GTWC-Finale in Barcelona: Der Sieg ist das Ziel

GTWC-Finale in Barcelona: Der Sieg ist das Ziel

Finale im Endurance Cup der Fanatec GT World Challenge powered by AWS. GetSpeed tritt mit zwei Mercedes-AMG GT3 beim letzten Saisonrennen des weltweit stärksten GT3-Championats auf dem Circuit de Barcelona Catalunya an, um an die Erfolge der bisherigen Saison anzuknüpfen. Luca Stolz und Steijn Schothorst liegen aktuell auf Platz drei in der Fahrerwertung und haben in Spanien den Sieg im Visier. Auf ihr erstes richtiges Erfolgserlebnis hoffen Sébastien Baud, Jeffrey Kingsley und Valdemar Eriksen im Junior-Fahrzeug. Die drei Young-Guns treten im Silbercup der GTWC an und wollen auf der Formel-1-Rennstrecke zum Saisonabschluss nochmal glänzen.

„Barcelona ist eine Strecke, die jedes Team und jeder Fahrer wie seine Westentasche kennt, denn hier wird im Vorfeld der Saison viel getestet“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Im vergangenen Jahr war das GTWC-Feld in Spanien sehr ausgeglichen und mit Mercedes-AMG, Porsche, Audi und Lamborghini lagen vier Marken auf den ersten vier Positionen. Ein ähnliches Bild gab es auch beim vergangenen Rennen Hockenheim, das wir als bester Mercedes-AMG auf Platz vier beendet haben. In Barcelona wollen wir nun anknüpfen und nach Platz zwei in Spa-Francorchamps und Platz drei beim Auftakt in Imola erneut aufs Podium.“

Nach vier Events liegen Stolz und Schothorst, die sich das Fahrzeug mit Maro Engel teilen, auf Rang drei der Fahrerwertung. Bei noch 28 zu vergebenden Punkten ist Platz zwei noch in Reichweite. „Abgesehen von unserem unverschuldeten Ausfall in Paul Ricard sind wir das konstanteste Team in der Spitzengruppe“, so Osieka. „Unser Ziel ist es immer unser Bestes zu geben – wir wollen gewinnen.“

Das Ziel der drei Youngster Baud, Kingsley und Eriksen ist es, sich beim letzten Rennen ihrer GT3-Premierensaison im vorderen Feld des Silbercups zu positionieren. „Unsere Junioren hatten in ihrem ersten Jahr im GT3-Sport eine Menge Pech“, resümiert Osieka. „Ich hoffe, dass sich das Blatt beim Finale jetzt wendet. Sébastien kommt mit Rückenwind nach Barcelona. Bei den GT Open hat er mit uns zuletzt einen dritten Rang im Gesamtklassement gefeiert.“

Auf dem Circuit de Barcelona Catalunya geht es zum Ende der Saison noch einmal über die gewohnte Distanz von drei Stunden. Am Freitag stehen zwei einstündige Tests (9:00 und 13:10 Uhr) auf dem Programm sowie eine weitere Session (16:40 Uhr), die den Bronze-Fahrern vorbehalten ist. Am Samstagmorgen startet das Freie Training um 9:00 Uhr über 90 Minuten. Das Pre-Qualifying beginnt um 13:40 Uhr. Auch am Sonntag muss man früh hellwach sein. Von 9 bis 10 Uhr werden die Startplätze für das Rennen ausgefahren. Die Startampel schaltet dann um 15 Uhr auf Grün. Das Rennen wird per Livestream auf www.youtube.com/gtworld übertragen.

GetSpeed holt Am-Sieg und dritten Gesamtplatz bei den GT Open in Monza

GetSpeed hat beim Gastspiel der International GT Open in Monza Kampfgeist bewiesen. Nach zwei unverschuldeten Ausfällen im Samstagsrennen kehrte das Team rund um Adam Osieka am Sonntag umso stärker zurück. Am Ende gab es zwei Podestplätze zu feiern: Steve Jans und Sébastien Baud fuhren im Gesamtklassement auf Platz drei, während Osieka und Kiki Sak Nana als Sieger der Am-Kategorie auf Platz sechs den Zielstrich überquerten.

Das sechste GT Open-Wochenende begann bei strömendem Regen am Samsatg zunächst chaotisch: Startfahrer Osieka strandete nach einem Rempler bereits in der ersten Schikane im Kiesbett und zahlreiche Safetycar-Phasen prägten den weiteren Rennverlauf. Acht Minuten vor dem Ende dann die Schrecksekunde. Ebenfalls in der ersten Schikane wurde Janine Shoffner, die das Fahrzeug in der zweiten Rennhälfte von Moriz Kranz übernommen hatte, von einem Kontrahenten getroffen und unsanft ins Aus befördert. Die Britin blieb bei dem heftigen Abflug zum Glück unverletzt, der Mercedes-AMG GT3 war hingegen ein Totalschaden. Das Rennen wurde abgebrochen. Steve Jans und Sébastien Baud wurden als Zweite der Pro-Kategorie gewertet.

„Das war ein sehr schwieriges Rennwochenende für uns, nicht nur was das Wetter anbelangt“, sagt Osieka. „Wenn du mit drei Autos an den Start gehst und zwei davon nicht ins Ziel kommen, dann ist das schon sehr bitter. Vor allem, als Janine gegen Rennende in der ersten Schikane torpediert wurde, stockte dem gesamten Team der Atem. Zum Glück verfügt der Mercedes-AMG GT3 über extrem hohe Sicherheitsstandards und Janine ist zudem hart im Nehmen. Und auch wenn es immer einen Beigeschmack hat und die Mechaniker eine Nachtschicht einlegen müssen: Das ist Racing und wir treten an, um mit unseren Kunden zu gewinnen.“

Rennen zwei am Sonntag fand bei trockenen Bedingungen statt. Die beiden verbliebenen GetSpeed Mercedes-AMG absolvierten ein fehlerfreies Rennen und ernteten am Ende die Früchte des Erfolgs. Jans / Baud wurden nach einer packenden Schlussphase Dritte im Gesamtklassement. Osieka und Kiki holten sich den dritten Klassensieg in der Am. „Nach dem Pech am Samstag war unser Ziel, am Sonntag noch einmal richtig anzugreifen. Das ist uns gelungen“, sagt Osieka.

Das Finale der International GT Open findet vom 14. bis 16. Oktober in Barcelona statt. Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya stehen die Rennen zwölf und 13 auf dem Programm.

GT Open Monza: Mit Highspeed an die Erfolge anknüpfen

Nach der langen Sommerpause geht es bei den International GT Open Schlag auf Schlag weiter. Nur zwei Wochen nach dem Gastspiel auf dem Red Bull Ring zieht es das GT3-Championat vom 23.-25. September weiter in den Süden. Mit Monza steht eine außergewöhnliche Rennstrecke auf dem Programm, auf der die drei Mercedes-AMG GT3 Duos von GetSpeed an ihre jüngsten Erfolge anknüpfen wollen.

Der Mythos Monza ist schnell erklärt: extrem lange Geraden, ultraschnelle Kurven und drei spektakuläre Schikanen unterschiedlichster Couleur. Highspeed ist angesagt, wenn die GT Open auf dem Grand-Prix-Kurs nahe der norditalienischen Metropole Mailand die Rennen zehn und elf austrägt. „Die Vorfreude ist riesig“, sagt Teamchef Adam Osieka, der sich mit Kiki Sak Nana das Cockpit der Startnummer 786 teilt und wie schon in der ganzen GT-Open-Saison selbst am Volant Platz nimmt. „Monza ist eine echte Fahrerstrecke und am Ende äußerst anspruchsvoll. Die Herausforderung ist, beim Setup in Sachen Abtrieb den bestmöglichen Kompromiss zwischen den schnellen Kurvenpassagen und den langen Highspeed-Geraden zu finden.“

Das Team ist über den Verlauf der Saison zu einer eingeschworenen Gemeinschaft zusammengewachsen. In drei Klassen gehen die Protagonisten an den Start. Steve Jans und Sébastien Baud (#911) in der Pro-Kategorie, Janine Hill und Moritz Kranz (#9) in der Pro-Am sowie Kiki und Osieka in der Am. Und alle Fahrerpaarungen haben bei den vergangenen Rennen Erfolge gefeiert. Auf dem Red Bull Ring war GetSpeed in allen Klassen auf dem Podium vertreten.

Jans / Baud wechselten während der Saison von der Pro in die Pro-Am und zurück. Aus diesem Grund spielen sie in den beiden Klassenwertungen keine Rolle. In der Gesamtwertung hingegen ist bei noch vier zu fahrenden Rennen Platz vier noch in Reichweite. In der Pro-Am liegen Shoffner / Kranz auf Platz drei in Schlagdistanz zur Spitze. Gleiches gilt für Kiki und Osieka, die als Zweite in der Am 15 Punkte Rückstand auf Platz eins haben. „Für alle drei Fahrzeuge gibt es nur ein Motto: Angreifen und weiter Punkte sammeln“, gibt der Teamchef die Marschroute vor.

Die Teams haben am Freitag in zwei Trainingssitzungen 120 Minuten lang Zeit, sich auf den Kurs in Monza einzuschießen. Am Samstag und Sonntag stehen dann jeweils Qualifyings (10:50 und 09:30 Uhr) und Rennen (15:30 und 14:15 Uhr) auf dem Programm. Per Livestream unter www.gtopen.net werden die Rennen auf den heimischen Bildschirm übertragen.

GetSpeed überzeugt mit Sieg und zwei zweiten Plätzen auf dem Red Bull Ring

Österreich war für GetSpeed eine Reise wert. Auf dem Red Bull Ring stand die fünfte Station der International GT Open auf dem Programm. Wechselnde Witterungsbedingungen ließen das Team rund um Adam Osieka unbeeindruckt. Nachdem in Rennen eins alle drei Mercedes-AMG GT3 in den Kategorien Pro, Pro-Am und Am die Podestplätze nur knapp verfehlten, schlug am Sonntag die Stunde von GetSpeed. Mit einem Klassensieg für Kiki Sak Nana und Adam Osieka (#786), zweiten Plätzen für Janine Shoffner und Moritz Kranz (#9) sowie Steve Jans und Sébastien Baud (#911), fand das Alpengastspiel ein erfolgreiches Ende.

Nach einem starken Qualifying am Samstagmorgen belegten Jans und Baud Platz eins in der Pro-Klasse. Die #9 und #786 folgten auf den Positionen drei und vier. Im Rennen gab es dann allerdings kleinere Rangeleien und Unwägbarkeiten, so dass am Ende nur die Plätze 4 (#911 und #9) und 5 (#786) zu Buche standen. In das zweite Rennen startete das GetSpeed-Trio am Sonntag von den Positionen drei (#911), sieben (#786) und neun (#9). Im Rennen machten die GetSpeed-Paarungen dann alles richtig: Kiki und Osieka fuhren nach einer starken Aufholjagd zum dritten Klassensieg in der laufenden Saison und festigten damit Platz zwei in der Am-Wertung. Auch Shoffner und Kranz machten im Rennen jede Menge Boden gut und wurden ebenso Zweite wie Jans / Baud. GetSpeed war in Rennen zwei das bestplatzierte Mercedes-AMG-Team und schob sich in der Teamwertung der GT Open nach dieser starken Vorstellung auf Platz drei nach vorne.

„Wir können mit unserem Abschneiden in Spielberg zufrieden sein“, zog Osieka Resümee. „Im ersten Rennen hatten wir Pech und konnten unsere Performance noch nicht in Podestplätze ummünzen. Umso besser lief es dann im zweiten Heat. Alle drei Fahrzeuge auf dem Podium zu sehen, macht mich als Teamchef stolz. Genauso die Entwicklung, die unsere Fahrer über das Rennwochenende vollzogen haben. Neben deren sehr guten Leistungen, hat auch die Strategie sowie Souveränität bei den Boxenstopps eine Rolle gespielt. In Monza und Barcelona wollen wir an die guten Ergebnisse anknüpfen.“

Die Rennen zehn und elf der GT Open finden vom 23. bis 25. September in Monza statt. Auf dem Highspeedkurs unweit von Mailand in Italien will GetSpeed die Sterne dann wieder leuchten lassen.

Int. GT Open: GetSpeed auf Alpentour

Als eine der letzten Rennserien beenden die Int. GT Open an diesem Wochenende ihre Sommerpause. Die fünfte Station der GT3-Europareise führt die Teilnehmer in die Steiermark an den Red Bull Ring. GetSpeed hat drei Mercedes-AMG GT3 im Gepäck, mit denen Steve Jans und Sèbastien Baud, Janine Hill und Moritz Kranz sowie Kiki Sak Nana und Teamchef Adam Osieka an den Start gehen.

Alle drei Teams haben in der Saison 2022 bereits Podestplätze in ihren jeweiligen Klassen eingefahren. Shoffner / Kranz standen zuletzt auf dem Hungaroring zweimal auf dem Pro-Am-Podium mit den Rängen 3 und 2. Jans und Baud gelang in Paul Ricard ein zweiter Rang in der Pro-Am. Mit vier Podestplätzen aus sieben Rennen – das von einen Klassensieg in der Am – sind Sak Nana / Osieka aktuell das erfolgreichste GetSpeed-Gespann und liegen auf Platz zwei in der Am-Tabelle. Shoffner / Kranz rangieren aktuell auf drei in der Pro-Am.

„Der Red Bull Ring ist eine fantastische Rennstrecke“, sagt Osieka. „Man darf sich allerdings von der Schönheit der Kurses in den malerischen Alpen nicht täuschen lassen. Die Strecke hat es in sich. Es gibt absolute Highspeed-Passagen genauso wie technische Passagen, wo man sehr viel Vertrauen in das Fahrzeug und ein gutes Setup benötigt. Ich bin davon überzeugt, dass alle drei Duos in der Lage sein werden, aufs Podest zu fahren.“

Am Freitag stehen zwei freie Trainings (09:56 Uhr und 15:11 Uhr) über je 60 Minuten auf dem Programm. Am Samstag findet das Qualifying um 11:05 Uhr statt, das 70-minütige Rennen beginnt um 16:40 Uhr. Am Sonntag muss man früh hellwach sein. Das Qualifying startet um 08:30 Uhr, die Startampel zum 1-Stunden-Rennen schaltet um 13:05 Uhr auf Grün. Beide Renntage können im Livestream unter www.gtopen.net verfolgt werden.

GetSpeed manifestiert sich in der Spitzengruppe der GTWC

Das Mercedes-AMG Team GetSpeed erlebte bei seinem Heimspiel im Endurance Cup der Fanatec GT World Challenge Europe Powered AWS ein perfektes Wochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Als bester Mercedes-AMG GT3 fuhren Maro Engel, Steijn Schothorst und Luca Stolz auf Platz vier, die beiden letztgenannten schoben sich damit auf Platz drei in der Fahrerwertung in der stärksten GT3-Rennserie der Welt nach vorne.

„Die Balance of Performance spielte uns auf dem Hockenheimring nicht gerade in die Karten“, sagt Teamchef Adam Osieka. Nach dem Qualifying stand nur Platz neun zu Buche. Bereits hier war GetSpeed das stärkste Mercedes-AMG-Team. Aufgrund einer Strafe für angebliches Blockieren eines Mitstreiters im Zeittraining startete Maro Engel nur von Startplatz zwölf. Der erfahrene GT3-Pilot brachte den Mercedes-AMG GT3 dank starker Leistungen bis auf Platz zwei nach vorne. Schothorst konnte diese Position bis kurz vor Ende seines Stints verteidigen, ehe ihn ein kleiner Fahrfehler bei abbauenden Reifen einige Positionen kostete. Stolz konnte einige davon im letzten Stint wieder gutmachen und wurde am Ende auf Platz vier abgewinkt.

„Wir können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein“, sagt Osieka. „Auch unter schwierigen Bedingungen haben wir es geschafft, uns im Rennen in der Spitzengruppe zu etablieren. Die Grundsteine waren erneut eine punktgenaue Strategie und perfekte Boxenstopps. Natürlich wären wir gerne erneut auf das Podium gefahren, aber bei nur noch einem ausstehenden Rennen im Endurance-Cup müssen wir anfangen zu taktieren. Es war wichtig, dass wir wichtige Punkte eingefahren haben, so dass Steijn und Luca jetzt in der Meisterschaft auf Platz drei liegen. In Barcelona werden wir dann wieder voll angreifen.“

Auch das Schwesterfahrzeug lieferte eine starke Aufholjagd. Von Position 17 aus gestartet, ging es für Sébastien Baud, Valdemar Eriksen und Jeff Kingsley im Silber-Cup bis auf Rang zwölf nach vorne. „Das ist ein ordentliches Ergebnis für unsere Young-Guns“, sagt Osieka. „Alle drei Piloten brauchen jeden Rennkilometer, um Erfahrungen zu sammeln. Daher war unser sichtigstes Ziel, das Rennen durchzufahren. Die drei profitieren sehr davon, dass wir ein Werksauto im Kader haben. Von Maro und Luca können alle drei eine Menge lernen.“

Das GTWC-Finale steigt vom 30. September bis 2. Oktober in Barcelona.

GetSpeed startet in Hockenheim in die heiße Phase der GTCW

Die Sommerpause ist vorbei – am kommenden Wochenende geht es für GetSpeed wieder zurück auf die Rennstrecke. Vom 2. bis 4. September findet das vierte Event im Endurance Cup der Fanatec GT World Challenge Europe Powered AWS statt. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg steht ein Rennen über die Distanz von drei Stunden auf dem Programm. Das im Gewerbepark am Nürburgring beheimatete Mercedes-AMG Team GetSpeed tritt bei dem „etwas anderen Heimspiel“ mit zwei stark besetzten Mercedes-AMG GT3 in den Klassen Pro und Silver-Cup an und ist mit den Stammfahrern in der Startnummer #2 zurück: Maro Engel, Steijn Schothorst und Loca Stolz. In der #3 wechseln sich Sébastien Baud, Valdemar Eriksen und Jeff Kingsley ab.

„Das wird für uns ein etwas anderes Heimspiel“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Als Team aus der Eifel ist es ungewöhnlich, Hockenheim als Heimspiel zu bezeichnen. Aber es ist die einzige Station der GTWC in Deutschland. Und wir sind mit dem Grand-Prix-Kurs auch bestens vertraut. Hockenheim sollte dem Mercedes-AMG GT3 entgegenkommen und wir reisen voller Zuversicht an, schließlich haben wir in diesem Jahr schon zwei Podestplätze in der GTWC erzielt – zuletzt Platz zwei beim 24h-Rennen in Spa.“

Nach den 24 Stunden von Spa-Francorchamps und den sechs Stunden von Paul Ricard, geht es in Hockenheim zum zweiten Mal über die kürzeste Endurance-Distanz von nur drei Stunden. „Aus Fahrersicht ist das schon fast ein Sprintrennen“, sagt Luca Stolz, der zusammen mit Maro Engel und Steijn Schothorst beim Auftakt in Imola nach drei Stunden Rang drei feierte. „Die kurze Distanz liegt uns. Es gibt wenig Möglichkeiten für taktische Spielchen. Man muss einfach abliefern. Trotzdem muss das Team natürlich als Einheit funktionieren. Das haben wir in dieser Saison bereits mehrfach unter Beweis gestellt.“

Die Action der GTWC verteilt sich maßgeblich auf zwei Tage. Nach dem Freien Training von 09:45 bis 11:15 Uhr folgt am Samstag das Pre-Qualifying von 14:05 bis 15:35 Uhr. Am Sonntag werden im dreigeteilten Qualifying von 09:45 bis 10:45 Uhr die Startpositionen für das Rennen ausgefahren. Die Startampel schaltet um 15 Uhr auf Grün. Der Renntag kann online unter youtube.com/gtworld verfolgt werden.

Platz zwei für das Mercedes-AMG Team GetSpeed bei den 24 Stunden von Spa

Das Mercedes-AMG Team GetSpeed hat erneut abgeliefert. Beim zweiten 24h-Rennen in diesem Jahr bestieg das Team rund um Adam Osieka erneut das Podium. Nach dem großartigen Erfolg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit den Plätzen zwei und drei fuhr GetSpeed auch in Spa-Francorchamps auf Platz zwei. Maximilian Götz, Luca Stolz und Steijn Schothorst pilotierten den Mercedes-AMG GT3 über die Distanz und verpassten nach 536 Runden auf der 7,004 Kilometer langen Ardennenachterbahn den Sieg nur um 31,040 Sekunden. GetSpeed ist damit – was 24-Stunden-Rennen mit GT3-Fahrzeugen anbelangt – eines der erfolgreichsten Teams der Saison 2022.

Bereits im Qualifying trumpfte das Mercedes-AMG Team GetSpeed auf. In der Superpole fuhr Luca Stolz die drittschnellste Zeit und sicherte seinem Team eine perfekte Ausgangsposition für das Rennen. In der Startphase setzte sich Stolz früh an die Spitze. Aufgrund von Safetycar-Phasen und unterschiedlichen Boxenstoppstrategien büßte GetSpeed den ersten Platz zwar in den Abendstunden ein, blieb aber stets in Schlagdistanz zur Spitze. Nach 19 Stunden und 20 Minuten tauchte dann die Startnummer #2 dank eines klugen Schachzugs erneut auf Platz eins auf. In einem spannenden Finish mussten sich Götz/Stolz/Schornhorst am Ende nur den Markenkollegen von französischen Team Akkodis ASP geschlagen geben.

„Das war ein hartes Rennen“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Schon früh war klar, dass es beim wichtigsten GT3-Rennen der Welt vor allem darum gehen würde, zu überleben und im Rennen zu bleiben. Wir hatten nach einem Unsafe Release beim Boxenstopp eine Beschädigung am Fahrzeug, die die Performance stark eingeschränkt hat. So konnten wir in der Schlussphase nicht mehr voll angreifen und sind mit Platz zwei sehr zufrieden. Wir haben nie aufgegeben. Die Fahrer und das gesamte Team haben weiter gekämpft. Vor allem nach unserem Triumph beim Heimspiel auf dem Nürburgring jetzt hier in Belgien nachzulegen, ist eine enorm starke Teamleistung.“

„Der zweite Platz beim größten GT3 Rennen ist super“, sagt Götz. „Ich habe dieses Rennen 2013 gewonnen – damals noch mit dem SLS AMG GT3. Jetzt wieder auf dem Podium zu stehen, ist einfach nur herrlich. Wir werden heute den Doppelsieg für Mercedes-AMG ausgiebig feiern und genießen.“ Teamkollege Schothorst ergänzt: „Es ist großartig hier auf Platz zwei zu stehen. Auch wenn es etwas bittersüß schmeckt, denn der Sieg war in Sichtweite. Hätte mir jemand diesen Rennausgang vor dem Wochenende gesagt, ich hätte es nicht geglaubt.“

Nach Problemen im Qualifying gab es im Rennen für das Fahrzeug mit der #44 nur einen Weg: den nach vorne. Patrick Assenheimer, Michael Blanchemain, Axel Blom und Jim Pla fuhren – von Position 61 aus gestartet – bis auf Platz 31 ins Ziel. Im Gold-Cup stand so am Ende Platz fünf zu Buche. Das dritte Fahrzeug mit der Startnummer #3, pilotiert von Jeffrey Kingsley, Valdemar Eriksen und Sebastien Baud, schied nach einem Unfall in Runde 199 vorzeitig aus.

Die nächste Runde des Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS Endurance Cup findet vom 2.-4. September auf dem Hockenheimring statt.

Platz drei für GetSpeed bei der Super-Pole für die 24 Stunden von Spa

Luca Stolz hat sich an seinem 27. Geburtstag selbst ein großartiges Geschenk gemacht. Bei der Super-Pole der Top-20-Fahrzeuge der 24 Stunden von Spa fuhr der Pilot des Mercedes-AMG Team GetSpeed die viertschnellste Zeit. Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 2 nimmt das größte GT3-Rennen der Welt von Startplatz drei aus in Angriff, nachdem der Polesitter nachträglich disqualifiziert wurde. Neben Stolz wechseln sich Maximilian Götz und Steijn Schothorst am Volant ab.

„Luca ist eine sehr gute Runde gefahren, die uns schlussendlich einen Platz in Startreihe zwei eingebracht hat“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Das ist eine sehr gute Ausgangsposition für das Rennen zweimal rund um die Uhr auf der Ardennenachterbahn. Wir können so von Beginn an an der Spitze mitfahren.“

„Ich bin sehr zufrieden mit der dritten Position“, sagt Stolz. „Das Auto war mega und das Team hat einen super Job gemacht. Natürlich war es eine Ehre, die Super-Pole fahren zu dürfen. Jeder gibt hier sein Bestes und ich denke, ich habe diese Aufgabe auch sehr gut umgesetzt.“

Die beiden weiteren Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed hatten im Qualifying weniger Glück. Das Gold-Cup-Fahrzeug #44 mit den Piloten Patrick Assenheimer, Michael Blanchemain, Axel Blom und Jim Pla startet von Position 61. Das Silber-Cup-Fahrzeug #3 mit Jeffrey Kingsley, Valdemar Eriksen, Sebastien Baud von Position 63. Im dritten Qualifying Abschnitt wurden der #3 alle Rundenzeiten gestrichen, weil die Tracklimits überschritten wurden.

Das GT3-Rennen des Jahres startet um 16:45 Uhr. Das komplette Rennen wird im Livestream unter youtube.com/gtworld übertragen.

GetSpeed startet mit drei Fahrzeugen beim 24h-Rennen in Spa-Francorchamps

Die nächste große Herausforderung steht vor der Tür: Vom 28. bis 31. Juli startet das Mercedes-AMG Team GetSpeed bei den TotalEnergies 24 hours of Spa. Mit drei Mercedes-AMG GT3 geht die Mannschaft aus dem Gewerbepark am Nürburgring in das größte und wichtigste GT3-Rennen des Jahres – und nach den Plätzen zwei und drei beim 24h-Rennen am Nürburgring strebt das Team von Adam Osieka auch in Belgien eine Podiumsplatzierung an.

Die Voraussetzungen für eine Top-Platzierung auf der Ardennen-Achterbahn sind gut: Die Speerspitze für GetSpeed bilden Maximilian Götz, Steijn Schothorst und Luca Stolz, die mit der Startnummer 2 um den Gesamtsieg kämpfen wollen. Im Silver Cup treten Jeff Kingsley, Valdemar Eriksen und Sébastien Baud mit der #3 an und im Gold Cup greifen Michael Blanchemain, Patrick Assenheimer, Axel Blom und Jim Pla im Fahrzeug mit der #44 nach der Krone.

„Wir haben drei heiße Eisen im Feuer. Die Fahrerbesatzungen haben das Potenzial, in ihren Klassen ganz vorne mitzufahren“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir haben ja bereits beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring unter Beweis gestellt, dass wir ein eingespieltes Team sind und auf den Punkt fehlerfreie Leistung abrufen können. Nach zwei Podestplätzen in der Eifel wollen wir nun in den belgischen Ardennen nachlegen.“

Die TotalEnergies 24 hours of Spa sind der Saisonhöhepunkt der Langstreckenwertung der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS. 65 GT3-Teams treten auf dem unverwechselbaren Traditionskurs an. 21 Kurven umfasst die 7.004 km lange Berg- und Talbahn, die schon bei Tageslicht eine Herausforderung ist. In der Nacht werden die Anforderungen an Mensch und Material ultimativ.

Bereits am kommenden Wochenende reist GetSpeed nach Belgien. Am Sonntag steht der Aufbau im Fahrerlager auf dem Programm. Am Dienstag geht es beim Bronze-Test dann erstmals auf die Strecke. Am Mittwoch stehen Foto-Termine und die obligatorische Parade in die Innenstadt von Spa an. Die Trainings starten am Donnerstag und am Freitag werden in der Superpole die Startplätze ausgefahren. Start zum Rennen zweimal rund um die Uhr ist am Samstag um 16:45 Uhr. Das Rennen wird im kostenlosen Livestream unter www.gt-world-challenge-europe.com übertragen.

Stimmen vor dem Rennen

Luca Stolz (#2): „Ich freue mich riesig auf das Rennen. Auch das leicht veränderte Lineup mit Maximilian Götz anstelle von Maro Engel ist interessant. Wir sind bereits in der Vergangenheit erfolgreich unterwegs gewesen. Für das Rennen in Spa haben wir ein sehr gutes Gesamtpaket und waren auch bei den Testtagen gut unterwegs. Das Auto lief gut. Wenn es uns gelingt keine Fehler zu machen, können wir in Richtung Podium fahren.“

Sébastien Baud (#3): „Ich fahre meine erstes 24h-Rennen und dann gleich bei den sagenumwobenen 24 Stunden von Spa – das wird aufregend. Unser Ziel muss sein, das Rennen zuerst einmal zu beenden und keine unnötigen Strafen zu riskieren. Generell fühle ich mich gut vorbereitet für mein persönliches Saisonhighlight.“

Jeff Kingsley (#3): „Spa ist eines der größten Rennen des Jahres. Zum ersten Mal geht es für mich über die Distanz von 24 Stunden. Zusammen mit GetSpeed haben wir uns sehr gewissenhaft vorbereitet. Mit rund 65 Fahrzeugen wird es auf der Strecke recht viel Verkehr geben. Wir müssen schauen, welche Marschroute wir gehen und wo wir am Ende landen. Wichtig ist, immer die Konzentration zu halten, denn es geht nicht nur um das Rennen selbst, die komplette Woche wird sehr anstrengend.“

Patrick Assenheimer (#44): „Ich bin froh, wieder in Spa dabei zu sein, eines der schönsten Rennen des Jahres. Vor allem bin ich gespannt, wie das Wetter wird, ob eher heiß wie aktuell oder regnerisch. Die letzten Jahre waren verrückt. Für mich ist es das erste Rennen zusammen mit GetSpeed und ich freue mich sehr darauf. Unser Ziel ist es, den Gold-Cup zu gewinnen. Die Konkurrenz ist stark, aber ist starte mit einem guten Gefühl.“

Jim Pla (#44): „Unser Ziel muss sein, das Rennen zu beenden und uns keine Fehler zu erlauben. Dann ist ein Podiumsplatz im Gold-Cup drin. Dazu brauchen wir eine gute Balance im Auto, aber das werden die Jungs und Mädels von GetSpeed hinbekommen. Besonders freue ich mich, mit meinem Freund Michael gemeinsam zu fahren. Wir kennen uns seit Jahren und es toll, dass wir endlich mal ein Cockpit teilen.“

Axel Blom (#44): „Das werden tolle Tage – mein erstes 24h-Rennen und das erste Rennen im Mercedes-AMG GT3. Zudem ist das Rennen sehr lang. Wenn wir ohne Probleme durchkommen, ist ein gutes Ergebnis drin.“

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