Engel / Schiller / Stolz fahren beim 1.000-Kilometer-Rennen in Paul Ricard auf Platz zwei

Der erste Saisonhöhepunkt der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS ist für GetSpeed erfolgreich gelaufen. Unter der Bewerbung Mercedes-AMG Team AlManar fuhren Maro Engel, Fabian Schiller und Luca Stolz im Mercedes-AMG GT3 beim 1.000-Kilometer-Rennen im französischen Paul Ricard souverän auf Platz zwei. Als Vierte verpassten Lance Bergstein, Andrzej Lewandowski und Aron Walker in der Pro-Am nach der Sechs-Stunden-Distanz nur knapp.

Mit einer Bestzeit im Freien Training und Platz zwei im Qualifying, bei dem der Durschnitt der Rundenzeiten aller drei Fahrer zählt, ließ das Team aufhorchen. Im Rennen agierte das GetSpeed-Trio über den kompletten Rennverlauf in der Spitzengruppe. Die Pace der drei Piloten Engel, Schiller und Stolz war hoch, die Strategie perfekt gewählt. Am Ende musste sich das Trio nur um weniger als zehn Sekunden geschlagen geben. „Ich hatte viel Spaß da draußen“, sagte Stolz. „Wir hatten eine gute Pace, waren gut unterwegs. Das Potenzial des Mercedes-AMG GT3 haben wir ja in Monza schon gesehen. Wir werden definitiv noch viel Spaß in dieser Saison haben. Jetzt liegt der Fokus erstmal auf Spa.“

Auch Teamchef Adam Osieka fand lobende Worte: „Wir haben alles gegeben und nach dem frühen Aus beim Auftakt in Monza nun eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wo wir stehen. Das Team ist in der Lage, um den Sieg zu kämpfen. Das macht uns zuversichtlich für die bevorstehenden Aufgaben in der GTWC – vor allem beim Saisonhighlight, den Crowdstrike 24 Hours of Spa Anfang Juli.“

Bergstein, Lewandowski und Walker wurden im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer #2 auf Platz vier in der Pro-Am-Kategorie abgewunken. Im Gesamtklassement belegte das Trio den respektablen 37. Platz von 57 gestarteten Fahrzeugen. „Für Andrzej, Aron und Lance war es sehr wichtig, das Rennen zu Ende zu fahren, um weiter Erfahrungen mit dem Mercedes-AMG GT3 zu sammeln. Das ist ihnen gelungen“, sagte Osieka. „Auch wenn sie das Podium knapp verpasst haben, haben sie ihre Pace gegenüber dem Auftakt noch weiter gesteigert. Daher sind wir für die kommenden Rennen zuversichtlich.“

Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer #3 war nach eineinhalb Stunden in eine Kollision verwickelt, Patrick Assenheimer, Alex Peroni und Florian Scholze mussten das Rennen vorzeitig beenden.

Vom 30. Juni bis 2. Juli steigt der Saisonhöhepunkt der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS. GetSpeed reist mit guten Erinnerungen und voller Tatendrank zu den Crowdstrike 24 Hours of Spa. Im vergangenen Jahr fuhr die Speerspitze des Teams aus dem Gewerbepark am Nürburgring auf Platz zwei.

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