Owega-Brüder bei der Premiere auf Platz 2

Owega-Brüder bei der Premiere auf Platz 2

GetSpeed Performance schnellstes Mercedes-AMG-Team in der ADAC GT4 Germany in Oschersleben

Der Einstand ist geglückt. Hamza und Jusuf Owega vom Team GetSpeed Performance haben bei der Premiere der ADAC GT4 Germany mit guten Leistungen überzeugt. Die beiden Kölner belegen nach den ersten beiden Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben mit jeweils nur zwei Punkten Rückstand auf die Spitze Platz vier in der Fahrer- und Teamwertung. Der erst 17 Jahre alte Jusuf ist zudem Dritter in der Junior-Wertung der neu gegründeten Serie im Rahmen des ADAC GT Masters.

„Das hat Riesenspaß gemacht. Wir haben viel gelernt, und wir wissen jetzt, wo wir unsere Abläufe als Team noch nachjustieren müssen“, sagte Teamchef Adam Osieka, der den Start der Brüder in Sachsen-Anhalt persönlich vor Ort begleitet und betreut hatte. „In der GT4 fliegen ordentlich die Fetzen – die Autos erlauben echtes Racing auch mit leichtem Kontakt. Da sind unsere Jungs sauber durchgekommen. Am Samstag standen wir auf dem Podium und an beiden Tagen waren wir der schnellste Mercedes im Feld. Das ist ein großer Erfolg.“

„Beim Training und beim Testen haben wir schon gemerkt, dass wir vorne mitfahren können. Deswegen waren wir von unserer guten Performance nicht völlig überrascht. Im Rennen spielen dann natürlich viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Der Ausgang war sehr positiv. Das war ein fast optimales Wochenende für uns, wir haben keine groben Fehler begangen. Wir sind zweimal in die Punkte und einmal aufs Podium gefahren“, bilanzierte Hamza Owega.

Von Startplatz drei waren Hamza und Jusuf mit dem Mercedes-AMG GT4 am Samstag gestartet. Im Ziel freute sich das Duo von GetSpeed Performance über Platz zwei. „Das erste Qualifying war sehr chaotisch. Es gab einen Abbruch – das habe ich so noch nicht erlebt. Am Ende habe ich noch eine gute Runde erwischt. Im Rennen konnte ich beim Start die Ampel nicht richtig sehen und das Auto vor mir, kam auch schlecht weg. Trotzdem konnten wir uns gut behaupten. Mein Bruder hat dann einen sehr guten Job gemacht“, so Hamza.

Tags darauf regnete es während des zweiten Qualifying. Platz 16 war das bescheidende Ergebnis. Von Startplatz 15 ging es los. Hinzu kam beim Fahrerwechsel eine um fünf Sekunden längere Verweildauer während des Boxenstopps. Die ersten drei des Rennens zuvor werden nämlich laut Reglement mit zusätzlichen Sekunden bedacht (sieben, fünf, drei). „Auf nasser Piste fehlte meinem Bruder im Qualifying noch ein wenig die Erfahrung. Mehr war einfach nicht möglich“, sagte Hamza. „Im Rennen ging es dann aber nach vorne. Da sind wir gut durch geschwommen. Sauber und konstant durchfahren, darauf wird es in den Rennen regelmäßig ankommen.“ Die Owega-Brüder fuhren letztlich ein cleveres Rennen, hielten sich aus allen Scharmützeln raus und verbesserten sich noch um neun Ränge bis auf Platz sechs. Ein astreiner Auftritt.

Vom 7. bis 9. Juni geht es für Hamza und Jusuf Owega am Red Bull Ring im österreichischen Spielberg mit den Rennen drei und vier der ADAC GT4 Germany weiter.

VLN #3: GetSpeed schwimmt sich frei

Erster Klassensieg für GetSpeed mit Mercedes-AMG

Es ist vollbracht: Zum ersten Mal in dieser Saison ging ein VLN-Rennen über die komplette Renndistanz. Nach Nebel und Schneefall bei den ersten beiden Saisonrennen zeigte sich die Eifel am Samstag erneut von ihrer unerbittlichen Seite. Starkregen sorgte erst für eine Verzögerung, im Rennen für zahlreiche Dreher und Unfälle. Davon unbeeindruckt waren Janine Hill, John Shoffner und Fabian Schiller im Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed Performance. In der Startnummer 23 überquerte das Trio nach vier Stunden Renndistanz auf Platz eins in der Klasse SP9 Pro-Am die Ziellinie und sicherte sich die ersten Siegerpokale der Saison.

„Bei den extrem widrigen Wetterbedingungen das Auto ins Ziel bringen, ist eine großartige Leistung – der Klassensieg unterstreicht die Performance von Janine, John und Fabian nochmal“, lobt Teamchef Adam Osieka und fügt an: „Fabian ist es gelungen, vor allem in der extrem schwierigen Anfangsphase, einen kühlen Kopf zu bewahren. Er hat einen sensationellen Job abgeliefert. Janine und John haben anschließend ihren Teil zu unserem ersten Klassensieg mit Mercedes-AMG beigetragen. Das war für alle keine leichte Aufgabe.“

Schnellstes Mercedes-AMG GT3-Team im Qualifying
Das 90-minütige Zeittraining schloss der Vodafone-GT3 von GetSpeed Performance – die Startnummer zwei – als schnellster Mercedes-AMG GT3 ab. Kenneth Heyer, Jan Seyffarth, Tristan Vautier und Renger Van Der Zande qualifizierten sich mit einer Rundenzeit von 8:14.930 Minuten für die vierte Startreihe und Startplatz acht. Hill / Shoffner / Schiller stellten den Rooster Rojo J2Racing-GT3 auf Position 17.

Die Wetterbedingungen knüpften im Rennen fast nahtlos an die ersten beiden Veranstaltungen an. Nach einsetzendem Regen wurde der Rennstart um 20 Minuten verschoben, um den Teams ausreichend Zeit zu geben, auf Regenreifen zu wechseln. Startfahrer für GetSpeed Performance waren auf der #2 Renger Van der Zande und auf der #23 Fabian Schiller. Für den Niederländer Van der Zande war das Rennen nach Runde vier bereits vorbei. Beim Anbremsen der ersten Kurve nach Start-Ziel rutschte er durch Aquaplaning ins Kiesbett und musste das Rennen vorzeitig beenden. „Das war sehr schade, denn wir hatten eine gute Pace“, sagte er. „Vor allem für die anderen drei Fahrer tut es mir leid, denn wir hätten – gerade mit Ausblick auf das 24h-Rennen – gerne noch mehr Runden gedreht.“

Besser lief es für Fabian Schiller: Der 21-Jährige fuhr einen problemlosen Doppel-Stint und übergab den GT3 in Runde 13 an John Shoffner, den Schlussturn nach einem erneuten Fahrerwechsel in Runde 20 absolvierte Janine Hill. „Das war ganz schön ‚wet and wild‘“, fasste Janine Hill das dritte Saisonrennen knackig zusammen. „Gegen Rennende trocknete die Strecke immer mehr ab und den Regenreifen wurde es ganz schön warm. Das war wirklich ein verrücktes Rennen für alle. Der Klassensieg ist ein toller Lohn für unsere Arbeit. Wir sind einfach nur glücklich.“

In der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring geht es jetzt in eine lange Pause. Der nächste Lauf findet erst am 13. Juli 2019 statt. In drei Wochen startet GetSpeed Performance allerdings wieder am Nürburgring: Im Kalender steht das Qualifikationsrennen (17.-18. Mai) für den Saisonhöhepunkt, das ADAC 24h-Rennen vom 20. bis 23. Juni 2019.

Bei VLN3 für GetSpeed Performance am Start

#2

Vodafone
Mercedes-AMG GT3
Kenneth Heyer
Jan Seyffarth
Tristan Vautier
Renger van der Zande

#23

Rooster Rojo J2R
Mercedes-AMG GT3
John Shoffner
Janine Hill
Fabian Schiller

Stimmen der Fahrer nach dem Rennen

John Shoffner
„Egal wie schwierig es war oder was passiert ist, das Rennen auf dem Podium zu beenden macht alles gut. Es hat heute großen Spaß gemacht, auch wenn es unglaublich rutschig und sehr schwierig war. Selbst auf abtrocknender Strecke noch. Fabian hat am Anfang einen super Job gemacht und den Grundstein für den Sieg gelegt. Im Cockpit hattest du keine Zeit zum Ausruhen und musstest immer 100 Prozent konzentriert sein.“

Fabian Schiller
„Wir haben es in der Startphase ruhig und entspannt angehen lassen um Berührungen zu vermeiden. Einige Konkurrenten waren sehr aggressiv unterwegs, aber wir haben uns zurückgehalten. Das Auto hatte eine sehr gute Pace und ging bei den Bedingungen sehr gut. Wir waren mit der schnellste Mercedes-AMG GT3 auf der Strecke – das ist ein Vergleich den wir ziehen können. Wir sind sehr, sehr zufrieden.“

Neue Herausforderung in der GT4 Germany

In der Motorsport Arena Oschersleben gibt GetSpeed Performance am kommenden Wochenende (26. bis 28. April) sein Debüt in der neuen ADAC GT4 Germany. Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring setzt in der Premieren-Saison der Rennserie für GT4-Fahrzeuge einen Mercedes-AMG GT4 ein. Das Cockpit in der Startnummer 99 teilen sich Hamza Owega und der erst 17-jährige Jusuf Owega.

„Für uns ist das eine neue Herausforderung. Die Rennen in Oschersleben werden eine erste Standortbestimmung. Wir gehen das Projekt sehr ambitioniert an, aber es ist schwer, eine Vorhersage zu treffen. Die Konkurrenz ist sehr stark“, sagt Teamchef Adam Osieka, der den ersten Auftritt der beiden Brüder in der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena vor Ort persönlich begleiten und betreuen wird.

Hamza Owega fuhr von 2015 bis 2017 erfolgreich in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. 2017 gewann der 27-Jährige dort die Gesamtwertung der Cayman GT4 Trophy. Insgesamt holte er sieben Klassensiege auf der anspruchsvollen Nordschleife. Im letzten Jahr belegte der Kölner in der GT European Series in der Pro Am-Wertung Gesamtrang sechs.

„Zusammen mit GetSpeed habe ich in der VLN meinen späten Einstieg in den Motorsport gefeiert. In diesem Jahr sind wir wieder zusammengekommen. Es hat mich gereizt, an Sprintrennen teilzunehmen. Durch die ADAC GT4 Germany habe ich zudem die Möglichkeit, eine Serie in Deutschland zu fahren. Seitdem ich davon gehört hatte, war ich sehr daran interessiert, dort teilzunehmen. Für mich passt hier alles“, sagt Hamza Owega, der im letzten Jahr sein BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing und Unternehmensführung beendet und seinen Master gemacht hat. „Im Motorsport spielen immer viele Faktoren eine Rolle. Insofern ist es für mich jetzt schwierig, vor den ersten Rennen eine Prognose abzugeben. Wichtig wäre es, in Oschersleben gut zu punkten und maximal weit nach vorne zu kommen“, fügt er hinzu.

Im Mercedes AMG GT4 steckt ein 4,0-Liter-V8-Biturbomotor, der über rund 400 PS verfügt. Das Auto mit dem Stern hat ein sequenzielles AMG 6-Gang Renngetriebe mit mechanischem, einstellbarem Sperrdifferenzial. „Der GT4 lässt sich angenehm und relativ einfach fahren. Das macht richtig Spaß“, sagt Hamza Owega, der erstmalig mit seinem Bruder Jusuf gemeinsam Rennen bestreiten wird. „Mein Bruder hat früh mit dem Motorsport angefangen. Nach seiner Zeit im Kart ist er im letzten Jahr in der britischen Formel-3-Meisterschaft gefahren. Er hat auf jeden Fall Talent. Seine Performance auf der Strecke ist sehr gut. Von den Zeiten her sind wir nah beieinander. Jusuf liegt ab und zu sogar schon einen Tick vor mir.“

In der ADAC GT4 Germany treten Fahrzeuge von sieben Herstellern an. An jedem der insgesamt sechs Rennwochenenden, die alle im Rahmen des ADAC GT Masters stattfinden, werden zwei Rennen über eine Distanz von einer Stunde ausgetragen. Das Cockpit der Fahrzeuge teilen sich je zwei Fahrer und zur Rennmitte findet ein Fahrerwechsel statt. Die Rennen werden von SPORT1 und SPORT1+ im Fernsehen sowie im Live-Stream übertragen.

Parallel tritt das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring am Samstag (27. April) mit zwei Mercedes-AMG GT3 in der VLN Langstreckenmeisterschaft an.

TV-Zeiten ADAC GT4 Germany

Samstag, 27. April
11.00 – 12.30 Uhr, Sport 1: 1. Rennen Oschersleben
11.00 – 12.15 Uhr, Sport 1+: 1. Rennen Oschersleben

Sonntag, 28. April
15.25 – 16.40 Uhr, Sport 1+: 2. Rennen Oschersleben.

Zeitplan Saisonauftakt Oschersleben

Freitag, 26. April
08:45 – 09:30 Uhr Freies Training 1
13:40 – 14:40 Uhr Freies Training 2
17:35 – 17:55 Uhr Zeittraining 1

Samstag, 27. April
11:05 – 12:05 Uhr Rennen 1

Sonntag, 28. April
08:00 – 08:20 Uhr Zeittraining 2
15:30 – 16:30 Uhr Rennen 2

Termine ADAC GT4 Germany

26.04.2019 – 28.04.2019, Oschersleben
07.06.2019 – 09.06.2019, Red Bull Ring (Österreich)
09.08.2019 – 11.08.2019, Circuit Zandvoort (Niederlande)
16.08.2019 – 18.08.2019, Nürburgring
13.09.2019 – 15.09.2019, Hockenheimring
27.09.2019 – 29.09.2019, Sachsenring

VLN #3: Klares Ziel: Fahren, Fahren, Fahren

Zwei Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed Performance bei VLN3 am Start

Der Teamchef ist in der Eifel ausnahmsweise nicht an Bord. GetSpeed Performance ist dennoch mit einer starken Fahrer- und Autoflotte am kommenden Samstag auf der Nordschleife vertreten. Während die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am 27. April ihren dritten Lauf bestreitet, ist Adam Osieka zeitgleich in der Motorsport Arena Oschersleben und betreut den Auftritt des Mercedes-AMG GT4 mit den Owega-Brüdern Hamza und Jusuf beim Auftakt der ADAC GT4 Germany. „Klar blutet mir deswegen das Herz. Aber, ich kann mich leider nicht zweiteilen. Mein Team arbeitet seit sieben Jahren hochprofessionell bei der VLN. Ich habe da gar keine Bedenken. Das wird einmal auch ohne mich hervorragend klappen.“

Endlich einmal die komplette Renndistanz bestreiten, das ist der sehnliche Wunsch der #23, dem Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3 mit John Shoffner, Janine Hill und Fabian Schiller. Der US-Amerikaner und seine langjährige Mitstreiterin waren 2019 während der Rennen noch gar nicht aktiv. Bei VLN1 schied Schiller nach einer Kollision schon in Runde eins aus. VLN2 wurde nach nur eineinhalb Runden aufgrund von einsetzendem Schneefall unterbrochen und nicht wieder neu gestartet. „John und Janine hatten bisher viel Pech. Ich hoffe, dass sie nun endlich mal ein ganzes Rennen absolvieren können“, sagt Osieka.

Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring bringt bei Lauf drei erneut zwei Fahrzeuge an den Start. Den Vodafone Mercedes-AMG GT3 mit der #2 pilotieren dieses Mal Jan Seyffarth, Kenneth Heyer, Tristan Vautier und Renger van der Zande. Für Heyer ist es die Premiere im Team GetSpeed Performance. „Die Nordschleife ist sehr speziell. Da bist du nicht direkt voll on fire, wenn du dort das erste Mal wieder fährst. Wir werden dennoch probieren, bei VLN3 vorne mitzufahren“, sagt der 39-jährige Langstreckenspezialist.

Nachdem VLN1 aufgrund des dichten Nebels auf 165 Minuten verkürzt werden musste und VLN2 komplett dem Schneetreiben zum Opfer fiel, will GetSpeed Performance nun weiter Daten und Erfahrungen für die bevorstehenden großen Aufgaben sammeln. Dazu sind beim Test am Freitag vor dem Rennen auch erneut drei Fahrzeuge am Start. Denn der Saisonhöhepunkt, das ADAC 24h-Rennen (20.-23. Juni 2019) und das Qualifikationsrennen am 18. und 19. Mai 2019, rückt immer näher.

Bei VLN3 für GetSpeed Performance am Start

#2

Vodafone
Mercedes-AMG GT3
Kenneth Heyer
Jan Seyffarth
Tristan Vautier
Renger van der Zande

#23

Rooster Rojo J2R
Mercedes-AMG GT3
John Shoffner
Janine Hill
Fabian Schiller

Stimmen der Fahrer vor dem Rennen

Kenneth Heyer
„Mit Adam Osieka habe ich mich in den letzten Jahren oft im Fahrerlager unterhalten. Wir waren uns von Anfang an sehr sympathisch. Ich bin ja seit Jahren als Fahrer bei Mercedes tätig. Als im Winter der Wechsel bei GetSpeed Performance zu Mercedes-AMG feststand, haben wir schnell den Deckel drauf gemacht. Da bin ich sehr froh drüber. Das Team ist sehr professionell aufgestellt, auch neben dem Cockpit. Ich freue mich auch schon sehr auf das 24h-Rennen. Die Crew ist dafür sehr ausgewogen zusammengestellt. Da ist alles mit drin. Der verrückte Franzose Vautier, meine Wenigkeit, der die notwendige Erfahrung mitbringt, und Jan Seyffarth, der super-solide Regenmann. Auf dem Papier haben wir da mit Sicherheit die Möglichkeit, um die vorderen Plätze mitzukämpfen.“

Fabian Schiller
„Ich hoffe, dass wir dieses Mal endlich anständig zum Fahren kommen, wir weitere Informationen sammeln können und das es uns an diesem Wochenende nicht so ergeht, wie zuletzt. Das Wetter soll ganz gut werden. Bei VLN2 haben wir trotz fehlender Rennkilometer Fortschritte mit dem Setup gemacht. Wir sind also sehr gut vorbereitet. Unser Ziel ist eine gute Platzierung im Zeittraining und anschließend ein problemloses Rennen. Unser Paket ist gut und wir können den Renntag konzentriert angehen.“

VLN#2 – Der zweite VLN-Lauf ist Schnee von Gestern

Der zweite VLN-Lauf ist Schnee von gestern

Schneefall sorgt kurz nach Rennbeginn für Abbruch

„Klar hätten wir lieber die gesamte Renndistanz zurückgelegt und weitere Erfahrungen mit den Mercedes-AMG GT3 gesammelt, die wir 2019 erstmals an den Start bringen“, fasste Teamchef Adam Osieka den zweiten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zusammen. „Aber bei den Wetterbedingungen war das einfach unmöglich.“ Das Rennen war nach nur eineinhalb Runden aufgrund von einsetzendem Schneefall unterbrochen und nicht wieder neu gestartet worden. GetSpeed Performance hatte sich für Lauf zwei einiges vorgenommen: Mit den beiden Mercedes-AMG GT3 und einem starken Fahreraufgebot war das Ziel, auf der anspruchsvollen Nordschleife wertvolle Daten und Erfahrungen sammeln. Daraus wurde am Ende nichts. Das Rennen geht als eines der kürzesten VLN-Rennen in die Geschichte ein und bleibt aufgrund der geringen zurückgelegten Distanz ohne Wertung.

Ein Wetterumschwung hatte sich bereits in der Startaufstellung angekündigt. Ganz leichter Schneefall verzögerte das Startprozedere. Danach: aufklarender Himmel, kein Schnee. Mit einer 15-minütigen Verspätung ging es für die beiden Mercedes-AMG von GetSpeed in die Einführungsrunde. „Da war die Welt noch in Ordnung und auch in der ersten Runde, als die Strecke schon etwas nass war, war alles okay. Aber in Runde zwei wurde das Schneetreiben dann echt heftig“, beschreibt Christopher Brück, Startfahrer auf der #2, seine Eindrücke. „Das Rennen zu unterbrechen, war zu dem Zeitpunkt die vollkommen richtige Entscheidung.“ Der Meinung ist auch Fabian Schiller, der sich das Cockpit der #23 mit Janine Hill und John Shoffner teilt. Für den gebürtigen Bonner lief die Startphase sehr gut. „Ich bin bis auf Platz sechs nach vorne gefahren. Aber dann kam der Schnee…“
 
„Das Wichtigste ist, das beide Fahrzeuge unbeschadet zur Box zurück sind“, sagt Osieka. „Ich kenne die Nordschleife gut: Du hast trotz nasser Strecke in der einen Kurve Grip und großes Vertrauen in das Auto. Eine Kurve weiter kann das schon ganz anders aussehen. Plötzlich ist es spiegelglatt und du bist nur noch Passagier.“
 
Bereits das Zeittraining verlangte von den Fahrern absolute Konzentration. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war es wichtig, die Reifen optimal aufzuheizen, um für den nötigen Grip zu sorgen. „Für die Motoren ist Kälte super. Es ist dann mehr Sauerstoff in der Luft und man hat richtig Leistung“, erklärt Jan Seyffarth. „Aber es ist auch ein Zwiespalt, denn die optimale Temperatur der Pneus liegt bei rund 80 Grad Celsius. Die Reifen müssen mit den Heizdecken gut aufgeheizt werden und wir müssen diese Temperatur dann auf der Strecke halten. Wer das schafft, der ist auch schnell“, so Seyffarth weiter. Am besten gelang das im 90-minütigen Qualifying Christopher Brück, der den Mercedes-AMG GT3 im Vodafone-Design für Startplatz zwölf qualifizierte. Eine Position dahinter reihte sich das zweite Fahrzeug von GetSpeed Performance, der Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3, ein. In der GT3-Pro-Am-Klasse bedeutete dies Rang zwei für Shoffner / Hill / Schiller.
 
Der zweite VLN-Lauf ist buchstäblich Schnee von gestern – GetSpeed Performance blickt nun nach vorne. In zwei Wochen geht es erneut auf die legendäre Nürburgring Nordschleife. Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring bringt bei Lauf drei (27. April 2019) erneut zwei Fahrzeuge an den Start. Eine weitere Gelegenheit, sich den letzten Feinschliff für das ADAC 24h-Rennen (20.-23. Juni 2019), den Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife, zu holen, ist das Qualifikationsrennen am 18. und 19. Mai 2019.

Stimmen der Fahrer nach dem Rennen

Fabian Vettel

„Das Wochenende hat für mich nicht besonders gut begonnen. Bei den Tests am Freitag habe ich direkt auf meiner ersten Runde Bekanntschaft mit einer Leitplanke gemacht. Damit war der Tag für mich gelaufen. Das Team hat anschließend einen super Job gemacht und das Auto wieder hinbekommen. Nach dem kleinen Ausrutscher war es wichtig, am Samstag selbstbewusst ins Auto zu steigen und das abzuhaken. Ich bin zwei Runden gefahren und es war sehr schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bekommen. Aber alles in allem hat das heute gut funktioniert.“

John Shoffner

„Der Wetterbericht hatte schon vergangene Woche Schnee vorausgesagt. Aber normalerweise ist das in der Eifel so: Wenn Regen gemeldet ist, bleibt es trocken. Sagt die Wettervorhersage Sonne voraus, regnet es. Man kann sich also nie sicher sein, wie das Wetter wird. Das Rennen ist bei trockenen Bedingungen gestartet und dann kam der Schnee. Die Strecke war sehr rutschig und es gab einige Unfälle. Es war die richtige Entscheidung das Rennen zu unterbrechen. Sicherheit hat allerhöchste Priorität. In zwei Wochen greifen wir wieder an.“

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Mit GetSpeed TV das Rennen live erleben

GetSpeed Performance bringt die Fans per Onboard-Kameras mitten ins Geschehen. Der Livestream zeigt das VLN-Rennen aus der Perspektive der Piloten. Man ist hautnah dabei, bei jedem Bremsvorgang und jeder Beschleunigung mit dem Gaspedal. Eingeblendet werden zudem die gefahrenen Geschwindigkeiten, die gerade eingelegten Gänge und Drehzahlen sowie die G-Kräfte, die jeweils auf die Fahrer einwirken. Nirgendwo sonst bekommt man so viele umfangreiche Inhalte in Echtzeit geboten. Live und in Full-HD.
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VLN #2 – Erfolgreich lernen auf der Nordschleife

Erfolgreich lernen auf der Nordschleife

VLN2: GetSpeed mit zwei GT3-Boliden am Start

Der Teamchef gibt die Richtung vor. Für den zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (13. April 2019) ist die Zielsetzung bei GetSpeed Performance klar. „Wir wollen eine Top-Ten-Platzierung erreichen“, sagt Adam Osieka vor dem 44. DMV 4-Stunden-Rennen. Die Zuversicht ist angesichts eines erneut starken Line-Ups beim Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring begründet. Den Vodafone Mercedes-AMG GT3 mit der #2 pilotieren dieses Mal in der Eifel Fabian Vettel, Philip Ellis, Christopher Brück und Jan Seyffarth. In der #23, dem Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3, nehmen John Shoffner, Janine Hill und Fabian Schiller Platz.  
 Mit zwei GT3-Boliden nimmt GetSpeed Performance den Lauf am kommenden Samstag auf der legendären Nordschleife in Angriff. Testen, Lernen und Entwickeln. Unter diesem Motto steht der Freitag. Hier kommt dann mit der #24 auch der dritte Mercedes-AMG GT3 zum Einsatz. „Gerade zu Beginn einer Saison ist es wichtig, möglichst viele Kilometer abzuspulen, am Setup zu feilen und die Spezifikationen der Reifen zu verstehen. Dennoch schielen wir natürlich auch immer mit einem Auge auf ein gutes Ergebnis“, betont Adam Osieka, der nach Gesamtrang 14 zum Saisonauftakt durch das Trio Vettel, Ellis und Indy Dontje nun eine Steigerung anpeilt.In der Tat lassen die „fantastischen Vier“ eine starke Performance erwarten. Fabian Vettel fühlt sich nach Starts im Audi TT Cup und in der Lamborghini Super Trofeo im Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed sichtlich wohl. Der 20-Jährige, dessen Bruder Sebastian mit vier Weltmeister-Titeln in Folge in der Formel 1 Renngeschichte geschrieben hat, steckt voller Tatendrang: „Dieses Jahr heißt es voller Angriff. Das ist eine andere Welt da draußen mit dem GT3. Du hast Leistung in dem Koffer. Es macht sehr viel Spaß, das ist ein Traum, der wahr wird.“ Auch für Philip Ellis war die Nordschleife bei der 65. ADAC Westfalenfahrt im GT3 Neuland. Der 26-Jährige, der in München geboren wurde und in Baar im Schweizer Kanton Zug wohnt, ist ebenso ehrgeizig. 2017 holte der Brite den Titel im Audi Sport TT Cup mit fünf Erfolgen. Ein Rückkehrer ist Christopher Brück. Der 34-jährige gewann vor zwei Jahren mit der Mannschaft von Adam Osieka die Klasse SP7 in einem Porsche 911 GT3 Cup. Der Vierte im Bunde ist der Querfurter Jan Seyffarth, seines Zeichens Test- und Entwicklungsfahrer bei Mercedes-AMG sowie TV-Experte bei Eurosport.

Aus Louisville in Kentucky reisen erneut John Shoffner und Janine Hill an. Der US-Amerikaner und seine langjährige Mitstreiterin schieden mit Fabian Schiller bei VLN1 nach einer Kollision schon in Runde eins aus. Zuvor hatte das Trio allerdings im Qualifying mit einer tollen Zeit von 8:03,731 Minuten überzeugt und war auf dem neunten Gesamtrang und Platz eins in der Pro-Am Klasse gestartet. Somit ist auch vom zweiten Mercedes-AMG GT3 einiges zu erwarten bei VLN2.

Bei VLN2 für GetSpeed Performance am Start

#2

Vodafone

Mercedes-AMG GT3

Philip Ellis
Fabian Vettel
Jan Seyffarth
Christopher Brück

#23

Rooster Rojo J2R

Mercedes-AMG GT3

John Shoffner
Janine Hill
Fabian Schiller

Stimmen der Fahrer vor dem Rennen

Philip Ellis

„Ich hoffe, dass wir bei VLN2 viele Runden absolvieren werden und das Auto ganz lassen. Fabian und ich können bei VLN3 und beim 24h-Qualifikationsrennen nicht dabei sein. Deshalb ist ankommen, durchfahren und möglichst viele Kilometer abspulen das Ziel. Natürlich wollen wir auch das Auto weiter nach vorne bringen und etwas mehr Speed rausholen. Genau wie bei VLN1 wird das für uns ein Rennen zum Lernen. Es wäre schön, wenn wir vorne ein bisschen mitspielen könnten. Die Priorität liegt aber auf der Vorbereitung für das 24h-Rennen.“   

Fabian Schiller

„Die Wetterprognose ist bis jetzt durchwachsen. Es werden Minusgrade erwartet. VLN1 war für uns leider schon in der ersten Runde vorbei. Deswegen ist VLN2 für mich so ein bisschen wie ein Saisonstart. Das Ziel von John und Janine wird es sein, weitere Erfahrungen in dem Mercedes-AMG GT3 zu sammeln. Meine Aufgabe ist es, sie zu begleiten und zu coachen und ein Feedback abzugeben. Ich hoffe auf ein schönes, fehlerfreies Wochenende. Dann schauen wir mal, wo wir am Ende rauskommen.“ 

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Mit GetSpeed TV das Rennen live erleben

GetSpeed Performance bringt die Fans per Onboard-Kameras mitten ins Geschehen. Der Livestream zeigt das VLN-Rennen aus der Perspektive der Piloten. Man ist hautnah dabei, bei jedem Bremsvorgang und jeder Beschleunigung mit dem Gaspedal. Eingeblendet werden zudem die gefahrenen Geschwindigkeiten, die gerade eingelegten Gänge und Drehzahlen sowie die G-Kräfte, die jeweils auf die Fahrer einwirken. Nirgendwo sonst bekommt man so viele umfangreiche Inhalte in Echtzeit geboten. Live und in Full-HD.

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