Mercedes-AMG Team GetSpeed gewinnt 24h-Generalprobe

Mercedes-AMG Team GetSpeed gewinnt 24h-Generalprobe

Großer Jubel im Mercedes-AMG Team GetSpeed. Fabian Schiller, Adam Christodoulou und Maximilian Götz haben im Mercedes-AMG GT3 das Sonntagsrennen der ADAC 24h Nürburgring Qualifiers 2022 gewonnen. Grundstein für den Erfolg war eine perfekte Strategie des Teams und die fehlerfreie Fahrt aller drei Piloten.

„Wir hatten heute definitiv nicht das schnellste Auto. Dafür hatten wir bei der Boxenstoppstrategie ein goldenes Händchen. Zudem blieben auch die Fahrer fehlerfrei, so dass wir am Ende ganz oben standen“, sagt Teamchef Adam Osieka, der jedoch auf die Euphoriebremse tritt. „Die Analyse des Wochenendes zeigt allerdings, dass uns im Vergleich zu einigen Mitstreitern die Pace fehlt. Wenn sich unsere Konkurrenten heute nicht zum Teil selbstverschuldet ins Aus befördert hätten, wäre es mit einem Podestplatz für uns eher schwierig geworden. Für den heutigen Erfolg mussten wir unsere ganze Nordschleifen-Erfahrung in die Waagschale werfen. Zudem mussten wir bis zum Schluss sehr hohes Risiko gehen.“

Dem hohen Risiko und der hohen Pace fiel schlussendlich das Schwesterfahrzeug zum Opfer. Jules Gounon touchierte rund 30 Minuten vor Rennende auf Platz zwei liegend im Abschnitt Breidscheid die Streckenbegrenzung und schied aus. So konnte er zusammen mit Maro Engel und Daniel Juncadella den Podestplatz vom Vortag – das Trio beendete das Samstagsrennen auf Rang drei – nicht wiederholen.

„Sehr gut“, beschrieb DTM-Champion Götz seinen Gemütszustand nach dem Rennen. „Aber ich habe den Job ja nicht alleine gemacht, ich bin nur die letzten acht Runden gefahren. Davor wurden richtige und wichtige Entscheidungen getroffen bei den Boxenstopps. Und großes Lob auch an Fabian und Adam, die einen Superjob gemacht haben. Vor allem freut mich aber das Teamergebnis. Unser Schwesterfahrzeug gestern auf drei, wir heute auf eins – viel mehr kann man nicht erwarten.“

In drei Wochen geht es dann ums Ganze. Bei den 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring (26. bis 29. Mai) gehen die beiden Boliden des Mercedes-AMG Team GetSpeed in gleicher Konstellation ins Rennen. Und nach Platz drei im Vorjahr, ist das Ziel für die Mannschaft aus dem Gewerbepark am Nürburgring klar definiert. „Wir sind sehr gut vorbereitet und wir werden alles daransetzen, das wichtigste Rennen des Jahres zu gewinnen“, sagt Osieka.

GetSpeed elektrisiert die Grüne Hölle

Mit Vollgas nachhaltig durch die Grüne Hölle – so lautet ein neues Motto von GetSpeed. Das exklusive GetSpeed RaceTaxi für die Nürburgring Nordschleife gibt es künftig auch in ‚grün‘ und ‚blau‘. Das erste E-Renntaxi auf der Nordschleife ist ein Gemeinschaftsprojekt von GetSpeed, Scherer, sowie dem Tech-Unternehmen Schneider Electric.

„Auch wenn Elektrofahrzeuge immer mehr Einzug in unseren Alltag halten, gibt es seitens der Auto-Community nach wie vor Vorbehalte gegenüber dieser Technologie“, sagt GetSpeed Geschäftsführer Adam Osieka. „Viele glauben, im Vergleich zu fossilen Verbrennungsmotoren würde E-Autos die Emotionalität fehlen. Wir treten jetzt den Gegenbeweis an. Wer einmal die Grüne Hölle mit unserem neuen Audi RS e-tron GT erlebt hat, wird in Zukunft anders denken.“

In nur etwas mehr als drei Sekunden von 0 auf 100 km/h und über 640 PS unter der Haube – die technischen Daten der beiden Audi e-tron GT RS lassen aufhorchen. Es besteht kein Zweifel, dass dieser Elektrosportwagen für die Nürburgring Nordschleife prädestiniert ist. Elektro-Mobilität bedarf jedoch einer entsprechenden Infrastruktur und Know-How. Hier kommen Schneider Electric und Scherer ins Spiel. „Schneider-Electric elektrifiziert unser komplettes Headquarter im Gewerbepark am Nürburgring, so dass wir künftig die Infrastruktur haben, um mit den beiden elektrischen RaceTaxen Kunden an der Nordschleife zu bedienen. Das entsprechende Wissen rund um unseren elektrischen Fuhrpark bringt die Scherer Gruppe ein.“, sagt Osieka.

Das legendäre GetSpeed RaceTaxi ist am Nürburgring längst zur Institution geworden. Der Slogan ‚Under8‘ ist Programm. Im Renntempo geht es über das 20,832 Kilometer lange Asphaltband, das sich so unverwechselbar durch die hügelige Eifellandschaft schlängelt. Auf der einzigartigen Nordschleife wurden Legenden geboren. Auch GetSpeed hat sich in die Geschichtsbücher des Eifelkurses eingetragen. 2021 feierte das Rennteam rund um Adam Osieka mit Platz drei beim 24h-Rennen einen der größten Erfolge in seiner Teamgeschichte.

Das Angebot ist ab dem 09. Mai 2022 buchbar. Weitere Infos gibt es unter www.getspeed-racetaxi.de.

Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 20,2–19,3 (NEFZ), 22,5–20,6 (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0. Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs.

GetSpeed
Seit 2013 ist GetSpeed als Rennteam aktiv. Die Wurzeln sind die Nürburgring Langstrecken-Serie (ehemals VLN). 2020 erfolgte der Aufstieg zum Mercedes-AMG Performance Team. 2022 ist die Mannschaft in der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS, bei den International GT Open sowie auf der Nordschleife bei NLS und dem 24h-Rennen in der Grünen Hölle aktiv. Seit 2018 verfügt GetSpeed über eine offizielle Renntaxi-Lizenz für die Nordschleife und führt seitdem unter dem Motto „Under8“ Co-Piloten-Fahrten auf der schönsten Rennstrecke der Welt durch. Daneben veranstaltet GetSpeed auch Incentives und Firmenevents für namhafte Unternehmen, bei denen der Motorsport stets im Mittelpunkt steht.

Scherer Unternehmensgruppe
Zur Scherer Unternehmensgruppe gehören 31 Autohäuser an 19 Standorten in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und im Saarland. Hier werden die Marken Audi, VW, VW Nutzfahrzeuge, Porsche, Seat, Cupra, Škoda, Maserati und MAN gehandelt und servicetechnisch betreut. Ergänzt wird das Angebot durch Tankstellen und eine Autovermietung. Die Scherer Unternehmensgruppe ist außerdem in der Bau- und Immobilienbranche tätig. Das 1937 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 1.900 Mitarbeiter.

Weitere Informationen finden Sie auf www.scherer-gruppe.de

Schneider Electric
Schneider Electric ist eines der führenden Unternehmen in der digitalen Transformation von Energiemanagement und Automatisierung. Das Ziel von Schneider Electric besteht darin, die optimale Nutzung von Energie und Ressourcen zu ermöglichen und damit den Weg zu Fortschritt und Nachhaltigkeit für alle zu ebnen. Das Techunternehmen fördert die digitale Transformation durch die Integration weltweit führender Prozess- und Energietechnologien, durch die Vernetzung von Produkten mit der Cloud, durch Steuerungskomponenten sowie mit Software und Services über den gesamten Lebenszyklus hinweg. So ermöglichen Schneider Electric ein integriertes Management für private Wohnhäuser, Gewerbegebäude, Rechenzentren, Infrastruktur und Industrien. Die tiefe Verankerung in den weltweiten lokalen Märkten macht das Unternehmen zu einem nachhaltigen globalen Unternehmen. Es setzt sich für offene Standards und für offene partnerschaftliche Eco-Systeme ein, die sich mit seinen richtungsweisenden Aufgaben und den Werten Inklusion und Empowerment identifizieren.

Weitere Informationen finden Sie auf www.se.com/de

Mercedes-AMG Team GetSpeed mit starkem Aufgebot bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers

Die Vorbereitungen auf die 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring laufen auf Hochtouren. Am kommenden Wochenende (6. bis 8. Mai 2022) steht mit den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers der Prolog zum Eifelklassiker auf dem Programm. Das Mercedes-AMG Team GetSpeed bringt zwei Mercedes-AMG GT3 in den Farben des Sponsors BWT und einem exzellenten Line-up an den Start: In der Startnummer 3 wechseln sich Adam Christodoulou, Maximilian Götz und Fabian Schiller ab. Den zweiten GT3 mit der Startnummer 4 von GetSpeed teilen sich Maro Engel, Jules Gounon und Daniel Juncadella.

„So langsam aber sicher steigt der Adrenalinpegel“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Nach Platz drei beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring 2021 lautet unser Ziel in diesem Jahr, noch weiter vorne anzukommen. Wir wollen den Sieg und die Besatzungen auf den beiden Fahrzeugen sind dafür perfekt.“ Dem Qualifiers mit seinen zwei 3h-Rennen kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu. Nach der wetterbedingten Absage von NLS2 Anfang April ist das Vorbereitungsprogramm stark gekürzt. „Zum ersten Mal sind alle sechs Piloten mit von der Partie. Das ist wichtig, denn auch wenn alle sechs Fahrer Nordschleifenspezialisten sind und auch wir als Team über einen großen Erfahrungsschatz verfügen, muss sich alles noch optimal einspielen.“

Dazu gibt es bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers eine Menge Zeit. Am Freitag stehen insgesamt vier Stunden Zeittraining sowie ein Top-30-Qualifying auf dem Programm. Am Samstag (Start 18:30 Uhr) und Sonntag (Start 14 Uhr) geht es dann jeweils über eine Renndistanz von drei Stunden über die 24h-Variante der Eifel-Rennstrecke. Um sich optimal auf das spektakuläre Einzelzeitfahren beim Eifelklassiker vorzubereiten, gibt es am Sonntagvormittag noch ein Top-Qualifying obendrauf, bei dem je Fahrzeug zwei schnelle Runden absolviert werden.

„Ich freue mich riesig, endlich wieder auf der Nordschleife zu fahren“, sagt Schiller, der seit dem 24h-Rennen 2021 nicht mehr auf seiner Heimstrecke unterwegs gewesen ist. „Und ich freue mich, endlich wieder zusammen mit GetSpeed an den Start zu gehen. Gemeinsam haben wir schon viele tolle Rennen absolviert. Daher ist es für mich, wie heimzukommen.“ Seit 2019 ist Schiller fester Bestandteil des Nordschleifen-Programms von GetSpeed und mit dem Mercedes-AMG GT3 bestens vertraut. „Das Fahrzeug und das Setup wird ständig verbessert. Speziell GetSpeed verfügt über unzählige Daten, die bei allen Witterungsbedingungen gesammelt wurden“, erklärt Schiller. „In diesem Jahr haben Mercedes-AMG und das Team noch einmal einen großen Schritt gemacht, noch mehr Potenzial auf dem Boliden herauszukitzeln. Ich bin gespannt, wo wir stehen. Die beiden Qualifikationsrennen werden sicher noch nicht das finale Kräfteverhältnis zeigen, aber schon einen kleinen Indikator geben, was die Fans beim 24h-Rennen erwarten dürfen.“

Zuversichtlich ist auch Juncadella, der ebenfalls seit dem 24h-Rennen 2021 nicht mehr die Nordschleife unter die Räder genommen hat: „Die Nürburgring Nordschleife ist meine absolute Lieblingsstrecke, das 24h-Rennen die wichtigste Veranstaltung des Jahres. Ich bin froh, auch 2022 wieder mit GetSpeed am Start sein zu können. Wir haben ein vielversprechendes Line-up und sind gut vorbereitet. Jetzt noch ein paar Testkilometer bei den Qualifiers und dann kann das Rennen kommen. Ich denke, in diesem Jahr sind wir dran.“

Aktuell gibt es keine Corona-Beschränkungen für ADAC 24h Nürburgring Qualifiers und die 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring (26. bis 29. Mai). Zuschauer haben so die Möglichkeit, das Rennen vor Ort zu besuchen. Tickets gibt es unter www.24h-rennen.de. An gleicher Stelle werden die Rennen zudem per Livestream übertragen.

GetSpeed startet mit Podiumsplatzierung in die GT-Open-Saison

Das erste Rennwochenende bei den International GT Open war für GetSpeed ein Wechselbad der Gefühle. Im Samstagsrennen schieden zwei der drei eingesetzten Mercedes-AMG GT3 nach einer Kollision mit mehreren Fahrzeugen unmittelbar nach dem Start aus. Am Sonntag feierten Kiki Sak Nana und Adam Osieka dann mit Platz zwei in der Am-Klasse dann den ersten Podestplatz der noch jungen Saison.

Rennen eins begann turbulent. Nur wenige Meter nach dem Start waren mehrere Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt. Die beiden Mercedes-AMG GT3 von Steve Jans und Sebastien Baud sowie Kiki Sak Nana und Adam Osieka fanden zwar aus eigener Kraft den Weg zurück an die Box, die Beschädigungen an beiden Fahrzeugen waren jedoch zu stark, so dass eine Weiterfahrt undenkbar war. Moritz Kranz und Janine Shoffner hielten die GetSpeed-Fahnen hoch und wurden auf Platz sechs der Pro-Am-Klasse abgewunken.

Am Sonntag war dann deutlich mehr Ruhe im Feld, so dass das 60-Minuten-Rennen ohne große Zwischenfälle über die Bühne ging. Das GetSpeed-Team hatte die beiden havarierten Boliden über Nacht wieder instandgesetzt. Osieka errangen im Qualifying die Pole-Position in der Am-Klasse. Im Rennen mussten er sich zusammen mit Sak Nana nur einem Mitstreiter geschlagen geben. Das Duo fuhr mit Rang zwei den ersten Podestplatz der Saison ein. Jans/Baud und Shoffner/Kranz verpassten als Vierte das Podium jeweils nur knapp.

„Ich bin froh, endlich wieder im Mercedes-AMG GT3 gesessen zu haben“, sagt Shoffner. „Estoril war für mich eine neue Rennstrecke und ich habe etwas gebraucht, um mich mit ihr anzufreunden. Beim Boxenstopp am Sonntag hatten wir ein kleines Problem: Moritz und ich waren beim Fahrerwechsel einfach nicht schnell genug. Es hätte am Ende Platz drei sein können. Aber Schwamm drüber, in Paul Ricard greifen wir wieder an.“

„Wir hatten ein großartiges Wochenende und ich möchte mich bei jedem im Team ausdrücklich bedanken“, sagt Sak Nana. „Trotzdem liegt noch eine Menge Arbeit vor uns. Wir können uns noch steigern und das macht mich für die zweite Runde in Paul Ricard sehr zuversichtlich.“ Die Vorfreude ist auch bei Jans groß: „Es ist sehr schade, dass wir am Samstag durch den Unfall so früh ausgeschieden sind. Dennoch war unser zweites Rennen trotz der wenigen Rennkilometer erfolgreich und wir haben das Podium nur sehr knapp verpasst. Ich habe viel gelernt und freue mich auf das nächste Rennen in drei Wochen.“

Vom 20. bis 22. Mai machen die International GT Open Station im französischen Paul Ricard. Auf dem Kurs unweit der südfranzösischen Stadt Le Castellet finden die Rennen drei und vier statt.

International GT Open: Drei Klassen, drei Chancen

Am diesem Wochenende (29. April bis 1. Mai) beginnt auch das dritte Engagement von GetSpeed in der Saison 2022. Bei den International GT Open im portugiesischen Estoril bringt das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring drei Mercedes-AMG GT3 an den Start. Dabei ist GetSpeed in allen drei Klassen vertreten.

Das Pro-Fahrzeug pilotieren Steve Jans und Sebastien Baud. Janine Shoffner und Moritz Kranz teilen sich den Mercedes-AMG GT3 in der Pro-Am. Und in der Am Klasse startet Kiki Sak Nana zusammen mit Teamchef Adam Osieka, der nach einjähriger Rennpause wieder persönlich am Volant Platz nimmt. „Ich bin sehr aufgeregt vor dem Saisonauftakt“, sagt Sak Nana. „Aber genau wegen diesem Gefühl liebe ich das Rennenfahren. Es wird sicher nicht leicht werden, aber unser Ziel ist schlicht und ergreifend, die Klasse zu gewinnen.“

Vorne dabei sein wollen auch Baud und Jans. Letzterer hat in den vergangenen zwei Jahren ebenfalls seine Motorsportaktivitäten ruhen lassen. „Endlich sitze ich wieder im Rennauto. Und ich freue mich besonders darauf, wieder mit GetSpeed an den Start zu gehen“, sagt der Luxemburger. „Wir haben in der Vergangenheit gemeinsam tolle Erfolge auf der Nordschleife gefeiert und ich freue mich extrem auf die neue Herausforderung in den GT Open.“

Das Team reist bestens vorbereitet nach Estoril. „Unsere Tests in Barcelona waren vielversprechend“, sagt Kranz. „Das Team, Janine und ich – da hat alles gepasst. Ich bin gespannt, wo wir uns einsortieren werden. In der Pro-Am-Klasse sind acht Mitbewerber am Start. Unser Ziel ist es natürlich, vorne mitzumischen.“

Das Rennwochenende beginnt am Freitag mit zwei einstündige Freie Trainings (10:15 und 13:15 Uhr). Samstag und Sonntag finden jeweils ein Qualifying (10:35 und 09:00 Uhr) und Rennen (15:30 und 13:30 Uhr) statt. Das erste Rennen führt über 70 Minuten, am Sonntag geht es über die Distanz von einer Stunde. Die Rennen können im Livestream unter www.gtopen.net verfolgt werden.

GetSpeed startet mit starkem Trio in die Nordschleifen-Saison

Das Warten hat ein Ende: Am kommenden Samstag, 23. April 2022 schaltet die Startampel für das Nordschleifenprogramm des Mercedes-AMG Team GetSpeed auf grün. Der Rennstall aus dem Gewerbepark am Nürburgring nimmt das dritte Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie mit den Fahrern Adam Christodoulou, Maro Engel und Maximilian Götz in Angriff.

Das Mercedes-AMG Team GetSpeed feierte im vergangenen Jahr beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit Platz drei einen der größten Erfolge in der Teamgeschichte. In diesem Jahr will die Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka nachlegen und hat den prestigeträchtigen Sieg beim Langstrecken-Klassiker am Nürburgring im Visier. „Aufgrund der wetterbedingten Absage von NLS2 haben wir nun ein straffes Testprogramm zur Vorbereitung auf die 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring vor uns“, sagt Osieka. „Aber die Nordschleife ist für uns keine Unbekannte. Das komplette Team freut sich auf das erste Heimspiel des Jahres und die Fahrer sind heiß, endlich in der Grünen Hölle zu starten. Leider können wir im Rennen aufgrund von Terminüberschneidungen nur ein Fahrzeug einsetzen. Bereits am Freitag werden wir jedoch mit zwei Mercedes-AMG GT3 viele Runden abspulen und wichtige Daten sammeln.“

„Ich freue mich, dass es endlich auch auf der Nordschleife für uns losgeht. Das Wetter sieht vielversprechend aus und die Fahrzeuge sind von GetSpeed perfekt vorbereitet“, sagt Engel. „Mit Adam und Maxi haben wir ein starkes Trio am Start. Mal schauen, was möglich ist.“ Groß ist auch die Vorfreude bei Christodoulou: „Ich bin bereit! Vor uns liegt eine Menge Arbeit, vor allem beim Test am Freitag. Bis zum 24h-Rennen ist nur noch rund ein Monat Zeit, aber wir sind ready for Rock’n’Roll.“

Die 53. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy führt über die klassische NLS-Distanz von vier Stunden. Die Jagd durch die Grüne Hölle beginnt am Samstagmittag um 12 Uhr. Zuvor werden im Zeittraining von 08:30 bis 10 Uhr die Positionen in der Startaufstellung ausgefahren. Tickets sind im Vorverkauf unter www.vln.de/tickets sowie vor Ort verfügbar. Alternativ kann das Rennen auch ab 08:15 Uhr im Livestream unter www.vln.de verfolgt werden.

GetSpeed beim GTWC-Auftakt auf dem Podium

Großartiger Einstand in die Saison 2022 für das Mercedes-AMG Team GetSpeed: Maro Engel, Steijn Schothorst und Luca Stolz feierten beim Auftakt der GT World Challenge Europe powered by AWS in Imola (Italien) Platz drei. Von Position elf aus gestartet gab es im Rennen über die Distanz von drei Stunden dank starker Performance aller drei Fahrer, einer guten Strategie und überragender Boxenstopps nur einen Weg: nach vorne.

Engel, Schothorst und Stolz platzierten den pinken Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 2 in allen Sessions in den Top 3. Ausgerechnet im Qualifying lief es dann jedoch nicht optimal – am Ende stand nur Startplatz elf zu Buche. „Die Zeitenjagd am Sonntagmorgen war extrem hektisch und von einer Unterbrechung geprägt. Maro und Steijn hatten viel Verkehr und keine freie Runde“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Aber wir wussten ja, was Fahrer und Auto zu leisten imstande sind, daher hat uns das nicht nervös gemacht. Wir haben uns eine gute Strategie zurechtgelegt und die ist am Ende aufgegangen. Ein großes Lob gilt der Boxenmannschaft, die mit zwei superschnellen Stopps den Grundstein für den Erfolg gelegt hat.“

Engel fuhr den Start und brachte den BWT-Mercedes-AMG in der hektischen Anfangsphase bis auf Rang sieben nach vorne. Schothorst setzte die Aufholjagd fort und übergab den Wagen auf Rang fünf an Stolz. Dank eines perfekt getimten zweiten Stopps fand sich Stolz im bereinigten Klassement auf Platz drei wieder. In der Schlussphase musste er den Podestrang hart verteidigen. Dabei zeigte er keine Schwäche, blieb fehlerfrei und wurde als Dritter abgewinkt.

„Das war ein super Comeback von uns, nachdem wir im Qualifying durch den Verkehr etwas Pech hatten“, sagt Engel. „Wir sind sehr zufrieden mit Platz drei, weil wir nicht erwartet hatten, noch so weit nach vorne zu kommen. Das Team hat einen tollen Job gemacht, sowohl bei der Strategie als auch bei den Boxenstopps. Alles in allem war es also ein sehr erfolgreicher Auftakt.“

Das Schwesterfahrzeug mit den jungen Piloten Sébastien Baud, Jeff Kingsley und Valdemar Eriksen schied nach einer unverschuldeten Kollision in der ersten Rennstunde vorzeitig aus. „Das Wochenende war für unsere drei Youngster alles andere als einfach“, sagt Osieka. „Auch sie hatten im Qualifying extremes Pech im Verkehr. Im Rennen wurde Valdemar dann von einem Mitstreiter unsanft ins Aus befördert, wobei der Unterboden beschädigt wurde. Aber die Jungs haben Ihr Potenzial gezeigt und werden in Paul Ricard erneut angreifen.“

Das zweite Langstreckenrennen der GT World Challenge Europe findet vom 3. bis 5. Mai in Paul Ricard statt. Im Süden Frankreichs geht es dann über die Distanz von sechs Stunden.

GetSpeed geht mit einem starken Line-up auf die Nordschleife

Mit einem schlagkräftigen Sextett bereitet sich das Team GetSpeed im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) auf die Nordschleifensaison vor. Am Freitag steht der erste Roll-Out im Rahmen der Testfahrten in der Grünen Hölle auf dem Programm. Am 9. April steigen dann Maro Engel, Adam Christodoulou, Maximilian Götz, Fabian Schiller, Jules Gounon und Daniel Juncadella zum ersten Renneinsatz in das Cockpit zweier Mercedes-AMG GT3. Ein weiterer Renneinsatz folgt am 23. April.

„Mit diesen hochkarätigen Fahrern sind wir für die kommenden Aufgaben in der Grünen Hölle bestens gerüstet. Ihre bisherigen Erfolge sprechen für sich“, sagt Teamchef Adam Osieka. Im vergangenen Jahr hat das Mercedes-AMG Team GetSpeed beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit Platz drei einen der größten Erfolge in der Teamgeschichte gefeiert.

Der Brite Adam Christodoulou ist ein ausgewiesener Nordschleifen-Experte. Mit Maximilian Götz ist der amtierende DTM-Meister an Bord. Maro Engel, der diese Saison für GetSpeed auch in der Fanatec GT World Challenge Europe fahren wird, gewann den legendären Langstrecken-Klassiker schon einmal im Jahr 2016. Der Franzose Jules Gounon war im Jahr 2017 Meister im ADAC GT Masters und gewann das 24h-Rennen von Spa-Francorchamps. Fabian Schiller sitzt bereits seit dem Jahr 2019 bei GetSpeed im Cockpit und feierte in der Eifel mittlerweile acht Klassensiege. Das halbe Dutzend wird komplettiert durch den Spanier Daniel Juncadella, der lange erfolgreich in der DTM aktiv war.

Erfolgsgaranten Engel/Stolz starten mit Schothorst für das Mercedes-AMG Team GetSpeed in der GTWC

Ein schlagkräftiges deutsches Duo sowie ein aufstrebender Niederländer sind in dieser Saison in der Fanatec GT World Challenge Europe im Mercedes-AMG GT3 mit dem pinken BWT-Design die Speerspitze des Mercedes-AMG Team GetSpeed. Die Namen Maro Engel und Luca Stolz stehen im Motorsport seit Jahren für durchschlagenden Erfolg. Gemeinsam haben die beiden unter anderem in 2018 bereits das größte und prestigeträchtigste GT3-Championat der Welt gewonnen, damals noch unter der Bezeichnung Blancpain GT Series Endurance Cup. Nun wollen sie diesen Coup nach Möglichkeit für das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring wiederholen. Tatkräftig unterstützt werden sie bei diesem Unterfangen in der Pro-Klasse von Steijn Schothorst.  

„Ich hätte mir kaum eine bessere Fahrer-Kombination für diese starke Endurance-Serie wünschen können. Mit diesem Line-Up können wir ehrgeizige Ziele verfolgen. Luca und Maro gehören zu der Crème de la Crème der GT3-Piloten und Steijn ist ein vielversprechender, junger Pilot. Ich glaube fest an eine spannende und erfolgreiche Saison in der GTWC“, sagt Teamchef Adam Osieka.

„Ich freue mich sehr auf die Saison und die Zusammenarbeit mit GetSpeed. Mit Luca und Stejin haben wir ein schlagkräftiges Line-Up. Wir haben uns hohe Ziele gesteckt, wenngleich die GTWC sicherlich einer der härtesten GT3-Serien weltweit ist. Wir sind gut gerüstet und werden uns bestens vorbereiten, damit wir im Kampf um den Sieg ein Wörtchen mitreden können“, sagt Maro Engel. Der 36-Jährige hat im Laufe seiner langen Karriere eine beachtliche Pokalsammlung angehäuft. Und der in Monte Carlo aufgewachsene Engel kann auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz verweisen. Er startete 52 Mal in der DTM und er war von 2016 bis 2018 in der Formel E unterwegs. Zu seinen größten Erfolgen zählen die Meisterschaft im FIA GT World Cup in 2015, im Blancpain GT Series Endurance Cup 2018 sowie der Sieg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring im Jahr 2016.

Für Stolz sind die Strategie und die Pit-Stopps elementar wichtig

„Mit Maro fahre ich ja schon lange im Team. Super, dass es geklappt hat, nun gemeinsam für GetSpeed zu starten. Jetzt geht es nach Paul Ricard, bei den Tests werden wir hoffentlich ein gutes Setup finden. Ich denke, wenn wir uns ein bisschen warm gefahren haben, werden wir in der Saison sehr viel Spaß haben. Bei den langen Rennen in der GTWC kommt es auch entscheidend auf das Team an, auf die Strategie und auf die Boxenstopps. Deswegen wird es für alle eine Herausforderung. Aber wir sind gut aufgestellt. Wenn die Sterne gut stehen, können wir auch bei dem einen oder anderen Rennen um den Gesamtsieg mitfahren“, sagt Luca Stolz, der neben seinem GTWC-Titel unter anderem 2018 und 2019 beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring einen Podestrang einfuhr.

Schothorst stammt aus einer echten Rennfahrer-Familie

„Das wird meine erste Saison in einem Mercedes-AMG GT3. In einer komplett neuen Umgebung fahren zu können, ist sehr aufregend für mich. Ich bin bereit für diese neue Herausforderung. GetSpeed ist ein sehr erfahrenes und sehr professionelles Team. Außerdem habe ich zwei hervorragende Kollegen. Das Gesamtpaket ist stark. Wir werden uns noch ein wenig kennenlernen und aufeinander abstimmen müssen, aber wir haben genügend Zeit dafür. Aus all diesen Gründen bin ich mir sicher, dass wir eine sehr, sehr gute Saison bestreiten werden“, sagt Steijn Schothorst. Der 27-Jährige stammt aus einer Rennfahrer-Familie. Sein Vater Jeroen, sein Bruder Pieter und sein Cousin Bas sind ebenfalls im Motorsport aktiv. Der Niederländer startete unter anderem bereits in der GP3-Serie, in der IMSA Weathertech Sportscar Championship sowie beim ADAC GT Masters.

Das Auftaktrennen des Endurance-Cups findet vom 1. bis 3. April in Imola statt. Das Rennen auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari ist das erste von insgesamt fünf Langstreckenrennen in der GTWC. Gefahren wird in dem weltweit stärksten GT3-Championat zudem auf dem Circuit Paul Ricard, in Barcelona und in Hockenheim. Den Saisonhöhepunkt bildet das 24h-Rennen in Spa-Francorchamps vom 28. bis 31. Juli 2022.

Jung, wild, erfolgshungrig – das Silber-Trio für die GTWC

Drei junge, talentierte Silber-Fahrer wollen in dieser Saison bei der Fanatec GT World Challenge Europe für das Team GetSpeed glänzen. Nach den Tests auf dem Circuit Paul Ricard und in Portimao hat Teamchef Adam Osieka nun die Besatzung für den Mercedes AMG GT3 in der Klasse der angehenden Profi-Piloten beim größten GT3-Championat der Welt bekannt gegeben. Die schnellen Wilden kommen aus Frankreich, Dänemark und Kanada und heißen Seb Baud, Valdemar Eriksen sowie Jeff Kingsley.

Alle drei haben schon ihre ersten Erfolge im Motorsport errungen und wollen sich nun in einer prestigeträchtigen Serie beweisen. Der Höhepunkt der fünf Rennen umfassenden GTWC-Saison wird das 24h-Rennen in Spa-Francorchamps (28. bis 31. Juli) sein. Das Auftaktrennen des Endurance-Cups findet vom 1. bis 3. April in Imola statt. „Mit diesen Dreien haben wir eine hoffnungsvolle Besetzung. Wir werden sie mit unserer Expertise tatkräftig dabei unterstützen, sich bei uns weiter zu entwickeln. Wir werden alles daran setzen, sie dementsprechend aufzubauen, um Erfolge feiern zu können“, sagt Osieka.

Der 19 Jahre alte Eriksen feierte bereits Siege in der spanischen und dänischen Formel-4-Meisterschaft und war im letzten Jahr bereits im Silver Cup der GTWC erfolgreich unterwegs. „Nach meiner erfolgreichen Debütsaison in einem GT-Auto und in der GTWC im Jahr 2021 nahm GetSpeed Kontakt zu mir auf. Ich war direkt begeistert von ihren ehrgeizigen Plänen, die nächste Generation von Mercedes-AMG-Werksfahrern zu entwickeln und zu fördern. Dies passt perfekt zu meinen eigenen Ambitionen, langfristig ein Vollzeitprofi zu werden“, so der Däne und er fügt hinzu: „Ich habe letzte Woche in Portimao mit GetSpeed getestet. Es hat mir Spaß gemacht, mit dem Team zu arbeiten. Die Zusammenarbeit verlief höchst professionell. Sie haben mir geholfen, mich mit der Mercedes AMG GT3-Plattform und deren Möglichkeiten vertraut zu machen. Das Auto ist ganz anders, als ich es gewohnt bin. Ich will mit Hilfe des Teams im Laufe des Jahres besser und besser werden. Und natürlich immer das bestmögliche Ergebnis anstreben. Ich freue mich auf meine neuen Teamkollegen und die Mercedes-AMG Familie. Aber vor allem freue ich mich darauf, wenn es endlich zur Sache geht.“

Kingsley ist 23 Jahre alt und war bereits Champion der Porsche Cup Challenge, im letzten Jahr nahm er an der IMSA WeatherTech SportsCar Championship teil. „Ich freue mich sehr, mit GetSpeed in der GT World Challenge Europe Endurance Championship starten zu können. Beim Test Anfang Februar auf dem Autódromo Internacional do Algarve saß ich zum ersten Mal in einem Mercedes-AMG GT3, von dem ich weiß, dass er ein schneller Rennwagen ist. Das Team hat mich schon in Portugal mit offenen Armen empfangen. Mein Ziel ist es, mit GetSpeed um Podiumsplätze, Rennsiege und schließlich die Meisterschaft zu kämpfen. Als Kanadier, der die Reise über den großen Teich antritt, freue ich mich auch darauf, die legendären Formel-1-Strecken in Europa kennenzulernen. Auf eine großartige kommende Saison“, sagt Kingsley.

Baud zählt 21 Jahre, und er war Sieger in der französischen Mijet-Meisterschaft, der Liigier European Series JS2 R Class im Jahr 2020 und startete zuletzt in der GT4 European Series im Silver Cup. „Es erfüllt mich mit Stolz, mit GetSpeed in der GT World Challenge antreten zu können. Schon während meiner Tests in Le Castellet fühlte ich mich großartig aufgehoben im Mercedes-AMG GT3 und in diesem professionellen Team. Das Auto ist außergewöhnlich. Ich habe immer davon geträumt, es zu fahren, und nun bekomme ich die Gelegenheit dazu. Das ist großartig. Wir haben uns gemeinsam Ziele für 2022 gesteckt und ich kann den Saisonstart kaum erwarten“, sagt der Franzose Baud.

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