Janine Shoffner ist nach der Hölle auf Erden im siebten Himmel

Janine Shoffner ist nach der Hölle auf Erden im siebten Himmel

Was für eine grandiose sportliche Leistung. Janine Shoffners vierstündige Solofahrt durch die Grüne Hölle nötigte Kollegen und Fans am Samstag gleichermaßen Beifall und Respekt ab. Die US-Amerikanerin zeigte beim achten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie im Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed was sie alles drauf hat. Am Ende landete sie – auf Solopfaden unterwegs – beim 53. ADAC Barbarossapreis in der Klasse SP9 Am auf Rang zwei und im Gesamtklassement auf Platz 15. Shoffner war die erste Fahrerin, die sich auf der Nordschleife dieser Herausforderung im GT3-Fahrzeug stellte.

Um ein Haar hätte Shoffner das Rennen sogar gewonnen. Über weite Strecken in Führung liegend, büßte sie erst in der letzten Runde Platz eins am Ende einer Doppel-Gelb-Phase auf der Döttinger Höhe ein. „P2 – so nah an P1. Nur sieben Sekunden haben mir zum Klassensieg gefehlt. Es war ein harter, aber lustiger Tag. Vier Stunden im Auto sind die Hölle auf Erden, aber das war es wert. Das war eine tolle Art und Weise für mich, nun die Saison zu beenden. Ein großes Dankeschön an das GetSpeed-Team, die wie immer fantastisch waren, und natürlich an Moritz“, sagte eine überglückliche Janine Shoffner, die zuvor mit ihrem etatmäßigen Partner Moritz Kranz das Kunststück vollbracht hatte, in der NLS sechsmal in Folge die Am-Klassenwertung der SP9 und die damit verbundene Klassensieger-Trophäe zu gewinnen. Zudem beendete sie die Saison als Gewinnerin der NLS-Ladies-Trophäe.

Die Nordschleifen-Saison ist für GetSpeed beendet. Am kommenden Wochenende steht die vorletzte DTM-Veranstaltung in Hockenheim auf dem Programm.

Janine Shoffner ist bei NLS8 auf Solopfaden unterwegs

Eine Frau steht ihren Mann. Janine Shoffner geht beim achten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie allein im Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed an den Start. Die US-Amerikanerin freut sich unheimlich auf ihren Husarenritt über die Distanz von vier Stunden beim 53. ADAC Barbarossapreis auf der Nordschleife in der Klasse SP9 Am. Shoffner ist der erste Fahrer, der sich dieser Herausforderung im GT3-Fahrzeug stellt.

„Ich finde das eine großartige Geschichte und ich traue es Janine durchaus auch zu, dass sie diese lange Distanz sehr gut alleine bewältigen kann. Sie hat in den letzten Jahren in der NLS bewiesen, dass sie eine schnelle und erfolgreiche Pilotin ist. Sie lotet gerne mal ihre Grenzen aus. Ich bin mir sicher, sie wird es allen zeigen, wie stark und fit sie ist“, sagt Teamchef Adam Osieka.

Mit ihrem etatmäßigen Partner Moritz Kranz gelang Janine Shoffner zuletzt beim Saisonhighlight der NLS, dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, das Kunststück zum sechsten Mal in Folge die Am-Klassenwertung der SP9 zu gewinnen. Nun ist sie also als Einzelkämpferin in der Grünen Hölle unterwegs. Kranz wird sie bei der Premiere tatkräftig an der Box unterstützen.

„Ich wollte das immer schon mal machen, und jetzt ist die Gelegenheit dazu gekommen. Mit der Meisterschaft in der Tasche gibt es keinen Grund, es nicht mal zu versuchen. Ich habe bereits im letzten Rennen einen Dreifach-Stint hingelegt, also denke ich, dass ich die Distanz schaffen kann und dafür gut gerüstet bin. Es wird sicherlich ein langer Tag für mich werden, aber ich freue mich darauf“, sagt Janine Shoffner.

Wer nicht als Zuschauer vor Ort ist, kann im Livestream auf VLN.de ab 08:30 Uhr verfolgen, wie sich Shoffner als Solistin schlägt.

Shoffner/Kranz machen das halbe Dutzend voll

Das nächste fahrerische Glanzstück von Janine Shoffner und Moritz Kranz beim Saisonhighlight der Nürburgring Langstrecken-Serie: Das Duo des Team GetSpeed gewann beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen mit dem Mercedes-AMG GT3 zum sechsten Mal in Folge die Am-Klassenwertung der SP9. Als Elfte schrammten sie in der Gesamtwertung zudem nur knapp an den Top Ten vorbei.

Dementsprechend glücklich war Janine Shoffner: „Heute haben wir wieder P1 geholt. Mein Dank gilt Moritz und dem Team GetSpeed für eine tolle Leistung und eine spaßige Zeit.“ In der Tat hatte Moritz Kranz in der Grünen Hölle eine teuflisch gute Performance gezeigt. Nach dem Qualifying ging es von P4 los. Diesen Platz verteidigte er auf der legendären Nordschleife auch zunächst bravourös im Feld der GT3-Boliden. Er mischte ordentlich mit in der Anfangsphase gegen starke Konkurrenz wie Kévin Estre, David Pittard oder Mattia Drudi und fuhr zeitweise bis auf Platz drei nach vorne.

„Das war heute kein einfaches Rennen für Janine und Moritz. Eine Zeitstrafe für ein Code-60-Vergehen hat sie ein wenig zurückgeworfen. Daher mussten beide Vollgas geben, um am Ende den sechsten Sieg zu holen. Super, dass es trotzdem geklappt hat“, sagte Teamchef Adam Osieka. Letztlich lagen rund vier Minuten nach einer Distanz von sechs Stunden zwischen Shoffner/Kranz und ihrem ärgsten Verfolger in der Klasse.

Das vorletzte Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie findet am 25. September statt. Am kommenden Wochenende (17.-19. September) startet GetSpeed wieder in der DTM. Arjun Maini bestreitet im niederländischen Assen die Saisonrennen elf und zwölf im Mercedes-AMG GT3.

Machen die Seriensieger Shoffner/Kranz das halbe Dutzend voll?

Bereits vor dem Saisonhighlight der Nürburgring Langstrecken-Serie sind Janine Shoffner und Moritz Kranz am Ziel. Vor dem ROWE ADAC 6h Ruhr-Pokal-Rennen liegen die beiden Fahrer des GetSpeed-Teams in der Klassenwertung der SP9 Am uneinholbar in Führung. Der Titel ist dem Duo vor dem drittletzten Lauf der Saison nicht mehr zu nehmen.

Fünf Starts, fünf Siege in der Grünen Hölle. Die Dominanz der beiden im Mercedes-AMG GT3 war beeindruckend. Und die grandiose Serie auf der legendären Nordschleife soll am besten noch lange nicht enden.

„Kein Faulenzen mehr, es wird Zeit, Rennen zu fahren“, sagt die US-Amerikanerin nach einer rund zweimonatigen NLS-Pause. Für Shoffner läuft es am Ring richtig rund, denn sie führt auch weiterhin in der Ladies-Trophäe der NLS mit 35,41 Punkten vor Carrie Schreiner (16,43) und Michelle Halder (13,57). Groß ist die Vorfreude auch bei Moritz Kranz: „Endlich wieder Rennwochenende. Ich kann es kaum erwarten, wieder am Ring zu sein. Derzeit sieht es nach Regen aus, mal sehen, was der Samstag bringt.“

Wer nicht als Zuschauer vor Ort ist, kann im Livestream auf VLN.de, YouTube, Facebook und Twitch.tv ab 08:30 Uhr verfolgen, ob die Erfolgsserie der beiden weiter Bestand hat.

Shoffner / Kranz auf Meisterschaftskurs in der GT3-Am-Klasse

Ein Wochenende nach Plan – so lässt sich der Double-Header der Nürburgring Langstrecken-Serie aus Sicht von GetSpeed zusammenfassen. Janine Shoffner und Moritz Kranz verbuchten im Mercedes-AMG GT3 die Klassensiege Nummer vier und fünf und sind damit ihrem Ziel, dem Titelgewinn in der SP9-Am-Klasse, einen großen Schritt näher gekommen.

Der Double-Header der NLS mit zwei 4-Stunden-Rennen an zwei Tagen ist eine Herausforderung für Fahrer und Team. Denn, wo normalerweise mindestens zwei Wochen zwischen zwei Rennen liegen, gab es diesmal nur eine Nacht. Die Strapazen sind am ehesten mit einem 24h-Rennen vergleichbar, nicht mit einem Rennwochenende beispielsweise in der DTM, wo an zwei Tagen zwei Sprintrennen absolviert werden. „Aus Sicht von Janine und Moritz gab es nur wenige Stunden, um sich zu regenerieren und tags drauf wieder voll konzentriert schnell zu sein. Beide verfügen über eine enorme Fitness, so dass die Doppelbelastung am Ende kein Problem gewesen ist“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Das Fahrzeug musste ebenfalls über Nacht hergerichtet werden. Bei 90 Minuten Training und vier Stunden Rennen ist das Fahrzeug einer großen Belastung ausgesetzt und es müssen unterschiedliche Arbeiten gemacht werden, um auch am zweiten Tag wieder ein zuverlässiges Fahrzeug an den Start zu bringen. Hier spielt uns unsere große Routine und Erfahrung in die Karten – und natürlich auch die Qualität des Mercedes-AMG GT3, der ein sehr ausgereiftes Fahrzeug für den Kundensport ist.“

Die Rennen fünf und sechs der Nürburgring Langstrecken-Serie verliefen aus GetSpeed-Sicht problemlos. Shoffner und Kranz starteten von den Plätzen neun und elf in die Rennen und wurden auf acht und zwölf abgewinkt. Vor allem Kranz mischte sowohl Samstag als auch Sonntag während seiner Stints das Feld der höher eingestuften GT3-Piloten auf. „Wir konnten eine gute Pace gehen. So ist es mir gelungen, am Sonntag zeitweise bis auf Platz vier nach vorne fahren. Auch Janine hat erneut eine starke Leistung abgeliefert, so dass wir dem Titel in der Am-Kategorie einen großen Schritt näher gekommen sind.“

In der Nürburgring Langstrecken-Serie stehen 2021 noch drei Rennen auf dem Programm. Am 11. September markiert das ROWE ADAC 6h Ruhr-Pokal-Rennen den nächsten Höhepunkt des Jahres. Während das Nordschleifen-Championat in die Sommerpause geht, stehen für GetSpeed noch weitere Rennen im Kalender: Vom 23. bis 24. Juli ist das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring mit Arjun Maini bei der DTM auf dem Lausitzring zu Gast. Eine Woche später geht es für GetSpeed dann zum zweiten Mal in diesem Jahr über die Distanz von 24 Stunden. Die Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS bestreitet vom 29. Juli bis 1. August ihr Saisonhighlight im belgischen Spa-Francorchamps. Hier sind Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze im Mercedes-AMG GT3 mit von der Partie.

Shoffner/Kranz wollen beim Double-Header in der Erfolgsspur bleiben

Das nennt man wohl eine perfekte Ausgangssituation: GetSpeed reist mit Janine Shoffner, Moritz Kranz und drei Siegen aus drei Rennen in der Am-Wertung der GT3-Klasse SP9 an diesem Wochenende zum Double-Header der NLS an. Am 10. und 11. Juli stehen die Rennen fünf und sechs des Nordschleifen-Championats auf dem Programm. Den Auftakt macht das 61. Reinoldus Langstreckenrennen am Samstag. Tags darauf wird das 44. RCM DMV Grenzlandrennen ausgetragen.

Moritz Kranz: „Meine Vorfreude auf das Double-Header-Wochenende ist enorm. Natürlich wollen wir zwei gute Ergebnisse einfahren und die Führung in der Meisterschaft ausbauen. In der NLS kannst du aber nie vorhersagen, was genau passieren wird. Ich rechne mit wechselhaftem Wetter am Nürburgring. Deswegen warten wir einfach mal den Verlauf der beiden Rennen ab. Janine macht aber so oder so in diesem Jahr auf jeden Fall einen super Job.“

In der Tat läuft es für die US-Amerikanerin 2021 am Ring richtig rund. Nach dem zuletzt insgesamt zehnten Klassensieg ihrer NLS-Karriere hat Janine Shoffner auch weiterhin die Führung in der Ladies-Trophäe der NLS mit 25,41 Punkten vor Michelle Halder (10,0) und Carrie Schreiner (5,0) inne. In der Gesamtwertung liegt das Duo im Mercedes-AMG GT3 zudem derzeit auf einem beachtlichen siebten Rang.

Die eingeschlagene Richtung stimmt. Das freut insbesondere GetSpeed-Teamchef Adam Osieka, der hofft, dass sich seine schnelle Paarung auch weiter auf der Ideallinie bewegen wird: „Diese Erfolgsserie in der Am-Wertung wollen wir fortsetzen. Zwei Topergebnisse in Folge in der NLS an einem Wochenende – diese Gelegenheit gibt es nur einmal im Jahr und die wollen wir nach Möglichkeit nutzen. Die zuletzt am Ring gezeigten Leistungen stimmen mich zuversichtlich.“

Die Positionen für die Startaufstellung werden an beiden Tagen im Zeittraining von 8:30 bis 10 Uhr ausgefahren. Die Startampel schaltet jeweils um 12 Uhr auf Grün. Zuschauer können das Rennen Samstag und Sonntag per Livestream ab 11:45 Uhr über Facebook verfolgen.

Viel Grund zum Jubeln bei GetSpeed nach NLS4

GetSpeed hatte beim vierten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie allen Grund zu jubeln: Janine Shoffner und Moritz Kranz fuhren in der Am-Wertung der GT3-Klasse SP9 zum dritten Sieg im dritten Rennen. Für Shoffner war es der zehnte Klassensieg ihrer NLS-Karriere. Der zweite Mercedes-AMG GT3 im Kundeneinsatz mit Jakub Giermaziak und Frank Kechele am Steuer wurde auf Platz drei abgewinkt. Allerdings erhielt das Duo nachträglich eine Zeitstrafe und wurde auf Rang sechs gewertet.

Shoffner und Kranz ließen im Rennen nichts anbrennen. Von Position sieben aus gestartet, fuhr Kranz im ersten Stint bis auf Rang drei nach vorne und kämpfte zeitweise im Feld der Profipiloten an der Spitze. Über den Rennverlauf hielt sich das Fahrzeug mit der #9 konstant in den Top 10 und beendete das Rennen auf Platz neun als bestes Fahrzeug der Am-Kategorie. „Ich bin sehr glücklich über unseren erneuten Sieg“, sagte Shoffner, die nun mit zehn Klassensiegen unter anderem mit Klaus Abbelen, Frank Biela und Nico Menzel gleichgezogen hat. „Unser Auto war von GetSpeed wie immer perfekt vorbereitet. Moritz und ich kommen unserem Ziel, die Meisterschaft in der Am-Klasse zu gewinnen, Schritt für Schritt näher. Jetzt freue ich mich auf den Double Header in zwei Wochen.“

Für Giermaziak und Kechele war das vierte der Rennen der Nordschleifen-Rennserie vor allem harte Arbeit. Von Position vier aus gestartet, wurde Kechele in Kurve eins gedreht und fiel bis an das Ende der ersten Startgruppe zurück. In einem Parforceritt kämpfte er sich wieder nach vorne. Nach Runde eins überquerte er bereits als 13. die Start-Ziel-Linie. Auch Giermaziak drehte in seinem Stint mächtig auf und fuhr die schnellste Rennrunde in 7:57,464 Minuten. Die Freude über Platz drei im Rennen währte jedoch nur kurz. Eine nachträgliche Zeitstrafe für ein Vergehen in einer Code-60-Zone warf das Duo schließlich auf Rang sechs zurück.

„Kuba und Frank haben ein erfolgreiches GT3-Comeback in der NLS hinter sich“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Aufgrund des unverschuldeten Drehers nach dem Start mussten beide ordentlich Gas geben. Dabei haben sie ihre Performance unter Beweis gestellt. Wir freuen uns auf die nächsten Rennen.“ Lob und Anerkennung auch für die Am-Seriensieger: „Janine und Moritz haben in dieser Saison einfach einen Lauf. Sie sind schlichtweg die schnellste und konstanteste Fahrerpaarung in der GT3-Am.“

In zwei Wochen steht ein der Höhepunkt der Nürburgring Langstrecken-Serie auf dem Programm. Beim Double Header geht es am 10. und 11. Juli gleich zweimal über die Distanz von vier Stunden in die Grüne Hölle. GetSpeed setzt erneut die beiden Mercedes-AMG GT3 #2 und #9 ein.

GetSpeed mit zwei Mercedes-AMG GT3 bei NLS4

Vollgas-Modus bei GetSpeed: Nach der DTM-Premiere am vergangenen Wochenende in Monza und dem offiziellen Vortest für die 24 Stunden von Spa-Francorchamps am Dienstag und Mittwoch geht es am Samstag (26. Juni) zurück auf die Heimstrecke, die Nürburgring Nordschleife. Beim vierten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie bringt GetSpeed zwei Mercedes-AMG GT3 an den Start. Neben den Stammfahrern Janine Shoffner und Moritz Kranz in der Startnummer #9 pilotieren Jakub Giermaziak und Frank Kechele die neongelbe #2.

Für GetSpeed ist das Nordschleifenrennen nicht nur ein Heimspiel – das Headquarter des Rennstalls rund um Teamchef Adam Osieka ist nur einen Steinwurf von der legendären Nordschleife entfernt – es ist auch die Rückkehr an den Ort, an dem das Team Anfang Juni Platz drei beim ADAC TOTAL 24h-Rennen errungen hat. „Auch wenn wir europaweit in unterschiedlichen GT3-Serien an den Start gehen, die Grüne Hölle ist unser Zuhause“, sagt Osieka. „Janine und Moritz wollen den dritten Sieg in der GT3-Am-Wertung in Folge. Für Jakub und Frank geht es zunächst einmal darum, Nordschleifen-Erfahrung zu sammeln. Als Mercedes-AMG Performance-Team geben wir unser Know-How so an unsere Kunden weiter.“

Das vierte NLS-Rennen führt über die Distanz von vier Stunden. Die Positionen für die Startaufstellung werden im Zeittraining von 8:30 bis 10 Uhr ausgefahren. Die Startampel schaltet um 12 Uhr auf Grün. Zuschauer können das Rennen per Livestream ab 11:45 Uhr über Facebook verfolgen.

Erneuter Sieg für GetSpeed in der NLS

Janine Shoffner und Moritz Kranz gewinnen zum zweiten Mal in Folge die SP9-Am

Großer Jubel im Team GetSpeed nach dem zweiten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie. Janine Shoffner und Moritz Kranz haben zum zweiten Mal in Folge die Klasse SP9-Am gewonnen. Die zwei weiteren Mercedes-AMG GT3 des Teams blieben hinter den Erwartungen zurück und beendeten das Rennen auf den Plätzen zwölf und 14 im Gesamtklassement.

Das Duo war im Qualifying bereits schnell unterwegs. Bei einer der zwei Roten Flaggen leistete Shoffner sich dann allerdings einen Geschwindigkeitsverstoß und die #9 wurde für die Startaufstellung an das Ende von Startgruppe 1 zurückversetzt. „Das war heute kein Spaziergang. Zumindest kam dabei ein tolles Onboard-Video raus, denn Moritz hat sich in seinem ersten Stint bis auf Position eins in der Klasse wieder nach vorne gekämpft“, sagte Shoffner, die ebenfalls eine starke Leistung zeigte und die Führung in der Klasse in ihren Stint verteidigen konnte. „Das war alles in allem etwas mehr Stress als geplant, aber wir konnten zufrieden die Heimreise antreten, zumal auch der befürchtete Regen im Rennen ausgeblieben ist. Zwei von zwei – wir sind für die Saison gut in der Spur.“ Shoffner und Kranz führen nach zwei Siegen aus zwei Rennen am Ende des ersten Saisondrittels souverän die Klassenwertung in der SP9-Am an. Daneben liegt die US-Amerikanerin in der Damenwertung der NLS auf Platz eins.

Die beiden Fahrzeuge unter der Bewerbung Mercedes-AMG Team GetSpeed mit den Fahrern Maximilian Götz, Daniel Juncadella und Raffaele Marciello in der #2 und Jules Gounon, Dirk Müller und Fabian Schiller in der #8 haben das selbst gesteckte Ziel, um den Sieg ein Wörtchen mitzureden, nicht erreicht. „Das Wochenende haben wir uns etwas anders vorgestellt. Der Sieg von Janine und Moritz ist natürlich super. Von der Pace der anderen beiden Fahrzeuge, vor allem im Qualifying, waren wir aber enttäuscht. Offensichtlich hat uns Performance gefehlt. Den Speed von Porsche, Audi und BMW können wir aktuell nicht mitgehen. Das ging nicht nur uns so, sondern auch den anderen Mercedes-Teams“, analysiert Teamchef Adam Osieka.

Beide Fahrzeuge nahmen das Rennen von den Positionen 13 (#2) und 21 (#8) auf. Über die vier Stunden Distanz konnten beide Trios dann etwas Boden gutmachen. Müller zog ein positives Fazit: „Ich bin bei GetSpeed sehr herzlich aufgenommen worden und habe mich auf Anhieb wohl gefühlt. Für uns war es wichtig, dass wir in der neuen Konstellation gemeinsam Rennen fahren. Wir ziehen alle an einem Strang und müssen priorisieren, was wir Fahrer von dem Auto wollen. Das hat gut funktioniert. Wir werden jetzt vor dem 24h-Rennen noch etwas Feintuning betreiben und noch ein bisschen weiter ans Limit herangehen. Für GetSpeed haben am Ende Janine und Moritz die Kohlen aus dem Feuer geholt – chapeau!“

Viel Zeit zu Verschnaufen hat das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring nicht. Vom 4. bis 6. Mai bestreitet GetSpeed mit Arjun Maini im Mercedes-AMG GT3 den zweiten offiziellen DTM-Test für die Saison 2021. Am kommenden Wochenende steht mit dem ADAC 24h-Qualifikationsrennen (8. und 9. Mai) die Generalprobe für den Langstreckenklassiker Anfang Juni auf dem Programm. Dann sind alle drei GetSpeed-Mercedes in voller Besetzung am Start.

NLS3: Jeder Sieg zählt!

Drei Top-Fahrzeuge für GetSpeed in der Grünen Hölle am Start

GetSpeed Performance hat beim dritten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie am 1. Mai drei heiße Eisen im Feuer. Maximilian Götz, Daniel Juncadella und Raffaele Marciello starten beim 4-Stunden-Rennen auf der legendären Nordschleife im Mercedes-AMG GT3 mit der #2, Jules Gounon, Dirk Müller und Fabian Schiller im Fahrzeug mit der #8 und Janine Shoffner und Moritz Kranz teilen sich die #9. Das Ziel ist klar definiert. „Jeder Sieg zählt“, gibt Teamchef Adam Osieka die Marschroute vor.

Für das Team GetSpeed Performance geht die Nordschleifen-Saison 2021 jetzt richtig los. Mit drei Mercedes-AMG GT3 greift der Rennstall aus dem Gewerbepark am Nürburgring an. „Nach der schneebedingten Absage von Rennen eins sind wir nun zum ersten Mal in diesem Jahr mit drei Top-besetzten Fahrzeugen am Start“, sagt Osieka. „Die beiden Mercedes-AMG Performance-Autos #2 und #8 fahren ganz klar um den Sieg mit. Janine und Moritz streben einen erneuten Triumph in der Am-Klasse der SP9 an. Dass mit ihnen erneut zu rechnen ist, haben sie beim zweiten Rennen eindrucksvoll bewiesen.“ Die Konkurrenz in der Nürburgring Langstrecken-Serie ist groß. Nicht weniger als 33 GT3-Boliden fahren am Samstag um den Sieg. „Am Tag der Arbeit wollen wir vor allem eines: gute Arbeit abliefern“, sagt Osieka. „Der zweite NLS-Lauf hat gezeigt, dass in diesem Jahr kein Sandbagging angesagt ist. Es war ein verdammt schnelles Rennen und der Sieg war hart umkämpft. Aufgrund einer Terminüberschneidung hatten wir kein Spitzen-Fahrzeug am Start. Jetzt wollen wir in das Geschehen eingreifen.“

Seinen ersten Nordschleifen-Einsatz 2021 bestreitet Raffaele Marciello, der im vergangenen Jahr beim 24h-Rennen mit einer starken Performance glänzte: „Ich bin froh, endlich wieder in der Grünen Hölle Rennen fahren zu können“, sagt der Italiener. „Das Rennen dient unter anderem der Vorbereitung auf das Saisonhighlight. Wir hoffen auf gutes Wetter und ein gutes Ergebnis.“ Auch für Fabian Schiller, der auf der schönsten und schwierigsten Strecke seitens AMG Werksfahrerstatus genießt, ist heiß auf das Rennen. „Ich kann es kaum erwarten“, sagt er. „Ich bin beim Testen schon einige Runden gefahren. Nun endlich im Rennen zu starten wird sehr cool.“ Der 23-jährige Bonner bildet zum ersten Mal ein Team mit den beiden GetSpeed-Neuzugängen Gounon und Müller. „Ich kenne Jules und Dirk sehr gut und bin davon überzeugt, dass wir stark unterwegs sein werden.“ Hungrig auf Erfolg ist auch Janine Shoffner: „Moritz und ich wollen, einfach gesagt, immer schneller werden. Dazu haben wir mit den GetSpeed Ingenieuren alle Daten ausgewertet und geschaut, wo wir uns weiter verbessern können. Möglicherweise wird es Samstag nass. Daher haben wir uns auch Regen-Setups aus dem vergangenen Jahr angeschaut, um bestmöglich vorbereitet zu sein. Keine Zeit zu entspannen – wir geben erneut Vollgas.“

Das dritte Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden und startet am Samstagmittag pünktlich um 12 Uhr. Die Gridpositionen werden zuvor im Zeittraining von 8:30 bis 10 Uhr ausgefahren. Das Spektakel in der Grünen Hölle können Fans nicht nur im Livestream auf VLN.de verfolgen, sondern auch direkt aus dem Cockpit eines GetSpeed Mercedes-AMG GT3.

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