Debüt in der Asian Le Mans Serie für GetSpeed

Debüt in der Asian Le Mans Serie für GetSpeed

Auftakt und Premiere für GetSpeed: Am kommenden Wochenende stehen für die Mannschaft von Adam Osieka die ersten zwei Rennen des Jahres auf dem Programm. Beim Saisonauftakt der Asian Le Mans Serie feiert GetSpeed mit zwei Mercedes-AMG GT3 die Premiere in der starken Meisterschaft. Auf dem Dubai Autodrome Circuit startet am Samstag, 11. Februar 2023 das erste 4-Stunden-Rennen. Lauf zwei folgt bereits einen Tag später am 12. Februar.

Im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 10 – im Retro-Design zum 10-jährigen Jubiläum von GetSpeed – starten Raffaele Marciello, Fabian Schiller und Florian Scholze. Das Fahrzeug mit der #16 teilen sich die Chinesen Zhou Bihuang, Wang Zhongwei mit Alexandre Imperatori. Insgesamt umfasst das Teilnehmerfeld 24 GT3-Fahrzeuge.

„Wir starten hochmotiviert in unser erstes Rennwochenende 2023. Das Gefühl erinnert mich ein bisschen an 2013, als wir mit unserem Team die ersten Renneinsätze bestritten haben“, sagt Teamchef Adam Osieka. „In der Zwischenzeit haben wir unzählige Erfolge eingefahren, so dass wir auch für die Rennen der Asian Le Mans Serie zuversichtlich sind. Mit Raffaele und Fabian haben wir zwei der aktuell stärksten GT3-Piloten im Team, die zusammen mit dem pfeilschnellen Bronze-Fahrer Florian ein schlagkräftiges Trio bilden. Unser Ziel ist, bei allen Rennen aufs Podium zu fahren.“

Raffaele Marciello bestritt mit GetSpeed bereits 2021 das 24h-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife. Fabian Schiller ist seit 2016 eng mit GetSpeed verbunden, als er mit dem Team erste Einsätze im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie auf einem Cup-Porsche absolvierte. Und auch Florian Scholze war bereits mit GetSpeed erfolgreich. 2020 holte er den Am-Titel bei den Int. GT Open, 2021 startete er in der GT World Challenge.

Der schweizerisch-deutsche Rennfahrer Alexandre Imperatori hat in seiner Karriere viele Rennen in Asien bestritten und kennt die Szene ausgesprochen gut. Von 2006 an fuhr er in der Asiatischen Formel Renault Challenge, der Japanischen Formel 3, der Formel Nippon und schließlich der Super GT. In den vergangenen Jahren machte sich der 35-Jährige vor allem im GT- und Prototypensport einen Namen. Die beiden Chinesen Zhou Bihuang und Wang Zhongwei bestritten unter anderem Rennen im asiatischen Porsche Carrera Cup.

Die Asian Le Mans Serie umfasst insgesamt vier Rennen an zwei Wochenenden. Die Besonderheit ist, dass LMP2- und LMP3-Fahrzeuge gemeinsam mit den GT3-Boliden ins Rennen gehen. Insgesamt starten in Dubai 48 Teams. Nach dem Auftakt geht es nur eine Woche später in Abu Dhabi weiter. Auf dem Yas Marina Circuit holte GetSpeed zuletzt bei seinem Debüt in der Internationalen GT Challenge im Dezember Platz vier bei den Gulf 12 Hours.

Der Zeitplan umfasst zwei Freie Trainings über je 90 Minuten. Das Qualifying ist in Abschnitte für Prototypen und GT-Fahrzeuge unterteilt. Hier stehen nur 20 Minuten zur Verfügung, um sich den bestmöglichen Startplatz für das 4-stündige Rennen zu sichern. Der Bronze-Fahrer ist gesetzt; er muss für sein Team auf Zeitenjagd gehen. Die schnellste Runde gilt dabei als Startplatz für Rennen eins, die zweitschnellste für Rennen zwei. Beide Läufe starten jeweils um 15 Uhr. Einen Livestream gibt es unter live.asianlemansseries.com.

GetSpeed feiert zehnjähriges Jubiläum

„10 Years German Race Performance“, lautet das Motto der diesjährigen Rennsaison von GetSpeed. Vor zehn Jahren öffnete GetSpeed seine Tore und kennt seitdem nur eine Richtung: nach vorne. Durch Erfolge in den größten und wichtigsten Rennserien zeichnet sich das Mercedes-AMG Performance Team mittlerweile aus.

2013 ging zum ersten Mal ein Fahrzeug unter der Bewerbung GetSpeed Performance an den Start. Zusammen mit Piloten wie Christopher Mies, Kevin Estre und Phillip Eng fuhr Adam Osieka – Fahrer und Teamchef in Personalunion – im Porsche 911 GT3 Cup schnell die ersten Klassensiege ein.

Während das Team in der heutigen Nürburgring Langstrecken-Serie (früher VLN) weitere Erfolge verbuchte und im Porsche Sports Cup erste Blicke über den Tellerrand wagte, schritt die Entwicklung von GetSpeed auch jenseits der Rennstrecke schnell voran. 2014 nahm ein weiteres Projekt Fahrt auf, das heute aus dem Nordschleifen-Rennsport nicht mehr wegzudenken ist. In Zusammenarbeit mit Vodafone realisierte GetSpeed die ersten Live-Onboardaufnahmen aus dem Renncockpit via LTE. Doch damit nicht genug. GetSpeed war auch das erste Team, das ein Stress-Level-Monitoring einführte und neben den Telemetriedaten des Fahrzeugs die Vitaldaten der Fahrer in Echtzeit erfasste und darstellbar machte. Auf dieser Basis wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen, die schließlich auch in die strategischen Entscheidungen mit eingeflossen sind.

Neben den Einsätzen von eigenen Rennboliden baute GetSpeed in der zweiten Dekade des Jahrtausends auch die Kundenaktivitäten weiter aus. Im Auftrag wurden Rennfahrzeuge betreut und an den letzten Zehnteln gefeilt. Der Gipfel der Aktivitäten war das Jahr 2017, in dem bis zu sechs Fahrzeuge – Porsche 911 GT3 Cup und Porsche Cayman GT4 – in den Farben von GetSpeed ins Renngeschehen eingriffen.

Ein weiterer Meilenstein war der Aufstieg in die GT3-Klasse mit Porsche 2018. Drei Klassensiege standen am Ende des Jahres zu Buche – das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring war in der Top-Klasse angekommen. Im gleichen Jahr erhielt GetSpeed eine der begehrten Renn-Taxi-Lizenzen auf dem Nürburgring und sorgte fortan mit dem Slogan „Under8“ für Furore. Die Rennaction auf dem Beifahrersitz hautnah zu erleben, blieb jedoch nicht nur Fans und Privatpersonen vorbehalten. Im Zuge des Taxi-Launches verstärkte GetSpeed auch die Aktivitäten in Richtung von Firmenevents. Namhafte Unternehmen machen sich seitdem die positiven Eigenschaften des Motorsports zunutze: Dynamik, Performance und Teamgeist.

2019 markierte den Beginn einer neuen Ära. GetSpeed wechselte zu Mercedes-AMG. Mit dem GT3-Boliden aus Affalterbach war das Team dann auch erstmals beim 24h-Rennen in der GT3-Klasse vertreten. Am 28. September 2019 feierte die Mannschaft mit Dominik Baumann und Fabian Schiller den ersten VLN-Sieg. Daneben setzte GetSpeed Fahrzeuge in der ADAC GT4 Germany und der Belcar ein. Die aufsteigende Tendenz blieb auch den Verantwortlichen von Mercedes-AMG nicht verborgen, so dass nur ein Jahr später die Ernennung zum offiziellen Performance Team von Mercedes-AMG folgte. Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring sammelte das Team erste Führungskilometer. Ein Jahr später holte GetSpeed beim Langstreckenklassiker in der Eifel den ersten Podestplatz. Daneben war GetSpeed Teil der GT3-Premiere in der DTM. Mit Arjun Maini brachten die Meuspather den ersten indischen Rennfahrer in die traditionsreiche Rennserie. Weitere Einsätze wurden in der GT World Challenge absolviert. 2022 war die bislang erfolgreichste Saison in der Teamgeschichte. Die Plätze zwei und drei beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring, kurz darauf ebenfalls Rang zwei beim Langstrecken-Pendant auf der Ardennenachterbahn in Spa-Francorchamps.

Neben den gemeinsamen Engagements mit Mercedes-AMG hat Osieka jedoch nie die Basis aus den Augen verloren. Das Kundensportsegment ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Teamphilosophie und auch die Nachwuchsförderung liegt ihm am Herzen, so setzte GetSpeed bereits Mercedes-AMG GT3 mit hoffnungsvollen Nachwuchsfahrern ein. Oberstes Gebot ist hier nicht nur, den Kunden ein erstklassiges Rennfahrzeug auf die Räder zu stellen, sondern auch mit dem entsprechenden Ambiente im Umfeld einen Wohlfühlfaktor zu erzeugen, der am Ende unvergessliche Erlebnisse generiert.

„Ich blicke mit Stolz auf die vergangenen zehn Jahre unserer Unternehmensgeschichte zurück“, sagt Osieka. „Und ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen und Rennen, die die Zukunft für uns bereithält.“

Auch in diesem Jahr betritt GetSpeed wieder Neuland. Mit der Asian Le Mans Series winkt bei erfolgreicher Teilnahme ein Startplatz bei den legendären 24 Stunden von Le Mans. Saisonauftakt der ALMS ist am 10. Februar 2023 in Dubai. GetSpeed ist mit zwei Fahrzeugen vertreten. Die #10 von Rafaele Marciello, Fabian Schiller und Florian Scholze startet dabei im Retro-Design, mit dem 2013 der erste GetSpeed-Porsche an den Start ging. Die #16 wird eingesetzt für Zhou Bihuang, Wang Zhongwei und Alexandre Imperatori.

Jans/Blom starten für GetSpeed in der GT Open

Das GetSpeed-Squad für die Saison 2023 in der International GT Open wächst. Neben dem Mercedes-AMG GT3 für Kiki Sak Nana und Teamchef Adam Osieka geht ein weiterer Supersportler aus Affalterbach in dem europäischen GT3-Championat an den Start. Am Volant wechseln sich Steve Jans und Axel Blom ab. Das starke Duo will in der Pro-Am-Kategorie angreifen und um die Meisterschaft kämpfen.

„Mit Steve und Axel haben wir ein zweites, stark besetztes Fahrzeug am Start“, sagt Osieka. „Steve ist ein GetSpeed-Mann der ersten Stunde und seit 2013 mit uns am Start. Axel ist das genaue Gegenteil. Er hat erst zwei Rennen zusammen mit GetSpeed bestritten – aber wir haben sehr schnell zusammengefunden, so dass wir uns gemeinsam entschlossen haben, eine komplette Saison in der GT Open zu bestreiten. Ein drittes Fahrzeug befindet sich übrigens bereits in der Pipeline. Die Fahrerbesatzung werden wir in Kürze bekanntgeben.“

Sympathisch, schnell und erfolgreich – Steve Jans ist seit vielen Jahren mit GetSpeed unterwegs und feierte vor allem auf der Nordschleife großartige Erfolge mit der Mannschaft aus dem Gewerbepark am Nürburgring. Im vergangenen Jahr holte der Luxemburger drei Podestplätze in der GT3-Serie. „Endlich geht es wieder los, ich freue mich auf meine zweite Saison in der GT Open gemeinsam mit Getspeed“, sagt Jans. „Mein Ziel ist ganz klar, an die Erfolge aus den letzten Rennen anzuknüpfen und somit in der Meisterschaft ein Wörtchen mitzureden.“

Blom debütierte im vergangenen Jahr bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps im GetSpeed-AMG. Im Rennen sprang für den Finnen Rang fünf in der Gold-Wertung heraus. Beim Saisonfinale der GT Open 2022 fand Blom erneut den Weg ins GetSpeed-Cockpit. An der Seite von Kiki holte er Platz drei im Sonntagsrennen. Zusammen mit Jans startet er 2023 in der Pro-Am-Kategorie.

Die International GT Open beginnen am 30. April im portugiesischen Portimao. Jans und Blom starten im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 911, der im markant-dynamischen pink-blauen Branding des langjährigen GetSpeed-Partners Jans residentials ein echter Eyecatcher ist.

GetSpeed verpasst beim IGTC-Debüt das Podium nur knapp

Starker Einstand in die Internationale GT Challenge: Bei den ‚Gulf 12 Hours‘ in Abu Dhabi haben Al Faisal Al Zubair, Fabian Schiller und Luca Stolz im Mercedes-AMG GT3 von ALMANAR Racing by GetSpeed einen Podestplatz nur um wenige Sekunden verpasst.

Aus der dritten Startreihe nahmen Faisal, Schiller und Stolz das Rennen in Angriff. Über den kompletten Rennverlauf hielt sich der Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed in der Spitzengruppe und führte das Rennen teilweise an. Ein kleines Problem hatte kurz vor Schluss dann eine große Wirkung. Bei einer leichten Berührung mit einem Mitstreiter wurde eine Radmutter beschädigt. Beim darauffolgenden Boxenstopp verlor das Team rund 20 Sekunden beim Wechseln des Rads und handelte sich den Rückstand ein, der am Ende auf Platz zwei fehlte. Das Team AF Corse – Francorchamps Motors feierte am Ende einen Doppelsieg mit Ferrari.

„Schade, Platz zwei wäre drin gewesen“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir haben uns bei unserer Premiere in der International GT Challenge trotzdem gut geschlagen. Die Gulf 12 Hours waren eine fantastische Veranstaltung zum Jahresabschluss. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt uns jedoch nicht. Bereits Anfang Februar startet für uns die neue Saison in der Asian Le Mans Serie.“

Nach dem frühzeitigen Ausscheiden seines Markenkollegen Daniel Juncadella im Rennen witterte Stolz kurzzeitig Morgenluft. Bei einem Sieg des GetSpeed Mercedes-AMG GT3 hätte sich der 27-Jährige noch den Titel in der IGTC sichern können. „Unser Rennwochenende war nicht einfach“, sagte Stolz. „Im Rennen haben wir gut Anschluss gehalten und zeitweise sogar um die Führung gekämpft. Am Ende waren wir ganz nah dran am Podium. P4 ist schade, aber wir haben alles gegeben und das ganze Rennen über gepusht.“

Am 12. und 13. Februar kehrt GetSpeed in den Nahen Osten zurück. Auf dem Dubai Autodrome finden die Rennen 1 und 2 der Asian Le Mans Serie statt. Am 19. und 20. Februar geht es dann auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi weiter.

Go east! GetSpeed mit Marciello und Schiller in der Asian Le Mans Series

GetSpeed betritt 2023 Neuland: Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring debütiert im Februar in der Asian Le Mans Series. Die Winterserie trägt zwei Veranstaltungen mit jeweils zwei 4-Stunden-Rennen auf dem Dubai Autodrome (12.+13. Februar) und dem Yas Marina Circuit (19.+20. Februar) in Abu Dhabi aus. Das Cockpit des Mercedes-AMG GT3 #10 teilen sich Raffaele Marciello, Fabian Schiller und Florian Scholze. Die #16 wird eingesetzt für Zhou Bihuang, Wang Zhongwei und Alexandre Imperatori. GetSpeed kämpft in der ALMS um den GT3-Titel und kann sich so einen Startplatz für den Langstreckenklassiker in Le Mans 2023 sichern.

„Die Rennen in der Asien Le Mans Series werden für uns eine Herausforderung“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Am Ende kommen uns dabei jedoch die Erfahrungen zugute, die wir vor Jahren auf der Nordschleife gesammelt haben, als wir noch nicht mit Fahrzeugen in der Spitzengruppe angetreten sind. In der ALMS fahren wir mit dem Mercedes-AMG GT3 in einem Feld zusammen mit deutlich leistungsstärkeren LMP2- und LMP3-Fahrzeugen. Hier gilt es, das Rennen auf eine besondere Art und Weise zu lesen, um die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen. Wir freuen uns auf die neue Aufgabe.“

Die Besatzung des Mercedes-AMG GT3 #10 ist für GetSpeed eine bekannte Größe. Raffaele Marciello bestritt mit dem Team bereits 2021 das 24h-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife. Fabian Schiller ist seit 2016 eng mit GetSpeed verbunden, als er mit dem Team erste Einsätze im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie auf einem Cup-Porsche absolvierte. Und auch Florian Scholze war bereits mit GetSpeed erfolgreich. 2020 holte er den Am-Titel bei den Int. GT Open, 2021 startete er in der GT World Challenge.

Der schweizerisch-deutsche Rennfahrer Alexandre Imperatori hat in seiner Karriere viele Rennen in Asien bestritten und kennt die Szene wie seine Westentasche. Von 2006 an fuhr er in der Asiatischen Formel Renault Challenge, der Japanischen Formel 3, der Formel Nippon und schließlich der Super GT. In den vergangenen Jahren machte sich der 35-Jährige vor allem im GT- und Prototypensport einen Namen. Die beiden Chinesen Zhou Bihuang und Wang Zhongwei bestritten unter anderem Rennen im asiatischen Porsche Carrera Cup.

Die Asian Le Mans Series wurde in der Wintersaison 2015/2016 zum ersten Mal ausgetragen. Seit 2021 finden die Rennen ausschließlich im Nahen Osten statt. Die rund 40 Fahrzeuge teilen sich jeweils drei Fahrer.

Kiki Sak Nana auch die kommenden zwei Jahre mit GetSpeed am Start

Die gemeinsame Reise von Kiki Sak Nana und GetSpeed geht weiter: Der thailändische Drift-Guru wird auch in den kommenden zwei Jahren für GetSpeed mit einem Mercedes-AMG GT3 bei den Int. GT Open an den Start gehen.

2022 feierte Kiki sein Motorsport-Comeback. 2016 war er bereits mit GetSpeed in der Nürburgring Langstrecken-Serie am Start und feierte an der Seite von Teamchef Adam Osieka zwei Klassensiege in der Grünen Hölle. Im Int. GT Open war er in diesem Jahr ebenfalls erfolgreich: Drei Am-Siege und insgesamt sieben Podestplätze gingen auf Kikis Konto. Am Ende der Saison stand Platz zwei in der Am-Wertung zu Buche.

„Es ist ein großer Vertrauensbeweis, dass sich Kiki für die kommenden zwei Jahre comitted“, sagt Teamchef Adam Oskieka. „Wir haben nun ausreichend Zeit, uns auf unser großes Ziel vorzubereiten. 2023 greifen wir nach der Am-Krone bei den GT Open.“ Kiki zeigt sich pragmatisch und enthusiastisch zugleich: „Lasst es uns angehen!“

GetSpeed krönt Traumsaison mit wichtiger Auszeichnung

Am vergangenen Wochenende fand in Barcelona der feierliche Saisonabschluss von Mercedes-AMG Customer Racing statt. Dabei wurde GetSpeed mit dem Preis für das zweiterfolgreichste Mercedes-AMG Team weltweit in der Kategorie GT3 geehrt. Diese Auszeichnung steht symbolisch für das erfolgreichste Jahr der Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka in der Geschichte des Teams.

„2022 war für uns ein außergewöhnliches Jahr. Wir haben insgesamt 51 Renneinsätze absolviert und dabei großartige Erfolge gefeiert“, sagt Osieka. „Noch lange werden wir uns an den Sieg bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers erinnern, die Plätze zwei und drei bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring, Platz zwei beim größten GT3-Rennen der Welt, den TotalEnergies 24 hours of Spa und die weiteren erfolgreichen Einsätze in der GT World Challenge Europe Powered by AWS, bei den Int. GT Open und auf der Nürburgring Nordschleife.“

Als wären 51 Rennen nicht bereits genug, steht für GetSpeed mit den Gulf 12 Hours in Abu Dhabi Anfang Dezember bereits der nächste Langstreckenklassiker auf dem Programm. Dann starten Al Faisal Al Zubair, Fabien Schiller und Luca Stolz im Mercedes-AMG GT3.

„Auch wenn das Rennjahr noch nicht um ist, möchte ich schon jetzt die Gelegenheit nutzen, mich bei allen Fahrern und Partnern zu bedanken“, so Osieka weiter. „Um erfolgreich zu sein, muss das Gesamtpaket stimmen – und so haben alle Anteil an unseren Triumphen. Ausdrücklich danke ich auch unserem großartigen Team. Und auch, wenn 2022 unser bislang erfolgreichstes Jahr gewesen ist, streben wir trotzdem nach mehr. Gerade am Nürburgring und in Spa-Francorchamps waren wir so nah dran. Unser Ziel ist also klar definiert…“

GetSpeed startet bei den Gulf 12 Hours in Abu Dhabi

Rennstrecke statt Weihnachtsmarkt, sportlicher Ehrgeiz an Stelle von Müßiggang – GetSpeed nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal an den ‚Gulf 12 Hours‘ auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi teil. Vom 9. bis 11. Dezember starten Al Faisal Al Zubair, Fabian Schiller und Luca Stolz im Mercedes-AMG GT3 des Teams aus dem Gewerbepark am Nürburgring.

„Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Die Gulf 12 Hours haben sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem sehr guten Event entwickelt“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Fast drei Dutzend GT3-Fahrzeuge werden auf der faszinierenden Formel-1-Rennstrecke in Abu Dhabi dabei sein. Wir treten an, um zu gewinnen. Nach unserem sehr guten Abschneiden beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa-Francorchamps malen wir uns gute Chancen aus, unseren Lauf bei Langstreckenrennen in diesem Jahr fortzusetzen.“

Das Fahrertrio ist für das Wüstenabenteuer von GetSpeed eine Traumkonstellation. Faisal und Schiller errangen jüngst beim Finale der Int. GT Open einen Gesamtsieg und reisen mit einem großen Momentum in den nahen Osten. Luca Stolz war bereits beim Langstreckenklassiker in Spa-Francorchamps Teil des erfolgreichen GetSpeed-Squads. „Ich bin davon überzeugt, dass wir ein Wörtchen um den Sieg mitreden können“, sagt Osieka. „Auch wenn es für uns die Premiere ist und die Konkurrenz groß – wir scheuen den sportlichen Wettkampf nicht.“

Der Yas Marina Circuit zählt zu den modernsten Rennstrecken der Welt. 2009 startete die Formel 1 zum ersten Mal in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Zu den Highlights zählen die an Monaco erinnernde Passage entlang des Hafenbeckens und die Boxenausfahrt, die durch einen Tunnel führt. Insgesamt gibt es auf dem Kurs wenige Überholmöglichkeiten, so dass nicht nur eine gute Ausgangsposition in der Startaufstellung, sondern auch eine perfekte Strategie von großer Bedeutung sind. Osieka: „Hier haben wir zuletzt stets ein gutes Händchen bewiesen.“

Der Zeitplan umfasst viele Stunden Tracktime, die der Vorbereitung auf die Hatz einmal rund um die Uhr wichtig sind. Allein am Freitag (9. Dezember) gibt es Test-Sessions über insgesamt fünf Stunden bin in die Abendstunden hinein. Am Samstag (10. Dezember) stehen erneut drei Stunden Training auf dem Programm, ehe das Qualifying über die Positionen in der Startaufstellung entscheidet. Die Ampel schaltet am Sonntag (11. Dezember) um 10 Uhr auf Grün, Zieleinlauf ist um 22 Uhr.

GetSpeed mit Sieg beim Saisonfinale der GT Open in Barcelona

Die neue GetSpeed-Fahrerpaarung Al Faisal Al Zubair und Fabian Schiller war im Int. GT Open auf Anhieb erfolgreich. Das Duo holte beim Finale in Barcelona im Mercedes-AMG GT3 nach einer überzeugenden Vorstellung den Sieg in Rennen eins. Auch am Sonntag war GetSpeed auf dem Podium vertreten. Steve Jans und Sébastien Baud fuhren als Zweite den dritten Podestrang der Saison ein. Dank der starken Leistungen in der zweiten Saisonhälfte belegen Jans/Baud am Ende Rang vier in der Meisterschaft.

Von der Pole-Position aus gestartet, feierten Zubair und Schiller am Samstag einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg. Beide Piloten fuhren im Rennen eine hohe Pace, an die kein Mitstreiter heranreichen konnte. Und das, obwohl sie als Gaststarter beim Boxenstopp eine zehnsekündige Zusatzstandzeit zu absolvieren hatten. „Es hat uns sehr geholfen, von Platz eins aus in das Rennen gegangen zu sein“, sagte Schiller. „Die zwei Safetycarphasen im Rennen haben uns hingegen nicht gerade in die Karten gespielt, denn wegen der zehn Sekunden mehr Standzeit mussten wir einen Vorsprung herausfahren. Am Ende hat es trotzdem gereicht. Faisal ist mit sehr schnellen Rundenzeiten einen fantastischen zweiten Stint gefahren.“ In das Sonntagsrennen startete das Duo von Platz zehn. Beim Boxenstopp waren nun 20 Sekunden zusätzlich abzusitzen – zehn Sekunden für den Gaststart und zehn für den Sieg am Vortag. Mit 15 Sekunden Rückstand wurde das Duo schließlich auf Platz sechs abgewinkt. „So viel Boden konnten wir am Ende nicht gut machen“, gestand Schiller. „Wären es wieder nur zehn Sekunden gewesen, hätten wir Platz drei belegt.“

Nach einem verhaltenen Start an Tag eins mit Platz 15 nach einem Unfall im Rennen drehten Jans und Baud am Sonntag richtig auf. Dank einer perfekten Strategie, einem schnellen Boxenstopp und einer guten Portion Kampfgeist fuhren beide von Position acht aus gestartet bis auf Platz zwei nach vorne. Einen weiteren Podestrang gab es auch für Kiki Sak Nana, der beim Finale zusammen mit Axel Blom an Stelle von Adam Osieka den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer #786 pilotierte. Nach Platz sechs am Samstag fuhr das Duo am Sonntag auf Rang drei. In der Am-Meisterschaft beendete Kiki die Saison so auf Platz zwei, Osieka ist Dritter.

„Wir gehen mit einem guten Gefühl in die Winterpause. 2022 haben wir unseren ersten Rennsieg bei den GT Open gefeiert. Zudem konnten wir mit zwei Fahrzeugen starke Positionen in der Meisterschaft einfahren“, zieht Teamchef Osieka Resümee. „Mit einem Sieg und zwei zweiten Plätzen standen wir dreimal auf dem Gesamtpodium. Zusammen haben wir vier Klassensiege eingefahren und 16 Podiumsplatzierungen in den Klassen.“

GetSpeed mit neuem Fahrzeug beim GT Open-Finale in Barcelona

In neuer Konstellation startet GetSpeed beim Finale der International GT Open auf dem Circuit de Barcelona Catalunya (14.-16. Oktober). Neben den beiden Mercedes-AMG GT3 von Sébastien Baud und Steve Jans sowie Kiki Sak Nana und Adam Osieka kommt ein drittes Fahrzeug mit den Fahrern Al Faisal Al Zubair und Fabian Schiller zum Einsatz. Zudem ersetzt Axel Blom in der #786 Osieka. Der Mercedes-AMG GT3 von Janine Shoffner und Moritz Kranz konnte nach dem schweren Unfall in Monza nicht rechtzeitig wieder aufgebaut werden.

„Wir begrüßen mit Al Faisal Al Zubair einen neuen Fahrer im Kreis der GetSpeed-Familie“, sagt Osieka. „Zusammen mit unserem langjährigen Piloten Fabian Schiller geht der 24-jährige Omaner in der Pro-Kategorie an den Start. Ziel ist es, sich auf bevorstehende Aufgaben vorzubereiten, die wir in Kürze verkünden werden.“ Zu den größten Erfolgen von Al Faisal Al Zubair zählen die Siege in der Porsche GT3 Cup Challenge Middle East 2018 und 2019. Auch die GT Open sind für ihn kein Neuland. 2021 fuhr er im Pro Cup auf Rang drei.

Die beiden etatmäßigen GetSpeed-Fahrerpaarungen bei den GT Open waren zuletzt in Monza sehr erfolgreichen. Baud und Jans feierten mit Platz drei im Gesamtklassement ihren zweiten Podestrang. In der Am errangen Kiki und Osieka ihren dritten Sieg und stehen damit vorzeitig als Vizemeister fest. „Kiki und ich haben in unserer Premierensaison unser Ziel, die Saison auf dem Podium zu beenden, erreicht. Diesmal nehme ich selber nicht im Cockpit Platz, dafür wird Kiki nun mit Axel Blom zusammen angreifen“, sagt Osieka. „Auch für Sébastien und Steve geht es darum, sich mit guten Resultaten in die Winterpause zu verabschieden. Wir sind zuversichtlich.“

Am Wochenende stehen beim Finale der GT Open zwei Rennen auf dem Programm. Der Lauf am Samstag führt über die Distanz von 70 Minuten und startet um 15:05 Uhr, das Zeittraining findet von 10:30 bis 11 Uhr statt. Tags drauf geht es ab 13:10 Uhr über 60 Minuten. Die Startplätze werden um 09:00 Uhr ausgefahren. Die Rennen können über gtopen.net im Livestream verfolgt werden.

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