GetSpeed testet zwei Tage in Paul Ricard

GetSpeed testet zwei Tage in Paul Ricard

Bei GetSpeed Performance laufen die Saisonvorbereitungen weiter auf Hochtouren: Von Mittwoch bis Donnerstag kehrt die Mannschaft nach Paul Ricard in Frankreich zurück. Mit drei Mercedes-AMG GT3 bereitet sich GetSpeed auf dem Hochgeschwindigkeitskurs auf die Einsätze 2021 in unterschiedlichen Rennserien vor.

Wenn auch am Nürburgring beheimatet, ist die Rennstrecke im französischen Paul Ricard fast schon wie eine zweite Heimat für GetSpeed. Neben unzähligen Testkilometern hat das Team aus der Eifel hier im vergangenen Jahr große Erfolge eingefahren. Im International GT Open holten Jens Liebhauser und Florian Scholze einen Sieg und beim Finale der GT World Challenge Europe waren Alessio Lorandi, Fabian Schiller und Yelmer Buurman am Ende das zweitbeste Mercedes-AMG-Team.

Die 5,8 Kilometer lange Rennstrecke nahe der Ortschaft Le Castellet ist vor allem durch ihre farbigen Asphaltstreifen in den Auslaufzonen bekannt, die zusammen mit den rot-weiß lackierten Curbs ein unverwechselbares Streckenbild entstehen lassen. Die unterschiedlichen Farben sind aber keineswegs rein optischer Natur: Die Auslaufzonen sind komplett asphaltiert und haben unterschiedliches Grip-Niveau, um die Fahrzeuge abzubremsen und maximale Sicherheit zu gewährleisten.

Pre-Season Kick-Off in Barcelona – Shoot-out im Young Driver-Programm

Mit einem intensiven Testprogramm bereitet sich GetSpeed Performance auf die Motorsport-Saison 2021 vor. Den Anfang macht das Team rund um Adam Osieka bei Testfahrten auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya vom 8. bis 10. Februar (Barcelona / Spanien). Ziel ist es, unter anderem für die bereits feststehenden Einsätze in der GT World Challenge Europe und der Nürburgring Langstrecken-Serie die besten Fahrerpaarungen zusammenzustellen.

Insgesamt setzt GetSpeed vier Mercedes-AMG GT3 in Barcelona ein. In den Cockpits wechseln sich Stammpiloten mit neuen, internationalen Fahrern ab. „Unsere Planungen für die GTWC inklusive dem 24h-Rennen in Spa-Francorchamps umfassen aktuell zwei Fahrzeuge in den Kategorien Silber und Pro-Am“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Bei den Tests sind einige vielversprechende Talente dabei, die für unsere Rennprogramme in Frage kommen. Wir haben ausreichend Zeit, zusammen zu arbeiten und uns alles genau anzuschauen, sodass wir am Ende wettbewerbsfähige Pakete schnüren können.“ Zusätzlich zum Engagement in der GT World Challenge Europe startet GetSpeed mit mindestens einem Mercedes-AMG GT3 in der GT Rebellion. Die neue Serie von SRO-Gründer Stephane Ratel richtet sich ausschließlich an Bronze-Fahrer. „Wir haben in der International GT Open gezeigt, dass wir im Segment Amateursport sehr stark sind und in der AM-Wertung auf Anhieb den Titel geholt“, sagt Osieka. Gesetzt ist auch der Einsatz von drei Mercedes-AMG GT3 in der Nürburgring Langstrecken-Serie und beim ADAC 24h-Rennen Nürburgring.

„Darüber hinaus führen wir Gespräche für eine Teilnahme am ADAC GT Masters, das in diesem Jahr mit dem Status als ‚Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft‘ noch mehr Bedeutung gewonnen hat. Die DTM, die in diesem Jahr ebenfalls auf GT3-Fahrzeuge setzt, ist auch eine interessante Option“, sagt Osieka. Das komplette Rennprogramm für die Saison 2021 und die Fahrer werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

GetSpeed holt mit Liebhauser/Scholze den Titel im GT Open

Jens Liebhauser und Florian Scholze haben es geschafft: Das Duo sicherte sich im Mercedes-AMG GT3 #44 von GetSpeed vorzeitig den Am-Titel im International GT Open. In Spa-Francorchamps machten Liebhauser/Scholze mit zwei weiteren Rennsiegen die Meisterschaft perfekt. „Jens und Florian sind eine extrem starke Saison gefahren und haben bislang sieben von zehn Rennen gewonnen“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Ich freue mich sehr für die beiden und die gesamte GetSpeed-Mannschaft, die in dieser sehr komprimierten Saison, mit vielen aufeinanderfolgenden Rennwochenenden, fehlerfrei gearbeitet hat.“

Das Rennwochenende startete mit einem Paukenschlag. Liebhauser fuhr im ersten Qualifying am Samstag nicht nur die schnellste Runde in der Am-Klasse, sondern ließ auch eine Reihe an Pro-Am-Fahrzeuge hinter sich. Der gelbe Mercedes-AMG GT3 war in der Startaufstellung das bestplatzierte Fahrzeug mit einem Stern auf dem Kühlergrill. Und auch im Rennen war das GetSpeed-Duo nicht zu stoppen. Trotz einer 20-sekündigen Erfolgsstrafe für den Sieg beim zweiten Rennen in Monza gewannen Liebhauser / Scholze souverän. Der Sonntag war ein Abbild der Ereignisse vom Vortag. Pole-Position und Sieg sorgten dafür, dass ihnen die Führung in der Am-Wertung nicht mehr zu nehmen ist.

„Wir haben erneut ein starkes Wochenende abgeliefert und sind mega happy. Florian und ich waren an beiden Tagen sowohl im Qualifying als auch im Rennen schnell unterwegs, am Samstag sogar bestplatzierter Mercedes-AMG GT3 in der Startaufstellung“, sagt Jens Liebhauser. „Die Rennen waren eigentlich unspektakulär, aber wir konnten uns auch gegen die Fahrzeuge in der Pro-Am sehr gut behaupten. Ich hatte ein ziemliches cooles Überholmanöver in der Eau Rouge. Punktemäßig kann uns nichts mehr passieren und wir sind bereit für das Finale in Barcelona.“

Das Saisonfinale des International GT Open findet vom 30. Oktober bis 1. November in Barcelona statt. „Auch wenn die Meisterschaft bereits entschieden ist, werden wir trotzdem auf dem Circuit de Catalunya noch einmal angreifen und alles geben“, sagt Osieka. „Wir haben schließlich nichts mehr zu verlieren und ich bin gespannt, wie Jens und Florian ohne die Meisterschaft im Hinterkopf in der Gesamtwertung abschneiden werden.“

GetSpeed will Siegesserie in der International GT Open fortsetzen

Am kommenden Wochenende (21.-23. August 2020) startet GetSpeed Performance beim zweiten Rennwochenende der International GT Open auf dem Circuit Paul Ricard (Frankreich). Auf der Formel-1-Rennstrecke in Südfrankreich wollen Jens Liebhauser und Florian Scholze an ihre Siegesserie beim Auftakt anknüpfen: Vor zwei Wochen war das Duo im Mercedes-AMG GT3 #44 auf dem Hungaoring nicht zu schlagen und holte in beiden Rennen den Sieg in der Klasse AM.

„Wir reisen mit zwei Siegen, viel Selbstvertrauen und gut vorbereitet zum zweiten Rennwochenende der GT Open nach Frankreich“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Im Juni haben wir auf der ultra-modernen Rennstrecke zwei Tage intensiv getestet. Beim Auftakt in Ungarn waren wir sehr erfolgreich unterwegs. Jens und Florian haben die AM-Klasse dominiert. An diese Erfolge wollen wir in Südfrankreich anknüpfen.“

Die 5,8 Kilometer lange Rennstrecke nahe der Ortschaft Le Castellet ist vor allem durch ihre farbigen Asphaltstreifen in den Auslaufzonen bekannt, die zusammen mit den rot-weiß lackierten Curbs ein unverwechselbares Streckenbild entstehen lassen. Die unterschiedlichen Farben sind aber keineswegs rein optischer Natur: Die Auslaufzonen sind komplett asphaltiert und haben unterschiedliches Grip-Niveau, um die Fahrzeuge abzubremsen und maximale Sicherheit zu gewährleisten.

Los geht das Rennwochenende der GT Open mit Trainings am Donnerstag und am Freitag. Das Rennen am Samstag geht über die Distanz von 70 Minuten; das Rennen am Sonntag über 60 Minuten. Beiden Rennen geht je ein 30-minütiges Qualifying voraus. Zeittrainings und Rennen werden auf der offiziellen Webseite www.gtopen.net übertragen.

Stimmen vor dem Rennen

Jens Liebhauser (Mercedes-AMG GT3, #44): „Wir haben im Juni in Paul Ricard getestet. Ein sehr sicherer Kurs mit einigen wirklichen kniffligen Stellen, insbesondere in Sektor 3. Dort kann man viel Zeit liegenlassen – oder eben auch gewinnen. Speziell die ‚Courbes de Signe‘ erfordert viel Gefühl: Man kommt mit über 200 km/h im fünften Gang an und dann geht es Vollgas durch die Kurve. Wenn du die Innenseite des Curbs zu hart triffst, katapultiert es dich auf die andere Seite und du bist weg. Wenn man zu langsam fährt, verliert man gleich eine Dreiviertelsekunde. Eine Kurve später musst du auch gefühlvoll auf der Bremse sein, um keine Zeit zu verlieren. Unser Ziel ist klar: Wir wollen beide Rennen gewinnen und wenn möglich auch noch einige Pro-Am-Fahrzeuge hinter uns lassen.“

GetSpeed testet mit zwei GT3 in Südfrankreich

Die Vorbereitungen für den Start in die Motorsport-Saison laufen bei GetSpeed auf Hochtouren: Am kommenden Wochenende (13.+14. Juni 2020) testet die Mannschaft rund um Adam Osieka mit zwei Mercedes-AMG GT3 auf der Formel-1-Rennstrecke Circuit Paul Ricard um sich auf die bald beginnende Motorsport-Saison vorzubereiten. Im Fahrzeug für die NLS wechseln sich die Franzosen Matthieu Vaxivière, Emmanuel Collard und François Perrodo ab. Jens Liebhauser und Florian Scholze bereiten sich mit der GetSpeed-Crew für die Saison in der GT Open vor.

Der erste Renneinsatz für das Mercedes-AMG Team GetSpeed ist für den 27. Juni 2020 in der Nürburgring Langstrecken-Serie geplant. Der Kalender der Rennserie am Nürburgring umfasst acht Rennen. Die Internationale GT Open startet vom 6. bis 9. August auf dem Hungaroring (Ungarn). Weitere Stationen der Serie sind der Red Bull Ring (Österreich), Monza (Italien), Spa-Francorchamps (Belgien) und der Circuito de Barcelona Catalunya (Spanien).

Große Pläne bei GetSpeed für die Saison 2020

GetSpeed bleibt der VLN treu, Planungen für ADAC GT Masters, GT Open und Blancpain-Serien

2019 war für GetSpeed Performance von Erfolg gekrönt. Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring vollbrachte in der abgelaufenen Saison gleich mehrere Meisterwerke. Erfolgreich betrat die Crew um Adam Osieka Neuland in einigen Serien, ebenso siegreich war sie auf altbewährten Strecken. Für 2020 hat GetSpeed wiederum vielversprechende und verheißungsvolle Pläne.

Das Rennprogramm soll in diesem Jahr erneut ausgeweitet werden. Hierbei richtet sich der Fokus auf das ADAC GT Masters und die Blancpain-Serie als interessante und ausbaufähige Projekte. Adam Osieka war im Rahmen dieser bereits weit fortgeschrittenen Pläne über den Jahreswechsel hinaus überaus aktiv. Der Teamchef von GetSpeed führte mit mehreren schnellen Fahrern intensive Gespräche. Klar ist, Fabian Schiller steht für beide prestigeträchtigen Serien als Pilot in der Silber-Kategorie zur Verfügung. Der 22 Jahre alte Bonner hat sein exzellentes fahrerisches Können und auch seine Fähigkeiten als Coach – auf und abseits der Strecke – auf vielen Kursen dieser Welt unter Beweis gestellt.

Zudem hat GetSpeed weiter verstärkt sein Augenmerk auf die Fort- und Ausbildung von aufstrebenden Talenten und ehrgeizigen Gentleman-Fahrern. „Wir wollen den Bereich für junge Piloten sowie Gentlemen-Fahrer ausbauen. Wir haben professionelle Grundlagen geschaffen, um diese Fahrer intensiv zu betreuen. Das hat bereits 2019 große Früchte getragen. Uns geht es darum, die Fahrer kontinuierlich aufzubauen, und unsere gesammelten Erfahrungen weiterzugeben“, sagt Adam Osieka.

Die VLN bleibt fester Bestandteil des Programms

Natürlich stehen wieder Rennen in der Nürburgring Langstrecken Serie (VLN) auf dem Programm. Gerade gegen Ende der Saison war GetSpeed auf der legendären Nordschleife die Mannschaft der Stunde. Mit Platz zwei beim achten Lauf feierten Philip Ellis und Maximilian Götz den dritten Podiumsplatz in Folge für den Vodafone Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 2. Bei VLN7 glückte Fabian Schiller und Dominik Baumann der erste VLN-Sieg der Teamgeschichte und bei VLN6 stand der Österreicher Baumann mit Ellis als Dritter auf dem Podest. Daran will Adam Osieka 2020 mit zwei bis drei GT3s anknüpfen. „Für Janine Hill und John Shoffner setzen wir auch in diesem Jahr einen Mercedes-AMG GT3 ein. Darüber hinaus planen wir den Einsatz eines Fahrzeugs mit Profi-Rennfahrern und eines weiteren GT3 mit talentierten Junioren. Zusätzlich zu den Rennen in der Nürburgring Langstrecken Serie gehen wir auch beim 24h-Rennen in unserer motorsportlichen Heimat an den Start.“

Engagement im ADAC GT Masters ist eine ernsthafte Option

Sehr zufrieden konnte GetSpeed mit dem Premierenjahr in der GT4 Germany und in der Belcar-Serie sein. In der belgischen Langstreckenserie für Prototypen, GT-Autos und Tourenwagen gewann Michael Cool mit dem #93 Mercedes-AMG GT4 von Veidec Silver Eagle Racing die Meisterschaft in der GT4-Klasse und wurde Vierter der Gesamtwertung. In der ADAC GT4 Germany standen Hamza und Jusuf Owega vier Mal auf dem Podium. Die Brüder hatten bis zum Finale auf dem Sachsenring noch Chancen auf die Meisterschaft. Am Ende wurden sie sehr gute Dritte und waren damit auch bestes Mercedes-AMG-Team in der stark besetzen Serie. Nach dem ersten starken Jahr im Rahmen des ADAC GT Masters will GetSpeed auch hier künftig zwei GT4-Fahrzeuge einsetzen und strebt sogar nach Höherem. „Wir waren auf Anhieb konkurrenzfähig in einer aufstrebenden Serie mit vielen bekannten Teams. Deswegen setzen wir uns auch hier für 2020 ehrgeizige Ziele. Auch das ADAC GT Masters kommt für uns ernsthaft in Betracht.“

GT Open wird verstärkt gefahren, Premieren bei Blancpain

Erste wertvolle Erfahrungen sammelte GetSpeed 2019 bei den GT Open und der Blancpain GT Europe World Challenge. Auch dort wurden gute Ergebnisse erzielt. Janine Hill und John Shoffner waren mit dem Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3 bei den International GT Open auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg, in Spa-Francorchamps und beim vorletzten Saisonlauf unweit der katalonischen Hauptstadt Barcelona auf dem Circuit de Catalunya zu Gast. Hier holte GetSpeed insgesamt vier Podiumsplätze. Das anglo-amerikanische Duo landete zweimal in der Am-Klasse auf dem zweiten Platz. Denis Remenyako und Fabian Schiller belegten in der Pro-Am-Klasse die Plätze drei und zwei.

Der Russe Remenyako war zuvor in der Blancpain GT Sports Club-Serie in Spa-Francorchamps im Rahmen der SRO Speedweek in den Rennen Zweiter und Erster geworden. „Janine Hill und John Shoffner, haben sich dank des hervorragenden Coachings durch Fabian Schiller prächtig entwickelt. Das Rennformat der GT Open hat den beiden sehr gut gefallen. 2020 wollen wir hier alle Rennen mit ein bis zwei Autos bestreiten“, sagt Adam Osieka. Den bunten, abwechslungsreichen Serienstrauß erweitert GetSpeed im kommenden Jahr entweder mit einer Teilnahme am ADAC GT Masters oder mit einem Start in der Blancpain sowohl im GT World Challenge Europe Sprint- als auch im Endurance Cup. Hier laufen noch abschließende Gespräche. „Sicher ist, wir geben 2020 mehr Gas denn je. Immer nach dem Motto: GetSpeed!“, verspricht Osieka.

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