Reunion: Schiller startet bei NLS4 zusammen mit Hill und Shoffner

Reunion: Schiller startet bei NLS4 zusammen mit Hill und Shoffner

Beim vierten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie am kommenden Samstag (01.08.) ist ein Erfolgstrio des vergangenen Jahres wieder vereint. Nordschleifen-Experte Fabian Schiller startet zusammen mit Janine Hill und John Shoffner im Rooster Rojo Mercedes-AMG GT3. Das gesetzte Ziel ist der Gewinn der Am-Wertung in der GT3-Klasse SP9.

„Die Am-Wertung ist in der Nürburgring Langstrecken-Serie immer umkämpft. Bereits beim Saisonauftakt haben wir dort starke Leistungen gezeigt“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Allerdings war Johns Schulterverletzung noch nicht vollständig ausgeheilt, so dass wir aus strategischer Sicht noch nicht am Maximum agieren konnten. Die Genesung schreitet jedoch sehr gut voran und wir sind zuversichtlich, dass John wieder zu alter Stärke zurückfindet. Mit Fabian im Auto haben er und Janine gute Aussichten auf den Sieg.“

Das Performance-Fahrzeug mit der Startnummer 2 kommt bei Rennen vier nicht zum Einsatz. „Wir haben bereits ein sehr umfangreiches Testprogramm hinter uns“, sagt Osieka. „Beim 6h-Rennen greifen wir erneut an. Dann werden hoffentlich Temperaturen vorherrschen, die mit dem 24h-Rennen Ende September vergleichbar sind, so dass wir weiter am Reifen-Setup für den Saisonhöhepunkt arbeiten können.“ Gleiches gilt für den Mercedes-AMG GT3 von François Perrodo, Emmanuel Collard und Matthieu Vaxiviere. Aufgrund terminlicher Verpflichtungen ist auch der rote Bolide mit der Nummer 8 am Samstag nicht im Einsatz. Beim 6h-Rennen am 29. August ist das französische Trio wieder mit von der Partie.

Fabian Schiller: „Ich freue mich, wieder auf der Nordschleife im Rennauto zu sitzen. Wir haben uns in den ersten Rennen Schritt für Schritt gesteigert. Trotzdem können wir noch mehr Potenzial aus dem Mercedes-AMG GT3 herauskitzeln. Nun feiere ich Reunion mit Janine und John, mit denen ich bereits im vergangenen Jahr viele Einsätze gemeinsam bestritten habe. Ich denke, wir haben gute Aussichten, das Rennen erfolgreich zu beenden.“

Starker Einstand von GetSpeed in der GT World Challenge

Mit einem guten Gefühl trat das Team GetSpeed Performance nach dem Saisonauftakt der GT World Challenge Europe im italienischen Imola die Heimreise an. Maximilian Buhk, Alessio Lorandi und Fabian Schiller haben in dem hart umkämpften GT3-Championat ihre Performance unter Beweis gestellt und die Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka hat unterstrichen, dass sie der neuen Herausforderung gewachsen ist. Das Ergebnis hingegen – Platz 39 von 46 Fahrzeugen – spiegelte am Ende nicht die Leistung wider. Schiller wurde auf Position sechs liegend 52 Minuten vor Rennende von einem Konkurrenten abgeschossen.

„Unser Fazit nach dem ersten Rennwochenende in der GT World Challenge fällt positiv aus“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir haben in der stärksten GT3-Meisterschaft Neuland betreten und mit guten Leistungen auf uns aufmerksam gemacht. Dass am Ende kein zählbares Ergebnis zu Buche steht, ist sehr ärgerlich aber damit können wir leben. Schließlich wurde Fabian Schiller auf Position sechs liegend unverschuldet ins Aus befördert. Das gehört leider im Motorsport dazu.“

Zum ersten Mal startete die GT World Challenge auf dem Traditionskurs im italienischen Imola. Dementsprechend verfügte kein Team über entsprechende Erfahrungswerte – gleiche Voraussetzungen für alle. Im Pre Qualifying zeigte sich mit Platz sechs, dass bei GetSpeed die gewissenhafte Arbeit aus den Test- und Trainigssitzungen schnell Früchte trug. Nach dem komplexen Qualifying, in dem die Rundenzeiten aller drei Fahrer zusammengerechnet werden, belegte das Team mit nur 0,567 Sekunden Rückstand auf die Spitze einen ordentlichen 21 Startplatz.

Der erfahrene Maximilian Buhk übernahm den ersten Stint und kämpfte sich im dichten Gedränge der Startphase bis auf 19 nach vorne. Rookie Alessio Lorandi übernahm den Mittelstint, blieb in seinem ersten GT3-Rennen fehlerfrei und übergab das Steuer für den Schlussstint auf Position 15 liegend an Fabian Schiller. Der zweite Boxenstopp war eine Meisterleistung in Sachen Timing und Abläufe. Auf Position sechs kehrte der Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed ins Rennen zurück. 52 Minuten vor Ende fand sich Schiller dann unverschuldet im Kiesbett wieder und das Rennen war gelaufen. Ein Verfolger hatte sich verbremst und den 23-Jährigen von der Strecke geschoben.

„Wir blicken jetzt nach vorne“, sagt Osieka. „Am 5. und 6. September findet auf dem Nürburgring der nächste Lauf im Endurance Cup statt. Wir wissen, dass wir in der Lage sind, um die vorderen Plätze mitzukämpfen. Und das wollen wir bei unserem Heimrennen natürlich auch tun.“

Stimmen der Fahrer nach dem Rennen

Maximilian Buhk: „Einfach abhaken. Schade, denn ein fünfter oder sechster Platz wäre ein tolles Ergebnis gewesen. Im Training habe ich mich zunächst etwas schwergetan. Erst hatte ich keine perfekte Pace im Auto, dann ist bei mir das Qualifying danebengegangen. Im Rennen waren wir so schnell wie alle anderen und kamen gut nach vorne, weil wir auf der Strecke und bei den Boxenstopps keine Fehler gemacht haben. Genau das war unser Ziel, von daher können wir mit unserer Leistung insgesamt zufrieden sein. Und wir haben als neues Team in der GT World Challenge sehr viel gelernt, was die gesamte Herangehensweise in dieser Meisterschaft angeht. Wenn wir alles sauber analysieren und umsetzen, wird auch in diesem extrem ausgeglichenen Teilnehmerfeld mit uns zu rechnen sein.“

Alessio Lorandi: „Ich bin mit der Leistung des gesamten Teams wirklich glücklich. Alle haben einen perfekten Job gemacht und niemand hat sich einen Fehler geleistet. Vor allem im Rennen hatten wir eine sehr gute Pace und konnten uns Schritt für Schritt nach vorne arbeiten. Das ist in Imola sehr mühsam, weil die Strecke extrem eng ist. Mein erster Stint über eine Stunde in einem GT3-Fahrzeug war überwältigend. Die Boxenstopps, die Hitze im Fahrzeug – das habe ich in der Form noch nicht erlebt. Ich habe mich mit den Fahrern vor mir duelliert und musste immer auch ein Auge nach hinten haben, weil auch die extrem Druck gemacht haben. Das Wichtigste war, keinen Fehler zu machen. Und das ist mir gut gelungen.“

Fabian Schiller: „Abgesehen vom Rennergebnis hatten wir einen wirklich guten Einstand in die Serie. Wir haben gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist – auch außerhalb der Nürburgring Nordschleife. Wo wir noch Luft nach oben haben, ist die One-Lap-Performance im Qualifying. Im Rennen lief es dafür umso besser. Bei beiden Boxenstopps konnten wir Plätze gut machen. In meinem Stint war das Ziel, zu Beginn die Reifen zu schonen. Wir hätten also am Schluss noch einmal angreifen können. Dazu kam es dann ja leider nach dem Unfall nicht mehr. Das größte Kompliment geht an unsere Mechaniker.“

GetSpeed betritt in der GT World Challenge Neuland

GetSpeed Performance betritt am kommenden Wochenende Neuland: Am 25. und 26. Juli startet der Rennstall aus dem Gewerbepark am Nürburgring zum ersten Mal im Endurance Cup der GT World Challenge Europe, dem weltweit stärksten GT3-Championat. Maximilian Buhk, Alessio Lorandi und Fabian Schiller pilotieren in Imola (Italien) einen Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 100 in der Pro-Klasse.

„Nach unseren Erfolgen auf der Nürburgring Nordschleife – der schwierigsten Rennstrecke der Welt – machen wir nun den nächsten Schritt und starten in der härtesten GT3-Meisterschaft“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Die Herausforderung ist groß, aber wir haben viel getestet, trainiert und uns akribisch vorbereitet. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen werden.“

Die Traditionsrennstrecke in Imola, das „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“ unweit von Bologna im Norden Italiens, hat es in sich. Der 4,909 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs bietet eine ausgewogene Mischung aus langsamen und schnellen Passagen. Vor allem die nur geringen Auslaufzonen in weiten Teilen der Strecke verzeihen keine Fehler.

Mit guten Erinnerungen reist Schiller nach Italien. „Ich habe hier schon ein Rennen gewonnen“, erinnert sich der 23-jährige Bonner. „Das war 2016 in der Formel Renault. Die Strecke ist nicht ganz einfach, sollte unserem Mercedes-AMG aber entgegenkommen, der vor allem in den mittleren und langsamen Passagen seine Vorteile ausspielen kann.“ Neuland ist Imola hingegen für den vierfachen GT3-Champion Bukh: „Zum Glück hatte ich noch nie Probleme mit neuen Rennstrecken. Wir haben am Freitag jede Menge Zeit im Training, bevor es dann ans Eingemachte geht und es darauf ankommt schnell zu sein.“

Sein erstes GT3-Rennen bestreitet Lorandi. Dementsprechend groß ist die Vorfreude des ehemaligen Formel-2-Piloten. „Das wird eine Challenge, schließlich ist der Mercedes-AMG GT3 deutlich schwerer als alles, was ich bis jetzt gefahren bin“, sagt der 21-jährige Italiener. „Die Leistung ist zwar geringer als in einem Formel-2-Fahrzeug, aber die Bremsen sind sensationell.“ Lorandi hat den Mercedes-AMG GT3 vergangene Woche in Hockenheim zusammen mit Buhk und Schiller getestet. „Das hat er sehr, sehr gut gemacht“, lobt Buhk, der zum ersten Mal in seiner Karriere die Rolle eines Mentors einnimmt. „GetSpeed ist ja dafür bekannt, die Entwicklung von Fahrern optimal zu fördern. Das wird dem Team auch diesmal gelingen, davon bin ich überzeugt.“

Das Auftaktrennen der GT World Challenge führt am Sonntag ab 13:30 Uhr über die Distanz von drei Stunden. Zuvor werden am Samstagabend im Qualifying ab 17:30 Uhr die Startplätze herausgefahren. Das Rennwochenende in Imola kann per Livestream auf www.gt-world-challenge-europe.com vom heimischen Bildschirm aus verfolgt werden.

Weitere Stimmen vor dem Rennen

Fabian Schiller: „Ich freue mich sehr auf die GT World Challenge. Das ist für GetSpeed und mich der nächste Schritt. Wir sind gut vorbereitet und haben ein optimales Paket auf die Beine gestellt. Das Wichtigste wird sein, am gesamten Wochenende keine Fehler zu machen. Das bezieht sich nicht nur auf das Fahren selber, sondern auch auf die teils recht komplexen Abläufe in der Serie. Wenn uns das gelingt, werden wir bestimmt ein gutes Ergebnis einfahren.“

Maximilian Buhk: „Für mich ist es der erste Renneinsatz in Imola und ich bin neugierig auf den Kurs. Ich habe mir einige Onboard-Aufnahmen angeschaut und glaube, die Strecke ist kein Hexenwerk. Unser Ziel ist ganz einfach definiert: Wir wollen unser Bestes geben und das Maximum herausholen. Dass GetSpeed zum ersten Mal in der GT World Challenge an den Start geht ist kein Nachteil. Das Team arbeitet top – das haben mir die Einsätze auf der Nordschleife gezeigt. Mit Fabian und Alessio habe ich zwei tolle und schnelle Teamkollegen.“

Alessio Lorandi: „Bei den Tests kam der Mercedes-AMG meinem Fahrstil sehr entgegen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich noch nicht alle Funktionen wie die Verstellbarkeit von Traktionskontrolle, ABS oder Motormapping komplett verinnerlicht habe. Fabian und Maximilian werden ein gutes Setup erarbeiten und mein Ziel ist, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Ich werde einfach mein Bestes geben und hoffe, dass ich eine Menge lerne. Ich freue mich, endlich Rennen zu fahren!“

GetSpeed weiter auf der Erfolgsspur: Zwei Podiumsplatzierungen am Nürburgring

Erfolgreiches Wochenende für GetSpeed Performance bei der ersten Doppelveranstaltung der Nürburgring Langstrecken-Serie: Die von GetSpeed eingesetzten Mercedes-AMG GT3 beendeten beide Rennen auf Podestplätzen. Den ersten Erfolg des Wochenendes feierten am Samstag Maximilian Buhk und Fabian Schiller, die den zweiten Lauf der Nordschleifen-Rennserie in der Startnummer 2 auf Rang drei beendeten. Einen Tag später pilotierten Maximilian Götz und Raffaele Marciello den gelb-schwarzen GT3 durch die Grüne Hölle und holten in einem Foto-Finish mit 0,008 Sekunden Vorsprung Rang vier. Ein starkes Rennen zeigten am Samstag Matthieu Vaxiviere und Christer Jöns in der #8: In der mit vielen Werksfahrern hart umkämpften SP9 Pro wurden sie Siebte. Auf Platz eins in der Klasse SP9 Pro-Am überquerten François Perrodo und Emmanuel Collard im dritten Saisonrennen am Sonntag die Ziellinie. Eine nachträgliche Zeitstrafe warf die beiden Franzosen auf Rang zwei zurück.

„Mit der Startnummer 2, dem Performance-Auto, haben wir nach Platz drei beim Auftaktrennen der NLS am Samstag erneut Rang drei geholt und waren auch am Sonntag vorne mit dabei“, sagt Adam Osieka. „Wir haben an beiden Tagen jedes Auto nur mit zwei Fahrern ins Rennen geschickt, damit jeder maximal lange im Cockpit sitzt. Das war eine gute Entscheidung. Ein riesen Lob geht vor allem an das gesamte Team. Ich bin sehr stolz darauf, wie es sich entwickelt hat und zusammengewachsen ist. Es ist professionell, diszipliniert und durch und durch strukturiert. Ich bin sehr stolz und freue mich unheimlich darauf, das 24h-Rennen mit dieser Mannschaft bestreiten zu dürfen. Unsere Vorbereitungen dazu laufen sehr gut, das hat das Wochenende wieder gezeigt. Wir sind nicht auf Siege aus, wir bereiten uns auf das kommende 24h Rennen vor. Ich bin mir sicher, beim Höhepunkt der Nordschleifen-Saison werden wir vorne mitfahren können – zum Sieg braucht man jedoch natürlich noch das Quäntchen Glück.“

Nur Zuschauer waren am Wochenende Janine Hill und John Shoffner. Bei einem Unfall im Qualifying am Samstagmorgen wurde der Rooster Rojo Mercedes-AMG GT3 #23 so stark beschädigt, dass eine Reparatur nicht möglich war. In seiner Outlap musste Shoffner vor der Hohenrain-Schikane wegen fast stehender Fahrzeuge unerwartet so stark abbremsen, dass er dabei das Auto bei 250 km/h verloren hat. Der US-Amerikaner berührte erst die Leitplanken bevor er heftig mit einem Porsche zusammenstieß. „Unser Timing für die Outlap war sehr gut – aber leider offensichtlich nur bei uns. Das im Bereich der Schikane einige Fahrzeuge fast gestanden haben, um pünktlich zu Beginn des Trainings die Start-Ziel-Linie zu überqueren, ist brandgefährlich“, sagt Osieka. „Wir können von Glück reden, das der Mercedes-AMG GT3 sehr sicher gebaut ist und bei dem Unfall nicht mehr passiert ist.“

Schon in zwei Wochen geht es für GetSpeed im Renntempo weiter: Vom 24. bis 26 Juli 2020 starten Maximilian Buhk, Alessio Lorandi und Fabian Schiller im GT World Challenge Europe Endurance Cup in Imola (Italien).

Ergebnis Samstag (NLS2):
#2, Buhk / Schiller, Qualifying: 5, Rennen: 3
#8, Jöns / Vaxiviere, Qualifying: 12, Rennen: 7

Ergebnis Sonntag (NLS3):
#2, Götz / Marciello, Qualifying: 4, Rennen: 4
#8, Collard / Perrodo, Qualifying: 13, Rennen/Klasse: 20/2

Stimmen nach dem Rennwochenende

Maximilian Buhk (#2, Mercedes-AMG Team GetSpeed): „Das Samstagsrennen war gut und mit Platz drei haben wir erneut einen Podestplatz geholt. Der Start ist mir nicht optimal gelungen. Ich war für Turn 1 schlecht positioniert, und das hat sich bis zur Kurzanbindung weitergezogen. Beim ersten Einbiegen auf die Nordschleife war ich nur Neunter oder Zehnter. Danach ging es aber prima, ich hatte viel Vertrauen ins Auto und eine richtig gute Pace. Auch unsere Strategie ist aufgegangen. Die Anfangsphase verlief ziemlich turbulent, teilweise wurde sehr aggressiv gefahren. Danach war es für uns aber ein eher unspektakuläres Rennen. Natürlich freuen wir uns sehr über den erneuten Podestplatz. Kompliment und Dank ans ganze Team!“

Maximilian Götz (#2, Mercedes-AMG Team GetSpeed): „Das war ein gutes Wochenende für uns. Ich habe das gesamte Team kennengelernt und zum ersten Mal mit allen gearbeitet. Alles ist tip-top organisiert und ich freue mich, ein Teil davon zu sein. Ich bin, entgegen den ersten Planungen, nur am Sonntag gefahren. Das war eine richtige die Entscheidung. So hatten wir alle maximale Zeit im Cockpit. Am Samstag habe ich das Team von außen beobachtet. Das war auch eine interessante Erfahrung. Im Sonntagsrennen hatten wir mit Startplatz vier eine gute Ausgangslage. Ich hatte ein cooles Duell mit einem Audi auf der Döttinger Höhe. Vom Speed her konnten wir mithalten und die Lücke zur Spitze zufahren. Natürlich will man immer aufs Podium, aber P4 ist eine gute Platzierung. Der Wettbewerb ist extrem eng und es kommt auf jedes Detail an.“

Matthieu Vaxiviere (#8, GetSpeed Performance): „Mit Platz sieben sind wir absolut zufrieden und unsere Vorbereitungen auf das 24h-Rennen laufen gut. Wir haben beim Setup einiges ausprobiert, um das Auto noch besser zu machen – manche Änderungen haben sehr gut funktioniert, andere haben wir wieder verworfen. Der Mercedes-AMG GT3 ist sehr komplex und wir lernen das Auto immer besser kennen.“

François Perrodo (#8, GetSpeed Performance): „Ich bin super glücklich mit dem Ergebnis, welches ich so nicht unbedingt erwartet hätte. Das Level ist extrem hoch, denn die anderen Fahrerbesetzungen sind sehr stark. Emmanuel ist mit 8:05,614 eine super Qualifying-Runde gefahren und hat den Grundstein gelegt. Sein Stint war ebenfalls sehr gut. Ich bin in der Anfangsphase etwas defensiv gefahren. Die Rundenzeiten im Rennen waren respektabel und ich bin zufrieden. Bei jedem Rennen auf der Nordschleife sammle ich wertvolle Erfahrungen – auch im Hinblick auf das 24h-Rennen auf dem Nürburgring im September. Danke an das Team. Es hat an diesem Doppelwochenende erneut einen super Job gemacht.“

Doppelter Einsatz für GetSpeed Performance: Zwei NLS-Rennen an einem Wochenende

In der Nürburgring Langstrecken-Serie ist am kommenden Wochenende (11. und 12. Juli 2020) Ausdauer gefragt: Zum ersten Mal in der Geschichte der Serie werden zwei Rennen an einem Wochenende ausgetragen. Statt der gewohnten Ein-Tages-Veranstaltung stehen gleich zwei Langstreckenrennen über die Distanz von vier Stunden im Kalender. GetSpeed Performance schickt sowohl am Samstag als auch am Sonntag drei Mercedes-AMG GT3 ins Rennen. „Die Vorfreude auf die erste Doppelveranstaltung in der Geschichte der Nürburgring Langstrecken-Serie ist groß. Als Mercedes-AMG Team GetSpeed haben wir mit der Startnummer 2 nach Platz drei im Auftaktrennen natürlich den Sieg im Visier. Zwei Gelegenheiten haben wir – die wollen wir nutzen“, sagt Teamchef Adam Osieka.

Für einen Teil der Fahrer bedeutet der „Doubleheader“ gleichzeitig doppelter Fahrspaß: In der Startnummer #2 gehen an beiden Tagen Maximilian Götz und Raffaele Marciello an den Start. Am Samstag komplettiert Maximilian Buhk das Fahrertrio, am Sonntag Fabian Schiller. Auch Janine Hill und Adam Osieka in der Startnummer #23 treten in beiden Rennen an. In dem Fahrzeug mit der Nummer #8 wechseln sich samstags Matthieu Vaxiviere und Christer Jöns ab, tags drauf jagen François Perrodo und Emmanuel Collard durch die Grüne Hölle. Ein Upgrade für die Startnummer acht gab es in Sachen Optik: Die Grundfarbe wird ab dem zweiten Rennen Rot sein.

Auf die Doppelbelastung ist die GetSpeed-Crew bestens vorbereitet. „Unsere Jungs sind fit, keine Frage“, weiß Osieka. „Das Schlimmste was passieren kann ist ein Unfall am Samstag, der ein Fahrzeug so stark beschädigt, dass es bis zum nächsten Tag nicht wieder repariert werden kann.“ Nach dem sehr guten Einstand beim Saisonauftakt mit drei Podiumsplatzierungen ist der Teamchef auch für die Rennen zwei und drei zuversichtlich: „Wir sind vor zwei Wochen sehr gut in die Saison gestartet. In allen drei GT3-Klassen – Pro, Pro-Am und Am – waren wir auf dem Podium. Das zeigt, dass wir sehr gut vorbereitet in die Saison gestartet sind. Jetzt gilt es, das Potenzial weiter auszuschöpfen.“

Neben dem Erfolg bei den Rennen der NLS steht auch die Vorbereitung auf das große Nordschleifen-Saisonhighlight, das 24h-Rennen auf dem Nürburgring im September, auf dem Programm. „Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Piloten in den Fahrzeugen #2 und #8 teilweise zu rotieren“, erklärt Osieka. „So haben gerade die ‚Neulinge‘ die Möglichkeit, mit jeweils zwei Stints im Rennen wichtige Erfahrungen zu sammeln.“

Rennstart für die Langstreckenrennen auf der Nürburgring Nordschleife ist an beiden um 12:00 Uhr. Der Livestream startet um 8:15 Uhr und überträgt die Zeittrainings und Rennen.

Stimmen vor dem Rennwochenende

Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team GetSpeed, #2): „Ein Doubleheader ist immer etwas Besonderes, vor allem, weil es ja der Corona-Krise geschuldet ist, dass wir jetzt zwei Rennen an einem Wochenende fahren. Ich glaube der wichtigste Punkt ist, dass man die Zeit zwischen den Rennen möglichst effektiv nutzt, um Daten zu analysieren und am Sonntag etwas Neues zu testen. So viele Möglichkeiten gibt es ja vor dem 24h-Rennen nicht mehr. Vom Fahren selber her, macht eine Doppelveranstaltung keinen Unterschied. Wir sind alle voll trainiert. Ich freue mich vor allem darauf, mal etwas länger im Auto zu sitzen. Das Evo-Modell des Mercedes-AMG GT3 kenne ich sehr gut, habe es ja auch zum Teil mit entwickelt. Anfang des Jahres bin ich schon damit in Bathurst gefahren, wo wir Dritte geworden sind. Das war der erste große Erfolg für dieses Auto. Im Vergleich zu den Testeinsätzen auf dem Nürburgring im vergangenen Jahr hat sich noch einiges getan. Daher ist es für mich auf der Nordschleife wie ein neues Auto. Die GetSpeed-Jungs haben beim letzten Rennen schon bewiesen, was geht. Ich erwarte auch, aufs Podium zu fahren.“

Emmanuel Collard (GetSpeed Performance, #8): „Wir wollen da weitermachen, wo wir vor zwei Wochen aufgehört haben und die Rennen in der Klasse SP9 Pro-Am auf einem Podiumsplatz beenden. Der Mercedes-AMG GT3 ist wie gemacht für die Nordschleife und von GetSpeed bestens vorbereitet. Ich werde nur am Sonntag fahren und teile mir das Auto dann mit François Perrodo. Das Rennen am Samstag fahren Matthieu und Christer die beide exzellente Fahrer sind. Sollte dennoch etwas schief gehen, ein Unfall zum Beispiel, habe ich keine Sorge tags darauf nicht zu fahren: Die GetSpeed-Mannschaft kann auch über Nacht ein neues Auto bauen – das haben sie schon gezeigt.“

Janine Hill (GetSpeed Performance, #23): „Das Wochenende wird fast wie ein kleines 24-Stunden-Rennen und ich freue mich auf zwei Rennen an einem Wochenende. Unser Ziel ist es, das Auto am Samstag sicher ins Ziel zu bringen und Kräfte für Sonntag zu sparen. Ob John starten kann steht noch nicht fest, sodass es für Adam und mich ein echter Doppeleinsatz wird. Unser Ziel ist ganz klar der Sieg in der SP9 Am-Klasse und eine gute Platzierung im Gesamtklassement. Ich bin bereit für das Wochenende!“

GetSpeed startet 2020 im GT World Challenge Europe Endurance Cup

  • Alessio Lorandi, Fabian Schiller und Maximilian Buhk treten mit einem Mercedes-AMG GT3 an
  • Rennen in Imola, auf dem Nürburgring und Paul Ricard auf dem Programm
  • Saisonhighlight bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps als Option

GetSpeed Performance startet 2020 in Europa durch: Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring bestreitet in diesem Jahr drei Rennen im GT World Challenge Europe Endurance Cup. In dem hochkarätigen Wettbewerb schickt GetSpeed Performance mit Alessio Lorandi, Fabian Schiller und Maximilian Buhk drei schnelle und international erfolgreiche Fahrer ins Rennen. Auf dem Programm stehen Veranstaltungen in Imola (Italien), auf dem Nürburgring und in Paul Ricard (Frankreich). Die Teilnahme am Saisonhighlight des Endurance Cup – den 24 Stunden von Spa-Francorchamps (Belgien) – steht ebenfalls in Aussicht.

Nach nur einer Saison als Kundenteam von Mercedes-AMG ist GetSpeed in diesem Jahr bereits zum werksunterstützten AMG-Performance-Team auf der Nürburgring Nordschleife aufgestiegen – und die Erfolgsgeschichte geht weiter. Neben den Rennen in der Nürburgring Langstrecken-Serie und dem 24h-Rennen in der Grünen Hölle stehen 2020 drei weitere Einsätze in dem Langstreckenformat der GT World Challenge Europe an. „Für uns ist es wichtig, jetzt den Schritt in den internationalen GT3-Sport zu machen“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir haben auf unserer Heimstrecke am Nürburgring auf Anhieb tolle Erfolge gefeiert. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt und stellen uns europaweit dem Wettbewerb. Unser Ziel ist es, 2021 dann die komplette Saison in der GT World Challenge Europe zu fahren – Sprint und Endurance.“

Für die Einsätze in der GT World Challenge Europe hat GetSpeed einen starken Fahrerkader: Alessio Lorandi greift neben dem erfahrenen GT3-Piloten Maximilian Buhk und GetSpeed-Stammfahrer Fabian Schiller ins Volant des Mercedes-AMG GT3. Der 21-jährige Lorandi feierte in der Vergangenheit unter anderem in der FIA Formula 3 European Championship und in der GP3 Serie Siege. Nun steht mit seiner ersten GT3-Saison der nächste Karriereschritt an. „GetSpeed hat sich in der GT3-Welt innerhalb kürzester Zeit als Topteam einen Namen gemacht“, sagt er. „An der Seite von erfahrenen Piloten wie Maxi Buhk und Fabian Schiller Rennen zu bestreiten, wird für mich eine Riesenherausforderung. Der Wechsel vom Single-Seater in den GT3 ist ebenfalls ein großer Schritt und bietet mir so eine neue Perspektive für meine Rennfahrerkarriere. Ich kann den Saisonstart kaum abwarten.“

Vor dem Saisonauftakt am 25. bis 26. Juli im italienischen Imola steht noch ein weiterer Test auf dem Hockenheimring auf dem Programm. Das Heimspiel für GetSpeed auf dem Nürburgring Grand-Prix-Kurs folgt am 5. und 6. September, das Saisonfinale schließlich vom 13. bis 15. November im französischen Paul Ricard. Die Teilnahme an dem 24h-Rennen in Spa-Francorchamps vom 29. bis 30. September ist geplant, zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht fixiert.

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