten“, sagt Perrodo. „Das ist für mich persönlich erst das sechste oder siebte Rennen mit einem GT3-Auto. Den Saisonauftakt mit einem anständigen Resultat zu beenden wäre ein toller Erfolg.

Das Auftaktrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie ist die erste Motorsport-Veranstaltung, die nach dem Corona-Lockdown in Deutschland stattfinden darf – unter besonderen Corona-Regeln. Neben den vielerorts bekannten Hygiene- und Abstandsregeln sind auch Zuschauer nicht zugelassen. „Das ist für alle Ringfans, die ebenso hungrig nach Rennsport sind wie wir, ein harter Brocken“, sagt Adam Osieka und ergänzt: „Das wir überhaupt wieder Rennen fahren können, daran haben viele Menschen hart gearbeitet und dafür sind wir dankbar. Wenn alles gut funktioniert werden wir hoffentlich in diesem Jahr noch Rennen vor Publikum fahren können.“

Mercedes-AMG Team GetSpeed mit Top-Besetzung für die Nordschleife

GetSpeed bringt drei Mercedes-AMG GT3 in der Nürburgring Langstrecken-Serie an den Start

 

GetSpeed Performance ist bereit für die Nordschleifen-Saison. Auch wenn die Motoren noch für unbestimmte Zeit ruhen, ist die Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka jederzeit startklar für den Saisonstart. Drei Mercedes-AMG GT3 setzt GetSpeed Performance in diesem Jahr in der Nürburgring Langstrecken-Serie ein, neun Fahrer teilen sich die Cockpits der Fahrzeuge in der Grünen Hölle. „Angesichts der aktuellen Situation tritt der Motorsport natürlich in den Hintergrund“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Ich hoffe, dass wir in naher Zukunft wieder Rennen erleben werden – und dafür sind wir vorbereitet. Die zahlreichen Rennabsagen sind eine logische und nachvollziehbare Konsequenz im Kampf gegen das Virus, aber jeder Tag Stillstand zu viel wird dramatische wirtschaftliche Konsequenzen für uns alle haben. In dieser schwierigen Zeit ist mir das Wohlergehen meiner Mitarbeiter, ihrer Familien und aller Menschen sehr wichtig und ich hoffe, wir kommen alle gesund durch diese Krise.“

Die Speerspitze für das Nürburgring-Programm der Mannschaft aus Meuspath bilden Maximilian Buhk, Maximilian Götz, Raffaele Marciello und Fabian Schiller, die unter der Bewerbung Mercedes-AMG Team GetSpeed an den Start gehen – ein hochkarätiges und schnelles Quartett, mit viel Erfahrung auf der anspruchsvollen Nordschleife. Mit Janine Hill, John Shoffner geht ein eingespieltes und langjähriges Paar für GetSpeed am Nürburgring ins Rennen. Das anglo-amerikanische Duo sorgte 2019 mit mehreren Podiumsplatzierungen in der Pro-Am-Wertung der SP9-Klasse für Furore. Die beiden erhalten auch in diesem Jahr Unterstützung von Fabian Schiller. Im dritten Mercedes-AMG GT3 treten mit Matthieu Vaxivière, Emmanuel Collard und François Perrodo ebenfalls drei schnelle Piloten an. Zusammen sind sie bereits beim Klassiker in Le Mans gefahren.

„Unsere drei Fahrzeuge sind erstklassig besetzt und mit Fabian, Raffaele und Maximilian Buhk sowie Maximilian Götz haben wir eine erfahrene und schnelle Speerspitze, die um Gesamtsiege mitfahren kann. Ich habe großes Vertrauen in die Jungs, die in der Vergangenheit allesamt ihre Schnelligkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt haben. Eigentlich kann uns nur die Nordschleife, die manchmal wirklich unbarmherzig ist, stoppen. Ich freue mich, dass wir mit Janine, John und Fabian erneut ein starkes Auto einsetzen können und mit Emmanuel, François und Matthieu ein drittes, ebenfalls sehr stark besetztes Auto an den Start bringen werden.“

Im Premieren-Jahr mit Fahrzeugen von Mercedes-AMG stand GetSpeed 2019 fünfmal in der ersten Startreihe, holte eine Pole-Position und insgesamt vier Podestplätze in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Den ersten Sieg für GetSpeed in der VLN holten Dominik Baumann und Fabian Schiller.

Nach aktuellem Stand findet das erste Rennen zur Nürburgring Langstrecken-Serie am 27. Juni 2020 statt.

#2

Mercedes-AMG GT3

Maximilian Buhk
Maximilian Götz
Raffaele Marciello
Fabian Schiller

#8

Mercedes-AMG GT3

Emmanuel Collard
François Perrodo
Matthieu Vaxivière

#23

Mercedes-AMG GT3

Janine Hill
John Shoffner
Fabian Schiller

GetSpeed bringt Junior-Team auf die legendäre Nordschleife

Wenn am 21. März 2020 die Saison der Nürburgring Langstrecken-Serie mit dem ersten Saisonrennen beginnt, ist GetSpeed Performance mit drei Mercedes-AMG GT3 am Start. Neben dem Fahrzeug mit Janine Hill und John Shoffner sowie dem werksunterstützen Mercedes-AMG mit vier hochkarätigen Piloten, plant die Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka den Einsatz eines weiteren Junior-Teams. Dafür hat GetSpeed ein sowohl sportlich als auch finanziell sehr interessantes Paket geschnürt.

„Wir wollen dem talentierten Nachwuchs eine attraktive Chance geben, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen und GT3-Erfahrungen in einem professionellen Umfeld zu sammeln. Wir haben bereits im letzten Jahr damit begonnen, professionelle Grundlagen für junge Fahrer zu schaffen. Die Piloten werden bei uns intensiv betreut und aufgebaut. Wir haben in der Grünen Hölle einen großen Erfahrungsschatz gesammelt, den wir gerne weitergeben wollen“, sagt Adam Osieka.

Der Einsatz des Junior-Teams umfasst zwei Performance-Tests, die ersten drei Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie und das 24h-Rennen auf der legendären Nordschleife. Der Clou dabei ist vor allem der Preis. Für bereits 89.000 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer) sind die Fahrerplätze jeweils verfügbar.

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