Go east! GetSpeed mit Marciello und Schiller in der Asian Le Mans Series

Go east! GetSpeed mit Marciello und Schiller in der Asian Le Mans Series

GetSpeed betritt 2023 Neuland: Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring debütiert im Februar in der Asian Le Mans Series. Die Winterserie trägt zwei Veranstaltungen mit jeweils zwei 4-Stunden-Rennen auf dem Dubai Autodrome (12.+13. Februar) und dem Yas Marina Circuit (19.+20. Februar) in Abu Dhabi aus. Das Cockpit des Mercedes-AMG GT3 #10 teilen sich Raffaele Marciello, Fabian Schiller und Florian Scholze. Die #16 wird eingesetzt für Zhou Bihuang, Wang Zhongwei und Alexandre Imperatori. GetSpeed kämpft in der ALMS um den GT3-Titel und kann sich so einen Startplatz für den Langstreckenklassiker in Le Mans 2023 sichern.

„Die Rennen in der Asien Le Mans Series werden für uns eine Herausforderung“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Am Ende kommen uns dabei jedoch die Erfahrungen zugute, die wir vor Jahren auf der Nordschleife gesammelt haben, als wir noch nicht mit Fahrzeugen in der Spitzengruppe angetreten sind. In der ALMS fahren wir mit dem Mercedes-AMG GT3 in einem Feld zusammen mit deutlich leistungsstärkeren LMP2- und LMP3-Fahrzeugen. Hier gilt es, das Rennen auf eine besondere Art und Weise zu lesen, um die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen. Wir freuen uns auf die neue Aufgabe.“

Die Besatzung des Mercedes-AMG GT3 #10 ist für GetSpeed eine bekannte Größe. Raffaele Marciello bestritt mit dem Team bereits 2021 das 24h-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife. Fabian Schiller ist seit 2016 eng mit GetSpeed verbunden, als er mit dem Team erste Einsätze im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie auf einem Cup-Porsche absolvierte. Und auch Florian Scholze war bereits mit GetSpeed erfolgreich. 2020 holte er den Am-Titel bei den Int. GT Open, 2021 startete er in der GT World Challenge.

Der schweizerisch-deutsche Rennfahrer Alexandre Imperatori hat in seiner Karriere viele Rennen in Asien bestritten und kennt die Szene wie seine Westentasche. Von 2006 an fuhr er in der Asiatischen Formel Renault Challenge, der Japanischen Formel 3, der Formel Nippon und schließlich der Super GT. In den vergangenen Jahren machte sich der 35-Jährige vor allem im GT- und Prototypensport einen Namen. Die beiden Chinesen Zhou Bihuang und Wang Zhongwei bestritten unter anderem Rennen im asiatischen Porsche Carrera Cup.

Die Asian Le Mans Series wurde in der Wintersaison 2015/2016 zum ersten Mal ausgetragen. Seit 2021 finden die Rennen ausschließlich im Nahen Osten statt. Die rund 40 Fahrzeuge teilen sich jeweils drei Fahrer.

Kiki Sak Nana auch die kommenden zwei Jahre mit GetSpeed am Start

Die gemeinsame Reise von Kiki Sak Nana und GetSpeed geht weiter: Der thailändische Drift-Guru wird auch in den kommenden zwei Jahren für GetSpeed mit einem Mercedes-AMG GT3 bei den Int. GT Open an den Start gehen.

2022 feierte Kiki sein Motorsport-Comeback. 2016 war er bereits mit GetSpeed in der Nürburgring Langstrecken-Serie am Start und feierte an der Seite von Teamchef Adam Osieka zwei Klassensiege in der Grünen Hölle. Im Int. GT Open war er in diesem Jahr ebenfalls erfolgreich: Drei Am-Siege und insgesamt sieben Podestplätze gingen auf Kikis Konto. Am Ende der Saison stand Platz zwei in der Am-Wertung zu Buche.

„Es ist ein großer Vertrauensbeweis, dass sich Kiki für die kommenden zwei Jahre comitted“, sagt Teamchef Adam Oskieka. „Wir haben nun ausreichend Zeit, uns auf unser großes Ziel vorzubereiten. 2023 greifen wir nach der Am-Krone bei den GT Open.“ Kiki zeigt sich pragmatisch und enthusiastisch zugleich: „Lasst es uns angehen!“

GetSpeed krönt Traumsaison mit wichtiger Auszeichnung

Am vergangenen Wochenende fand in Barcelona der feierliche Saisonabschluss von Mercedes-AMG Customer Racing statt. Dabei wurde GetSpeed mit dem Preis für das zweiterfolgreichste Mercedes-AMG Team weltweit in der Kategorie GT3 geehrt. Diese Auszeichnung steht symbolisch für das erfolgreichste Jahr der Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka in der Geschichte des Teams.

„2022 war für uns ein außergewöhnliches Jahr. Wir haben insgesamt 51 Renneinsätze absolviert und dabei großartige Erfolge gefeiert“, sagt Osieka. „Noch lange werden wir uns an den Sieg bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers erinnern, die Plätze zwei und drei bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring, Platz zwei beim größten GT3-Rennen der Welt, den TotalEnergies 24 hours of Spa und die weiteren erfolgreichen Einsätze in der GT World Challenge Europe Powered by AWS, bei den Int. GT Open und auf der Nürburgring Nordschleife.“

Als wären 51 Rennen nicht bereits genug, steht für GetSpeed mit den Gulf 12 Hours in Abu Dhabi Anfang Dezember bereits der nächste Langstreckenklassiker auf dem Programm. Dann starten Al Faisal Al Zubair, Fabien Schiller und Luca Stolz im Mercedes-AMG GT3.

„Auch wenn das Rennjahr noch nicht um ist, möchte ich schon jetzt die Gelegenheit nutzen, mich bei allen Fahrern und Partnern zu bedanken“, so Osieka weiter. „Um erfolgreich zu sein, muss das Gesamtpaket stimmen – und so haben alle Anteil an unseren Triumphen. Ausdrücklich danke ich auch unserem großartigen Team. Und auch, wenn 2022 unser bislang erfolgreichstes Jahr gewesen ist, streben wir trotzdem nach mehr. Gerade am Nürburgring und in Spa-Francorchamps waren wir so nah dran. Unser Ziel ist also klar definiert…“

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